ProSiebenSat.1 Media

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

48.19116811.649263Koordinaten: 48° 11′ 28,2″ N, 11° 38′ 57,3″ O

ProSiebenSat.1 Media SE
Logo der ProSiebenSat.1 Media SE
Rechtsform Societas Europaea
ISIN DE000PSM7770
Gründung 2. Oktober 2000
Sitz Unterföhring, Deutschland

Leitung

Mitarbeiter 4.210 (31. Dezember 2014)[1]
Umsatz 2,875 Mrd. Euro (2014)[1]
Branche Medien
Website prosiebensat1.de

Die ProSiebenSat.1 Media SE (bis 7. Juli 2015: ProSiebenSat.1 Media AG) mit Sitz in Unterföhring bei München ist ein börsennotiertes Medienunternehmen, das unter anderem, neben drei deutschen Pay-TV-Fernsehsender, die deutschen Free-TV-Fernsehsender ProSieben, SAT.1, kabel eins, Sat.1 Gold, ProSieben Maxx und sixx unter einem Dach vereint und auf den Internetseiten der Fernsehsender verschiedene TV-Inhalte anbietet. Das Unternehmen entstand aus einem Zusammenschluss der Pro Sieben Media AG (ProSieben, kabel eins und N24) und der Sat.1 SatellitenFernsehen GmbH im Oktober 2000.

Geschichte[Bearbeiten]

Organigramm der Kirch-Gruppe zum Zeitpunkt ihres Zusammenbruchs
Gesamtansicht des Unternehmensgebäudes
Detailansicht
Eingang
Hinweisschild der ProSiebenSat.1 TV Deutschland
ProSiebenSat.1 TV Deutschland, Detailansicht

Nachdem Ende 1999 die KirchMedia GmbH & Co. KGaA Mehrheitsaktionär der ProSieben Media AG wurde, gaben am 28. Juni 2000 die ProSieben Media AG und die ebenfalls zur Kirch-Gruppe gehörende Sat.1 GmbH ihre Fusionspläne bekannt. Dadurch würde die größte Sendergruppe (SAT.1, ProSieben, kabel eins und N24) auf dem deutschen Fernsehmarkt entstehen. Mit Wirkung zum 2. Oktober 2000 übernahm die ProSieben Media AG 100 Prozent der Anteile an der Sat.1 GmbH von der KirchMedia GmbH & Co. KGaA. Seit dem 13. Oktober 2000 werden die Aktien der ProSieben Media AG unter dem neuen Namen ProSiebenSat.1 Media AG an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Vorstandsvorsitzender wurde der bisherige Vorstandsvorsitzende von ProSieben, Urs Rohner.[2] Im Zuge der Integration von Sat.1 wurde ebenfalls die ProSieben Television GmbH gegründet.

Zusammenbruch der Kirch-Gruppe und Übernahme durch Haim Saban[Bearbeiten]

2002 kam es beinahe zur Fusion mit der KirchMedia (siehe auch: Leo Kirch, Premiere); sie scheiterte aber kurz vor Abschluss aufgrund der Insolvenz der Kirch-Gruppe. Die Aktie von ProSiebenSat.1 stürzte daraufhin ab. 2003 bekam die AG mit der amerikanischen Gesellschaft P7S1 Holding, einer 25-prozentigen Tochter der Saban Capital Group von Haim Saban und weiterer Investoren, einen neuen Hauptaktionär, der 88 Prozent der Stimmanteile hielt. Saban übernahm die Sendergruppe für 500 Millionen Euro. Die restlichen zwölf Prozent hielt über eine Beteiligungsgesellschaft die Axel Springer AG. Freie Aktionäre hielten ausschließlich stimmrechtslose Vorzugsaktien.

Nach der Übernahme durch P7S1 Holding kam es in den Folgemonaten zu starken Restrukturierungsmaßnahmen und einer Neuausrichtung der verschiedenen Sender der Gruppe. Auch einige Formate fielen dem Rotstift zum Opfer.

Die AG erreicht mit ihren Fernsehsendern in der Alterszielgruppe von 14 bis 49 Jahren einen Gesamtmarktanteil von über 30 Prozent und erzielte 2002 einen Umsatz von über 1,8 Milliarden Euro sowie einen Gewinn von 21 Millionen Euro und beschäftigte dabei über 3.000 Mitarbeiter.

Nachdem der bisherige Vorstandsvorsitzende Urs Rohner „auf eigenen Wunsch“ das Unternehmen zum 30. April 2004 verließ, folgte auf ihn der Belgier Guillaume de Posch.

Im Jahr 2005 gab der Hamburger Axel Springer Verlag bekannt, für den Kaufpreis von drei Milliarden Euro die ProSiebenSat.1 Media AG komplett übernehmen zu wollen. Dieser Verkauf wurde jedoch sowohl vom Bundeskartellamt als auch von der KEK nicht genehmigt,[3] so dass Springer am 31. Januar 2006 schließlich bekannt gab, von einer Übernahme Abstand zu nehmen.

Übernahme durch Permira und KKR[Bearbeiten]

Die Kapitalbeteiligung der GMP von Haim Saban wurde am 14. Dezember 2006 von den Private-Equity-Unternehmen Permira und Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) für etwa drei Milliarden Euro übernommen.[4] Zusammen mit der SBS Broadcasting Group aus Luxemburg, zu der über 19 private Fernsehsender und 20 Bezahlfernsehsender und Radiostationen gehören, soll daraus ein europäischer Medienkonzern gebildet werden.[5]

Die 50,5 Prozent der Aktien haben 88 Prozent der Stimmrechte. Die restlichen 49,5 Prozent der Aktien sind börsennotiert und befinden sich in Streubesitz.

Im Sommer 2007 übernahm ProSiebenSat.1 100 Prozent der SBS für insgesamt 3,3 Milliarden Euro[6] und wurde dadurch zum zweitgrößten Fernsehanbieter in Europa mit einem jährlichen Umsatz von circa 3,1 Milliarden Euro. Am 16. Juli 2007 wurde bekannt, dass der Konzern bis 2009 in Deutschland 180 Stellen abbauen will, davon 100 in Berlin und 80 in München. Ab diesem Tag wurden bereits zwei Boulevard-Magazinsendungen bei Sat.1 gestrichen, künftig sollen auch Nachrichtensendungen wegfallen oder eingeschränkt werden.[7]

Am 10. Dezember 2007 kündigte die Axel Springer AG an, sich komplett aus ProSiebenSat.1 zurückzuziehen und ihre Anteile in Höhe von je zwölf Prozent der Stamm- und Vorzugsaktien an die ProSiebenSat.1-Mehrheitseigner KKR und Permira für 500 Millionen Euro zu verkaufen.[8] Dieser Rückzug wurde am 16. Januar 2008 vollzogen. Damit hält die von KKR und Permira gesteuerte Lavena Holding 5 nun 100 Prozent der stimmberechtigten Stammaktien sowie 25 Prozent der nicht stimmberechtigten Vorzugsaktien.[9]

Bei der Übernahme von SBS durch ProSiebenSat.1 im Sommer 2007 boten KKR und Permira dem weiteren Eigentümer Telegraaf Media Groep (TMG) eine Option auf zwölf Prozent der Stammaktien an, sofern diese auf ihr Vorkaufsrecht auf die SBS Broadcasting Group verzichten.[10] Im Juni 2008 gab die TMG bekannt auf ihre Option, bei ProSiebenSat.1 einzusteigen, zu verzichten.[11] Allerdings stieg die TMG dann dennoch im August desselben Jahres bei ProSiebenSat.1 ein.[12]

Zum Ende des Jahres 2008[13] verließ Guillaume de Posch ebenfalls auf eigenen Wunsch das Unternehmen. Seit dem 1. März 2009 ist nun Thomas Ebeling Chef des Konzerns.

Im Oktober 2009 wurde bekannt, dass die Verschuldung der Sendergruppe mehr als 3,4 Milliarden Euro beträgt und dass die Gruppe diese Belastung nicht reduziert, sondern lediglich die Zinsen für ihre laufenden Kredite zahlt.[14] Die Sendergruppe spart vor allem bei den Programmausgaben.[15]

Am 12. Januar 2011 kündigten Permira und KKR den Verkauf von 8 Millionen stimmrechtslosen Vorzugsaktien an. Dies entspricht 3,7 Prozent des Grundkapitals. Nach Abschluss des beschleunigten Bookbuildingverfahrens werden beide Finanzinvestoren nach eigenen Angaben 53 Prozent des Grundkapitals halten.

Nach der Übernahme der im Besitz von ProSiebenSat.1 befindlichen TV-Sender in Belgien und den Niederlanden für 1,225 Milliarden Euro durch ein internationales Medienkonsortium um den finnischen Konzern Sanoma am 29. Juli 2011[16] wurde zum 9. April 2013 auch das gesamte Senderportfolio in Skandinavien für 1,325 Milliarden Euro an die amerikanische Discovery Communications, Inc. verkauft. Davon ausgenommen sind die Produktionsgesellschaften, die in der Red Arrow Entertainment Group gebündelt sind. Mit dem Erlös sollen endfällige Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 500 Millionen Euro getilgt sowie eine Erhöhung der Dividende auf ca. 5,60 Euro je Aktie oder 1,2 Milliarden Euro finanziert werden. Des Weiteren beabsichtigt die ProSiebenSat.1 Media AG eine Umwandlung der bisher an der Börse gehandelten Vorzugsaktien in stimmberechtigte Stammaktien, wodurch alle ausgegebenen Aktien an der Börse handelbar wären.[17]

Mitte Februar 2013 begannen die Finanzinvestoren Permira und KKR mit dem Verkauf aller durch die Lavena Holding 1 gehalten Vorzugsaktien in Höhe von 18 Prozent. Das Aktienpaket wurde für ca. 485 Millionen Euro über die Frankfurter Wertpapierbörse verkauft, was einem Stückpreis von 24,60 Euro entspricht. Durch den Verkauf sind nun alle Vorzugsaktien bzw. 50 Prozent des Grundkapitals im Streubesitz.[18]

Ausstieg von KKR und Permira[Bearbeiten]

Auf der Hauptversammlung am 23. Juli 2013 beschlossen die Aktionäre der ProSiebenSat.1 Media AG die Zusammenlegung der bisher an der Börse notierten Vorzugsaktien und der durch KKR und Permira gehaltenen Stammaktien. Dadurch würden zukünftig nur noch die stimmberechtigten Stammaktien an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Da das Stammkapital zu 50 % aus Stamm- und 50 % aus Vorzugsaktien bestand, hielten KKR und Permira nach Umwandlung noch 44 % der Stammaktien und somit keine Mehrheit. Ebenfalls beschlossen die Finanzinvestoren, dass Sie nach der Umwandlung gemeinsam mit der Telegraaf Media Groep ihren Anteil in Tranchen über die Börse verkaufen werden.[19][20]

Am 19. August 2013 schloss die ProSiebenSat.1 Media AG ihren Börsengang ab, wodurch seither ausschließlich die bisher nicht notierten Stammaktien im MDAX gelistet waren und sich der Börsenwert verdoppelte.[21]

Die Lavena Holding und die Telegraaf Media Groep verkauften zwischen Anfang September 2013 und Mitte Januar 2014 in drei Tranchen ihre Aktienanteile ausschließlich an institutionelle Investoren und sind somit keine Aktionär mehr.[22][23] Der Streubesitz liegt nun bei 100 Prozent.[24]

Ende Dezember 2013 kündigte die ProSiebenSat.1 Media AG den Verkauf des restlichen Osteuropa-Geschäfts an. Die ungarischen Fernsehsender werden im Rahmen eines Management-Buy-Out verkauft. In Rumänien werden alle Fernseh- und Radiosender, bis auf Prima TV, das vom rumänischen Unternehmer Cristian Burci erworben werden soll, von der griechischen Antenna Group übernommen. Die Übernahmen sollen im ersten Quartal 2014 abgeschlossen sein.[25]

In einer Pressemitteilung teilte die ProSiebenSat.1 Media AG am 15. Oktober 2014 mit, dass sie im Sommer 2015 eine Umwandlung zur ProSiebenSat.1 Media SE plant. Nach Genehmigung durch die Hauptversammlung am 21. Mai 2015 wurde diese Umwandlung zu einer Societas Europaea durch Eintragung ins Handelsregister am 7. Juli 2015 wirksam.[26] Durch diesen Schritt soll die internationale Expansion der Digitalsparte erleichtert werden.[27]

Aktionärsstruktur[Bearbeiten]

Aktionärsstruktur bis September 2013[Bearbeiten]

 
Lavena Holding
(KKR und Permira)
44 % Stammaktien
44 % am Grundkapital
 
Telegraaf Media Groep N.V.
6 % Stammaktien
6 % am Grundkapital
 
Streubesitz
50 % Stammaktien
50 % am Grundkapital
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ProSiebenSat1.svg ProSiebenSat.1 Media AG
 
 


Aktuelle Aktionärsstruktur[Bearbeiten]

Die folgende Grafik stellt die aktuelle Aktionärsstruktur dar (gerundete Angaben):

 
Eigene Aktien
3 % Stammaktien
3 % am Grundkapital
 
Streubesitz
97 % Stammaktien
97 % am Grundkapital
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ProSiebenSat1.svg ProSiebenSat.1 Media SE
 
 


Stand: 8. Juli 2015

Töchter[Bearbeiten]

Neben den sechs deutschen Fernsehsendern betätigt sich die AG auf anderen, eng mit dem Fernsehbetrieb verwandten Geschäftsfeldern. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um 100-prozentige Töchter. In den meisten Fällen arbeiten diese Töchter ausschließlich für ihre eigene Senderfamilie. Nach der Übernahme der SBS Broadcasting Group sind weitere Fernseh- und Radiosender sowie weitere Geschäftsfelder hinzugekommen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ProSiebenSat1.svg ProSiebenSat.1 Media SE[28]
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ProSiebenSat.1-TV-Deutschland-Logo.svg
 
 
SevenOne Brands
 
 
Maxdome Logo.svg
GmbH
 
ProSiebenSat.1 Welt.svg
 
ProSiebenSat.1 Digital & Adjacent
 
Red-Arrow-Entertainment-Logo.svg
 
ProSiebenSat.1 Adjacent
Holding
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ProSieben Logo 2015.svg
 
 
SevenOne AdFactory
 
 
ProSieben FUN.png
 
 
ProSiebenSat.1
Digital
 
 
SevenVentures
 
ProSieben Logo 2015.svgSevenCommerce
 
Studio71
 
ProSiebenSat.1
Licensing
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sat.1 Logo2011.png
 
 
SevenOne Media
 
 
Sat.1 Emotions 2012.png
 
 
fem Media
 
 
Media for Equity
 
ProSieben Logo 2015.svg Travel[29]
 
 
 
 
 
 
Starwatch Entertainment
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kabel eins Logo 2015.svg
 
 
SevenOne Media
Schweiz
 
 
Kabel eins classics 2011.svg
 
 
ProSiebenSat.1 Games
 
 
Media-for-Revenues
 
Tropo
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sixx.svg
 
 
ProSiebenSat.1
Puls 4 GmbH
 
 
Maxdome Logo.svg
 
 
Autoplenum.de
 
Deutsches Wetterfernsehen Logo.svg
 
Wetter.com AG
72,97 %
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sat1Gold.svg
 
Puls 4 Logo.svg
 
 
MAGIC Internet
Holding
 
 
Lokalisten.svg
 
 
 
 
 
mydays
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ProSieben MAXX Logo.svg
 
 
 
 
 
 
MyVideo Logo.svg
 
 
Covus Games
51 %
 
 
 
 
 
DISCAVO
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Seven Pictures Film
 
 
 
 
 
 
Ampya-Logo Music Streaming.png
 
 
wer-weiss-was
 
 
 
 
 
billiger-mietwagen.de
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Puls acht Logo.png
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


SevenOne Media[Bearbeiten]

Seinen Ursprung hat das Unternehmen in den beiden Vermarktern MGM MediaGruppe München und MEDIA 1. Die MGM MediaGruppe München wurde am 1. Juni 1992 gegründet und verantwortete die Vermarktung der Werbezeiten der Sender ProSieben und kabel eins (damals noch KABELKANAL). Media 1 entstand am 1. August 1999 durch eine Ausgründung von Sat.1 Sales & Services. Am 15. November 2000 entstand durch die Fusion der MGM MediaGruppe München und MEDIA 1 dann die SevenOne Media.

2009 fusionierte das Vermarktungsunternehmen mit seinem Schwesterunternehmen SevenOne Interactive, dem damals drittgrößten Online-Vermarkter Deutschlands. Seitdem ist die SevenOne Media für die Werbezeitenvermarktung der TV- und Multimediamarken (Online, Mobile, Teletext) der ProSiebenSat.1 Group zuständig.

Als Tochterunternehmen der ProSiebenSat.1 Group vermarktet SevenOne Media die deutschsprachigen Sender der Gruppe (SAT.1, ProSieben, kabel eins, Sixx seit Mai 2010, Sat1 Gold seit Januar 2013), ihre digitalen Plattformen (Pay-TV, Video on Demand/maxdome, Online, Mobile, Podcast, Games, Teletext) sowie verschiedene Drittangebote (Teletext). Abgerundet wird das Portfolio durch die Themen Licensing, Direct Marketing/CRM und Events.

Hauptsitz des Unternehmens ist Unterföhring bei München.

In der Schweiz und in Österreich vermarktet SevenOne Media die dortigen Werbe- bzw. Programmfenster über die Tochterunternehmen SevenOne Media Austria und SevenOne Media CH. Zudem bietet das Unternehmen europaweit operierenden Werbekunden Werbepakete über die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz hinaus an: Auf über 20 Sendern in 12 Ländern können Werbekunden bei der SevenOne Media und den nationalen Vermarktungsgesellschaften der ProSiebenSat.1 Group Werbezeiten belegen.

Neben der klassischen Vermarktung bündelt die SevenOne Media auch die gesamte Markt- und Programmforschung der ProSiebenSat.1 Group. Die verschiedenen Forschungsabteilungen untersuchen und bewerten fortlaufend Trends in den Zuschauer- und Werbemärkten. So liefert die Zuschauer- und Programmforschung unter anderem tagesaktuell Marktanteilsdaten. Neben den täglichen Zuschauerquoten der ProSiebenSat.1-Sender werden u.a. auch Wettbewerbssender beobachtet, Zuschauerzielgruppen analysiert sowie umfangreiche Sendungstests durchgeführt.

Im Bereich der Marktforschung begleitet SevenOne Media unter anderem Kampagnen der Kunden und ermittelt ihre Werbewirkung anhand verschiedener Parameter wie Markenbekanntheit oder Werbeerinnerung. Darüber hinaus liefert die Werbeforschung langfristige Erkenntnisse zu Absatzwirkung von Fernsehwerbung.

SevenOne AdFactory[Bearbeiten]

Im Juli 2009 wurde für die Entwicklung von Sonderwerbeformen die SevenOne AdFactory gegründet, die bis zu 12 Plattformen kombiniert – neben TV, Online und mobilen Diensten unter anderem auch Lizenzen, Product Placement, Testimonials und Events. Die Geschäftsführerin der SevenOne AdFactory ist Sabine Eckhardt. Sie ist zugleich Mitglied der Geschäftsführung der SevenOne Media.

ProSiebenSat.1 Digital & Adjacent GmbH[Bearbeiten]

ProSiebenSat.1 Digital & Adjacent verantwortet die interaktiven Produkte rund um die Sendermarken – von Online über Teletext bis zu mobilen Applikationen. Zu der ProSiebenSat.1 Digital & Adjacent GmbH gehören auch das Onlineportal fem.com, sowie MyVideo.[30]

Studio 71[Bearbeiten]

Studio 71 ist ein Multi-Channel-Netzwerk[31] der ProSiebenSat.1 Media AG, unter dem die fürs Netz produzierten Formate gebündelt werden.[32] Darunter befinden sich sowohl eigene fürs Fernsehen produzierte Formate wie Comedyserien, Dokumentationen, Informationssendungen und andere Eigenproduktionen von ProSiebenSat1, als auch Web-Only Formate, also Livestreams auf MyVideo oder bekannte YouTuber wie Gronkh, Sarazar und LeFloid.

Let’s Play Together

Bereits am 18. Mai 2012 fand mit den beiden Let’s Playern Gronkh und Sarazar auf MyVideo ein erster Livestream namens Let’s Play Together statt.[33] Er wird seitdem freitags um 18 Uhr (mit Unterbrechungen) ausgestrahlt. Die hundertste Ausgabe fand am 28. November 2014 statt und war gleichzeitig die letzte Ausgabe mit Gronkh und Sarazar.[34] Die Winterpause sollte genutzt werden, um ein "neues" Let’s Play Together vorzubereiten.[35]

Am 13. März 2015 wurde dann bekannt gegeben, dass in der Neuauflage, die seit dem 20. März gesendet wird, die YouTuber Fabian Siegismund und David Hain anstelle von Gronkh und Sarazar moderieren werden.[36] Seit Folge 103 findet der Livestream donnerstags statt.

Last Man Standing

Da dieser einige Zuschauer erreichte, wurde der Bereich Webstars auf MyVideo.de ausgebaut. So fand auch am 1. März 2013 ein größeres Event namens Last Man Standing und am 30. November 2013 die Fortsetzung "Last Man Standing 2" statt. Hierbei traten unter Anderem die YouTuber Gronkh und Sarazar als Team LPT gegen das Team PietSmiet an. Beide Events begannen um 18 Uhr und wurden acht Stunden lang, ebenfalls auf MyVideo gesendet.[37] Die beiden Teams forderten sich gegenseitig in verschiedenen Videospielen heraus. Ab 23 Uhr wurden dann auch Spiele, die ab 18 Jahren freigegeben sind, gespielt.[38] Am 8. August 2015 fand die dritte Ausgabe unter dem Titel Last Man Standing Generations statt. In dieser Ausgabe, die auf der Gamescom vor etwa 3000 Zuschauern stattfand und von den YouTubern David Hain und Fabian Siegesmund moderiert wurde, trafen nicht wie in den vorherigen Ausgaben Team PietSmiet und Team LPT aufeinander, sondern die sogenannten Teams Team Veteranen und Team Rookies spielten gegeneinander.[39][40]

Let’s Play Poker

Am 21. März 2013 wurde bekannt gegeben, dass ein weiterer Livestream unter dem Namen Let’s Play Poker[41] geplant sei.[42] Der Livestream, welcher am 23. März 2013 erstmals produziert wurde, wird von dem Onlinepokerraum PokerStars gesponsert.[43] Es spielen in der Regel acht bekannte YouTuber gegeneinander Poker. Wer gewinnt, spendet seinen Gewinn an eine gemeinnützige Organisation. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit für einen Zuschauer als sogenannter Wildcard-Teilnehmer beim Event teilzunehmen, indem man bei der Online-Qualifikation von pokerstars.de mitmacht.[44][45] Alle Folgen werden auch auf dem offiziellen YouTube-Kanal hochgeladen.[46] Seit der zehnten Ausgabe wird die Show auf YouTube live übertragen, in der elften Ausgabe sogar vor Publikum.[47] Bisher wurden elf Ausgaben ausgestrahlt (Stand: 26. Juni 2015).[48]

Bootcamp

Am 2. April 2014 wurde auf dem Hauptkanal[49] eine Ankündigung für das Studio71 Bootcamp veröffentlicht.[50] Dabei handelt es sich um ein Projekt, bei dem man sich mit seinem YouTube-Kanal, sofern er weniger als 50.000 Abonnenten hat, bewerben[51] kann und vom Netzwerk Unterstützung und Hilfe bei der Produktion und Verbreitung von eigenen Videos und der Gestaltung des Kanals bekommt. Gleichzeitig wird man Partner im Netzwerk. Die Teilnehmer wurden, ebenfalls auf dem Hauptkanal von Studio71, von den beiden YouTubern Fabian Siegismund und Dan the man kurz vorgestellt, wobei sie auf satirische Art erklärten, was der Kandidat an seinen Videos verbessern könnte.[52]

Das Ankündigungsvideo für das Bootcamp 2.0 wurde am 31. März 2015, also fast ein Jahr nach dem ersten, veröffentlicht.[53] Diesmal kann jeder mitmachen, der einen YouTube-Kanal mit weniger als 1.000 Abonnenten hat. Die Jugendzeitschrift Bravo dient hierbei als offizieller Medienpartner.[54]

Ausbau des Netzwerks und weitere Aktivitäten

Im Jahr 2013 versuchte die ProSiebenSat.1-Gruppe durch das eigene Multi-Channel-Network die Reichweite seiner Formate zu vergrößern. Studio 71 vereint somit sämtliche Webformate des Konzerns. Die Angebote werden seitdem nicht nur auf der eigenen Plattform MyVideo, sondern auch bei YouTube verbreitet. Damit will das Unternehmen erreichen, dass Studio 71 zu einem der führenden Produzenten und Aggregator von Onlinevideo-Content in Europa wird. Der Geschäftsführer von ProSiebenSat.1 Digital, Dr. Sebastian Weil, ist für das Netzwerk verantwortlich. Er kommentiert, dass man sich im vergangenen Jahr als Anbieter von Web-only-Liveshows positioniert habe. Dies sei als eigenes Multichannel-Network der nächste logische und entscheidende Schritt, die Distribution der Inhalte zu verbreitern.[55]

Das von SevenOne Media vermarktete Netzwerk Studio 71 wird nicht nur MyVideo umfassen, sondern auch Webchannels mit weiteren Web-only-Formaten, sowie Promokanäle für die TV-Sendungen des Konzerns. Auch eine Vielzahl von aggregierten Kanälen mit Internet-Prominenten soll bei Studio 71 Platz finden.

Studio 71 eignete sich im März 2014 eine 20-%-ige Beteiligung am US-amerikanischen Multi-Channel-Netzwerk Collective Digital Studio an, das unter anderem bekannte Web-Stars und Formate wie The Annoying Orange vermarktet. Das Projekt „The Mansion“ startete im Juni 2014 und endete im August 2014. Im Zuge der Aktion wurden verschiedene deutsche YouTuber wie Sarazar, Fabian Siegismund, David Hain oder MissesVlog in eine Villa in Los Angeles geschickt, um dort zu leben und zu arbeiten. Dokumentiert wird dies im eigens gegründeten YouTube-Kanal.[56] Auch amerikanische Webstars sind dort zu sehen.[57][58]

Am 14. August 2014 wurde bekannt gegeben, dass Studio71 um die YouTube-Kanäle des Sportsenders Sport1 verwalten wird.[59][60] Dies beinhaltet ebenfalls die Kanäle der Sendungen Doppelpass und Die PS-Profis.[61] Robin Seckler, Geschäftsführer von Sport1, meinte dazu: "Neben einer weiteren Reichweiten-Steigerung möchten wir diese zusätzliche Plattform auch nutzen, um neue Formate und Gesichter vor einem noch größeren Publikum zu präsentieren und zu testen."[62]

Am 14. März 2015 haben die YouTuber Joyce Ilg, Dner, MissesVlog, Sarazar und LeFloid im Auftrag von Studio 71 an der TV Total Wok WM 2015 teilgenommen.[63]

Auf dem deutschen Musikfernsehsender Deluxe Music präsentierten bekannte YouTuber aus dem Studio71-Netzwerk vom 6. bis zum 26. April 2015 ihre Lieblingslieder. Ob die Kooperation mit dem nicht zur Sendergruppe gehörenden Musiksender einmalig bleibt, ist noch nicht bekannt.[64]

Lokalisten media[Bearbeiten]

Mitte Oktober 2006 erwarb die ProSiebenSat.1 Media AG eine 30-prozentige Beteiligung an der Lokalisten media GmbH. Die Gesellschaft betreibt die Online-Community Lokalisten.de. Ende Mai 2008 wurde die Beteiligung auf 90 Prozent aufgestockt. 2011 übernahm die ProSiebenSat.1 Digital GmbH, die restlichen 10 Prozent an Lokalisten Media und ist nun alleiniger Eigentümer.[65]

fem Media[Bearbeiten]

Im Juni 2008 erwarb die ProSiebenSat.1 Media die Feeem Media GmbH, die am 1. September 2008 umbenannt wurde in „fem Media GmbH“. Die fem Media GmbH betreibt das Frauenportal fem.com, ein deutschsprachiges Online-Lifestyle-Portal für Frauen und das Dachportal des vertikalen Netzwerks fem., eines Verbunds aus circa 60 frauenaffinen Partner-Websites. Das am 1. Juli 2008 gestartete, tagesaktuelle Lifestyle-Magazin fem.com behandelt verschiedene frauenaffine Themen wie Prominenten-, Mode- und Schönheitsneuigkeiten, Astrologie, Gesundheit, Ernährung, die neuesten Reisetrends sowie Liebe, Sex und Partnerschaft. Seit seiner Gründung hat fem. rund 60 Partner gewonnen.[66] Des Weiteren gibt es seit 2010 fem auch in den Niederlanden.[67]

Am 2. September 2010 verkündete ProSiebenSat.1 Media die Umbenennung des Portals in sixx, der Name des frauenorientierten Senders von ProsiebenSat.1. Die Dachmarke fem bleibt jedoch als eigenständiges Portal erhalten. Mit der Umbenennung plant ProSiebenSat.1 Media die Bündelung der Angebote für die Frau auf den zentralen Namen sixx. Im Zuge dessen übernimmt die fem Media GmbH auch den Betrieb der Senderhomepage sixx.de.[68]

Magic Internet GmbH[Bearbeiten]

Die Magic Internet GmbH ist die Medienagentur für MyVideo.[69] Sie verwaltet allerdings auch unter anderem die Seite songtexte.com,[70] den Musikstreaming-Dienst Ampya und die Crossmedia-Agentur Booming GmbH.[71] Im Mai 2015 wurde der Musikfernsehanbieter putpat.tv übernommen, der mit dem Musikstreaming-Dienst ampya zusammengeführt werden soll.[72]

MyVideo Broadband[Bearbeiten]

Die ProSiebenSat.1 Media beteiligte sich im September 2006 mit zunächst 30 Prozent an der MyVideo Broadband (ehemals Videocamp S.R.L.) und erwarb im Juli 2007 die restlichen 70 %. Als Betreiber ist die rumänische Gesellschaft für die deutsche Video-Community MyVideo zuständig.

wer-weiss-was[Bearbeiten]

Am 22. August 2007 gab die ProSiebenSat.1 Media den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der Ratgeberplattform wer-weiss-was bekannt. Mit der Entwickler- und Betreibergesellschaft epublica GmbH wurde die neue wer-weiss-was GmbH gegründet, die nun vollständig für die Ratgeberplattform zuständig ist. Mittlerweile gehört die wer-weiss-was GmbH zu 100 % der ProSiebenSat.1 Media AG.

Advopedia[Bearbeiten]

Zusammen mit Rechtsanwalt Ingo Lenßen betreibt ProSiebenSat.1 Digital seit Ende 2014 die Plattform Advopedia, wo ein Team von Autoren juristische Tipps geben, über Gerichtsurteile berichten und rechtliche Fragen aufklären. Außerdem sind Folgen der Serien, wo Lenßen mitwirkte bzw. mitgewirkt hat, auf der Seite zum ansehen online gestellt.[73] Der Sitz der Advopedia GmbH ist in Unterföhring und Geschäftsführer sind Rechtsanwalt Ingo Lenßen und Jens Doka, der auch Geschäftsführer von wer-weiss-was.de ist.[74]

ProSiebenSat.1 Digital[Bearbeiten]

Gemeinsam mit E-Plus und Vodafone vertreibt ProSiebenSat.1 Digital eigene Smartphonetarife für die Sender ProSieben und Sat.1, sowie fyve als Eigenmarke. Die jeweiligen Mobilfunkanbieter sind Leistungserbringer, während ProSiebenSat.1 Digital für die Vermarktung der einzelnen Tarife zuständig ist. Seit September 2014 gibt es mit chixx einen eigenen Tarif für die Zuschauer des Frauensenders sixx. Dieser wird im Telekom-Netz durch die Woodman GmbH (Leistungserbringer) realisiert. Die Vermarktung erfolgt über sixx.

  • simfinity ist der Smartphonetarif von Fernsehsenders Sat.1 gemeinsam mit E-Plus.[75]
  • ProSieben Smart ist der Smartphonetarif von ProSieben, gemeinsam mit Vodafone.[76]
  • Fyve ist ein Mobilfunkdiscounter, welcher das Netz von Vodafone nutzt.[77]
  • chixx ist ein Mobilfunkdiscounter, welcher das Netz der Telekom nutzt.[78]
  • nyze ist ein Mobilfunkdiscounter, welcher das Netz von E-Plus und O2 nutzt, sowie Zugriff auf die konzerneigene TV-App bietet.[79][80]

virtual minds AG[Bearbeiten]

Am 30.6.2015 kündigte die Pro7Sat1 Digital die mehrheitliche Übernahme der virtual minds AG, Freiburg, an. Virtual Minds ist ein europäischer Spezialist für digitale Werbetechnologie und u.a. Konzernmutter der Yieldlab AG, ADITION technologies AG samt ADITION Schweiz GmbH und ADITION UK Ltd., Active Agent AG und myLoc Managed IT AG. Die United Internet AG bleibt nach Abschluss der Transaktion mit 25,1 % an der virtual minds AG beteiligt, die restlichen Anteile werden von den Gründern gehalten. Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der Freigabe der Kartellbehörden, der Kaufpreis ist nicht bekannt.

ProSiebenSat.1 Games[Bearbeiten]

Im Juni 2011 fokussierte ProSiebenSat.1 Media seine Tätigkeiten im Games-Bereich in der ProSiebenSat.1 Games GmbH. Darin verschmelzen die Sender-Gamesportale ProSieben Games und Sat1Spiele mit den zugekauften Free-to-play-Plattformen alaplaya und Browsergames.de.[81]

Maxdome[Bearbeiten]

Hauptartikel: Maxdome

Maxdome (ehemals SevenSenses) ist für Bezahlfernseh-, Video-on-Demand- und IPTV-Angebote der ProSiebenSat.1-Gruppe verantwortlich und gehört zum Geschäftsbereich Digital & Adjacent. Dabei gingen am 1. Juni 2006 die beiden Bezahlfernsehsender Sat.1 Comedy und Kabel eins classics auf Sendung. Mit maxdome startete die ProSiebenSat.1-Gruppe im zweiten Quartal 2006 in strategischer Kooperation mit der United Internet AG ein eigenes Video-on-Demand-Portal.

Ab Mai 2012 startet SevenSenses eine Neuausrichtung des Senders Sat.1 Comedy und die Umbenennung in Sat.1 emotions. Durch die Neuausrichtung orientiert sich Sat.1 Emotions inhaltlich am Programm von Sat.1. Zeitgleich startet der neue Kanal ProSieben Fun, welcher den bisherigen Comedypart von Sat.1 Comedy übernimmt und auf das jüngere Publikum zugeschnitten sein soll. ProSieben Fun wird sich genau wie Sat.1 emotions (Sat.1) und Kabel eins classics (kabel eins), an seinem Hauptprogramm ProSieben orientieren.

Am 29. August 2013 wurde die SevenSenses GmbH, mit Beschluss vom 22. August 2013, mit der Maxdome Verwaltungs GmbH verschmolzen und in Maxdome GmbH umbenannt.[82]

ProSiebenSat.1 Licensing[Bearbeiten]

Die ProSiebenSat.1 Licensing GmbH (ehemals SevenEntertainment GmbH bzw. MM MerchandisingMedia) wurde im Jahr 2003 gegründet und bündelte die Musik-, Lizenz-, Entertainment- und Commerce-Geschäfte der ProsiebenSat1 Media AG. Die SevenEntertainment GmbH erzielte in Jahren 2008 bis 2011 einen Jahresumsatz von ca. € 37 Mio. und beschäftigt 54 Mitarbeiter.[83] Am 24. September 2012 wurde die SevenEntertainment GmbH in ProSiebenSat.1 Licensing GmbH umbenannt. Nach der Ausgliederung der Commerce-Aktivitäten in die SevenVentures GmbH, fokussierte sich die ProSiebenSat.1 Licensing GmbH auf das Lizenzgeschäft der ProSiebenSat.1 Media AG. Die Musik- und Entertainmentaktivitäten werden weiterhin in der Starwatch Entertainment GmbH gebündelt.[84]

Starwatch Entertainment[Bearbeiten]

Die Starwatch Entertainment GmbH ist ein 2005 gegründetes Unternehmen, welches sich auf die Bereiche Musik, Events, Live-Entertainment und Künstlervermarktung spezialisiert hat. Starwatch Entertainment ist eine hundertprozentige Tochter der ProSiebenSat.1 Media AG.

ProSiebenSat.1 Produktion[Bearbeiten]

Die ProSiebenSat.1 Produktion ist ein vollständiges Tochterunternehmen der ProSiebenSat.1 Media AG. Mit dem Aufbau einer in Europa führenden Digitalplattform verfolgt es eines der strategischen Kernziele der Gruppe.

Die ProSiebenSat.1 Produktion bietet umfassende Leistungen auf neuestem technologischen Stand für die Herstellung und multimediale Verbreitung von Fernsehinhalten an. Die Leistungen reichen von der Studio- und Post-Produktion bis hin zum unternehmensübergreifenden Content Management und der Sendeabwicklung für mehr als zehn TV-Sender.

SevenPictures Film GmbH[Bearbeiten]

Die SevenPictures Film GmbH ist ebenfalls ein vollständiges Tochterunternehmen der ProSiebenSat.1 Media AG mit Sitz in Unterföhring.[85] Seit 1999 übernimmt die Firma die Co-Produktion zahlreicher deutscher Filme und erwirbt deren TV-Lizenzen. SevenPictures fungierte als Co-Produzent für folgende Filme:[86]

Red Arrow Entertainment Group[Bearbeiten]

Die Red Arrow Entertainment Group ist eine im Januar 2010 gegründete[87] Holding für die Bereiche Produktion, Programmvertrieb und Formatentwicklung.

7Commerce[Bearbeiten]

Am 19. März 2015 teilte die ProSiebenSat.1 Media AG mit, dass alle Mehrheitsbeteiligungen im eCommerce- und Travel-Bereich auf die ProSiebenSat.1 Commerce GmbH (7Commerce) übertragen wurden. Die ProSiebenSat.1 Commerce GmbH ging aus der ProSiebenSat.1 Elfte Verwaltungsgesellschaft mbH hervor. Zeitgleich teilte ProSiebenSat.1 die Aufstockung mehrerer Beteiligungen bzw. deren Übernahme mit.[88][89][90]

  • Übernahme weiterer 25 Prozent an preis24 (Anteile von sixt e-Ventures) - Unter Vorbehalt des Bundeskartellamts
  • Erwerb der Mehrheitsanteile auf 75 Prozent an der Sonoma Internet GmbH (Amorelie.de) - Unter Vorbehalt des Bundeskartellamts
  • Komplettübernahme der Flaconi GmbH

Die Beteiligungen werden innerhalb der 7Commerce mehreren Kategorien (Cluster) zugeordnet.

Beteiligungen (Cluster-Aufteilung)
Beauty & Accessories Travel (7Travel GmbH) Home & Living Fashion & Lifestyle Marketplaces & weitere Beteiligungen
  • Brille24.de
  • Amorelie
  • Flaconi
  • Valmano
  • Billiger Mietwagen
  • MyDays Holding
  • Tropo
  • Weg.de
  • wetter.com AG
  • DISCAVO [91]
  • moebel.de
  • Stylight
  • Gymondo
  • 12Auto Group (autoplenum.de, 12auto.de, 12autodeal.de,
    12autowerkstatt.de, 12mietwagen.de, 12neuwagen.de, 12gebrauchtwagen.de)
  • Outstore
  • Preis24

SevenVentures[Bearbeiten]

Am 14. April 2011 gab die ProSiebenSat.1 Media AG die Gründung von SevenVentures bekannt.[92] In der Gesellschaft werden vorrangig die Online-Investments von ProSiebenSat.1 Digital (ehemals SevenOne Intermedia) und das Media for Equity- und Media-for-Revenue-Share-Geschäft von Seven Entertainment (ehemals MM MerchandisingMedia) gebündelt. Nicht im portfolio befinden sich das Online-Frauen-Angebot fem.com/sixx.de und die Videoplattform MyVideo.de.[93]

Am 3. November 2011 beteiligte sich die ProSiebenSat.1 Media AG, über ihre Tochter SevenVentures, mit 29 % an der meetOne GmbH.[94]

SevenVentures steigt im Mai 2013 mit 16 Prozent beim Dortmunder Babybedarf-Versand baby-markt.de GmbH (Slogan klick-klick-glück) ein. Dabei wurde eine langfristige Mediakooperation mit dem bisherigen Anteilseigner Tengelmann bis 2017 vereinbart.[95]

SevenVentures hat weitere Beteiligungen unter anderem am Online-Shop MyParfuem, der Online-Apotheke Apomio, dem Telekommunikationsunternehmen Preis24.de, die Sprachlernplattform Busuu, tropo,[96] Zalando, LactoStop und dem Online-Fitnessprogramm von Detlef D. Soost, 10 Weeks Body Change.[97] Mai 2014 erhöhte SevenVentures auch seine Beteiligung an der Online Parfümerie Flaconi auf 47 %.[98]

Auflistung der Beteiligungen (Stand: 13. November 2014)
Kategorie Unternehmen erfolgreich beendet?
Venture Investments[99]
(Media for Equity- und
Media-for-Revenue-Share)
  • babymarkt.de GmbH
  • Just Fabulous GmbH
  • Kiveda Deutschland GmbH
  • Küchen Quelle GmbH
  • Naturwohl Vertriebs GmbH (Lactostop)
  • yd. yourdelivery GmbH
  • eFashion Boulevard GmbH
  • Centralway Switzerland AG
  • Tirendo Deutschland GmbH
  • asgoodasnew electronics GmbH (wirkaufens.de)
  • Zalando SE
  • nein
  • nein
  • nein
  • nein
  • ja
  • ja
  • nein
  • nein
  • ja
  • nein
  • ja
Ausgewählte Partner[100]
  • Social Media Interactive GmbH (10 weeks body change)
  • Lieferheld GmbH
  • Mister Spex GmbH
  • shopkick, Inc.
  • trivago GmbH
  • nein
  • nein
  • nein
  • nein
  • nein

ProSiebenSat.1 Accelerator[Bearbeiten]

Mit ProSiebenSat.1 Accelerator wurde ein Förderungsprogramm geschaffen, dass kleine Unternehmen, die sich noch in einer frühen Phase befinden, unterstützt. Diese können sich für die Teilnahme bewerben - pro Halbjahr können bis zu sieben Start-Ups Platz finden und eine Anschubfinanzierung von 25.000 Euro erhalten. Des Weiteren werden sie von Mentoren geschult und können Räumlichkeiten in der Zentrale der TV-Gruppe in Unterföhring beziehen; es gibt auch mehrere Netzwerk-Veranstaltungen. Unabhängig von der Höhe des Unternehmenswerts erhält die ProSiebenSat.1 Group dann eine Beteiligung von 5 % des Unternehmens.[101] Genauere Infos finden sich auf der englischen Website des Programms.[102]

Auflistung der Beteiligungen (Stand: 30. April 2015)[103]
Zeitraum Unternehmen mit Website (wenn vorhanden) Beschreibung
April bis Juni 2013
  • digitales Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programm
  • E-learning Plattform für Musik
  • Last-Minute Ticket App
  • Musik & Dating App
  • Online TV-Netzwerk
  • Parkplatzvermietung
September bis November 2013
  • personalisiertes Radioprogramm
  • Baukasten-Roboterspielzeugsystem
  • Online-Rechtsberatung
  • Medienanalysen
  • Online-Brillenshop
  • 360° videostreaming Software
  • Bezahlsystem
April bis Juni 2014
  • Kleidungs-Flatrate für Frauen
  • App Push-Benachrichtigungs- und App CRM-System
  • Multimedia-Therapie und Unterhaltung für Menschen mit kognitiven Dysfunktionen
  • Datensicherheits- und Aggregierungsservice für Cloud-Angebote
  • Onlineshop für Hochzeitsdekorationen und -geschenke
  • Videoplayer mit erweiterten Werbefunktionen für iOS und Android
  • Shop für Kunstfotografie und Fotodruck mit Spenden an Wohltätigkeitsorganisationen
September bis November 2014
  • Onlineshop für exklusive und erschwingliche Kunstwerke
  • Onlineshop für selber anpassbare, handgefertigte Lederschuhe
  • Plattform für Pflegekräfte in der Umgebung
  • Plattform für internationalen Tür-zu-Tür-Versand von Paketen und Gepäck
  • intelligenter Fahrassistent für Smartphones
  • Plattform für Online-Investitionen
März bis Juni 2015
  • Onlineplattform für Yoga-Lifestyle - darunter ein Laden, Touren und Videos
  • Plattform für Online Design & Print
  • Reparaturservice für defekte Elektrogeräte
  • digitale Personalisierung

ProsiebenSat.1 TV Deutschland[Bearbeiten]

Logo ProsiebenSat.1 TV Deutschland

Die ProSiebenSat1 TV Deutschland GmbH[104] ist eine im Jahr 2008 gegründete Holding der ProSiebenSat.1 Media.

Im Jahr 2009 gliederte die ProsiebenSat.1 Media AG schließlich ihre deutschen Sender in die ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH (bis 2010 German Free TV Holding GmbH) aus. Die Sender ProSieben, Sat.1, Kabeleins, N24 (bis 2010) agieren seitdem unter dem Dach der neuen Holdinggesellschaft. Ein Jahr nach der Ausgliederung der Sender, gab die ProSiebenSat1 Media AG bekannt, sich vom Nachrichtensender N24 zu trennen. Als Grund gab die Führung des Konzerns die andauernden Verluste, welche jährlich eingefahren wurden, an. Durch ein Management Buyout konnte Thorsten Rossmann zusammen mit mehreren Partnern (u.a. mit Stefan Aust) den Sender aus dem Konzern herauslösen und auf die N24 Media GmbH übertragen. Zusätzlich schlossen beide Parteien, einen langfristigen Produktionsvertrag für die deutschen Nachrichtenformate, das Sat.1 Frühstücksfernsehen.[105] Obwohl der Sender 9live auch ein deutscher Sender war (bis zu seiner Auflösung), gehörte er nie zur Holding. 9live wurde in das Geschäftsfeld Diversifikation eingeordnet und somit nicht als klassischer TV-Sender.[106]

Geführt wurde das Unternehmen bis März 2012 von Andreas Bartl, dem vorigen Geschäftsführer von ProSieben und Kabeleins. Ihm folgte Jürgen Hörner[107], welcher die Geschäftsführung des Senders ProSieben an Wolfgang Link übergab.

Am 20. November 2012 erhielt die ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH als Programmveranstalterin von Sat.1 Gold eine Rundfunklizenz für die Verbreitung des Spartenkanals, durch die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten (ZAK). Der Sender wird durch die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) mit Sitz in Erfurt beaufsichtigt.

Seit Anfang 2013 ist die ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH alleiniger Veranstalter der Sender ProSieben, kabel eins und sixx. Hierzu erteilte die ZAK am 22. Mai 2012 für die drei Sender neue Sendelizenzen. Der Sender Sat.1 wird weiterhin von der Sat.1 Satelliten Fernsehen GmbH veranstaltet.[108]

ProSiebenSat.1 Erste Verwaltungsgesellschaft[Bearbeiten]

Derzeit besitzt das Unternehmen noch vier weitere Sendelizenzen für Spartenprogramme, welche für den Zeitraum vom 5. Februar 2009 bis zum 4. Februar 2016, durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg vergeben wurden. Die Arbeitstitel der Sender lauten momentan:[109]

  • ProSiebenSat.1 Facts
  • ProSiebenSat.1 Family
  • ProSiebenSat.1 Favorites
  • ProSiebenSat.1 Fiction

Deutschsprachige Tochterunternehmen – Free-TV- und Bezahlfernsehsender[Bearbeiten]

deutschsprachige Tochterunternehmen – Free-TV- und Pay-TV-Sender
Staat Free-TV Pay-TV
Deutschland
Österreich
Schweiz
Vereinigte Staaten, Kanada und Frankreich

(auch via Internet empfangbar in:
Argentinien, Brasilien, Vereinigtes Königreich, Irland,
Italien, Luxemburg, Mexiko, den Niederlanden,
Paraguay, Polen, Russland, Spanien, Südafrika und Ungarn)

Ehemalige Free-TV-, Pay-TV- und Hörfunksender[Bearbeiten]

ehemalige Free-TV-, Pay-TV- und Hörfunksender
Land Free-TV Pay-TV Hörfunk
Deutschland
Österreich
Belgien
Bulgarien
Dänemark

C More Entertainment (Dänemark)

  • Canal+ First
  • Canal+ Hits
  • Canal+ Sport1
  • Canal+ Sport2
  • Canal+ Drama
  • Canal+ Comedy
  • Canal+ Action
  • Canal+ Film HD
Finnland

C More Entertainment (Finnland)

  • Canal+ First
  • Canal+ Hits
  • Canal+ Sport1
  • Canal+ Sport2
  • Canal+ Drama
  • Canal+ Comedy
  • Canal+ Action
  • Canal+ Film HD
Griechenland
Niederlande
Norwegen

C More Entertainment (Norwegen)

  • Canal+ First
  • Canal+ Hits
  • Canal+ Sport1
  • Canal+ Sport2
  • Canal+ Drama
  • Canal+ Comedy
  • Canal+ Action
  • Canal+ Film HD
Schweden

C More Entertainment (Schweden)

  • Canal+ First
  • Canal+ Hits
  • Canal+ Sport1
  • Canal+ Sport2
  • Canal+ Drama
  • Canal+ Comedy
  • Canal+ Action
  • Canal+ Film HD
Moldawien
Rumänien
Ungarn

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: ProSiebenSat.1 Media – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Portal:ProSiebenSat.1 Media – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Geschäftsbericht 2014 (PDF)
  2. Prosiebensat1 das Ende naht auf stern.de, aufgerufen am 22. November 2012.
  3. [1]
  4. welt.de Der Verkauf von ProSiebenSat.1 – Ich bin dann mal weg
  5. welt.de Der Fusionspartner: SBS-Medien
  6. ProSiebenSat.1: Übernahme von SBS ist perfekt
  7. Sat.1 streicht beliebte Nachrichten – ab sofort auf spiegel.de vom 16. Juli 2007
  8. DWDL: Springer steigt vollständig bei ProSiebenSat.1 aus
  9. Verkauf der ProSiebenSat.1-Anteile von Axel Springer an KKR und Permira vollzogen
  10. DWDL.de Holländer steigen groß bei ProSiebenSat.1 ein/
  11. DWDL.de Niederländer verzichten auf Einstieg bei ProSiebenSat.1
  12. Digitalfernsehen.de Telegraaf Media Groep neuer Großaktionär bei ProSiebenSat.1
  13. ftd.de Führungschaos bei Pro Sieben Sat 1 (Memento vom 4. August 2012 im Webarchiv archive.is)
  14. ProSiebenSat.1 will neue Geschäftsfelder erobern, 28. Oktober 2009 , unter heise.de.
  15. Werbeflaute belastet Springer und Pro Sieben, 6. August 2009, unter handelsblatt.com.
  16. DWDL: Rückzug aus den Niederlanden und Belgien – ProSiebenSat.1 verkauft Aktivitäten
  17. ProSiebenSat.1 Media AG: ProSiebenSat.1 Group verkauft TV- und Radio-Aktivitäten in nordeuropäischen Ländern
  18. ProSiebenSat.1: KKR und Permira machen Kasse, abgerufen am 12. März 2013.
  19. Auf den Weg in den DAX abgerufen am 2. August 2013.
  20. KKR/Permira stoßen großes ProSiebenSat.1-Paket ab aufgerufen am 12. August 2015.
  21. manager-magazin ProSiebenSat.1 geht komplett an die Börse aufgerufen am 17. August 2013.
  22. Telegraaf Media Groep steigt bei ProSiebenSat.1 aus
  23. dpa: ROUNDUP: KKR und Permira werfen weitere ProSiebenSat.1-Aktien auf den Markt. Finanzen.net, 13. November 2013, abgerufen am 13. November 2013.
  24. dpa: ProSiebenSat.1 schwächer nach Platzierung. Finanzen.net, 17. Januar 2014, abgerufen am 17. Januar 2014.
  25. Verkauf des Osteuropa-Geschäfts
  26. digitalfernsehen.de: ProSiebenSat.1: Umwandlung der Rechtsform abgeschlossen
  27. ProSiebenSat.1 Media AG: Umwandlung in Europäische Aktiengesellschaft (SE) vollzogen
  28. Konzernstruktur abgerufen am 29. Juli 2014.
  29. Homepage von 7Travel abgerufen am 29. Juli 2014
  30. Geschäftsbereiche der P7S1 Digital GmbHaufgerufen am 18. November 2014
  31. Erklärung zu "Multi-Channel-Netzwerke (MCNs)", support.google.com, abgerufen am 13. März 2015
  32. quotenmeter.de: ProSiebenSat1 gründet eigenes Web-Network, 22. Februar 2014
  33. [2]
  34. Folge 100 von Let’s Play Together auf MyVideo
  35. Facebook-Post von Let’s Play Together, 21. Januar 2015, abgerufen am 13. März 2015
  36. Let’s Play Together kommt zurück!, hochgeladen am 13. März 2015, abgerufen am 13. März 2015
  37. [3]
  38. News bei MyVideo: Last Man Standing – Das Duell der bekanntesten Let’s Player Deutschlands, 1. März 2013
  39. Pia Krauß: broadmark.de: Alle Informationen zu Last Man Standing 3, 10. Juli 2015
  40. Pia Krauß: broadmark.de: So war Last Man Standing Generations, 16. August 2015
  41. [4]
  42. ProSiebenSat.1 Digital baut die Produktion von web-only Live-Events weiter aus, 21. März 2013
  43. [5]
  44. Let’s Play Poker auf pokerstars.de, abgerufen am 5. November 2014
  45. [6]
  46. YouTube-Kanal von Let’s Play Poker
  47. Studio71 präsentiert "Let's Play Poker" erstmals vor Publikum. presseportal.de, 17. Juni 2015, abgerufen am 26. Juni 2015.
  48. Lets-Player.TV vom 15.04 – Let’s Play Poker 10. http://lets-plays.de/, 15. April 2015, abgerufen am 5. Juni 2015.
  49. YouTube-Kanal von Studio71
  50. Studio71 Bootcamp - Bewirb dich jetzt!, hochgeladen am 2. April 2014
  51. Bewerbung für das Studio71 Netzwerk
  52. YouTube-Playlist mit allen Videos zum Studio71 Bootcamp
  53. Studio71 Bootcamp 2.0 mit Kelly aka MissesVlog und Michael Buchinger – Bewerbt euch jetzt!, hochgeladen am 7. April 2015
  54. Studio71 Bootcamp 2.0, abgerufen am 7. April 2015
  55. quotenmeter.de: ProSiebenSat1 gründet eigenes Web-Network, 22. Februar 2014.
  56. YouTube-Kanal The Mansion. Abgerufen am 29. Juni 2014.
  57. Studio 71 produziert Web-Formate in den USA. Website DWDL.de. Abgerufen am 29. Juni 2014.
  58. German media firm enters U.S. market with a YouTube channel. Website der LA Times. Abgerufen am 29. Juni 2014.
  59. YouTube-Kanal von Sport1
  60. Alexander Krei: Studio 71 und Sport1 machen gemeinsame Sache. dwdl.de, 14. August 2014, abgerufen am 17. Januar 2015.
  61. DAUN: Studio71 und SPORT1 verkünden Zusammenarbeit. infosat.de, 14. August 2014, abgerufen am 17. Januar 2015.
  62. Maurice Kontz: Studio71 kooperiert mit Sport1. http://broadmark.de/, 14. August 2014, abgerufen am 17. Januar 2015.
  63. #HatKeineAngst – es geht zur Wok WM 2015, abgerufen am 13. März 2015
  64. DELUXE MUSIC startet Kooperation mit Studio71. tubenow.de, 5. April 2015, abgerufen am 7. April 2015.
  65. Gründerszene zu Lokalisten.de
  66. Historie – Gründung der Feeem Media GmbH (Memento vom 22. August 2010 im Internet Archive)
  67. [7]
  68. ProSiebenSat.1: Online-Netzwerk Fem wird zu Sixx, aufgerufen am 2. September 2010
  69. Website der Magic Internet GmbH
  70. ProSiebenSat.1 erwirbt Songtexte_com, veröffentlicht am 28. November 2013, abgerufen am 18. November 2014.
  71. Unternehmensprofil der Booming GmbH
  72. ProSiebenSat.1 übernimmt Putpat TV , heise.de, 12. Mai 2015
  73. TV-Anwalt Ingo Lenßen startet Webseite mit juristischen Tipps bei rp-online.de
  74. Impressum von Advopedia
  75. Impressum simfinity, abgerufen am 23. Juli 2014
  76. Impressum ProSieben Smart, abgerufen am 23. Juli 2014
  77. Impressum Fyve, abgerufen am 23. Juli 2014
  78. Impressum chixx, abgerufen am 23. September 2014
  79. nyze.de
  80. Zusammenschluss der Mobilfunknetze
  81. [8]
  82. Handelsregister.de: Veröffentlichung zur Umbenennung in Maxdome GmbH
  83. SevenEntertainment GmbH, HR-Nr. HRB 128169, AG München. Angaben von Umsatz und Mitarbeiterzahl nach Hoppenstedt, Firmenprofile Deutschland, Dokument-Nr.: 325668028.
  84. http://www.prosiebensat1licensing.com/de/unternehmen/ueber_uns
  85. englische Kurzbeschreibung von SevenPictures, abgerufen am 24. Januar 2015
  86. Filmografie der SevenPictures GmbH, abgerufen am 24. Januar 2015
  87. DWDL.de – P7S1 bündelt Produktions-Aktivitäten bei Red Arrow
  88. / 7commerce Portfolio, aufgerufen am 19. März 2015.
  89. deutsche-startups.de: ProSiebenSat.1 macht nun massiv in Later Stage, aufgerufen am 19. März 2015.
  90. Pressemitteilung zur Gründung von 7Commerce, aufgerufen am 19. März 2015.
  91. Aufspaltung: ProSiebenSat1-Inkubator Epic Companies wird nicht fortgeführt. http://meedia.de/, 1. September 2014, abgerufen am 14. Januar 2015.
  92. prosiebensat1.de: ProSiebenSat.1 gründet Tochterfirma SevenVentures, 14. April 2011.
  93. Portfolio SevenOne
  94. Pressemitteilung zur Beteiligung an meetOne
  95. Tengelmann gewinnt neuen Mitgesellschafter für baby-markt.de. tengelmann.de, 15. Mai 2013, abgerufen am 16. Mai 2013.
  96. [9]
  97. [10]
  98. sevenventures mit richtigem riecher: venture-arm von ProSiebenSat.1 erhöht Beteiligung an Flaconi
  99. SevenVentures - Portfolio / Portfolio Strategic Investments. sevenventures.de, 13. November 2014, abgerufen am 13. November 2014.
  100. SevenVentures - Portfolio / Portfolio Venture Investments / Ausgewählte Partner. sevenventures.de, 13. November 2014, abgerufen am 13. November 2014.
  101. ProSiebenSat.1 startet Accelerator-Programm. deutsche-startups.de, 23. Januar 2013, abgerufen am 13. November 2014.
  102. Website von P7S1 Accelerator
  103. ProSiebenSat.1 Accelerator - Portfolio. p7s1accelerator.com, abgerufen am 5. Januar 2015.
  104. Informationen auf der Konzern Homepage
  105. Artikel auf dwdl.de zu push – das Sat.1 Magazin
  106. KEK-Online zur ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH
  107. Jürgen Hörner, in: Internationales Biographisches Archiv 39/2013 vom 24. September 2013, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  108. Pressemitteilung der ZAK zur Vergabe der neuen Sendelizenzen
  109. KEK-Online zur ProSiebenSat.1 Erste Verwaltungsgesellschaft mbH