Maik Walpurgis

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Maik Walpurgis
Spielerinformationen
Geburtstag 9. Oktober 1973
Geburtsort HerfordDeutschland
Größe 188 cm
Stationen als Trainer
Jahre Station
1991–1998
1998–1999
2000–2002
2002–2003
2003–2005
2008–2013
2013–2015
2016–2017
SC Herford
FC Gütersloh (U19)
SV Enger-Westerenger
FC Gütersloh 2000
Arminia Bielefeld II
Sportfreunde Lotte
VfL Osnabrück
FC Ingolstadt 04

Maik Walpurgis (* 9. Oktober 1973 in Herford) ist ein deutscher Fußballtrainer. Bis zum 22. August 2017 war er Trainer des Zweitligisten FC Ingolstadt 04.

Trainerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walpurgis spielte im Jugendbereich, konnte jedoch bereits im Alter von 18 Jahren nach wiederholten Verletzungen seine aktive Karriere als Fußballspieler nicht fortsetzen[1] und schlug stattdessen eine Laufbahn als Trainer ein.[2] Zunächst nahm Walpurgis seine Arbeit im Nachwuchs-Leistungsbereich auf, bevor er im Alter von 26 Jahren in den Seniorenbereich wechselte.[2]

Walpurgis trat seinen ersten Trainerposten im Juli 1992 beim SC Herford an, bei dem er bis Juni 1998 tätig war. Danach betreute er die U-19-Mannschaft des Zweitligisten FC Gütersloh. Mit der U-19 wurde er Westfalenmeister und stieg in die Regionalliga auf. Aufgrund der Insolvenz des Vereins verließ er diesen im Dezember 1999. Ab Januar 2000 trainierte er den Verein SV Enger-Westerenger, mit dem er im Jahr 2001 in die Verbandsliga Westfalen aufstieg. Im Sommer 2002 kehrte er nach Gütersloh zurück, wo er diesmal die erste Mannschaft des FC Gütersloh 2000, dem Nachfolgerverein des FC Gütersloh, übernahm. Ab der Saison 2003/2004 übernahm er das Traineramt bei der zweiten Mannschaft von Arminia Bielefeld. Direkt im ersten Jahr wurde er mit seiner Mannschaft Oberligameister und stieg in die Regionalliga Nord auf. Sein Vertrag dort lief ursprünglich bis Juni 2005. Jedoch legte Walpurgis im Januar 2005 seinen Posten nieder, da er das Gefühl hatte, nicht die volle Unterstützung des Vereins zu bekommen.[3]

Im September 2008 wurde Maik Walpurgis Trainer der Sportfreunde Lotte, mit denen er in der Folge regelmäßig um die oberen Tabellenplätze der Regionalliga West spielte. In der Saison 2008/09 erreichte die Mannschaft das Finale des Westfalenpokals, woraufhin sie in der folgenden Saison 2009/2010 am DFB-Pokal teilnehmen durfte. In der Saison 2012/13 wurde Walpurgis mit Lotte Meister der Regionalliga West, scheiterte jedoch in den folgenden Aufstiegsspielen zur 3. Liga an RB Leipzig. Trotz bestehenden Vertrages in Lotte vollzog Walpurgis zur Saison 2013/14 den Wechsel zum Drittligisten VfL Osnabrück. Dabei berief sich Walpurgis auf eine mündlich zugesicherte Ausstiegsoption.[2] Die Sportfreunde Lotte waren jedoch nicht bereit, ihren Trainer freizugeben, was zu einer juristischen Auseinandersetzung führte, die durch eine Einigung der Vereine beigelegt wurde.[4][5] Im August 2015 trennte sich Osnabrück nach einem schwachen Start in die Drittligasaison 2015/16 von Walpurgis.[6]

Am 12. November 2016 verpflichtete der Bundesligist FC Ingolstadt 04 Walpurgis als Cheftrainer.[7] Am 22. August 2017 wurde er entlassen.[8]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FC Gütersloh
  • 1998: Westfalenmeister und Aufstieg in die Regionalliga U19
SV Enger-Westenenger
  • 2001: Landesligameister und Aufstieg in die Verbandsliga
DSC Arminia Bielefeld (U23)
  • 2003: Oberligameister und Aufstieg in die Regionalliga Nord
Sportfreunde Lotte
VfL Osnabrück
  • 2015: NFV-Pokalsieg und Qualifikation DFB-Pokal

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Maik Walpurgis: Das ist der neue Trainer des FC Ingolstadt. In: Augsburger Allgemeine. 10. Dezember 2016, abgerufen am 17. Juli 2017.
  2. a b c GIG-online.de: Jetzt spricht: Maik Walpurgis, Alexandra Mai, in: GIG, Nr. 327, August 2013, S. 5
  3. Walpurgis gibt Amt auf. In: transfermarkt.de. 7. Januar 2005, abgerufen am 17. Juli 2017.
  4. Perform Media Deutschland: Unter erschwerten Bedingungen. In: spox.com. Abgerufen am 17. Juli 2017.
  5. Harald Pistorius: Streit um Walpurgis erledigt: VfL Osnabrück und Lotte: Einigung perfekt. In: noz.de. 5. August 2013, abgerufen am 17. Juli 2017.
  6. Osnabrück zieht die Notbremse: Walpurgis weg, Enochs übernimmt - 3. Liga. In: kicker.de. 24. August 2015, abgerufen am 17. Juli 2017.
  7. Maik Walpurgis wird neuer Cheftrainer der Schanzer. In: fcingolstadt.de. 12. November 2016, abgerufen am 17. Juli 2017.
  8. FCI & Trainer Walpurgis trennen sich - Leitl wird Interimstrainer. In: fcingolstadt.de. FC Ingolstadt 04, 22. August 2017, abgerufen am 22. August 2017.