Selfie

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Dieser Artikel behandelt das Selbstporträt. Für die Fernsehserie gleichen Namens siehe Selfie (Fernsehserie), für das gleichnamige Lied siehe Selfie (Lied).
Aufnahme eines Selfies (der ehemalige Präsident Südkoreas Lee Myung-bak mit der Fußballspielerin Ji So-yun)

Ein Selfie ist eine Fotografie in der Art eines Selbstporträts, oft auf Armeslänge aus der eigenen Hand aufgenommen. Selfies sind oft in sozialen Netzwerken vorhanden und bilden eine oder mehrere Personen (Gruppenselfies) ab.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selbstfotografie aus der Zeit um 1900

Fotografische Selbstporträts sind eine Weiterentwicklung des Genres Selbstporträt in der Malerei; erstere wurden angefertigt, seitdem Fotos herstellbar sind. In den Anfangsjahren war es leicht, als Fotograf mit aufs Bild zu kommen, da prinzipiell Stative benutzt wurden und sehr lange Belichtungszeiten erforderlich waren. Spätere Kameras ermöglichten mit der Funktion des Selbstauslösers ähnliche Bilder.

Im August 2013 produzierte die britische Tageszeitung The Guardian eine Filmreihe mit dem Titel „Thinkfluencer“,[1] in der in mehreren Episoden das Selfie-Phänomen in Großbritannien erkundet wurde.

Bei der Oscarverleihung 2014 wurde ein Selfie von der Schauspielerin Ellen DeGeneres, das sie unter anderem mit Jennifer Lawrence, Meryl Streep, Julia Roberts, Channing Tatum, Angelina Jolie, Bradley Cooper, Brad Pitt, Kevin Spacey, Jared Leto und Lupita Nyong’o zeigte, zum bisher am häufigsten retweeteten Foto aller Zeiten.[2][3]

2014 kam als technisches Hilfsmittel die Selfie-Stange in Mode. Dabei handelt es sich um eine Stange, die als Armverlängerung für den Fotografen dient und das Sich-selbst-Fotografieren mit einem richtungsjustierbaren Smartphone am dem Handgriff gegenüberliegenden Ende erleichtert. Schon ein Jahr später waren solche Stangen an vielen touristischen Hot-Spots aus Sicherheitsgründen verboten worden.[4]

Begriffsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die früheste Verwendung des Wortes „Selfie“ im Internet kann für das Jahr 2002 nachgewiesen werden. Es erschien zuerst in einem australischen Internet-Forum (ABC Online) am 13. September 2002 und ist in diesem Zusammenhang daher australischer Herkunft.[5] Weitere Wortneuschöpfungen sind „Drelfie“, Fotos von sich selbst in betrunkenem Zustand,[6] und „Nudies“, also Nackt-Selfies. Selfies seien vor allem bei Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen beliebt.[7][8] Zumindest seit den 1970er Jahren, als Englisch vermehrt in Mode kam, gab es den Begriff (analog zu "Quickies") für Selbstbefriedigung. Inzwischen hat sich aber offenbar die Foto-Bedeutung fast vollständig durchgesetzt. Im deutschen Sprachraum existiert der Begriff für Fotos seit mindestens 2011.[9] Im Dezember 2012 stellte das Time Magazine fest, dass „Selfie“ unter den Top 10 der Schlagworte des Jahres 2012 liegt. Obwohl der Begriff schon seit Jahren existiert, wurde er 2012 als „wirklich ganz groß“ („really hit the big time“) betitelt.[10]

Im November 2013 wurde „Selfie“ vom Oxford English Dictionary zum „Wort des Jahres 2013“ erklärt.[5]

Technik der Selfie-Anfertigung und künstlerischer Einsatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leonardo DiCaprio nimmt ein Selfie auf, die linke Gesichtshälfte wird zur Kamera gewendet (auf der Berlinale 2010)

In einer 2013 an der Universität Parma durchgeführten Studie stellte sich heraus, dass es für Selfies eine Vorliebe gibt, die linke Gesichtshälfte der Kamera zuzuneigen. Die Autoren sahen darin Übereinstimmungen zu Kompositionsregeln der klassischen Porträtmalerei. Sie interpretierten diesen Befund, dass Amateure spontan die gleichen Regeln anwenden wie professionelle Maler, selbst wenn sie das Bild spiegelverkehrt aufnehmen, als eine Folge neurophysiologischer Unterschiede im Emotionsausdruck für beide Gesichtshälften.[11]

Dieselben Autoren stellen in einer späteren Studie jedoch ihre Vermutung in Frage. In einem größeren Datensatz fanden sich merkliche Abweichungen von professionellen Gestaltungsregeln und Unterschiede zwischen Selfies, die von Personen mit bzw. ohne Fotoerfahrung aufgenommen wurden. Diese Befunde stellen wiederum psychisch fest verankerte Gestaltungsprinzipien in Frage und deuten eher auf kulturell-gesellschaftlich verankerte Regeln hin.[12]

Im Jahr 2013 präsentierten der Künstler Patrick Specchio und das Museum of Modern Art in New York eine Ausstellung namens „Art in Translation: Selfie, The 20/20 Experience“, in der die Zuschauer mit einer Digitalkamera Fotos von sich selbst in einem großen Spiegel aufnehmen konnten.[13]

Gründe für die Anfertigung von Selfies[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In verschiedenen akademischen Disziplinen und der modernen Kunst findet zunehmend eine Auseinandersetzung über verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen und Prozesse statt, die sich durch Selfies abbilden.[14]

Der Anreiz Selfies anzufertigen kommt daher, dass sie einfach zu erstellen und weiterzugeben sind und dem Fotografen die Kontrolle darüber geben, wie er sich präsentieren will. Im Gegensatz zu Fotos, die andere von einer Person anfertigen, besitzt diese bei einem Selfie in jedem Stadium vor der Teilung des Fotos „Macht über das eigene Bild“.[15]

Psychologische und soziologische Erklärungsansätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Selfies sollen ein schmeichelhaftes Bild der Person abgeben, so wie sie von den anderen gesehen werden will.[16]

Zugleich haben Selfies auch eine Funktion der Selbstvergewisserung. Vielen Fotografen, die Selfies anfertigen, liegt daran, ein authentisches Bild von sich selbst zu bekommen und es anderen zu vermitteln.[17][18]

Eine Studie von Facebook-Nutzern aus dem Jahr 2013 ergab, dass das häufige Posten von Selfies mit schwacher sozialer Unterstützung korreliere und dass diejenigen, die oft Fotos von sich selbst hochladen, ein Risiko eingingen, ihre realen Beziehungen zu beschädigen.[19][20] Einige Nutzer wählen absichtlich lustige oder unattraktive Bilder von sich selbst, um ihren Humor zu demonstrieren oder aber auch als Reaktion auf den wahrgenommenen Narzissmus und die Sexualisierung von typischen Selfies.[21]

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Selfies des eigenen nackten Körpers finden Verbreitung in sozialen Netzen.[22]

Selfies sind besonders beliebt bei Mädchen und jungen Frauen. Eine Funktion des Selfies kann darin liegen, sich durch soziale Bestätigung und Aufmerksamkeit attraktiv und in der eigenen Geschlechtsidentität bestätigt zu fühlen.[23] Zunehmend finden in sozialen Netzwerken und Online-Communitys wie reddit Selfies mit Nacktbildern und erotischer Fotografie Verbreitung.[24][25][26][27] Das Verbreiten der Bilder erfolgt in der Regel unentgeltlich und wird als erotisches Spiel betrachtet, es kann als Form des Exhibitionismus betrachtet werden. Ein Subreddit beschreibt dies mit den Worten: „to exchange their nude bodies for karma; showing it off in a comfortable environment without pressure.“.[22] Aufmerksamkeit bekam das Phänomen auch durch Prominente, die vorsätzlich Nackt-Selfies von sich im Internet veröffentlichen.[28][29][30]

Selbstmarketing in Wirtschaft und Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bill Nye schießt ein Gruppenselfie mit Barack Obama und Neil deGrasse Tyson im Weißen Haus

Selfies stellen auch eine Form der Selbstvermarktung von Menschen dar, die sich als Markenpersönlichkeit betrachten. Karriereberater betonen allerdings, dass es für die Eigenwerbung wichtig sei, „seriöse“ Fotos zu verbreiten.[31]

Auch Politiker nutzen Selfies gerne, um für sich Werbung zu betreiben. Die deutsche Tageszeitung Die Welt erklärte im April 2015 Manuela Schwesig zur „Selfie-Queen der deutschen Spitzenpolitik“.[32]

Sonderfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterkategorien von Menschen darstellenden Selfies[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inzwischen existiert eine Vielzahl von Kofferwörtern, die spezielle Fokussierungen auf das Motiv beschreiben:

  • Belfie: speziell vom eigenen Gesäß (englisch „butt“)[33]
  • Bifie: im Bikini[34]
  • Drelfie: im betrunkenen Zustand (englisch „drunk“)[35]
  • Dronie: mithilfe einer Drohne aufgenommenes Selbstporträt[36]
  • Footsie: Fokussierung auf die Füße (englisch „foot“)[34]
  • Helfie: Betonung auf die Haare, oft als Dutt (englisch „hair“)[34]
  • Nudie: ohne Kleidung (englisch „nude“, deutsch: nackt)[37]
  • Relfies: mit Kitschkulisse, Kussmund (englisch „relationship“, deutsch: „Beziehung“)[34]
  • Shelfie: im Wohnbereich mit Bücher, Accessoires auf Tischen oder Regalen (englisch: „shelf“: Regal)[38]
  • Suglie: mit besonders hässlicher Ausstrahlung (englisch „ugly“)[38]
  • Ussie: gemeinsam mit einer Gruppe (englisch „us“; deutsch: „wir“)[38]
  • Welfie: beim sportlichen Work-out[39]

Selfies von Tieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Schopfaffe hatte eine Kamera selber ausgelöst - neben vielen unbrauchbaren Bildern gab es dabei auch dieses.

Tiere können in eine Fotofalle laufen, die beispielsweise durch eine Lichtschranke ausgelöst wird. Von einem Selfie wird hier nicht gesprochen, da das Tier die Aufnahme nicht bewusst auslöst und sich nicht selbst darstellen möchte.

Im August 2014 warfen Medien die Frage auf, wer die Urheberrechte besitze, wenn ein Affe den Auslöser der Kamera betätige. Grund dafür war eine Reihe von Fotos eines Schopfmakaken, der eine Kamera des Tierfotografen David Slater in die Hand genommen und durch zufälliges Auslösen neben vielen unbrauchbaren auch einige herausragende Bilder von sich selbst aufgenommen hatte. Die Bilder waren 2011 von Slater ins Internet gestellt worden. Als die Wikimedia Foundation in einem Transparenz-Bericht eines dieser Fotos als Beispiel für ein gemeinfreies Bild verwendete, meldete sich Slater bei der britischen Zeitung Telegraph. Es handle sich um seine Kamera und er habe unter schwierigen und kostspieligen Umständen die Möglichkeit zur Entstehung des Fotos geschaffen, daher halte er die Urheberrechte daran.[40] Die Rechtsprechung geht hingegen davon aus, dass das Urheberrecht die menschliche Kreativität schützen soll. Inhaber des Urheberrechts ist demnach der Schöpfer des Werks, nicht der Eigentümer des Werkzeugs, weshalb der Besitzer der Fotoausrüstung allein daraus keine Rechte erwirbt. Andererseits können nur von Menschen geschaffene Werke dem Urheberrecht unterliegen und Tiere daher grundsätzlich nicht Inhaber von Urheberrechten sein.[41] Das US Copyright Office bestätigte in der Folge auch, dass in den Vereinigten Staaten niemand die Rechte an Fotos innehabe, die nicht von einem Menschen angefertigt wurden.[42]

Im September 2015 reichten die Tierschutzorganisation PETA und Antje Engelhardt vom Deutschen Primatenzentrum eine gemeinsame Klage ein mit dem Ziel, dem als Naruto benannten Tier die Urheberrechte zuzusprechen.[43] Am 7. Januar 2016 wies das angerufene Gericht in Los Angeles die Klage ab. Weder der Affe noch Slater könnten Rechte an dem Bild beanspruchen.[44]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übertriebener Körperkult[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Soziologin und Frauenforscherin Professor Gail Dines verknüpft das Selfie-Phänomen mit der Gefahr, dass Frauen sich auf ihre Körper reduzieren bzw. darauf reduziert werden und dass dies den Aufstieg einer neuen Porno-Kultur bedeuten kann.[45]

Gefahren zu großer Offenheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Psychologin Ruth C. Cohn warnte bereits 1979 vor den Folgen einer unreflektierten psychischen Selbstentblößung in dem Bestreben, zu einer authentischen Selbsterkenntnis zu gelangen:

Zur Authentizität gehört – erst einmal – zweierlei: Das eine ist, mir möglichst klar zu werden über meine eigenen Gefühle, Motivationen und Gedanken, mir also sozusagen nichts vorzumachen. Das andere ist, das, was ich sagen will, ganz klar anzusprechen. Zur Klarheit gehört, dass ich es so sage, dass es beim anderen ankommen kann. Der andere hat ja ein „Empfangsgerät“, das möglicherweise nicht auf mich eingestellt ist, auf das, was ich „sende“, und wie ich es „sende“. Ich muss also versuchen, mir vorzustellen, wie das, was in mir vorgeht, vom anderen gehört wird. Ich habe einmal formuliert: Nicht alles, was echt ist, will ich sagen, doch was ich sage soll echt sein. Für mich ist Offenheit nicht etwas, was von Anfang an zwischen Menschen möglich ist, sondern etwas, was vorsichtig erworben und gelernt werden muss. Das kann man nicht sofort und mit Gewalt. Ich glaube allerdings, dass sogar in der allerbesten Beziehung immer noch verschlossene Bereiche übrigbleiben. Ich kann mir keine Beziehung vorstellen, in der totale Offenheit zu jeder Zeit möglich und zu ertragen ist. Ich unterscheide deshalb zwischen optimaler und maximaler Authentizität. Die Richtlinie ist: Das, was sich an persönlicher Erfahrung im Inneren ereignet, mit optimaler innerer Ehrlichkeit und kommunikativer Klarheit – also authentisch – dem Partner mitzuteilen. Optimale Authentizität hat immer selektiven Charakter; maximale, d.h. absolute Aufrichtigkeit kann zerstören. Ich glaube, dass absolute Offenheit ein Aberwitz ist. Andererseits hat unsere Zivilisation eine lange Zeit destruktiver Verschwiegenheit und Heuchelei auszugleichen. Ich glaube daher, dass mit der Offenheit-um-jeden-Preis-Bewegung das Pendel in die Gegenrichtung ausschlägt. Auch hier bedarf es dynamischer Balance – zwischen Scheinheiligkeit und Rücksichtslosigkeit. Oder positiv gesagt: Zwischen gutem Schweigen und guter Kommunikation.[46]

Das unkontrollierte und in unsicherem Rahmen erfolgende Publizieren im Internet könne gemäß dem Autor Andrew Keen den gegenteiligen Effekt der erhofften Kontrolle über das Selbstbild erzielen, da viele Bilder frei zugänglich und nicht mehr entfernbar sind, sobald sie einmal im Internet kursieren. Dabei besteht die Gefahr, dass Nacktbilder oder Ähnliches weiter veröffentlicht werden können.[45] Im September 2014 wurden Nackt-Selfies zahlreicher prominenter Frauen ohne deren Zustimmung veröffentlicht, nachdem sich Unbekannte Zugriff auf iCloud-Konten verschafft hatten, siehe Hackerangriff auf private Fotos von Prominenten 2014.

Fragen des Urheberrechts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wird entsprechend ein wirksames Urheberrecht gefordert, um ohne Zustimmung veröffentlichte Selfies aus der Öffentlichkeit entfernen zu lassen und das Weiterleiten zu verhindern.[47] Der EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger, kommentierte den Fall mit den Worten: „Wenn jemand so blöd ist und als Promi ein Nackfoto von sich selbst macht und ins Netz stellt, der hat doch nicht von uns zu erwarten, dass wir ihn schützen.“ – was jedoch zu heftigem Widerspruch von Datenschützern und Netzaktivisten führte.[48] Seit kurzem kursieren in verschiedenen Netzen auch sogenannte Belfies, Aufnahmen des bekleideten oder unbekleideten Gesäßes.[49]

Unfälle und Todesfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt Mumbai sollen nach einem Unfall im Januar 2016 Selfies in einigen bezeichneten Zonen verboten werden. Seit 2014 hatten sich weltweit Todesfälle durch Selfies ergeben.[50] [51] [52] 2015 starben nach Recherchen der Washington Post mindestens 27 Menschen bei Unfällen im Zusammenhang mit Selfies, die Hälfte davon in Indien.[53]

Zahlen und Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer Studie des US-Magazins Time, die weltweit Orte in Städten über 250.000 Einwohner berücksichtigte, wurden an bestimmten Tagen Anfang 2014 die meisten Selfies in der philippinischen Stadt Makati gemacht. An zweiter Stelle stand New Yorks Stadtteil Manhattan, an dritter South Beach in Miami Beach. Innerhalb Deutschlands rangierte Düsseldorf auf Platz 1, weltweit jedoch nur auf Platz 136.[54][55]

Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2013 nehmen zwei Drittel der 18- bis 35-jährigen Frauen aus Australien Selfies auf mit dem häufigsten Zweck, sie auf Facebook zu veröffentlichen.[8] Eine weitere Umfrage, die von dem Smartphone- und Kamerahersteller Samsung in Auftrag gegeben wurde, besagt, dass circa 30 % der Selfie-Fotos von Personen im Alter von 18 bis 24 Jahren geschossen werden.[56] 2013 wurde das Wort „Selfie“ in die Online-Version des Oxford English Dictionary aufgenommen, da es zu einem alltäglichen Begriff wurde.[57]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wade, N. J.: The first scientific ‘selfie’? (Guest editorial). Perception, 2014, volume 43, pages 1141– 1144. doi:10.1068/p4311ed.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Selfie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Selfies – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. #Thinkfluencer episode 1: Selfies – video. The Guardian. Letzter Zugriff: 5. Dezember 2013
  2. S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Willkommen im Zeitalter der Selfieness – Spiegel Online
  3. Ellens Oscar-Selfie legt Twitter lahm – Focus
  4. Selfie Sticks verboten, Tagesanzeiger, 11. März 2015
  5. a b The Oxford Dictionaries Word of the Year 2013 is… OxfordWords blog. Oxford Dictionaries. Letzter Zugriff: 11. Dezember 2013
  6. Ben Brumfield: Selfie named word of the year for 2013. CNN, 20. November 2013, abgerufen am 20. März 2014 (englisch).
  7. Bim Adewunmi: The rise and rise of the “selfie”, The Guardian, 2. April 2013. Letzter Zugriff: 11. Dezember 2013
  8. a b Jillian McHugh: “Selfies” just as much for the insecure as show-offs. WA Today, 3. April 2013. Letzter Zugriff: 11. Dezember 2013
  9. Das Selfie ist ein Foto-Quickie mit sich selbst – Die Welt
  10. Katy Steinmetz: Top 10 Buzzwords – 3. Selfie. Time. 4. Dezember 2012. Letzter Zugriff: 5. Dezember 2013
  11. N. Bruno, M. Bertamini, (2013): Self-Portraits: Smartphones Reveal a Side Bias in Non-Artists. PLOS ONE 8(2). doi:10.1371/journal.pone.0055141
  12. Bruno, N; Gabriele, V. Tasso, T. & Bertamini, M. (2013): Selfies reveal systematic deviations from known principles of photographic composition. Art & Perception. 2, 45–58 doi:10.1163/22134913-00002027
  13. June Colburn: Innovative mirror art gallery from Gallatin alum to be displayed. Washington Square News, 1. April 2013. Letzter Zugriff: 11. Dezember 2013
  14. Total unterschätzt: Wie Selfies unsere Gesellschaft verändern – Bento
  15. Teresa Bücker: Das nackte Selbst. Selfies sind ein Akt der Emanzipation. In: Zeit Online. 23. Oktober 2014. Letzter Zugriff 22. April 2016
  16. Peter Praschl: In den Augen der anderen. Die Welt, 13. Oktober 2013. Letzter Zugriff: 11. Dezember 2013
  17. Matthias Oppliger: #Selfiekultur: Du sollst dir dein Bildnis machen. Tageswoche. 21. August 2014
  18. Philipp Wampfler: Authentizität als konstanter Mangel. Schule Social Media. 22. August 2014
  19. Sharing photographs on Facebook could damage relationships, new research shows. Heriot-Watt University Edinburgh. 9. August 2013. Letzter Zugriff: 11. Dezember 2013
  20. David Houghton, Adam Joinson, Nigel Caldwell und Ben Marder: Tagger’s delight? Disclosure and liking in Facebook: the effects of sharing photographs amongst multiple known social circles. Discussion Paper. University of Birmingham, Birmingham 2013. Letzter Zugriff: 11. Dezember 2013
  21. Rachel Hills: Ugly Is the New Pretty: How Unattractive Selfies Took Over the Internet. New York Magazine, 29. März 2013. Letzter Zugriff: 11. Dezember 2013
  22. a b Der digitale Stripklub. sueddeutsche.de, 14. Mai 2013, abgerufen am 9. Januar 2016.
  23. Angela J. Aguayoa & Stacy Jill Calverta (2014): (Re)Capturing Womanhood: Perspectives and Portraits Through Mobile Photography. Visual Communication Quarterly, 20 (3), doi:10.1080/15551393.2013.820590
  24. Sex-Selfies werden zum neuen Social-Media-Trend – Wochenblatt
  25. Das Ego-Shooting findet jetzt im Bad statt – 20min
  26. A sexy selfie: snapshot of Australians’ sex lives – Sydney Morning Herald
  27. AKTBILDER: Trend Sex-Selfies – News.at
  28. Former Child Star Dylan Sprouse Cops to Nude Photos – ABC News
  29. Put it away Nicki! Minaj surprises her fans as she posts a series of naked shower selfies on Instagram – Daily Mail
  30. Heißes Nude-Selfie: Courtney Stodden ganz nackt – Promiflash
  31. Jürgen Hesse / Hans Christian Schrader: Selbstmarketing & Selbstvermarktung.
  32. Sabine Menkens: Schwesig ist Selfie-Queen der deutschen Politik. Die Welt. 30. April 2015
  33. Cosmopolitan: Belfie: Die Po-Fotos der Stars vom 27. April 2015, abgerufen am 2. September 2015
  34. a b c d Britta Prasse: Belfie, Drelfie, Shelfie – Kuriose Selfie-Trends im Netz. In: DerWesten.de. 19. Juli 2015, abgerufen am 4. Januar 2016.
  35. Bayern 2: Vom Selfie zum Belfie vom 20. August 2015, abgerufen am 2. September 2015
  36. The Telegraph: The 'selfie' is dead. Introducing the 'dronie' vom 24. Juli 2014, abgerufen am 1. November 2015
  37. Bayern 2: Vom Selfie zum Belfie vom 20. August 2015, abgerufen am 2. September 2015
  38. a b c Duckface, Belfie und Co.: Die wichtigsten Selfie-Trends. In: FOCUS Online. 19. August 2015, abgerufen am 4. Januar 2016.
  39. Der Tagesspiegel: Selfies? Ich will nur Lady Gaga sehn! vom 1. Dezember 2013, abgerufen am 2. September 2015
  40. Wikipedia refuses to delete photo as 'monkey owns it', The Telegraph, 6. August 2014, abgerufen am 10. August 2014
  41. Wem gehört das Selfie? Für Affen ist die Rechtslage ungünstig, in: FAZ, 7. August 2014, abgerufen am 9. August 2014
  42. Monkey selfie: US officials rule that NOBODY owns the copyright on cheeky image that went viral bei mirror.co.uk, abgerufen am 22. August 2014.
  43. Rechte an Tier-Selfie: Peta reicht Klage im Namen eines Affen ein. Spiegel Online, 23. September 2015, abgerufen am 7. Januar 2016
  44. US-Gericht: Dieser Affe hat kein Urheberrecht an seinem Selfie. Spiegel Online, 7. Januar 2016, abgerufen am gleichen Tage
  45. a b Meghan Murphy: Putting selfies under a feminist lens. Georgia Straight, 3. April 2013. Letzter Zugriff: 11. Dezember 2013
  46. Ich bin ich – ein Aberglaube. Interview mit Ruth C. Cohn. in: Psychologie heute, März 1979 (online, S. 20)
  47. Woodrow Hartzog: How to Fight Revenge Porn. The Atlantic, 10. Mai 2013. Letzter Zugriff: 11. Dezember 2013.
  48. Nackt-Selfie-Promis sind selber schuld – Computerworld
  49. [1] Der Belfie-Stick
  50. Mumbai bans selfies after woman dies trying to take a snap, The Sun, 13. Januar 2016
  51. Familientragödie in Portugal: Eltern stürzen beim Selfie-Knipsen in den Tod, Spiegel, 12. August 2014
  52. Wenn die fröhliche Jagd nach Likes tödlich endet, Die Welt, 27. September 2015
  53. Annie Gowen: "More people died taking selfies in India last year than anywhere else in the world" Washington Post vom 14. Januar 2016
  54. Christian Spolders: Weltkarte der Selbstporträts: Düsseldorf ist Deutschlands Selfie-Hauptstadt. Artikel vom 13. März 2014 im Portal rp-online.de, abgerufen am 15. März 2014
  55. Chris Wilson: The Selfiest Cities in the World: TIME's Defini tive Ranking. Artikel vom 10. März 2014 mit interaktiver Grafik im Portal time.com, abgerufen am 15. März 2014
  56. Melanie Hall: Family albums fade as the young put only themselves in picture. The Telegraph, 13. Juni 2013. Letzter Zugriff: 11. Dezember 2013
  57. Charissa Coulthard: Self-portraits and social media: The rise of the “selfie”. BBC News online. 7. Juni 2013. Letzter Zugriff: 11. Dezember 2013