Oberelvenich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: 50° 42′ 1″ N, 6° 42′ 29″ O

Oberelvenich
Stadt Zülpich
Höhe: 145 m
Fläche: 3,13 km²
Einwohner: 226 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53909
Vorwahl: 02252

Oberelvenich ist ein Stadtteil von Zülpich im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberelvenich liegt in der Zülpicher Börde östlich von Zülpich. Nachbarorte sind Nemmenich, Rövenich, Niederelvenich und Frauenberg, ein Stadtteil von Euskirchen. Am westlichen Ortsrand verläuft der Zubringer zur A 1, durch den Ort führt die Landstraße 162. Der Ort liegt am Rotbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Bollheim um 1860, Sammlung Alexander Duncker, 1882 abgerissen

Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahre 843. Damals wurde das Dorf Elvenich genannt. Erst nachdem Niederelvenich entstanden war, wurde der Ort in Oberelvenich umbenannt.

Schloss Bollheim war oft Standquartier für Soldaten. Erst in der französischen Besatzungszeit nach 1794 verloren die Herrscher auf dem Schloss an Einfluss. Heute befindet sich auf Haus Bollheim ein Biohof. Weiterhin gab es im Ort noch die untergegangene Burg Elvenich.

Am Rotbach liegen zwei Mühlen, eine Kornmühle und eine Ölmühle. Sie dienten früher der Versorgung von Haus Bollheim. Sie befinden sich heute in Privatbesitz.

Am 1. Juli 1969 wurde Oberelvenich nach Zülpich eingemeindet.[1]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberelvenich gehört zum Pfarrverband Nord-West, wie auch die Orte Niederelvenich, Rövenich, Mülheim und Wichterich. Die Pfarrkirche steht unter dem Patrozinium des Hl. Matthias.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 88.