Rikuzentakata

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Rikuzentakata-shi
陸前高田市
Rikuzentakata (Japan)
Red pog.svg
Geographische Lage in Japan
Region: Tōhoku
Präfektur: Iwate
Koordinaten: 39° 1′ N, 141° 38′ OKoordinaten: 39° 0′ 54″ N, 141° 37′ 46″ O
Basisdaten
Fläche: 232,27 km²
Einwohner: 18.911
(1. April 2018)
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 03210-7
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Rikuzentakata
Baum: Sicheltanne
Blume: Kamelie
Vogel: Sturmmöwe
Rathaus
Adresse: Rikuzentakata City Hall
110 Aza Tatenooki, Takata-chō
Rikuzentakata-shi
Iwate 029-2292
Webadresse: www.city.rikuzentakata.iwate.jp
Lage Rikuzentakatas in der Präfektur Iwate
Lage Rikuzentakatas in der Präfektur

Rikuzentakata (japanisch 陸前高田市, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Iwate auf Honshū, der Hauptinsel von Japan.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtzentrum Rikuzentakata (aus 4 Luftaufnahmen von 1977 zusammengesetztes Luftbild in Farbe), erstellt vom MLIT

Rikuzentakata liegt südlich von Morioka und nördlich von Sendai am Pazifischen Ozean und stellt eine für die Ria-Küste des Sanriku-Gebietes ungewöhnliche Umgebung dar. Die Geometrie ähnelt der Sendai-Ebene, doch vollzieht die Bathymetrie vor der Küste von Rikuzentakata, das zwischen der Karakuwa- und der Hirota-Halbinsel verortet ist, unvermittelte Sprünge, so dass Tsunamis verstärkt werden können.[1]

Bis zum Tōhoku-Erdbebens vom 11. März 2011 lag in der Nähe der Küste der Brackwassersee Furukawa-numa (古川沼), dessen trennende Sandbank jedoch vom durch das Erdbeben ausgelösten Tsunami weggespült und der See damit Teil der Küstengewässer wurde.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Rikuzentakata wurde am 1. Januar 1955 aus den ehemaligen Gemeinden Takata, Kesen, Hirota, Otomo, Yonesaki, Yahagi, Takekoma und Yokota gegründet. Der Namensbestandteil Rikuzen verweist auf die Provinz Rikuzen, die sich während der Meiji-Zeit hier befand.

Tōhoku-Erdbeben 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl die Innenstadt von Takata der Erfahrung vergangener Tsunamis nach ein potenziell hohes Risiko von Tsunamis barg, war die Bevölkerung im Gebiet von Takata rapide angewachsen, als Folge des Stadtplanungsprojekts der örtlichen Regierung zur Förderung der Wirtschaft und sozialen Wohlfahrt, in Zuge dessen auch ein Rathaus und ein Gymnasium gebaut wurden, und insbesondere nach dem Bau eines 5,5 m hohen Deiches.[3]

Zerstörung des Küstenschutzwaldes
Collapsed Rikuzentakata Youth Hostel and a Pine Tree of Hope.jpg
die so genannte Wunderkiefer vor den Trümmern der Jugendherberge
Rikuzentakata 20120902-6.jpg
Überreste des Takata Matsubara (Kiefernwald in Takata) in der Stadt Rikuzentakata (Foto: September 2012)


Zerstörungen von öffentlichen und Evakuierungsgebäuden
Rikuzentakata City Hall after tsunami.jpg
Das Gebäude der Stadtverwaltung von Rikuzentakata (陸前高田市役所) nach dem Tsunami (12. April 2011)
Iwate Prefectural Takata Senior High School after tsunami.jpg
Das präfekturale Takata-Gymnasium in der Stadt Rikuzentakata nach der Katastrophe (5. April 2011)


Übersicht und Detailansicht der Zerstörungen
Distant view of Rikuzentakata.jpg
Luftbild der Zerstörungen (April 2011)
Carried car in Rikuzentakata.jpg
Ein vom Tsunami 2011 auf ein zerstörtes Haus geschwemmtes Fahrzeug in Rikuzentakata


Der vom Erdbeben am 11. März 2011 ausgelöste Tsunami zerstörte an der Sanriku-Küste Küstenwälder, die in den vorangegangenen Jahrhunderten angepflanzt worden waren.[4] Ein Beispiel für den Verlust seines Regulierungswaldes ist Rikuzentakata, das vor dem Tsunami vom 11. März 2011 über einen natürlichen Sandstrand mit 70.000-80.000 Kiefern als Teil des Küstenschutzplans verfügte.[1][4][5] Im Vertrauen auf diese Kiefern und den Sandstrand als natürliche Puffer wurde der Küstenstrich von Rikuzentakata durch einen im Vergleich zu anderen Regionen verhältnismäßig niedrig (5 m) ausfallenden Wellenbrecherdamm geschützt. Die an der Küste stehenden Kiefern hatten die Häuser in Rikuzentakata gut gegen den Shōwa-Sanriku-Tsunami 1933 und gegen den chilenischen Tsunami von 1960 geschützt. Eine ähnliche Rolle des natürlichen Schutzes durch Bäume war auch bei anderen Ereignissen und aus anderen Regionen wie dem Nihonkai-Chubu-Erdbeben und -Tsunami in den 1980er Jahren berichtet und ausgiebig in Japan für verschiedene Regionen diskutiert worden. Auch bei der Tōhoku-Katastrophe von 2011 konnten die Küstenwälder und -Dünen die ihnen zugedachte Rolle verhältnismäßig gut in Gebieten mit geringeren Tsunamihöhen erfüllen wie in Ibaraki und Aomori. Doch in der Sanriku-Region war die Tsunamiauswirkung zu stark, so dass die Küstenwälder hier die Tsunamischäden nicht deutlich verringerten.[1] In Rikuzentakata wurde dieser natürliche Schutz von dem fast 20 m hohen Tsunami vollständig zerstört und fortgespült, mit Ausnahme einer einzigen Kiefer an dem 1,7 Kilometer bis 2 km langen Sandstrand.[4][3][5] Der Wald konnte die Stadt nicht nur nicht beschützen, sondern verstärkte noch die Auswirkungen des Tsunamis, indem die mitgerissenen Kiefern viele Gebäude zerstörten.[5][3] Als „Wunderkiefer“ (奇跡の松, kiseki no matsu) wurde die stehengebliebene, 10 m hohe und 200 Jahre alte Kiefer zu einem sehr bedeutenden Symbol des Wiederaufbaus.[5] Sie ging 2012 ein, da wegen der Bodensenkung der Grund, auf dem sie stand, mit Meerwasser bedeckt war.

Über 100 Meter Uferlinie gingen durch das Zusammenspiel von Absenkung und Erosion durch den Tsunami verloren. Zudem drang der Tsunami über 5 km von der Flussmündung stromaufwärts in den Fluss Kesen vor, wo er auch außerhalb Sichtweite der Küste noch Schäden verursachte. Aufgrund der lokalen geometrischen und bathymetrischen Verhältnisse der Küste wurde der Tsunami in Rikuzentakata verstärkt. Die durchschnittliche Überflutungshöhe betrug etwa 13 m und die maximale Auflaufhöhe erreichte mit über 20 m nahezu doppelt so hohe Werte wie in der Sendai-Ebene.[1]

Rikuzentakata gehörte zu den am stärksten vom Tsunami betroffenen Gebieten. Der Tsunami hatte eine Überflutungshöhe von 15,8 m und überflutete ein Gebiet von 13 Quadratkilometern[3][6] und 43 Prozent der Fläche in den Wohngebieten.[6] Anderen Angaben zufolge soll das Stadtgebiet zu 80 %, d. h. etwa 5000 Haushalte, überflutet worden sein.[7][8][9] Die Zahl der völlig zerstörten Wohngebäude wird mit 3807 beziffert.[10] Damit waren die meisten Häuser zerstört, während einige Stahlbetongebäude standhielten.[1] Zwei mehrstöckige Stahlbetonbauten wurden in Rikuzentakata vom Tsunami umgestürzt.[5] Jedes Gebiet in Rikuzentakata war vom Tsunami betroffen, einschließlich des Stadtzentrums in Takata.[3] Das medizinische Personal und die Patienten, zusammen 164 Menschen, retteten sich auf das Dach des Krankenhauses.[3] In Rikuzentakata wurden über die Hälfte der Evakuierungs-Schutzstätten (nicht zu verwechseln mit Evakuierungszentren), in die die Menschen unmittelbar nach einem Erdbeben evakuiert werden sollen, vom Tsunami überflutet. Von den mehr als 80 Menschen, die sich im Gymnasium der Stadt aufhielten, die als primäre Evakuierungs-Schutzstätte designiert worden war, überlebten nur wenige.[11] Der Tsunami war höher als das Dach der Stadthalle, die zerstört wurde.[3][12] Die gegenüber dem Rathaus der Stadt Rikuzentakata (陸前高田市役所) liegende Stadthalle von Rikuzentakata (陸前高田 市民会館) war ein designiertes Evakuierungsgebäude, in das etwa 70 bis 80 Menschen - Personal und Bürger - evakuiert wurden, von denen aber Augenzeugen zufolge nur 10 überlebt haben sollen.[13] Ein am Strand in Rikuzentakata errichtetes Betongebäude, das als vertikaler Evakuierungsschutz gebaut worden war, ermöglichte es drei Menschen, auf dessen oberster Ebene den Tsunami zu überleben.[14]

Die Brand- und Katastrophenschutzbehörde (FDMA) meldete in ihrem 124. Schadensbericht vom 19. Mai 1492 Tote und 699 Vermisste.[15][16] Die Zahl der Toten erhöhte sich bis zum 157. FDMA-Schadensbericht auf 1604, während noch 202 Menschen vermisst wurden.[10] Der prozentuale Anteil der Opfer betrug demnach je nach Datengrundlage zwischen 7,6[3][17][18][10] oder mehr als 10 % der Gesamtbevölkerung,[1] die bei der Volkszählung von 2010 mit 23.300 angegeben worden war.[17][18] Eine Berechnung, die von den Gesamtzahlen der Toten und Vermissten des 153. FDMA-Schadensbericht vom 8. März 2016 die Zahlenangaben katastrophenbedingter Todesfälle abzieht, die von der Wiederaufbaubehörde (Reconstruction Agency, RA) ermittelt wurden, kommt für Rikuzentakata auf eine absolute Opferzahl (Tote und Vermisste) von 1.763, auf eine Opferrate in der Gemeindebevölkerung von 7,57 % und auf eine Opferrate in dem vom Tsunami überfluteten Gebiet von 10,59 %. Rikuzentakata wies demnach sowohl die höchste absolute Anzahl an Opfern als auch die höchste Opferrate in dem Überflutungsgebiet der gesamten Sanriku-Ria-Küste auf.[3] Von den 295 kommunalen Angestellten ihres gesamten Mitarbeiterstabs verlor die Stadt 68.[19] Zusammen machten Opfer und Flüchtlinge 80 % der Gesamtbevölkerung von Rikuzentakata aus.[1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g Nobuhito Mori, Daniel T. Cox, Tomohiro Yasuda, Hajime Mase: Overview of the 2011 Tohoku Earthquake Tsunami Damage and Its Relation to Coastal Protection along the Sanriku Coast. In: Earthquake Spectra. Band 29, S1, 2013, S. 127–143, doi:10.1193/1.4000118.
  2. 岩手県における被災状況と復興への取組. 岩手県別添資料1-2 平成23年東北地方太平洋沖地震及び津波災害に関する被害状況及び技術的な考察【状況写真】. Kabinettssekretariat, S. 4, abgerufen am 27. April 2013 (PDF, Vorher-Nachher-Bild des Furukawa-numa).
  3. a b c d e f g h i Tadashi Nakasu, Yuichi Ono, Wiraporn Pothisiri: Why did Rikuzentakata have a high death toll in the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami disaster? Finding the devastating disaster’s root causes. In: International Journal of Disaster Risk Reduction. Band 27, 2018, S. 21–36, doi:10.1016/j.ijdrr.2017.08.001. (Online veröffentlicht am 15. August 2017).
  4. a b c Shunichi Koshimura, Nobuo Shuto: Response to the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami disaster. In: Philosophical Transactions of The Royal Society A Mathematical Physical and Engineering Sciences. Band 373, Nr. 2053, 2015, S. 20140373, doi:10.1098/rsta.2014.0373. (Online veröffentlicht am 21. September 2015).
  5. a b c d e Anawat Suppasri, Nobuo Shuto, Fumihiko Imamura, Shunichi Koshimura, Erick Mas, Ahmet Cevdet Yalciner: Lessons Learned from the 2011 Great East Japan Tsunami: Performance of Tsunami Countermeasures, Coastal Buildings, and Tsunami Evacuation in Japan. In: Pure and Applied Geophysics. Band 170, Nr. 6-8, 2013, S. 993–1018, doi:10.1007/s00024-012-0511-7. (Online veröffentlicht am 7. Juli 2012).
  6. a b Nobuo Mimura, Kazuya Yasuhara, Seiki Kawagoe, Hiromune Yokoki, So Kazama: Damage from the Great East Japan Earthquake and Tsunami - A quick report. In: Mitigation and Adaptation Strategies for Global Change. Band 16, Nr. 7, 2011, S. 803–818, doi:10.1007/s11027-011-9304-z. (Online veröffentlicht am 21. Mai 2011).
  7. 陸前高田 5000世帯が水没. In: NHK News. 12. März 2010, archiviert vom Original am 15. März 2011; abgerufen am 12. März 2010 (japanisch).
  8. Number of dead, missing rises to 1,400. In: Daily Yomiuri Online. Yomiuri Shimbun-sha, 13. März 2011, archiviert vom Original am 8. Dezember 2012; abgerufen am 12. August 2016 (englisch).
  9. Folgen des Mega-Bebens: Todesbuchten, verschobenes Land. In: Spiegel Online. 18. März 2011, abgerufen am 18. März 2011 (Vorher-Nachher-Bild von Rikuzentakata).
  10. a b c 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第157報) (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite) (PDF (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite)), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 157. Bericht, 7. März 2018.
  11. Protecting Significant and Sensitive Facilities. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 5, S. 55–62, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  12. The Boy on the Bike (Memento vom 8. April 2018 auf WebCite) (englisch; 25:06 Min.), abc.net.au (ABC Australia), 31. Mai 2011. Das Video von ABC Australia von Juni 2011 (Reporter: Mark Willacy) ist auch verfügbar als: Rebuilding After The Most Expensive Natural Disaster In History (2011), YouTube, am 4. August 2016 veröffentlicht vom YouTube-Kanal Journeyman Pictures.
  13. <回顧3.11証言>市役所屋上 命のとりで (Memento vom 9. April 2018 auf WebCite), kahoku.co.jp, 12. März 2017.
  14. Stephanie Chang et al.: The March 11, 2011, Great East Japan (Tohoku) Earthquake and Tsunami: Societal Dimensions. In: EERI Special Earthquake Report. August 2011, S. 1–23. Earthquake Engineering Research Institute (EERI).
  15. 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(第124報) (Memento vom 25. März 2018 auf WebCite) (PDF (Memento vom 25. März 2018 auf WebCite)), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 124. Bericht, 19. Mai 2011.
  16. 東日本大震災 図説集. In: mainichi.jp. Mainichi Shimbun-sha, 20. Mai 2011, archiviert vom Original am 19. Juni 2011; abgerufen am 19. Juni 2011 (japanisch, Übersicht über gemeldete Tote, Vermisste und Evakuierte).
  17. a b 東日本大震災記録集 (Memento vom 23. März 2018 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), März 2013, hier in Kapitel 3 (第3章 災害の概要) das Unterkapitel 3.1/3.2 (3.1 被害の概要/3.2 人的被害の状況) (PDF (Memento vom 23. März 2018 auf WebCite)).
  18. a b 平成 22年国勢調査 - 人口等基本集計結果 -(岩手県,宮城県及び福島県) (Memento vom 24. März 2018 auf WebCite) (PDF, japanisch), stat.go.jp (Statistics Japan - Statistics Bureau, Ministry of Internal Affairs and communication), Volkszählung 2010, Zusammenfassung der Ergebnisse für die Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima, URL: http://www.stat.go.jp/data/kokusei/2010/index.html.
  19. Supporting and Rmpowering Municipal Functions and Staff. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 17, S. 149–153, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rikuzentakata – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien