Linzenich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Linzenich (Begriffsklärung) aufgeführt.

Koordinaten: 50° 39′ 50″ N, 6° 40′ 15″ O

Linzenich
Stadt Zülpich
Höhe: 178 m ü. NN
Fläche: 4,36 km² (mit Lövenich)
Einwohner: 385 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner/km²
Postleitzahl: 53909
Vorwahl: 02252
Ortsausfahrt nach Nordwesten in Richtung Sinzenich

Linzenich ist ein Stadtteil von Zülpich im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linzenich liegt in der Zülpicher Börde. In direkter Nähe liegt der Nachbarort Lövenich. Zwischen den beiden Ortsteilen fließt der Rotbach. Weitere Nachbarorte sind Sinzenich, Enzen und Ülpenich. Durch den Ort verläuft die Landstraße 178. Südlich liegt der Schievelsberg, ein ehemaliger Thingplatz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linzenich ist schon zu römischer Zeit besiedelt gewesen. 1357 wird erstmals die Wasserburg in Linzenich urkundlich erwähnt. Anfang des 15. Jahrhunderts wechselt der Besitz vom Ortsadligen von Linzenich auf das Geschlecht derer von Merode sowie ab 1472 bis 1642 an die Familie von Colyn, deren bekanntester Vertreter der Aachener Bürgermeister und Vorkämpfer des Protestantismus Bonifacius Colyn war. 1768 gelangte sie in Privatbesitz. Heute gehört die zweiteilige Burg einer Familie Zerweck und wird als landwirtschaftlicher Gutshof betrieben.

Hauptartikel: Burg Linzenich

Am 1. Juli 1969 wurde die Gemeinde Linzenich-Lövenich nach Zülpich eingemeindet.[1]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marien- und Bruder-Klaus-Kapelle wurde 1997 erbaut und eingeweiht. Sie gehört zur Pfarre St. Agnes in Lövenich.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher für Linzenich und Lövenich ist Franz Glasmacher (Stand Januar 2011).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 88.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Landschaftsverband Rheinland / Rheinisches Amt für Denkmalpflege (Hrsg.): 9.5 Stadt Zülpich, Aus der Reihe: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmäler im Rheinland. Rheinland-Verlag, Köln 1988,
    ISBN 3-7927-0969-4, S. 184– bis 187 'Linzenich'
  • Bierekoven, Josef: Herrschaften auf dem Burghof in Linzenich. In: Heimatkalender 1959 für den Landkreis Euskirchen. Kreisverwaltung Euskirchen (Hrsg.), September 1958, S. 72 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]