Migrant Offshore Aid Station

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Migrant Offshore Aid Station
Gründung 2014
Gründer Regina und Christopher Catrambone
Sitz Malta
Personen Martin Xuereb[1]
Aktionsraum Mittelmeer
Schwerpunkt humanitäre und medizinische Hilfe
Methode Aufklärung, Seenotrettung, Einsatz, Hilfe

Migrant Offshore Aid Station (MOAS) ist eine private[2] Hilfsorganisation auf Malta zur Seenotrettung von Bootsflüchtlingen auf dem Mittelmeer.

Regina und Christopher Catrambone, ein US-amerikanisch-italienisches Unternehmerpaar,[3] gründeten MOAS im Jahr 2014 mit einer Spende von 4 Millionen Euro.[4] 2014 konnten 3000 Flüchtlinge gerettet werden.[5] Seit dem 2. Mai 2015 sind 20 Crewmitglieder auf der Yacht Phoenix für MOAS im Mittelmeer unterwegs. Die Organisation verfügt über Drohnen und Rettungsboote und kann so pro Törn rund 400 Flüchtlinge an Bord nehmen. Die Organisation konzentriert sich auf Seegebiete außerhalb der SAR-Zone der jeweiligen Küstenwachen.[6] Im Mai 2015 wurden innerhalb von zehn Tagen 700 Flüchtlinge gerettet.[7]

MOAS kooperiert mit Ärzte ohne Grenzen und der italienischen Küstenwache.[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Philip Faigle, Karsten Polke-Majewski, Paul Blickle, Julian Stahnke und Sascha Venohr: Mittelmeer. Ein gut bewachtes Massengrab. Die Zeit, 20. April 2015, abgerufen am 18. Juli 2015.
  2. Norbert Wessendorf: Private Rettungsmission vor Libyens Küste. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 21. April 2015, abgerufen am 18. Juli 2015.
  3. Sonja Hartwig: Helden zur See. In: Die Zeit. 15. Mai 2015, abgerufen am 18. Juli 2015.
  4. 3sat.online – Mediathek: Handeln statt Reden – Migrant Offshore Aid Station (MOAS)
  5. Migrant Offshore Aid Station Preps for Next Voyage as Crisis Worsens – NBC News
  6. MOAS rescue mission saves its first migrants – timesofmalta.com
  7. Migrant Offshore Aid Station (MOAS) rescues over 700 migrants in first ten days of 2015 operation – The Malta Independent
  8. Für Retter-Schiffe spenden, für Afrika engagieren: So hilft man den Flüchtlingen auf See – Berlin – Tagesspiegel