Ōfunato

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Ōfunato-shi
大船渡市
Ōfunato
Geographische Lage in Japan
Ōfunato (Japan)
Red pog.svg
Region: Tōhoku
Präfektur: Iwate
Koordinaten: 39° 5′ N, 141° 43′ OKoordinaten: 39° 4′ 55″ N, 141° 42′ 31″ O
Basisdaten
Fläche: 323,25 km²
Einwohner: 36.465
(1. April 2018)
Bevölkerungsdichte: 113 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 03203-4
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Ōfunato
Baum: Kiefer
Blume: Kamelie
Vogel: Larus crassirostris
Rathaus
Adresse: Ōfunato City Hall
15 Aza Utsunosawa, Sakari-chō
Ōfunato-shi
Iwate 022-8501
Webadresse: http://www.city.ofunato.iwate.jp/
Lage Ōfunatos in der Präfektur Iwate
Lage Ōfunatos in der Präfektur

Ōfunato (jap. 大船渡市, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Iwate auf Honshū, der Hauptinsel von Japan.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am Pazifischen Ozean entlang der Sanriku-Küste, die als Ria-Küste viele steil ansteigende, enge Buchten besetzt, welche durch ihre komplexen geographischen Effekte die Auswirkungen von Tsunamis verstärken und insbesondere auch in Ōfunato zu besonders Rekordauflaufhöhen führen können.[1]

Ōfunato liegt südöstlich von Morioka und nordöstlich von Sendai.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Ōfunato wurde am 1. April 1952 zur Großstadt (shi) ernannt.

Tsunamis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Tsunami-Erfahrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tsunamipegeltafel für den Chile-Tsunami („チリ地 津波水位表“) in Ōfunato („大船渡市“) mit Datum vom 24. Mai 1960 („昭 35 5 24“), die dessen maximale Überflutungshöhe an dieser Stelle von 5,3 m anzeigt.[2] Sie mahnt, Katastrophen nicht zu vergessen, weil sie sich sonst wiederholen („災害は忘れた頃にやつてくる“). Das Foto vom 2. September 2012 zeigt die erneuten Tsunamischäden im Innern des Gebäudes.
Der Tsunami 2011 überschritt die für Ōfunato vorausgesagten Überflutungsflächen bei weitem:[3]
rot: vorausgesagte Überflutungsgebiete anhand der Vereinigungsmenge dreier Erdbebentypen: der historischen Meiji-Sanriku-oki und Shōwa-Sanriku-oki und des hypothetischen Miyagi-oki
schwarze Zahlen: Überflutungs- oder Auflaufhöhen [m] vom 11. März 2011
blau: Überflutungsgebiete am 11. März 2011
Säulendiagramme: Bevölkerung (links) und Tote (rechts) für die Altersgruppen 0–15 (unten), 16–64 (Mitte) und ≥65 (oben)
[4]

In Ōfunato wurden wiederholt Rekordauflaufhöhen von Tsunamis gemessen. Die Gegend wurde nach dem Meiji-Sanriku-Erdbeben 1896 durch einen vom Erdbeben ausgelösten Tsunami verwüstet, der seine maximale Auflaufhöhe in Ryōri-Shirahama (heute zu Ōfunato gehörend) mit rund 38 m erreichte und zusammen mit dem Erdbeben japanweit 22.000 Menschenleben forderte.[5][6][1][7] Auch das Shōwa-Sanriku-Erdbeben 1933 mit insgesamt 3000 Toten in Japan löste einen Tsunami aus, der seine maximale Auflaufhöhe von 29 m in Ryōri-Shirahama erreichte.[6][1][7]

Nachdem die Stadt Ōfunato von einem großen Tsunami mit langperiodischen Wellen getroffen wurde, den das Chilenische Erdbeben 1960 ausgelöst hatte, wurden zwei Tsunami-Wellenbrecher am Eingang der Bucht bei einer Wassertiefe von 38 m errichtet, die Längen von 290 m und 250 m haben und eine 200 m breite Öffnung freilassen. Die Wellenbrecher wurden 1967 fertiggestellt und schützten die Stadt erfolgreich gegen den Tokachi-oki-Tsunami 1968.[8]

Tōhoku-Katastrophe 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausmaß der Überflutung und Schäden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Doch löste das Tōhoku-Erdbeben von 2011 einen Tsunami aus, der höher ausfiel als von den Planern der Wellenbrecher in Ōfunato (wie auch in Kamaishi) erwartet, und der Tsunami verursachte bedeutende Schäden an den Wellenbrechern und überflutete die Stadt (ebenso in Kamaishi), wenngleich die Wellenbrecher dazu beitrugen, die Auswirkungen des Tsunamis in Bezug auf seine Höhe und Ankunftszeit abzuschwächen (in Kamaishi mehr noch als in Ōfunato).[8]

Auch der Tōhoku-Tsunami 2011, der zusammen mit dem Erdbeben japanweit das Leben von 20.000 Menschen forderte, erreichte mit 40,1 Meter in der Ryōri-Bucht von Ōfunato die in der japanischen Geschichte höchste Auflaufhöhe in Ōfunato.[9][6][1][7] In dieser Ria-Küstenregion kam es zwischen dem 38. und 40. Breitengrad zu katastrophalen Zerstörungen von Städten.[1] Die Zahl der völlig zerstörten Wohngebäude in Ōfunato wird auf 2.791, die der teilweise zerstörten auf 1.147 beziffert.[10][11]

Opfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brand- und Katastrophenschutzbehörde (Fire and Disaster Management Agency, FDMA) meldete in ihrem 157. FDMA-Schadensbericht vom 7. März 2018 422 Tote und 79 Vermisste für Ōfunato.[10]

Gemessen an der Gesamtbevölkerung Ōfunatos, die bei der Volkszählung von 2010 mit 40.737 angegeben worden war,[12] betrug die Opferrate durch die Katastrophe von 2011 1,2 %, wenn alle in dem 157. FDMA-Schadensbericht vom 7. März 2018 registrierten Toten und Vermissten berücksichtigt werden[10][13] beziehungsweise 1,03 %, wenn die in dem 153. FDMA-Schadensbericht vom 8. März 2016 registrierten Opfer (419 Tote und 79 Vermisste) abzüglich der von der Wiederaufbaubehörde (Reconstruction Agency, RA) gemeldeten katastrophenbedingten Todesfälle berücksichtigt werden, wodurch sich eine Zahl von 419 Toten und Vermissten ergibt. Mit der gleichen Datengrundlage, aber allein auf das Überflutungsgebiet des Tsunamis in Ōfunato bezogen, das eine Fläche von 8 km2 umfasste, ergab sich eine Opferquote von 2,20 %.[14][15] 19.073 Menschen und damit 47 % der Gesamtbevölkerung der Stadt Ōfunato (wenn man mit Stand von 2010 von 40.738 Einwohnern ausgeht) hatten ihren Wohnsitz in dem am 11. März 2011 vom Tsunami überfluteten Gebiet gehabt.[16]

Opferbilanz, Einwohnerzahl, Tsunamiwelle und Entfernung von Evakuierungsstätten nach Gebieten Ōfunatos[17]
Gebiet in Ōfunato Todesopfer Einwohner Tsunami Entfernung zur nächsten Evakuierungsstätte [m]
Rate [%] Anzahl Max. Überflutungshöhe [m] Ankunftszeit [min.]
Ōfunato 1,35 136 10.047 9,75 25 382
Sanriku 1,25 92 7.386 8,54 27 333
Matsusaki 0,87 41 4.718 13,84 27 297
Quelle: Gesamtbevölkerung laut Statistics Bureau (統計局) und Director-General for Policy Planning (政策統括官), Volkszählung 2010; Todesopfer laut Brand- und Katastrophenschutzbehörde (消防庁 = Fire and Disaster Management Agency, FDMA); Maximale Überflutungshöhe und Ankunftszeit des Tsunamis laut The 2011 Tohoku Earthquake and Tsunami Joint Survey Group; Entfernung zur nächsten Evakuierungsstätte vom Wohnort laut den Evakuierungsstättendaten der Cabinet Secretariat Civil Protection Portal Site (http://www.kokuminhogo.go.jp/en/pc-index_e.html) des Kabinettssekretariat (内閣官房) und den Luftaufnahmen und Karten der Geospatial Information Authority of Japan (GSI) vom Tsunami Damage Mapping Team, Association of Japanese Geographers.

Evakuierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Ōfunato verfügte über ein für Tsunamiwarnungen einsetzbares Übertragungssystem mit über 120 mobilen, portablen und stationären (Lautsprecher-)Stationen, einige davon mit visuellem Alarm. In Ōfunato fielen diese Systeme aus, als Tsunamiwasser die auf den Sirenentürmen befestigten Battery Power Packs überflutete.[18] Örtliche Katastrophenschutzvertreter gehen davon aus, dass die meisten Menschen in Ōfunato die Küstengebiete infolge der Bodenerschütterungen evakuierend verließen, während ihr Anteil in Kesennuma auf 20–30 % geschätzt wird und dort die Mehrheit vor ihrer Evakuierung auf eine offizielle formelle Warnung wartete. Die Reaktion so vieler Menschen auf natürliche Warnzeichen, wie in diesem Fall die Stärke und besonders die Dauer der Bodenerschütterungen, kann auf die Geschichte bedeutender Tsunamiauswirkungen in Orten der Ria-Küste und die daraus entstandene Erziehung zur Flucht auf höheres Gelände im Fall starker Bodenerschütterungen zurückgeführt werden.[19]

Während in der Stadt Ōfunato die meisten Menschen in den offiziell und auf den Karten als solche verzeichneten Tsunami-Gefahrenzonen schnell evakuierten, neigten die gerade noch außerhalb der auf den Karten verzeichneten Gefahrenzonen lebenden Menschen dazu, nicht zu evakuieren, bis sie den Tsunami ihrer eigenen Behausung nahekommen sahen.[20]

In der Grundschule Okirai erreichte der Tsunami fast das Dach des dreigeschossigen Gebäudes, doch konnten alle Schüler sicher über eine Evakuierungsbrücke entkommen, die das Schulgebäude mit einer nahegelegenen Straße auf höherem Terrain verbindet und den den Fluchtweg von 250 auf 110 Meter sowie die Evakuierungszeit von 6 auf 3 Minuten verkürzt.[21]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Straße:
    • Sanriku-Jukan-Autobahn
    • Nationalstraße 45,107,397
  • Zug:

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Shunichi Koshimura, Nobuo Shuto: Response to the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami disaster. In: Philosophical Transactions of The Royal Society A Mathematical Physical and Engineering Sciences. Band 373, Nr. 2053, 2015, S. 20140373, doi:10.1098/rsta.2014.0373. (Online veröffentlicht am 21. September 2015).
  2. cf. S. Fraser, G.S. Leonard, I. Matsuo, H. Murakami: Tsunami Evacuation: Lessons from the Great East Japan Earthquake and Tsunami of March 11th 2011. In: GNS Science Report 2012/17. Institute of Geological and Nuclear Sciences Limited, 2012, ISBN 978-0-478-19897-3, ISSN 1177-2425, 2.0, S. I-VIII + 1–81 (massey.ac.nz [PDF; abgerufen am 29. Juni 2018]).; hier: S. 24, Fig. 30.
  3. Overview: Lessons from the Great East Japan Earthquake. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 17, S. 1–21, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO; hier: S. 17, Map O.2: "Actual inundation areas were much larger than predicted" (Quelle: Cabinet Office).
  4. M. Ando, M. Ishida, Y. Hayashi, C. Mizuki, Y. Nishikawa, Y. Tu: Interviewing insights regarding the fatalities inflicted by the 2011 Great East Japan Earthquake. In: Nat. Hazards Earth Syst. Sci. Band 13, 6. September 2017, S. 2173–2187, doi:10.5194/nhess-13-2173-2013., Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 Unported (CC BY 3.0); hier: 2179, Fig.2 d) ("Yamada").
  5. 23.6-meter-high tsunami triggered by March 11 quake: survey. In: Kyodo News. 23. März 2011, archiviert vom Original am 26. März 2011; abgerufen am 12. August 2016 (englisch).
  6. a b c K. Abe: Tsunami Resonance Curve from Dominant Periods Observed in Bays of Northeastern Japan. In: Kenji Satake (Hrsg.): Tsunamis: Case Studies and Recent Developments. Springer, 2005, ISBN 1-4020-3326-5, S. 97–99, doi:10.1007/1-4020-3331-1_6.
  7. a b c Nobuhito Mori, Daniel T. Cox, Tomohiro Yasuda, Hajime Mase: Overview of the 2011 Tohoku Earthquake Tsunami Damage and Its Relation to Coastal Protection along the Sanriku Coast. In: Earthquake Spectra. Band 29, S1, 2013, S. 127–143, doi:10.1193/1.4000118.
  8. a b Anawat Suppasri, Nobuo Shuto, Fumihiko Imamura, Shunichi Koshimura, Erick Mas, Ahmet Cevdet Yalciner: Lessons Learned from the 2011 Great East Japan Tsunami: Performance of Tsunami Countermeasures, Coastal Buildings, and Tsunami Evacuation in Japan. In: Pure and Applied Geophysics. Band 170, Nr. 6-8, 2013, S. 993–1018, doi:10.1007/s00024-012-0511-7. (Online veröffentlicht am 7. Juli 2012).
  9. Tadashi Nakasu, Yuichi Ono, Wiraporn Pothisiri: Why did Rikuzentakata have a high death toll in the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami disaster? Finding the devastating disaster’s root causes. In: International Journal of Disaster Risk Reduction. Band 27, 2018, S. 21–36, doi:10.1016/j.ijdrr.2017.08.001. (Online veröffentlicht am 15. August 2017).
  10. a b c 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第157報) (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite) (PDF (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite)), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 157. Bericht, 7. März 2018.
  11. 東日本大震災 図説集. In: mainichi.jp. Mainichi Shimbun-sha, 20. Mai 2011, archiviert vom Original am 19. Juni 2011; abgerufen am 19. Juni 2011 (japanisch, Übersicht über gemeldete Tote, Vermisste und Evakuierte).
  12. 平成 22年国勢調査 - 人口等基本集計結果 -(岩手県,宮城県及び福島県) (Memento vom 24. März 2018 auf WebCite) (PDF, japanisch), stat.go.jp (Statistics Japan - Statistics Bureau, Ministry of Internal Affairs and communication), Volkszählung 2010, Zusammenfassung der Ergebnisse für die Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima, URL: http://www.stat.go.jp/data/kokusei/2010/index.html.
  13. 東日本大震災記録集 (Memento vom 23. März 2018 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), März 2013, hier in Kapitel 3 (第3章 災害の概要) das Unterkapitel 3.1/3.2 (3.1 被害の概要/3.2 人的被害の状況) (PDF (Memento vom 23. März 2018 auf WebCite)).
  14. Tadashi Nakasu, Yuichi Ono, Wiraporn Pothisiri: Why did Rikuzentakata have a high death toll in the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami disaster? Finding the devastating disaster’s root causes. In: International Journal of Disaster Risk Reduction. Band 27, 2018, S. 21–36, doi:10.1016/j.ijdrr.2017.08.001. (Online veröffentlicht am 15. August 2017), hier S. 22, Tabelle 2.
  15. 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第153報) (Memento vom 10. März 2016 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 153. Bericht, 8. März 2016.
  16. S. Fraser, G.S. Leonard, I. Matsuo, H. Murakami: Tsunami Evacuation: Lessons from the Great East Japan Earthquake and Tsunami of March 11th 2011. In: GNS Science Report 2012/17. Institute of Geological and Nuclear Sciences Limited, 2012, ISBN 978-0-478-19897-3, ISSN 1177-2425, 2.0, S. I-VIII + 1–81 (massey.ac.nz [PDF; abgerufen am 29. Juni 2018]).; hier: S. 3.
  17. Nam Yi Yun, Masanori Hamada: Evacuation Behavior and Fatality Rate during the 2011 Tohoku-Oki Earthquake and Tsunami. In: Earthquake Spectra. Band 31, Nr. 3, August 2015, S. 1237–1265, doi:10.1193/082013EQS234M., hier Tabelle 2.
  18. S. Fraser, G.S. Leonard, I. Matsuo, H. Murakami: Tsunami Evacuation: Lessons from the Great East Japan Earthquake and Tsunami of March 11th 2011. In: GNS Science Report 2012/17. Institute of Geological and Nuclear Sciences Limited, 2012, ISBN 978-0-478-19897-3, ISSN 1177-2425, 2.0, S. I-VIII + 1–81 (massey.ac.nz [PDF; abgerufen am 29. Juni 2018]).; hier: S. 29.
  19. S. Fraser, G.S. Leonard, I. Matsuo, H. Murakami: Tsunami Evacuation: Lessons from the Great East Japan Earthquake and Tsunami of March 11th 2011. In: GNS Science Report 2012/17. Institute of Geological and Nuclear Sciences Limited, 2012, ISBN 978-0-478-19897-3, ISSN 1177-2425, 2.0, S. I-VIII + 1–81 (massey.ac.nz [PDF; abgerufen am 29. Juni 2018]).; hier: S. 26.
  20. S. Fraser, G.S. Leonard, I. Matsuo, H. Murakami: Tsunami Evacuation: Lessons from the Great East Japan Earthquake and Tsunami of March 11th 2011. In: GNS Science Report 2012/17. Institute of Geological and Nuclear Sciences Limited, 2012, ISBN 978-0-478-19897-3, ISSN 1177-2425, 2.0, S. I-VIII + 1–81 (massey.ac.nz [PDF; abgerufen am 29. Juni 2018]).; hier: S. 31.
  21. Evacuation. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 11, S. 99–108, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ōfunato – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Die Tsunamigefährdungskarte beruht mit ihren Tsunamiüberflutungsangaben auf drei Tsunami-Simulationen (1. historischer Meiji-Sanriku-Tsunami, 2. historischer Showa-Sanriku-Tsunami und 3. vorhergesagter Miyagi-Oki-Erdbeben-Tsunami). Die Karte des Kokudo Chiriin (国土地理院, Geographical Survey Institute=GSI) ist im Maßstab 1:25000 erstellt und für den Ausdruck im Papierformat A3 bestimmt. Die Studie zur Schadensprognose wurde von der Präfektur Iwate im Jahr 2003 und 2004 durchgeführt.
  • 10万分1浸水範囲概況図, 国土地理院 (Kokudo Chiriin, Geospatial Information Authority of Japan, ehemals: Geographical Survey Institute = GSI), www.gsi.go.jp: 地理院ホーム > 防災関連 > 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震に関する情報提供 > 10万分1浸水範囲概況図:
Das GSI veröffentlicht an dieser Stelle zwei Landkarten mit Ōfunato (浸水範囲概況図8, 浸水範囲概況図), auf denen die vom Tōhoku-Tsunami 2011 überfluteten Gebiete auf Grundlage von Auswertungen von Luftbildern und Satellitenaufnahmen eingezeichnet sind, soweit dies möglich war.