Wichterich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Stadtteil von Zülpich in Nordrhein-Westfalen. Zur deutschen Schauspielerin siehe Melanie Wichterich.

Koordinaten: 50° 42′ 28″ N, 6° 44′ 23″ O

Wichterich
Stadt Zülpich
Höhe: 144 m
Fläche: 16,14 km²
Einwohner: 873 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53909
Vorwahl: 02251
Hauptdurchgangsstraße

Wichterich ist ein Stadtteil von Zülpich im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen. Ortsvorsteher für Wichterich und Mülheim ist Theo Schwellnuss.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichterich liegt in der Zülpicher Börde östlich von Zülpich. Wichterich und Mülheim gehen ineinander über. Durch den Ort führt die Landesstraße 162, die Landesstraße 161 führt am Ort vorbei. Am Ort mündet der Bleibach in den Rotbach, der weiter bis zur Erft führt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichterich ist eine der ältesten Gemeinden der Voreifel. Bis zur kommunalen Neugliederung war Wichterich eine selbstständige Gemeinde. Am 1. Juli 1969 wurde der Ort nach Zülpich eingemeindet.[1]

Aus dem fränkischen Victoriacum wurde Victorich und danach das heutige Wichterich. Dieser Name taucht zum ersten Mal in einer Urkunde des Jahres 1203 auf.

Hauptartikel: Burg Boulich

Wichterich bildete im kurkölnischen Amt Lechenich einen Gerichtsbezirk Dingstuhl, zu dem außer Wichterich, Mülheim und Niederelvenich gehörten.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrkirche ist dem hl. Johannes dem Täufer und dem hl. Sebastianus geweiht. Eine Kirche wurde bereits 866 erwähnt. Sie wurde sicherlich mehrfach neu erbaut. Der heutige Bau ist im Wesentlichen der Mitte des 12. Jahrhunderts zuzuordnen. Der Kirche besteht im Ursprung aus einer dreischiffigen Anlage in Bruchsteinmauerwerk mit kräftigem vorgelagertem Westturm. Aus dem 12. Jh. stammt auch noch der Taufstein. Den Taufsteindeckel schuf im Jahr 1963 Jakob Riffeler.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 88.