Nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion im Jahr 1991 verwendete Turkmenistan zunächst die Staatliche Hymne der Turkmenischen SSR weiter, die 1946 von Weli Muchatow (1916–2005) komponiert worden war, allerdings als reine Instrumentalversion.
Erst 1996 erhielt Muchatow vom ersten Präsidenten Saparmurat Nijasow (1940–2006) den Auftrag, eine neue Nationalhymne zu komponieren. Den Text der Staatlichen Hymne des unabhängigen, neutralen Turkmenistan verfasste angeblich Nijasow selbst. 2008, zwei Jahre nach dessen Tod, wurden Aufbau und Text der Nationalhymne schließlich geändert. Seitdem enthält sie keinen Personenkult mehr um einstigen Türkmenbaşy („Führer der Turkmenen“).
Arkamdyr bu daglar, penamdyr düzler
Ykbalym, namysym, togabym, Watan!
Saňa şek ýetirse, kör bolsun gözler
Geçmişim, geljegim, dowamym, Watan!
Refrain:
Die große Schöpfung des Führers der Turkmenen
Mein souveräner Staat, mein Herz und meine Seele.
Du bist die Krone der Häupter, der Gesang der Sprachen.
Möge die Welt stehen, mögest du stehen, mein Turkmenistan!
Meine Seele ist dir geopfert, mein freies Land.
Der Geist eines tapferen Vaters wohnt in meinem Herzen.
Das Licht eines neutralen, unabhängigen Landes.
Deine Flagge weht hoch vor der Welt.
Refrain
Stämme sind Brüder, Länder sind Freunde.
Unser Blut ist schließlich eins.
Kein Sturm kann uns vernichten, keine Flut kann uns zerstören.
Generationen werden unsere Ehre mit Stolz verteidigen.
Refrain
Diese Berge sind mein Rücken, diese Ebenen meine Zuflucht.
Mein Schicksal, meine Ehre, meine Bestimmung, mein Vaterland!
Mögen meine Augen blind sein, wenn sie an dir zweifeln.
Meine Vergangenheit, meine Zukunft, mein Fortbestand, mein Vaterland!
Meine Seele ist dir geopfert, mein freies Land.
Der Geist eines tapferen Vaters wohnt in meinem Herzen.
Das Licht eines neutralen, unabhängigen Landes.
Deine Flagge weht hoch vor der Welt.
Refrain:
Die ewige, große Schöpfung des Volkes.
Mein souveräner Staat, mein Herz und meine Seele.
Du bist die Krone der Häupter, der Gesang der Sprachen.
Möge die Welt stehen, mögest du stehen, mein Turkmenistan!
Stämme sind Brüder, Länder sind Freunde.
Unser Blut ist schließlich eins.
Kein Sturm kann uns vernichten, keine Flut kann uns zerstören.
Generationen werden unsere Ehre mit Stolz verteidigen.