Neuenbrunslar

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Neuenbrunslar
Stadt Felsberg
Koordinaten: 51° 10′ 12″ N, 9° 26′ 24″ O
Höhe: 170 (153–190) m ü. NHN
Fläche: 3,71 km²[1]
Einwohner: 879 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 237 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Eingemeindet nach: Brunslar
Postleitzahl: 34587
Vorwahl: 05662

Neuenbrunslar ist einer von 16 Stadtteilen der Stadt Felsberg im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.

Neuenbrunslar liegt in Nordhessen, 6 km nördlich des Hauptortes an der Eder. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3426.

Der Ort wurde im Jahre 1154 erstmals urkundlich erwähnt. Die Wehrkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen schlossen sich am 1. Februar 1971 Die Gemeinden Altenbrunslar und Neuenbrunslar zur Gemeinde Brunslar zusammen.[2] Am 31. Dezember 1971 schloss sich die Gemeinde Wolfershausen der Gemeinde Brunslar an.[3] Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Brunslar mit den Gemeinden Gensungen, Helmshausen, Hilgershausen und Rhünda sowie der Stadt Felsberg zur erweiterten Stadt Felsberg zusammengeschlossen.[4][5] Für alle eingegliederten, ehemals eigenständigen Gemeinden wurden Ortsbezirke errichtet.

In historischen Dokumenten ist der Ort unter folgenden Ortsnamen belegt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[6]

  • Brunslar (= Altenbrunslar oder Neuenbrunslar):
  • Bruneslar (1154)
  • Brunsla (1314)
  • Brunslare (1320)
  • Neuenbrunslar:
  • Brunslar (1154, 1314, 1334 und später oft)
  • Grozenbrunslar (1333)
  • villa major Brunslar (1336)
  • Nuwenbrunslar (1410)
  • Neuenbrunslar
  • Neuen-Brunslar
  • Brunslar, Neuen-

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Daten und Fakten. In: Webauftritt. Stadt Felsberg, abgerufen im Mai 2019.
  2. Der Hessische Minister des Inneren: Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Punkt 328, Abs. 46 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 404–405.
  4. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain (GVBl. II 330-22) vom 28. September 1973. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1973 Nr. 25, S. 356, § 18 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,3 MB]).
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 404–405.
  6. Neuenbrunslar, Schwalm-Eder-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]