Milan Kunc

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Milan Kunc (* 1944 in Prag) ist ein Maler (Postmoderne, ironisch-trotziger sozialistischer Realismus; „Peinlicher Realismus“, „Punkpop“, „Ost-Pop“ mit Elementen aus Werbung, Fotografie, Straßenkunst, Comic-Kunst; melodramatische Allegorien; Konfrontation dieser Kunst mit diesem Kunstbetrieb).

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunc studierte von 1964 bis 1967 an der Kunstakademie Prag. 1969 emigrierte er in die BRD und studierte von 1970 bis 1975 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Manfred Sieler, Joseph Beuys und Gerhard Richter.[1] 1979 Gründung der Gruppe Normal (Peter Angermann, Jan Knap, Milan Kunc). Neben seiner Malerei schuf Kunc Skulpturen, Fotoarbeiten und veranstaltete Performances und Straßenaktionen in Wuppertal. Ab 1980 setzte er das künstlerische Programm „Internationale Folklore“, eine allgemein verständliche Kunst für das Volk, um.

Kunc lebte in Köln, Rom, New York City sowie in Den Haag und kehrte 2004 nach Prag zurück.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kai Uwe Schierz (Hrsg.): Wunder über Wunder. Wunderbares und Wunderliches im Glauben, in der Natur und in der Kunst. Kunsthalle Erfurt, 18. November 2007 bis 13. Januar 2008, Kerber Verlag, Bielefeld/Leipzig 2007, ISBN 978-3-86678-115-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Milan Kunc, International: NORMAL, Ost-West-Transfer, Kunst am Bau, Dokumentation, Band IV, S. 6, PDF