Merkenfritz

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Merkenfritz
Gemeinde Hirzenhain
Koordinaten: 50° 23′ 58″ N, 9° 9′ 16″ O
Höhe: 268 m ü. NHN
Fläche: 4,51 km² [LAGIS]
Einwohner: 804 (30. Jun. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 178 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Oktober 1971
Postleitzahl: 63697
Vorwahl: 06045
Der Ort Merkenfritz aus Richtung Süd-Ost aufgenommen
Der Ort Merkenfritz aus Richtung Süd-Ost aufgenommen

Merkenfritz ist ein Ortsteil der Gemeinde Hirzenhain im Wetteraukreis in Hessen.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Merkenfritz liegt im südlichen Vogelsberg zwischen dem Büdinger Wald und dem Oberwald am Merkenfritzbach, einem linken südlichen Zufluss der Nidder bei Hirzenhain. Die Gemarkungsfläche wird für 1961 mit 451 Hektar angegeben, davon 247 Hektar Wald.

Merkenfritz liegt nordöstlich der Kerngemeinde Hirzenhain. Die Ortskerne sind nur rund einen Kilometer voneinander entfernt. Neben der Kerngemeinde wird Merkenfritz umgeben von den Orten Steinberg im Norden, Gedern im Nordosten und Wenings im Südosten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Merkenfritz erfolge am 6. Oktober 1280 als Erkinfridis.[2]

Anlässlich der Gebietsreform in Hessen schloss sich die Gemeinde Merkenfritz am 1. Oktober 1971 der Gemeinde Hirzenhain an.[3]

Merkenfritz hatte im Jahr 1939 462 Einwohner und 1961 641 Einwohner.

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Merkenfritzer Tal führt die Bundesstraße 275 als Gederner Straße durch den Ort von Lauterbach (Hessen) und Gedern im Nordosten nach Ortenberg und Friedberg (Hessen) im Westen. Von der Gederner Straße zweigt am oberen Ortsende die Landesstraße L 3185 nach Norden ab und in der Ortslage die Kreisstraße K 215 als Mühlstraße und weiter als Borngasse nach Südosten.

Zu Merkenfritz gehörten zeitweise bis zu sieben Mühlen. In der 1680 erbauten Henkelsmühle wird nun eine Gaststätte betrieben.

Im Ort gibt es das Märchenland Merkenfritz[4] und eine Haltestelle der Vulkan-Express-Busse. Der Vulkanradweg führt auf der Trasse der ehemaligen Oberwaldbahn am Ortsrand vorbei.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hirzenhain: Daten und Fakten (Memento vom 17. Februar 2013 im Webarchiv archive.is)
  2. Johann Philipp Kuchenbecker, Analecta Hassiaca, darinnen allerhand zur hessischen Historie, Jurisprudentz und Litteratur behörige Urkunden, Abhandlungen und Nachrichten mitgetheilet werden (Vol. 1-12). Marburg 1728-1742. Vol. 12, S. 388.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 352.
  4. Märchenland Merkenfritz im Internet

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]