Markus Stromiedel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Markus Stromiedel (* 1964 in Bremerhaven) ist ein deutscher Autor und Journalist. Stromiedel lebt in Köln.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markus Stromiedel volontierte nach dem Abitur am Schulzentrum Carl von Ossietzky bei der Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, arbeitete einige Zeit als Feuilleton-Redakteur und ab 1988 als freier Journalist. Er schrieb u. a. für Die Zeit sowie die Frankfurter Rundschau, ehe er begann in Oldenburg Kunst und Musik zu studieren. 1994 begann er als Drehbuchautor zu arbeiten, zunächst für die ARD-Serie Marienhof. Ab 1996 war er Chef-Dramaturg bei der Bavaria-Film und baute die Development-Departments der Bavaria-Film auf. 1997/1998 war Markus Stromiedel Creative Consultant und Creative Producer der Columbia TriStar. Seit 1999 arbeitet er als freier Drehbuchautor und Producer.

Im Jahr 2008 veröffentlichte er seinen ersten Roman Zwillingsspiel. Stromiedel sorgte im Oktober 2008 im Rahmen der Qualitätsdebatte um das deutsche Fernsehen mit dem Artikel „Wie das Fernsehen Autoren vernichtet“ in der FAZ für Aufsehen.[1]

Der zweifache Vater hat zudem begonnen, zum Beispiel mit der Trilogie Der Torwächter Jugendbücher zu schreiben, wie er sie selbst „als 12-Jähriger gerne gelesen hätte“.[2]

Drehbücher (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: Revanche (Kurzfilm)
  • T1994: Requiem
  • seit 2000:Tatort (Fernsehreihe) (2 Folgen)
  • seit 2000:Stubbe – Von Fall zu Fall (mehrere Folgen)
  • 2004: Tausendmal berührt (ZDF Fernsehfilm)
  • 2005: Der Staatsanwalt – Henkersmahlzeit (ZDF Fernsehfilm)
  • seit 2008: Großstadtrevier (diverse Folgen mit Dina el Wabi)
  • 2003–2006: Soko Leipzig (diverse Folgen)
  • 2008–2010: Soko Köln (diverse Folgen mit Silke Schwella und Kerstin Engel)

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Markus Stromiedel: Wie das Fernsehen Autoren vernichtet. In: FAZ.net. 15. Oktober 2008, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  2. Borowski ist sein Baby, Nordsee-Zeitung vom 5. Januar 2013, abgerufen 15. Juli 2016