Merzenich (Zülpich)

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Koordinaten: 50° 40′ 2″ N, 6° 38′ 2″ O

Merzenich
Stadt Zülpich
Höhe: 181 m
Fläche: 2,26 km²
Einwohner: 155 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53909
Vorwahl: 02252
Merzenich (Zülpich), Luftaufnahme (2016)
St. Severinus, Luftaufnahme (2016)
Ortszentrum

Merzenich ist ein Stadtteil von Zülpich im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen. Ortsvorsteher ist Johannes Schuba (SPD).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Merzenich liegt etwa 2,4 km südlich der Stadt in der Zülpicher Börde am Rande der Voreifel. Der Ort Zülpich liegt an der Weggabelung der Heerstraße Köln – Zülpich – TrierReims.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Merzenich stammt aus römischer Zeit. Früher hieß der Ort Martiniacum. Im Laufe der Zeit wurde daraus Merzenich. 1140 wird das Dorf erstmals urkundlich erwähnt, da ein Ortsadliger Brunste von Mercinich Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Kirche in Zülpich hatte. Früher gab es eine Burg in Merzenich. Die letzten Besitzer der Burg waren die edlen Herren von Schaesberg. Bereits 1723 taucht die Burg aber in der Beschreibung der Adelssitze (Codex Welser) nicht mehr auf.

Am 1. Juli 1969 wurde Merzenich nach Zülpich eingemeindet.[1]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die katholische Kirchengemeinde St. Severin gehörte immer zu Zülpich. Mit fünf anderen Pfarrgemeinden bildet sie heute eine Weggemeinschaft.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 88.