Parotani

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Parotani
Basisdaten
Einwohner (Stand) 2434 Einw. (Volkszählung 2012)
Rang Rang 162
Höhe 2490 m
Postleitzahl 03-0902-0200-9001
Telefonvorwahl (+591)
Koordinaten 17° 34′ S, 66° 21′ WKoordinaten: 17° 34′ S, 66° 21′ W
Parotani (Bolivien)
Parotani
Parotani
Politik
Departamento Cochabamba
Provinz Provinz Quillacollo
Klima
Klimadiagramm Capinota
Klimadiagramm Capinota

Parotani ist eine Landstadt im Departamento Cochabamba im südamerikanischen Anden-Staat Bolivien.

Lage im Nahraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parotani ist größte Ortschaft im Kanton Itapaya und liegt im Landkreis (bolivianisch: Municipio) Sipe Sipe in der Provinz Quillacollo. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 2490 m in einem Talkessel am rechten, westlichen Ufer des Río Rocha, des Hauptquellflusses des bolivianischen Río Grande.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parotani liegt in der bolivianischen Cordillera Central im Übergangsbereich zum bolivianischen Tiefland. Die Region weist ein typisches Tageszeitenklima auf, bei dem die mittleren Temperaturschwankungen im Tagesverlauf deutlicher ausfallen als im Jahresverlauf.

Die mittlere Durchschnittstemperatur der Region liegt bei etwa 20 °C (siehe Klimadiagramm Capinota) und schwankt nur unwesentlich zwischen 16 °C im Juni und Juli und gut 22 °C im November und Dezember. Der Jahresniederschlag beträgt etwa 550 mm und weist eine ausgeprägte Trockenzeit von April bis November mit Monatsniederschlägen von unter 10 mm auf, nur in der Feuchtezeit von Dezember bis März fallen bis zu 140 mm Monatsniederschlag.

Verkehrsnetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parotani liegt in südwestlicher Richtung 37 Straßenkilometer entfernt von Cochabamba, der Hauptstadt des Departamentos.

Von Cochabamba aus führt in westlicher Richtung die asphaltierte Fernstraße Ruta 4 über die Stadt Quillacollo nach Parotani, wo nach Süden hin Landstraßen nach Capinota, Arque und San Pedro de Buena Vista abzweigen. Westlich von Parotani führt die Ruta 4 weiter nach Caracollo, wo sie auf die Ruta 1 stößt, die den Altiplano von Norden nach Süden durchquert und Verbindungen nach La Paz, Oruro und Potosí herstellt.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl des Ortes ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten um etwa ein Drittel angestiegen:

Jahr Einwohner Quelle
1992 1 788 Volkszählung[1]
2001 1 908 Volkszählung[2]
2012 2 434 Volkszählung[3]

Aufgrund der historisch gewachsenen Bevölkerungsverteilung weist die Region einen hohen Anteil an Quechua-Bevölkerung auf, im Municipio Sipe Sipe sprechen 83,9 Prozent der Bevölkerung die Quechua-Sprache[4].

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Instituto Nacional de Estadística Bolivia (INE) 1992
  2. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2001
  3. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2012
  4. INE-Sozialdaten 2001 (PDF; 8,0 MB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]