Miyako (Iwate)

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Miyako-shi
宮古市
Miyako (Iwate) (Japan)
Red pog.svg
Geographische Lage in Japan
Region: Tōhoku
Präfektur: Iwate
Koordinaten: 39° 38′ N, 141° 57′ OKoordinaten: 39° 38′ 29″ N, 141° 57′ 26″ O
Basisdaten
Fläche: 696,82 km²
Einwohner: 54.109
(1. April 2018)
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 03202-6
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Miyako
Rathaus
Adresse: Miyako City Hall
2-1, Shinkawa-chō
Miyako-shi
Iwate 027-8501
Webadresse: http://www.city.miyako.iwate.jp/
Lage Miyakos in der Präfektur Iwate
Lage Miyakos in der Präfektur

Miyako (jap. 宮古市, -shi) ist eine Stadt im Osten der Präfektur Iwate in Japan.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miyako city center area Aerial photograph.1977.jpg
Stadtzentrum Miyako (aus 10 Luftaufnahmen von 1977 zusammengesetztes Luftbild in Farbe), erstellt vom MLIT
IwatePrefecture miyakocity.jpg
Stadtgebiet von Miyako vom Gipfel des Gassan (月山) aus gesehen (Foto: 24. August 2009)


Miyako liegt östlich von Morioka und nördlich von Kamaishi am Pazifischen Ozean. Die Stadt liegt am nördlichen Ende des Riasküstengebietes der Sanriku-Küste.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Zusammenschluss am 6. Juni 2005 mit der Kleinstadt Tarō (田老町, -chō) und dem Dorf Niisato (新里村, -mura) des Landkreises Shimohei hat Miyako 61.000 Einwohner auf 697 km² (2005).

Historische Tsunami-Erfahrungen und Tōhoku-Katastrophe 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miyako nach dem Tōhoku-Tsunami vom 11. März 2011
HMM-262 flies over Miyako, Japan carrying water and blankets (5550027378).jpg
Zerstörte Brücke der JR-Yamada-Linie im Bezirk Kuwagasaki (鍬ヶ崎) (21. März 2011)
US Navy 110320-M-0145H-063 A large ferry boat rests inland amidst destroyed houses after a 9.0 earthquake and subsequent tsunami struck Japan March.jpg
Ein Touristenboot, das sich zur Inspektion in einer Werft befunden hatte, und zwei Fischereiboote liegen in Miyako gestrandet (20. März 2011)


Am 11. März 2011 wurde Miyako nach dem Tōhoku-Erdbeben von einem mehrere Meter hohen Tsunami getroffen. Etwa 4500 Häuser wurden bei der Katastrophe 2011 in Miyako zerstört oder beschädigt.[1] Die Zahl der vollständig zerstörten Wohngebäude wird mit 2677 beziffert.[2] Mindestens zwei mehrstöckige Stahlbetonbauten wurden in Miyako vom Tsunami umgestürzt.[3]

Die Brand- und Katastrophenschutzbehörde (Fire and Disaster Management Agency, FDMA) meldete in ihrem 157. FDMA-Schadensbericht vom 7. März 2018 475 Tote und 94 Vermisste.[2] Gemessen an der Gesamtbevölkerung Miyakos, die bei der Volkszählung von 2010 mit 59.430 angegeben worden war,[4] betrug die Opferrate durch die Katastrophe von 2011 1,0 %, wenn alle in dem 157. FDMA-Schadensbericht vom 7. März 2018 registrierten Toten und Vermissten berücksichtigt werden[2] beziehungsweise 0,86 %, wenn die in dem 153. FDMA-Schadensbericht vom 8. März 2016 registrierten Opfer (474 Tote und 94 Vermisste) abzüglich der von der Wiederaufbaubehörde (Reconstruction Agency, RA) gemeldeten katastrophenbedingten Todesfälle berücksichtigt werden, wodurch sich eine Zahl von 514 Toten und Vermissten ergibt. Mit der gleichen Datengrundlage, aber allein auf das Überflutungsgebiet des Tsunamis in Miyako bezogen, das eine Fläche von 10 km2 umfasste, ergab sich eine Opferquote von 2,80 %.[5][6]

In Tarō-Mukaishinden nahe dem Fischereihafen Koborinai in der Stadt Miyako wurde anhand von Tsunamispuren wie Trümmeranspülungen und dem Fehlen von Laub eine Auflaufhöhe von 37,8 m gemessen. Auf einer rund 30 m hohen Erhebung wurden drei Feuerwehrleute, die Fischern die Anweisung zur Evakuation gaben, getötet. Obwohl in Tarō Küstendämme mit einer Höhe von 10 m und in einer Gesamtlänge von 2,4 km errichtet worden waren, zerstörte der Tsunami von 2011 einen Abschnitt dieser Küstendämme und riss Blöcke und andere Trümmer dieser Baukonstruktionen über 100 m landeinwärts mit sich. Nahezu alle Häuser und Fischereianlagen wurden fortgespült oder vollständig zerstört. Verschiedene Tsunamispuren lassen auf eine Inundationshöhe von 14,8 m schließen. Im westlichen Wohngebiet wurde eine Auflaufhöhe von 11,8 m, im östlichen Wohngebiet eine Auflaufhöhe von 19,0 m gemessen. Anhand von Tsunamispuren an einem Schulgebäude ergibt sich hier eine Inundationshöhe von 12,6 m. In dem am östlichen Küstenabschnitt der Stadt Miyako auf der Omoe-Halbinsel gelegenen Omoe (Uiso), wo der Tsunami in der auf einer über 20 m hohen Anhöhe gelegenen Uiso-Grundschule im ersten Stockwerk Tsunamispuren hinterließ, wurden Inundationshöhen von rund 24,5 m und Auflaufhöhen von bis zu 27,0 m gemessen.[7]

Das vier Fuß hohe Monument des großen Tsunamis von 1933 im Dorf Aneyoshi, das die Einwohner ermahnt, nicht unterhalb seiner Höhe zu siedeln[8][9][10][11][9] Zu den eingravierten Inschriften zählt neben dem Namen (oben im Bild) des Steinmahnmals (大津浪記念碑) auch die Aufforderung (links im Bild): Baue kein Haus unterhalb dieser Stelle! (此処より下に家を建てるな)[11][9][8]
Aneyoshi (Shigemori)

Aneyoshi gehört zu den Dörfern, die aufgrund der Katastrophen durch den Meiji-Tsunami 1896 und den Shōwa-Tsunami von 1933 umgesiedelt worden waren. Die Menschen dieser Gemeinde waren individuell auf höheres Gelände umgezogen. Das Dorf erlangte große Bekanntheit durch sein Steinmahnmal, das ermahnt, nicht unterhalb seiner Höhe zu siedeln. Obwohl der Tsunami 2011 hier mit einer Überflutungshöhe von fast bis zu 40 m einen der Höchstwerte des Tōhoku-Tsunamis 2011 erreichte (38,9 m), erreichte er nicht das Steinmahnmal, und es kam zu keinerlei Schäden im Dorf selbst. Aneyoshi war damit das einzige Umsiedlungs-Dorf in Miyako, das keine Schäden erlitt.[12] Das vier Fuß hohe Tsunami-Steinmahnmal steht an der einzigen Straße des kleinen Dorfes, das in einem engen, zum Meer führenden Tal liegt.[8] Dorfbewohner brachten sich am 11. März 2011 über den zu dem Tsunami-Mahnmal im Aneyoshi-Bezirk der Stadt Miyako führenden, aufsteigend gewundenen Pfad vor dem Tsunami in Sicherheit, wo der Tsunami 70 Meter vor dem Steinmahnmal zum Stehen kam.[13]

Das Steinmahnmal war nach dem Shōwa-Tsunami 1933 auf 60 m Höhe über dem Meeresspiegel (20 m höher als der Pegel des Tsunamis von 1933) in der Omoe-Aneyoshi-Umgebung von Miyako errichtet worden und trägt eingravierte Inschriften mit Lehren, die aus dem Shōwa-Sanriku-Erdbeben von 1933 gezogen wurden.[13][9] Die Bevölkerung wird durch die eingravierten Inschriften (beispielsweise 此処より下に家を建てるな: Baue kein Haus unterhalb dieser Stelle!) auch für die ferne Zukunft ermahnt, niemals unterhalb des Mahnmals Häuser zu errichten,[13][11][9][8] weil die Tsunamis von 1896 und 1933 diese Stelle erreicht und lediglich 2 beziehungsweise 4 Menschen die Zerstörung der Dörfer überlebt hätten.[13]

Der Umstand, dass Häuser, die auf höherem Terrain gebaut wurden als das Denkmal, durch den Tōhoku-Tsunami 2011 nicht beschädigt wurden, wird von der japanischen Regierung als Beleg dafür betrachtet, dass die Tradierung von Lehren aus vergangenen Katastrophen ein wichtiges Mittel ist, um Katastrophenschäden zu geringer zu halten.[9]

Tarō
Tarō vor und nach der Tsunamikatastrophe vom 11. März 2011
High Seawalls in Tarō, Iwate -2.JPG
1958 fertiggestellter, 10 m hoher Seawall zum Schutz von Tarō vor der Katastrophe von 2011 (Foto: 2007)[14]
US Navy 110315-N-5503T-756 A Japanese search and rescue team searches the rubble near a high-rise building in Northern Japan.jpg
Search and Rescue in der Nähe des vom Tsunami beschädigten Tarō Kanko Hotel (たろう観光ホテル) (Foto: 15. März 2011)


Die Stadt Tarō (heute ein Bezirk von Miyako) war in der Vergangenheit mehrmals Tsunamis ausgesetzt gewesen, wie dem Keichō-Tsunami 1611, dem Meiji-Tsunami 1896 und dem Shōwa-Tsunami 1933.[3] Für den Meiji-Tsunami 1896 in Tarō wurde eine Höhe von 15 m,[3][15] eine Todesrate von 83 %[3][16] (1.867 der 2.248 Einwohner)[16] und eine Rate an zerstörten Häusern von 100 % angegeben.[3] Anderen Angaben zufolge flutete er in Tarō 285 Häuser und tötete hier 1.447 Menschen.[15] Für den Shōwa-Tsunami 1933 in Tarō wurde eine Höhe von 7,6 m[15] oder 10 m[14], eine Opferrate von 32 %[3][16] (911 der Einwohner)[3] und eine Rate an zerstörten Häusern von 63 % angegeben.[3] Anderen Angaben zufolge flutete er in Tarō sämtliche 503 Häuser und tötete 889[15] oder 900[14] der 2.950 Dorfbewohner.[15]

Während in einigen, 2011 vom Tsunami betroffenen Orten Japans ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung in unmittelbarer Nähe der Deiche siedelte, war Tarō ein Beispiel für die Gebiete, wo die Wohnviertel auf vergleichsweise sicher erhöhtem Terrain lagen. In Tarō waren nach vorangegangenen Tsunamis viele Einwohner in höhere Lagen übersiedelt.[17] Nach dem Shōwa-Tsunami 1933 hatte Tarō erwogen, der Empfehlung der Zentralregierung zur Umsiedlung der gesamten Siedlung auf höheres Terrain zu folgen, doch wurde kein geeignetes Gelände gefunden, das die wichtigen Bedingungen erfüllte wie freie Sicht auf den Fischereihafen und die Möglichkeit, die Häuser nach Süden auszurichten.[16] Die Konzentration der Wirtschaftstätigkeit des Küstendorfs Tarō an der Küste machte die Suche geeigneter Umsiedlungsstandorte problematisch.[18] Da es sich bei Tarō um ein großes Dorf handelte und nicht für alle 500 Häuser ausreichend hochgelegenes Terrain verfügbar war, wurde die Suche nach einem Umsiedlungsort aufgegeben, und das Dorf entschied sich dafür, aus eigenen Mitteln einen Deich um das Wohngebiet herum zu bauen.[15]

Tarō vor und nach der Tsunamikatastrophe vom 11. März 2011
High Seawalls in Tarō, Iwate -1.JPG
X-förmige Seawall-Anlagen (schwarz) zum Schutz Tarōs vor Tsunamis (vor der Tōhoku-Katastrophe 2011)
Concrete debris from breakwater and seawalls offshore of Tarō, captured during the 2011 EEFIT mission.jpg
Betontrümmer der Wellenbrecher (breakwater) und Ufermauern (seawalls) in der Bucht von Tarō (Foto: 11 Wochen nach der Katastrophe vom 11. März 2011)[19]


Ein Jahr nach dem Tsunami von 1933 begann 1934 mit entliehenen finanziellen Mitteln der über drei Jahrzehnte währende Deichbau.[14][3][14][15] Die Zentralregierung und die Präfekturalregierung genehmigten das Bauprojekt nach einem Jahr Bauzeit als öffentliche Katastrophenschutzmaßnahme und übernahmen den Rest der Kosten.[16] Zwei Küstendeiche wurden 1958 mit einer Höhe von 10 m fertiggestellt.[14][3][14] Sie hatten eine Gesamtlänge von 1,4 km[14][3][14] und sollten die Stadt schützen, indem sie dem Tsunami erlaubten, an beiden Seiten der Deiche entlang fortzufließen.[3] Die Deiche konnten die Stadt beim Chile-Tsunami 1960 (mit einer maximalen Höhe von 3,5 m) erfolgreich und vollständig schützen,[3][14] ohne dass es zu Toten kam.[14]

Nach dem Chile-Tsunami von 1960 ließ die Stadt in den 1970er Jahren einen weiteren Deich von den gleichen Ausmaßen mit zwei weiteren 10 m hohen Deichstrecken bauen,[16][3] um die wachsende Bevölkerung in den Schutzbereich aufzunehmen[3] und für größere Tsunamis vorbereitet zu sein.[16] 1979 war das Deichsystem damit zweispurig ausgebaut worden und blieb weiterhin effizient.[14] Der größte der Deiche hatte nun eine Gesamtlänge von 2,4 km[3] und eine Höhe von 7 m (beziehungsweise 10,65 m, gemessen am mittleren Meeresspiegel).[15] Er war an seiner Basis 25 m und an seiner Spitze 3 m breit.[15] Anderen Angaben zufolge betrug die Gesamtlänge der Deiche 10 km.[14] Der Bezirk wirkte damit fast wie von den 10 m hohen Küstendeichen umschlossen, die „Große Mauer“ genannt wurden.[14] Im Gegensatz zu den Deichen vieler anderer Orte an der japanischen Küste, die dazu ausgelegt waren, das Land vor Tidehochwasser oder Taifunen zu schützen, sollten diese Deiche in Tarō als Tsunamibarrieren fungieren und waren in ihrem Entwurf auf den Tsunami von 1933 ausgelegt.[3] Tarō wurde für seine langen Tsunamideiche weltweit bekannt.[16]

Der Tsunami von 2011 überflutete und zerstörte[14][15] in Tarō jedoch die großen zweizeiligen Küstendeiche, beschädigte die meisten Häuser, tötete 5 %[3] der Bevölkerung (geschätzte 200 der 4.400 Einwohner)[16] und zerstörte den östlichen Teil des neuen Deiches.[3][16] Die beiden Deiche (der neuere und der ältere) waren - in Aufsicht gesehen - miteinander zu einer X-Form gekreuzt angelegt worden, was dazu führte, dass der Tsunami sich in der Mitte der Deichstrecke angesammelt und erhöht hatte.[3] Während die Küstendeiche von Tarō von einer Seite als wirkungslos für den Tōhoku-Tsunami bewertet werden, wird von anderer Seite angeführt, sie hätten den Schaden bis zu einem gewissen Grad verringert. Die Rolle dieser Küstenbauwerke stellt daher einen kontrovers diskutierten Gegenstand dar. Unstrittig blieb ihre Wirksamkeit gegen niedriger ausfallende Tsunamis der Vergangenheit.[14]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jōdo-Strand
  • Jōdo-Strand (浄土ヶ浜, Jōdogahama)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miyako ist seit der Edo-Zeit Fischereihafen. Gefangen werden hauptsächlich Lachs und der Pazifische Makrelenhecht (Cololabis saira). In der Stadt sind verschiedene Betriebe zur Holz- und Nahrungsmittelverarbeitung, sowie zur Elektrogeräteherstellung angesiedelt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte von Miyako sind im Inland Kuroishi, Hachimantai, die Gemeinde Tarama im Landkreis Miyako, sowie im Ausland die chinesische Stadt Yantai (煙台市) und La Trinidad auf den Philippinen.

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 東日本大震災 図説集. In: mainichi.jp. Mainichi Shimbun-sha, 20. Mai 2011, archiviert vom Original am 19. Juni 2011; abgerufen am 19. Juni 2011 (japanisch, Übersicht über gemeldete Tote, Vermisste und Evakuierte).
  2. a b c 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第157報) (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite) (PDF (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite)), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 7. März 2018.
  3. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t Anawat Suppasri, Nobuo Shuto, Fumihiko Imamura, Shunichi Koshimura, Erick Mas, Ahmet Cevdet Yalciner: Lessons Learned from the 2011 Great East Japan Tsunami: Performance of Tsunami Countermeasures, Coastal Buildings, and Tsunami Evacuation in Japan. In: Pure and Applied Geophysics. Band 170, Nr. 6-8, 2013, S. 993–1018, doi:10.1007/s00024-012-0511-7. (Online veröffentlicht am 7. Juli 2012).
  4. 平成 22年国勢調査 - 人口等基本集計結果 -(岩手県,宮城県及び福島県) (Memento vom 24. März 2018 auf WebCite) (PDF, japanisch), stat.go.jp (Statistics Japan - Statistics Bureau, Ministry of Internal Affairs and communication), Volkszählung 2010, Zusammenfassung der Ergebnisse für die Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima, URL: http://www.stat.go.jp/data/kokusei/2010/index.html.
  5. Tadashi Nakasu, Yuichi Ono, Wiraporn Pothisiri: Why did Rikuzentakata have a high death toll in the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami disaster? Finding the devastating disaster’s root causes. In: International Journal of Disaster Risk Reduction. Band 27, 2018, S. 21–36, doi:10.1016/j.ijdrr.2017.08.001. (Online veröffentlicht am 15. August 2017), hier S. 22, Tabelle 2.
  6. 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第153報) (Memento vom 10. März 2016 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 153. Bericht, 8. März 2016.
  7. Yoshinobu Tsuji, Kenji Satake, Takeo Ishibe, Tomoya Harada, Akihito Nishiyama, Satoshi Kusumoto: Tsunami Heights along the Pacific Coast of Northern Honshu Recorded from the 2011 Tohoku. In: Pure and Applied Geophysics. Band 171, Nr. 12, 2014, S. 3183–3215, doi:10.1007/s00024-014-0779-x. (Online veröffentlicht am 19. März 2014).
  8. a b c d Tsunami Warnings, Written in Stone (Memento vom 20. Mai 2018 auf WebCite), nytimes.com, 20. April 2011, von Martin Fackler.
  9. a b c d e f White Paper - Disaster Management in Japan 2015 (PDF, ca. 222 S.), http://www.bousai.go.jp (Cabinet Office, Japan / 内閣府), Disaster Management in Japan, 2015, hier: Seite 68.
  10. Director General for Disaster management, Cabinet Office, Government of Japan: Index, http://www.bousai.go.jp (Cabinet Office Japan / 内閣府), Disaster Management in Japan: 日本の災害対策 Disaster Management in Japan - Mar. 2015 (PDF, 49 S.), Cabinet Office Japan (内閣府), März 2015, hier: Seite 41, Abb. "岩手県宮古市姉吉地区の石碑写真提供:宮古市教育委員会 - Tsunami warning stone tablet in Aneyoshi, Miyako city, Miyagi Prefecture", Zugriff über Internetseite: "White paper on Disaster Management".
  11. a b c 平成27年版 防災白書, Cabinet Office, Government of Japan (内閣府), 防災情報のページ. Text: 平成27年版 防災白書 【本文 目次】, hier: 平成27年版 防災白書|第1部 第1章 第1節 1-5 災害教訓の伝承, 平成27年版 防災白書|大津波記念碑(岩手県宮古市重茂姉吉地区). Abbildungen: 平成27年版 防災白書 【図表 目次】.
  12. Maki Norio: Long-Term Recovery from the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami Disaster. In: V. Santiago-Fandiño, Y.A. Kontar, Y. Kaneda (Hrsg.): Post-Tsunami Hazard - Reconstruction and Restoration (= Advances in Natural and Technological Hazards Research (NTHR, volume 44)). Springer, 2015, ISBN 978-3-319-10201-6, ISSN 1878-9897, Kap. 1, S. 1–13, doi:10.1007/978-3-319-10202-3. (Online veröffentlicht am 23. September 2014).
  13. a b c d Evacuation. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 11, S. 99–108, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  14. a b c d e f g h i j k l m n o p Nobuo Mimura, Kazuya Yasuhara, Seiki Kawagoe, Hiromune Yokoki, So Kazama: Damage from the Great East Japan Earthquake and Tsunami - A quick report. In: Mitigation and Adaptation Strategies for Global Change. Band 16, Nr. 7, 2011, S. 803–818, doi:10.1007/s11027-011-9304-z. (Online veröffentlicht am 21. Mai 2011).
  15. a b c d e f g h i j Structural Measures Against Tsunamis. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 1, S. 25–32, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  16. a b c d e f g h i j Urban Planning, Land Use Regulations, and Relocation. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 12, S. 109–115, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  17. Stephanie Chang et al.: The March 11, 2011, Great East Japan (Tohoku) Earthquake and Tsunami: Societal Dimensions. In: EERI Special Earthquake Report. August 2011, S. 1–23. Earthquake Engineering Research Institute (EERI).
  18. Overview: Lessons from the Great East Japan Earthquake. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 17, S. 1–21, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  19. Alison Raby, Joshua Macabuag, Antonios Pomonis, Sean Wilkinson, Tiziana Rossetto: Implications of the 2011 Great East Japan Tsunami on sea defence design. In: International Journal of Disaster Risk Reduction. Band 14, Nr. 4, Dezember 2015, S. 332–346, doi:10.1016/j.ijdrr.2015.08.009. (Online veröffentlicht am 14. September 2015). Veröffentlicht unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY 4.0: http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/).