Paul Brandt (Verwaltungsjurist)

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Paul Julius Brandt (* 2. Mai 1869 in Köln; † 3. Oktober 1929 in Koblenz) war ein preußischer Verwaltungsbeamter, Politiker und promovierter Jurist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn des Geheimen Kommerzienrates Gustav Oskar Brandt erlangte 1888 sein Abitur am Gymnasium an St. Apostel in Köln. Anschließend studierte er Rechtswissenschaften in Bonn und Freiburg. In Bonn wurde er 1889 beim Corps Hansea aktiv.[1] Im Juli 1891 legte er sein erstes juristisches Staatsexamen am Oberlandesgericht Köln ab. Im gleichen Monat wurde er Gerichtsreferendar am Amtsgericht in Sinzig. Im Januar 1893 promovierte er an der Universität Leipzig und acht Monate später wurde er an das Amtsgericht Köln versetzt. In den folgenden Jahren arbeitete er beim Landrat in Köln, bei der diesem zugehörigen Stadt Kalk, und bei der Regierung in Potsdam. 1987 legte er dann seine große juristische Staatsprüfung ab und arbeitete bis 1905 beim Landratsamt in Pinneberg, bei der Regierung in Schleswig und beim Oberpräsidium in Schleswig, bis er dann von 1905 bis 1914 Landrat in Simmern und von 1914 bis 1918 in Essen war. 1918 wurde er Oberpräsidialrat beim Oberpräsidium der Rheinprovinz in Koblenz und von 1923 bis zu seinem Tod 1929 war er Regierungspräsident in Koblenz.

Er heiratete am 12. März 1896 Rosl Clouth und hatte mit ihr drei Kinder.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bezirksregierung Koblenz (Hrsg.): Die Regierungspräsidenten von Koblenz. Rhenania-Fachverlag, Koblenz 1983. ISBN 3-922755-13-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Korpslisten 1910, 22, 311