Pacha (Diskothek)

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Pacha Logo

Pacha ist eine Diskothek mit weltweit mehreren Franchise-Partnern. Logo und Erkennungszeichen der Clubs sind zwei miteinander verbundene Kirschen.

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1967 gründete der Spanier Ricardo Urgell in Sitges bei Barcelona den ersten Nachtclub.[1] Der größte und einflussreichste Club ist heute der auf Ibiza. Weiterhin existieren Pacha-Clubs oder Veranstaltungsreihen unter anderem in:

Pacha Ibiza[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Pacha Ibiza ist eine Diskothek auf der spanischen Insel Ibiza. Der Club, der Teil der Franchisekette Pacha ist, wurde 1973 in einer kleinen Finca eröffnet, die in den kommenden Jahren bis heute umfangreich ausgebaut wurde.

Das Pacha Ibiza ist über Jahrzehnte die Basis vieler bekannter DJs der Dance-Szene gewesen und prägt die DJ-Szene auch heute im Wesentlichen mit. Veranstaltungen wie der „DJ-Award“ finden seit Jahren im Pacha-Ibiza statt.

Im Zuge der zunehmenden Kommerzialisierung des Tourismus auf der Ferieninsel Ibiza wurde aus der Diskothek ein Unternehmen. Allein auf der Insel Ibiza gehören der Pacha-Gruppe mehrere Restaurants (u. a. Sa Punta de Talamanca) und ein Hotel (El Hotel). Darüber hinaus gibt es ein Pacha-Mode-Label, das sich u. a. auf der Modemesse Bread & Butter Berlin mit der internationalen Konkurrenz misst.

Das Pacha liegt in Ibiza-Stadt im Neubauviertel Ibiza-Nova, in unmittelbarer Nähe zum Yachthafen. Anfangs in einer alten Finca beheimatet, bietet es, nach einigen Ausbauten, aktuell Platz für 3000 Personen.

Durch populäre Veranstaltungen wie die Partys der Swedish House Mafia, David Guettas F*** Me I’m Famous oder Erick Morillos Subliminal Sessions ist der Club bekannt geworden.

Das Pacha Ibiza ist die einzige der großen Diskotheken, die das gesamte Jahr geöffnet hat.

Im Jahr 2012 eröffnete die Unternehmensgruppe Pacha das Variete Restaurant "Lio" ebenfalls auf der Insel Ibiza im Yachthafen "Ibiza Nueva" nur ca. 300 m entfernt von der Diskothek Pacha. Damit sollte der Veränderung am Markt gefolgt werden, die vor allem bei Personen gehobeneren Alters einen höheren Qualitätsanspruch an Unterhaltung gerecht werden soll.

Die Erfolge der Niederlassungen weltweit sind schwankend. Bis auf einige osteuropäische PACHA Standorte kann kaum eine PACHA-Filiale an die Erfolge des PACHA Ibiza anknüpfen.

Mitte 2016 gab der Pacha Gründer Ricardo Urgell bekannt, dass die PACHA Gruppe mit allen Lizenzen und Gastronomie- und Hotelbetrieben zum Verkauf steht. Im Februar 2017 wurde als Käufer die Trilantic Capital Partners mit Sitz in New York benannt. Der Kaufpreis betrug 350 Mio. €.

Pacha München[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Pacha München wurde im November 2000 von Michi Kern und anderen als erster Pacha-Club außerhalb Spaniens im Media Works Munich Areal an der Rosenheimer Straße eröffnet.[2] In den frühen 2000er Jahren berichteten Medien über Code-Karten, mit denen Prominente die Einlasskontrolle umgehen konnten sowie über eine angebliche Konkurrenzsituation bei dieser Gästegruppe mit dem P1.[3][4] Nachdem es in den Jahren 2004/2005 stiller um das Pacha München wurde, zog der Club im Dezember 2005 in die Räume des ehemaligen Münchner Nachtcafés am Maximiliansplatz um.[5] Im Jahr 2012 wurde der Club vom Berliner Architekturbüro Studio Karhard einem Redesign unterzogen.[6] Im Pacha München legen regelmäßig bekannte DJs der Techno- und House-Szene wie Sven Väth, DJ Hell, Carl Cox oder Monika Kruse auf.[7][8] Im Frühjahr 2020 beteiligte sich der Club an der Aktion „United We Stream“ der Berliner Clubszene, die durch die Maßnahmen gegen COVID-19 massive Einbußen hinnehmen mussten.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Pacha Ibiza – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pacha: Der Aufstieg der Kirschen. In: Max. Juli 2008, archiviert vom Original am 2. Dezember 2013; abgerufen am 27. November 2013.
  2. Michi Kern feiert 12 Jahre PACHA. In: Bild. 28. November 2012, abgerufen am 7. Mai 2020.
  3. Wo der Bär tanzt. In: Focus. 9. April 2001, abgerufen am 7. Mai 2020.
  4. Zwischen Kir Royal und einer Mass Bier. In: Der Spiegel. 30. Mai 2001, abgerufen am 7. Mai 2020.
  5. Sarah Brückl, Alex Wulkow: 15 Jahre unter dem Zeichen der roten Kirsche. In: tz. 20. November 2015, abgerufen am 7. Mai 2020.
  6. Pacha: Das neue Club-Feng-Shui. In: Abendzeitung. 3. April 2013, abgerufen am 7. Mai 2020.
  7. Munich Electronic Music Scene. In: tunes&wings. 13. März 2018, abgerufen am 7. Mai 2020 (englisch).
  8. Babba ante portas: Die Party des Altmeisters. In: tz. 28. November 2012, abgerufen am 7. Mai 2020.
  9. United We Stream Homepage. Abgerufen am 14. April 2020.