Leo von Massenbach

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Leo von Massenbach
Königliche Kunstakademie Düsseldorf, Kuratorium: Regierungspräsident Leo von Massenbach und Geheimer Regierungsrat Hermann Altgelt (1863)

Karl Friedrich Leo Freiherr von Massenbach (* 28. Juli 1797 in Insterburg; † 12. November 1880 in Düsseldorf) war ein Jurist und königlich preußischer Staatsbeamter.

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Massenbach entstammt der norddeutschen Linie des ursprünglich aus Schwaben stammenden Adelsgeschlechts der Massenbach. Seine Eltern waren der preußische Generalmajor Karl Christoph Wilhelm von Massenbach (1752–1821) und dessen Ehefrau Johanna Charlotte de Genee (1758–1851).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er absolvierte die Elementarschule in Ostpreußen. Danach besuchte er das Werdersche Gymnasium in Berlin. Er studierte Rechtswissenschaften in Berlin. Im Jahr 1815 diente er als Freiwilliger im Gardejägerbataillon und nahm am Einzug in Paris teil. Danach trat er in den preußischen Staatsdienst ein. Zunächst schlug er die Justizlaufbahn ein und wurde 1825 Kammergerichtsassessor in Berlin. Seit 1828 arbeitete er als Assessor am Hofgericht in Arnsberg.

Später wechselte er in den Verwaltungsdienst. Massenbach war 1830 Regierungsrat in Arnsberg und dann in Düsseldorf. Im Jahr 1834 wurde er zum Oberregierungsrat in Koblenz ernannt. Dieselbe Position hatte er ab 1837 in Düsseldorf inne. Von 1842 bis 1850 war er Regierungsvizepräsident in Koblenz und von 1850 bis 1866 Regierungspräsident in Düsseldorf. Anlässlich seines Ausscheidens aus dem Amt wurde er 1866 zum Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf ernannt.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er heiratete Eva Agnes Karoline Stettler (* 16. März 1809; † 8. Juli 1877), eine Tochter des Oberlandesgerichtspräsidenten Stettler. Das Paar hatte mehrere Kinder:

  • Mathilde (* 24. Juni 1834) ∞ N.N. von Goßlar († 1860), preußischer Rittmeister
  • Karl Adolf Friedrich (* 3. November 1836), preußischer Major ∞ Olga von Reimann
  • Dorothea (* 7. September 1845)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rainer Paetau (Bearb.): Die Protokolle des preußischen Staatsministeriums Bd. 5, 1858–1866. Hildesheim u. a., 2001, S. 273.
  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser 1878. Acht und zwanzigster Jahrgang, S.483

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]