Martin Bretschneider

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Martin Bretschneider (* 22. Dezember 1974 in Bielefeld) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Bretschneider studierte von 1995 bis 1997 Germanistik, Anglistik und Philosophie an der Universität Bielefeld. Anschließend absolvierte er bis 2001 ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Von 2001 bis 2006 war er Mitglied des Ensembles am Schauspielhaus Graz, anschließend war er am Staatstheater Mainz, Schauspiel Essen, Theater in der Josefstadt in Wien, Theater Bielefeld engagiert. Von 2008 bis 2010 gehörte er zum Ensemble des Schauspielhaus Bochum. Seit 2010 arbeitet Bretschneider frei und gastiert am Bochumer Schauspielhaus, Theater in der Josefstadt, Theater Bielefeld und am Rottstraße 5 Theater in Bochum. Dort war er als Werther in der Inszenierung von Hans Dreher und als Caligula im gleichnamigen Stück von Albert Camus in der Inszenierung von Marco Massafra zu sehen.

Neben seiner Tätigkeit als Theaterschauspieler tritt Bretschneider in Film und Fernsehen auf. 2003 spielte er die Rolle des Nationalspielers Hans Schäfer in Das Wunder von Bern. Als Gast war er in den TV-Serien Ein Fall für zwei, SOKO Leipzig, Der Staatsanwalt, Koslowski und Haferkamp zu sehen, 2010 übernahm er eine Hauptrolle in der WDR-Serie Die Anrheiner.

Seit 2010 arbeitet Bretschneider auch als Theaterpädagoge. Mit seiner Inszenierung des Stückes Du sollst nicht töten! der Jugendtheatergruppe des Fußballvereins SJC Hövelriege gewann er 2013 den BKM-Preis Kulturelle Bildung und den Julius-Hirsch-Preis. 2014 wurde die Inszenierung für das „Theatertreffen der Jugend“ nominiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]