Miyako (Iwate)

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Miyako-shi
宮古市
Miyako (Iwate) (Japan)
Red pog.svg
Geographische Lage in Japan
Region: Tōhoku
Präfektur: Iwate
Koordinaten: 39° 38′ N, 141° 57′ OKoordinaten: 39° 38′ 29″ N, 141° 57′ 26″ O
Basisdaten
Fläche: 696,82 km²
Einwohner: 54.847
(1. Oktober 2017)
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 03202-6
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Miyako
Rathaus
Adresse: Miyako City Hall
2-1, Shinkawa-chō
Miyako-shi
Iwate 027-8501
Webadresse: http://www.city.miyako.iwate.jp/
Lage Miyakos in der Präfektur Iwate
Lage Miyakos in der Präfektur

Miyako (jap. 宮古市, -shi) ist eine Stadt im Osten der Präfektur Iwate in Japan.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miyako liegt östlich von Morioka und nördlich von Kamaishi am Pazifischen Ozean. Die Stadt liegt am nördlichen Ende des Riasküstengebietes der Sanriku-Küste.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Zusammenschluss am 6. Juni 2005 mit der Kleinstadt Tarō (田老町, -chō) und dem Dorf Niisato (新里村, -mura) des Landkreises Shimohei hat Miyako 61.000 Einwohner auf 697 km² (2005).

Miyako wurde am 11. März 2011 nach dem Tōhoku-Erdbeben von einem 7,3 m hohen Tsunami getroffen. Etwa 4500 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.[1] Die Zahl der vollständig zerstörten Häuser wird mit 2767 beziffert. Nach der Schadenserfassung mit Stand von März 2016 wurden 474 Tote und 94 Vermisste registriert.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jōdo-Strand
  • Jōdo-Strand (浄土ヶ浜, Jōdogahama)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miyako ist seit der Edo-Zeit Fischereihafen. Gefangen werden hauptsächlich Lachs und der Pazifische Makrelenhecht (Cololabis saira). In der Stadt sind verschiedene Betriebe zur Holz- und Nahrungsmittelverarbeitung, sowie zur Elektrogeräteherstellung angesiedelt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte von Miyako sind im Inland Kuroishi, Hachimantai, die Gemeinde Tarama im Landkreis Miyako, sowie im Ausland die chinesische Stadt Yantai (煙台市) und La Trinidad auf den Philippinen.

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 東日本大震災 図説集. In: mainichi.jp. Mainichi Shimbun-sha, 20. Mai 2011, archiviert vom Original am 19. Juni 2011, abgerufen am 19. Juni 2011 (japanisch, Übersicht über gemeldete Tote, Vermisste und Evakuierte).
  2. 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第153報) (Memento vom 10. März 2016 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 8. März 2016.