Lutsch-Energija Wladiwostok

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Lutsch-Energija Wladiwostok
Lutsch Energija Wladiwostok Logo.svg
Basisdaten
Name Futbolny klub Lutsch-Energija Wladiwostok
Sitz Wladiwostok, Russland
Gründung 1952
Präsident Galust Achojan
Website fcle.ru
Erste Mannschaft
Trainer SlowakeiSlowakei Zsolt Hornyák
Stadion Dynamo-Stadion, Wladiwostok
Plätze 10.200
Liga 2. Division
2016/17 16. Platz (1. Division)
Heim
Auswärts

Der FK Lutsch-Energija Wladiwostok (russisch Футбольный клуб Луч-Энергия Владивосток, Futbolny klub Lutsch-Energija Wladiwostok; wiss. Transliteration Futbol’nyj klub Luč-Ėnergija Vladivostok) ist ein 1952 gegründeter russischer Fußballverein aus der pazifischen Stadt Wladiwostok. 1993 und 2005 bis 2008 gehörte der Club der höchsten russischen Spielklasse an und war der am weitesten im Osten angesiedelte Erstligaverein der UEFA.

Vereinsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein nahm ab 1958 unter dem Namen Dynamo (Динамо) am regulären Ligabetrieb teil. Nach der Reorganisation der Fußballligen der Sowjetunion im Jahr 1972 wurde der Club in die zweite sowjetische Liga, die Perwaja Liga, aufgenommen. Der Verein spielte bis zum Ende der UdSSR in den verschiedenen Staffeln für den Fernen Osten der zweiten Liga der UdSSR; das beste Ergebnis war die Vizemeisterschaft in der Saison 1984.

Als 1992 nach dem Zerfall der Sowjetunion die neue russische Liga gegründet wurde, wurde Wladiwostok in die Staffel "Ost" der ersten Liga eingestuft, die zweithöchste Spielklasse. Zu diesem Zeitpunkt trug der Verein dem Namen Lutsch (Луч). Als Meister der Spielzeit 1992 stieg die Mannschaft in die höchste russische Liga auf. Jedoch stieg Wladiwostok als Vorletzter des Jahres 1993 sofort wieder in die Zweitklassigkeit ab. 1997 folgte ein weiterer Abstieg in die dritthöchste Ligastufe, wo das Team aus dem Fernen Osten insgesamt sechs Spielzeiten verbrachte. Erst im Jahre 2005 gelang der Mannschaft als Meister der ersten Liga der Wiederaufstieg.[1] In der Saison 2006 erreichte der Aufsteiger einen ansehnlichen siebten Tabellenplatz. In der Spielzeit 2007 entging der Verein als Vierzehnter knapp dem Abstieg. 2008 stieg Wladiwostok allerdings als Tabellenletzter erneut ab.[2] Nach dem erneuten Abstieg 2011/12 verbrachte Lutsch-Energija die Spielzeit 2012/13 wieder in der 2. Division und konnte als einer derer Staffelmeister den sofortigen Wiederaufstieg feiern. 2017 folgte erneuter Absturz in die dritte Spielklasse.[3] Allerdings durfte der FK Lutsch-Energija als Ersatz für den FK Tschita in der 1. Division verbleiben, der als Aufsteiger aus der 2. Division aufgrund fehlender Finanzmittel für den Spielbetrieb in der 1. Division auf den Aufstieg freiwillig verzichtet hatte.[4] Daraufhin wurde im Juni 2017 der Litauer Valdas Ivanauskas als neuer Chef-Trainer verpflichtet.[5]

Viele andere russische Erstligavereine beklagten sich über die weite Anreise und die extreme Zeitverschiebung bei ihren jeweiligen Auswärtsspielen in Wladiwostok.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russland

GUS und ehemalige Sowjetunion

Europa

Rest der Welt

Bekannte ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. sport.ru: "Луч-Энергия" выходит в премьер-лигу, "Химки" теряют шансы на повышение в классе Artikel vom 28. Oktober 2005 (russisch)
  2. dynamo.kiev.ua: "Луч" и Альтман покидают российскую Премьер-лигу Artikel vom 17. November 2008 (russisch)
  3. championat.com: «Луч-Энергия», «Мордовия», «Сокол» и «Спартак-Нальчик» вылетели из ФНЛ Artikel vom 20. Mai 2017 (russisch)
  4. primamedia.ru: «Луч-Энергия» остается в ФНЛ на следующий сезон Artikel vom 30. Mai 2017 (russisch)
  5. championat.com: Новым главным тренером «Луча-Энергии» стал литовец Иванаускас Artikel vom 16. Juni 2017 (russisch)