MC Fitti

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MC Fitti bei Rock am Ring (2013)
MC Fitti bei Rock am Ring (2013)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
#Geilon
  DE 2 19.07.2013 (11 Wo.)
Peace
  DE 9 03.10.2014 (3 Wo.)
Singles[1]
30° Grad
  DE 99 10.08.2012 (1 Wo.)
Whatsapper
  DE 86 21.12.2012 (1 Wo.)
Schöne Mädchen
  DE 87 09.08.2013 (1 Wo.)
Fitti mitm Bart
  DE 63 11.10.2013 (2 Wo.)
#Hashtag (mit Y-Titty)
  DE 50 14.02.2014 (2 Wo.)
  AT 63 14.02.2014 (1 Wo.)

MC Fitti (* 10. Januar 1976[2] in Gifhorn; bürgerlich Dirk Witek[3]) ist ein deutscher Rapper. Seine Markenzeichen sind der Vollbart sowie Sonnenbrille und Baseballcap.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend und musikalische Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MC Fitti verbrachte seine Jugend in Gifhorn. Nach der Schulzeit und seiner Ausbildung zum Elektriker zog er nach Berlin und war beim Kulissenbau bei Film und Fernsehen tätig.[4] Er baute unter anderem an den Kulissen einzelner Episoden der Reihen Polizeiruf 110, Bella Block und Tatort mit. Gleichzeitig machte er Streetart in Form von Graffiti und Stickerkunst und begleitete seine Freunde Vokalmatador und Rhymin Simon auf Tourneen, blieb dort allerdings eher im Hintergrund.

Auf Anraten seiner Freunde wurde er dann selbst musikalisch aktiv. Nach einigen Liedern, die insgesamt noch wenig Beachtung fanden, wurde sein Rap 30° Grad mitsamt einem aus Videoschnipseln der Serie Miami Vice erzeugten Videoclip zu einem kleinen „Sommerhit“ der Rapszene und machte ihn 2012 bekannter. Neben einer kleinen Deutschland-Tour, die „Besser späti als nie“ genannt wurde, in der die Fans übers Internet abstimmen konnten, wo aufgetreten wird, hatte er auch einen Auftritt beim Splash-Festival[5][6] und bei The Dome. Viele Festivals folgten.

Bundesvision Song Contest & Debütalbum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MC Fitti nahm für Berlin am Bundesvision Song Contest 2013 mit dem Song „Fitti mitm Bart“ teil, wo er den dritten Platz belegte. Danach veröffentlichte er im Juli sein Debütalbum #Geilon und erreichte damit Platz zwei in den deutschen Albumcharts. Darauf befinden sich Hits wie „30° Grad“, „Whatsapper“ und „18 Zoll“ (Feature mit Marsimoto). Mit „Peace“ folgte im September 2014 sein zweites Studioalbum, das auf Platz neun in den deutschen Albumcharts landete.

Seit 2015 leiht er seine Stimme dem Koala Nom Nom, aus der US-amerikanischen Zeichentrickserie We Bare Bears – Bären wie wir, schon seit vier Staffeln.

Als bekennender Autoliebhaber trat er als Moderator und Liveact im April 2016 im Rahmen der GTI Techno Classica auf. Im Sommer war er als Moderator an der Seite von PS Profi Sidney Hoffmann für VW Beatle und ihrer Sunshine im Einsatz. Danach folgten große Werbe-Kampagnen für die Marken Fritt und Volkswagen und eine Camping-Tour für die Firma Berger, die MC Fitti durch ganz Deutschland führte.

2017 veröffentlichte er zwei Singles, „Keine Macht den Drogen“ und den Sommersong „Capri Capri“.

Seit 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2018 führte er seine Schauspielkarriere fort und spielte in der Tragik-Komödie „Der Sportpenner“ u. a. an der Seite von Oliver Korittke und Wilson Gonzales Ochsenknecht mit.[7] Außerdem schenkte er der Kunstwelt wieder mehr Aufmerksamkeit. Neben Streetart-Projekten wurde sein #Selfiegott-Konzept (eine Statue von ihm in Selfie-Pose) bei diversen Ausstellungen gezeigt, zuletzt im Zuge der achten Ausgabe der Millerntor Gallery, die vom 4. bis 7. Juli in Hamburg stattfand.[8]

Im November 2018 ließ MC Fitti wieder musikalisch von sich hören und brachte mit „Schön mich zu sehen“ einen weiteren Song heraus. Seine darauffolgende Single „Moini“ wurde am 15. März 2019 veröffentlicht. Ab März bis Mai ging er dann auf Club-Tour durch ganz Deutschland, bevor er dann im Sommer auf die großen Bühnen der deutschen Festivals weiterzog. Seine Singles „Megalodon“ und „Palme wedeln“ waren Vorboten der im Jahr 2020 erschienenen „Autoscooter“-EP.[9]

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MC Fitti
Co-Rapper Vokalmatador
MC Fitti mit einem Flamingogirl
MC Fitti (2015)

MC Fitti veröffentlicht auch Songs mit geringer Bekanntheit auf YouTube, die hier nicht aufgelistet sind.

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2020: Autoscooter

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Roflcopter
  • 2012: 30° Grad
  • 2012: Du willst so sein wie MC Fitti
  • 2012: Whatsapper
  • 2013: Yolo
  • 2013: Geilon
  • 2013: Penn in der Bahn
  • 2013: Vollgas
  • 2013: Schöne Mädchen
  • 2013: Fitti mitm Bart
  • 2013: Futuretechnik
  • 2013: Übelstweltraum
  • 2014: Paradies aus Glas
  • 2014: Mama Halblang
  • 2015: Drake hören und weinen
  • 2017: Keine Macht den Drogen (feat. Katzenmaske)
  • 2017: Capri Capri
  • 2018: Schön mich zu sehen
  • 2019: Moini
  • 2019: Megalodon
  • 2019: Palme wedeln

Features[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MC Fitti hat sich für die Jugendkampagne "iCHANCE – Besser lesen, besser schreiben!" des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung engagiert und macht darauf aufmerksam, dass mehr als sieben Millionen Erwachsene nicht richtig lesen und schreiben können.[10][11] Zudem hatte MC Fitti laufende Kooperationen und unterstützt die Projekte von OneWarmWinter, Royal Fishing, Viva Con Agua und SOS Mediterranee.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • MC Fitti: Aus meinem Auspuff kommt Konfetti: Willkommen in MC Fittis Welt Knaur TB, 2014, ISBN 978-3-426-78705-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: MC Fitti – Sammlung von Bildern

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartdiskografie Deutschland
  2. Starprofil Dirk Witek. Archiviert vom Original am 21. Februar 2014; abgerufen am 3. Februar 2014.
  3. http://www.virtualnights.com/magazin/wer-ist-eigentlich-mc-fitti.22512
  4. Interview bei haz.de
  5. Interview bei 16Bars.TV auf YouTube
  6. Interview bei What's for (b)eats auf YouTube
  7. Christian Kreckel: Film-Premiere: „Der Sportpenner“: Oliver Korittke und Köln-Power für Obdachlose. 8. Juni 2018, abgerufen am 16. Januar 2020 (deutsch).
  8. #selfiegott. Abgerufen am 16. Januar 2020 (deutsch).
  9. MC FITTI. Abgerufen am 16. Januar 2020.
  10. www.iCHANCE.de. Abgerufen am 12. Dezember 2013.
  11. YouTube: MC Fitti im "Whatsapper-Interview". Abgerufen am 12. Dezember 2013.