Liste entwidmeter Kirchen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland

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Ehemalige St.-Stephanus-Kirche in Hamburg-Eimsbüttel

Die Liste entwidmeter Kirchen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland führt Kirchengebäude der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland auf, die entwidmet oder umgeweiht wurden, einschließlich der auf dem Gebiet dieser 2012 gegründeten Landeskirche gelegenen Kirchen die dort zuvor einer anderen Landeskirche angehörten. Sie wurden oder werden verkauft, umgebaut oder abgerissen.

  • Anklam, Nikolaikirche, seit 1945 Ruine, Entwidmung und Wiederaufbau seit den 1990er Jahren
  • Anklam, Garnisonskirche, Entwidmung 1854, Umbau zu Wohnzwecken
  • Blankensee, Ortsteil Rollenhagen, Kirche: im 14. Jahrhundert erbaut, bis 1960 kirchlich genutzt, 1995 entwidmet, 1996 verkauft, seit etwa 2000 für kulturelle Veranstaltungen genutzt[1]
  • Damp, Kirche Die Insel, 2014 entwidmet[2]
  • Glückstadt, Paul-Gerhardt-Haus: um 1967 erbaut, 2012 zur Kindertagesstätte umgebaut[3]
  • Güstrow, Gertrudenkapelle, 1931 entwidmet und von der Stadt Güstrow erworben, 1935 nationalsozialistische Ahnenhalle und nach 1945 Gedenk- und Ausstellungsraum für Werke Ernst Barlachs
  • Hamburg. Hinweis: Aufgeführt sind Kirchenschließungen der jüngeren Zeit (etwa seit 1990). Für das Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg sind bestehende und ehemalige Kirchen zudem in der Liste der evangelisch-lutherischen Kirchen in Hamburg, nicht mehr vorhandene Kirchengebäude aller Konfessionen im Artikel Kirchen in Hamburg verzeichnet.
    • Stadtteil Barmbek-Süd, Bugenhagenkirche: 1927–29 erbaut, 2004 geschlossen, Nachnutzung als Kultur Bühne Bugenhagen
    • Stadtteil Barmbek-Süd, Heiligengeistkirche: 1902–03 erbaut, 2004 geschlossen, 2005 entwidmet, 2008 abgerissen
    • Stadtteil Billstedt, Rimbert-Kirche: 1963 erbaut, 2005 entwidmet,[4] 2008 abgerissen
    • Stadtteil Dulsberg, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche: 1969 erbaut, seit 2005 nicht mehr für evangelisch-lutherische Gottesdienste genutzt
    • Stadtteil Eidelstedt, Johanneskirche: 2011 entwidmet
    • Stadtteil Eidelstedt, St.-Marien-Kapelle: 1954 erbaut, 2011 entwidmet, Abriss 2013 und Neubau einer Kindertagesstätte an gleicher Stelle[5][6]
    • Stadtteil Eimsbüttel, Bethlehem-Kirche: 1958–59 erbaut, 2005 entwidmet, Umbau zur Kindertagesstätte
    • Stadtteil Eimsbüttel, St. Stephanus: 1912 erbaut, 2005 entwidmet, 2008 verkauft, verschiedene Nachnutzungen
    • Stadtteil Hamm, Simeonkirche: 1965–66 erbaut, 2003 verkauft, heute griechisch-orthodoxe Kirche des heiligen Nikolaus
    • Stadtteil Horn, Kapernaumkirche: 1958–61 erbaut, 2004 geschlossen, 2012 verkauft, Umbau zu einer Moschee
    • Stadtteil Horn, Nathanaelkirche: 1958 eingeweiht, seit 2005 von einer Gemeinde afrikanischer Christen genutzt
    • Stadtteil Langenfelde, Osterkirche: 1961 erbaut, 2004 entwidmet, Nachnutzung als Kunstakademie
    • Stadtteil St. Pauli, Gnadenkirche: 1906–07 erbaut, 2004 verkauft, 2007 zur russisch-orthodoxen Kirche des Hl. Johannes von Kronstadt zu Hamburg umgeweiht[7]
    • Stadtteil Volksdorf, St.-Johannes-Gemeindezentrum: 2002 geschlossen, 2005 abgerissen
  • Langenhorn (Nordfriesland), Kapelle Mönkebüll, 1964 erbaut, 2010 entwidmet[8]
  • Lübeck-St. Lorenz, St.-Lazarus-Kirche: 1966–68 erbaut, 2008 entwidmet, 2009 Kirchturm abgerissen, Nachnutzung als Orgelbauwerkstatt
  • Lübeck-St. Lorenz, Melanchthonkirche, Karpfenstraße, Grundsteinlegung 1960, Kirche 1965, Mai 2007 entwidmet, Abriss November 2010
  • Lübeck-Kücknitz, St. Michael, Siems, 1951 erbaut, 2008 entwidmet[9]
  • Lüdersdorf, Ortsteil Boitin-Resdorf, Kirche: 1953–59 erbaut, 2014 entwidmet, Nachnutzung als Atelier[10][11]
  • Neubrandenburg, Marienkirche, seit 1945 Ruine, 1975 von der Stadt erworben, Wiederaufbau als Konzertkirche
  • Rostock, Nikolaikirche: um 1975 umgewidmet, Nachnutzung mit Büros, kulturellen Veranstaltungen und Wohnungen
  • Schleswig, Kapelle im Gemeindehaus St. Michaelis-Süd: entwidmet am 6. Januar 2018[12]
  • Schwerin, Ortsteil Neumühle, Kapelle: 1951 errichtet, 2004 geschlossen, abgetragen[13]
  • Witzhave, Bethlehemkapelle, 2013 entwidmet[14]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Feldsteinkirche Rollenhagen (Events, Veranstaltungen, Vermietung...uvm.). Abgerufen am 13. Juni 2018.
  2. Kirche «Die Insel» in Damp entwidmet epd, abgerufen am 10. Januar 2015
  3. Eberhard Krüger: Kinder erobern Paul-Gerhardt-Haus | shz.de. In: shz. (shz.de [abgerufen am 13. Juni 2018]).
  4. http://www.abendblatt.de/hamburg/article667729/Billstedt-Rimbert-Kirche-wird-verkauft.html
  5. http://www.marienkapelle.de/Name.htm
  6. http://www.abendblatt.de/hamburg/article2409031/Eidelstedter-Marienkapelle-weicht-neuer-Kita.html
  7. Die Russisch-Orthodoxe Kirche - Öffnungszeiten, Bilder, Informationen. Abgerufen am 13. Juni 2018.
  8. Predigt anlässlich der Entwidmung der Kapelle Mönkebüll
  9. Würde des Raumes wahren, Nordelbische Kirchenzeitung vom 7. September 2008, abgerufen am 10. Januar 2015
  10. Redaktion Kirche-Mv.de: Zahlen und Fakten ELKM - Porträt ELKM - Mecklenburg - kirche-mv.de. Abgerufen am 13. Juni 2018.
  11. Atelier im Gartenhaus Astrid Keimer. Abgerufen am 13. Juni 2018.
  12. Neues Gebäudekonzept: Bischof Magaard entwidmet Schleswiger Kapelle, Meldung der Nordkirche vom 8. Januar 2018, abgerufen am 9. Januar 2018
  13. Design: 1234.info / Modified: Your Name: Neumühler SV. Abgerufen am 13. Juni 2018 (englisch).
  14. Entwidmung der Bethlehemkapelle Witzhave