Maren Unterburger

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Maren Unterburger (* 1986 in Bayreuth) ist eine deutsche Filmeditorin.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur im Jahr 2007 studierte Maren Unterburger zwei Jahre lang Germanistik und Theaterwissenschaft an der LMU München. Es folgten Praktika beim Bayerischen Rundfunk und der Mediengruppe ProSiebenSat.1 sowie ein Schnitt-Studium an der Bayerischen Akademie für Fernsehen (BAF) in Unterföhring.

Seit 2010 ist sie ehrenamtlich für die filmische Aufbereitung des Charity-Projekts Gemeinsam Gutes Bewegen zuständig.

Maren Unterburger arbeitete als Trailereditorin (Junior Writer Producer) bei ProSieben, bis sie 2012 ihr Editing Bild und Ton-Studium an der Internationalen Filmschule Köln (ifs köln) begann. 2016 schloss sie es mit dem Abschlussfilm Beat Beat Heart ab. Beat Beat Heart hatte auf dem 34. Filmfest München 2016 seine Weltpremiere und wurde am 1. Juli 2016 mit einem Spezialpreis der Jury des Förderpreises Neues Deutsches Kino ausgezeichnet.[1][2]

Seit 2016 ist Maren Unterburger deutschlandweit freiberuflich als Filmeditor in tätig und lebt in München.

Bei mehreren Film- und Serienprojekten arbeitete sie mit dem Regisseur Cüneyt Kaya zusammen. So übernahm sie den Schnitt des Netflix-Original-Spielfilms Betonrausch, der am 17. April 2020 auf Netflix veröffentlicht wurde.[3][4]

In besonderer Weise arbeitet Maren Unterburger beim Filmschnitt von improvisiert gedrehtem Material. German Mumblecore ist ein Subgenre des Independent-Films. Diese Arbeitsweise beweist sie in Film- und Serienprojekten mit der Regisseurin Luise Brinkmann. Der gemeinsame Spielfilm Beat Beat Heart lief u. a. 2017 auf dem Slamdance Film Festival (USA).

Filmographie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: [1]

Spielfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dokumentarfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018: Mehr als nur 90 Minuten
  • 2017: Fahr ma obi am Wasser
  • 2015: Magadan – Stadt erbaut auf Knochen

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Webserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: Emmas Welt

Kurzfilme / Mittellange Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2020: Auf und Ableben
  • 2016: Where's The Money, Honey?
  • 2015: Hohlkörper
  • 2014: HAUT
  • 2014: Light Game

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Maren Unterburger bei crew united, abgerufen am 16. März 2021.
  2. Maren Unterburger – ifs internationale filmschule köln. Abgerufen am 25. April 2020.
  3. Betonrausch auf NETFLIX – UFA Fiction. In: UFA. Abgerufen am 21. April 2020.
  4. Betonrausch (2020) | Film, Trailer, Kritik. Abgerufen am 25. April 2020.