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Poolbillard-Europameisterschaft 1992

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Poolbillard-Europameisterschaft 1992
Ein stilisierter Billardspieler, der mit dem Queue auf eine Kugel zielt
Austragungsort Velden, Österreich;
Ljubljana, Slowenien
Disziplinen 8-Ball, 9-Ball, 14/1 endlos
1991
 
1993

Die Poolbillard-Europameisterschaft 1992 war ein vom europäischen Poolbillardverband EPBF in Velden am Wörther See in Österreich und in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana ausgetragenes Poolbillardturnier. Die Disziplinen 8-Ball und 14/1 endlos der Herren und Damen wurden in Ljubljana ausgetragen. Die 9-Ball-Wettbewerbe sowie die Mannschafts-EM fanden in Velden statt.

Der Schwede Niklas Bergendorff besiegte im 14/1 endlos-Finale den Deutschen Ralf Souquet und wurde somit erstmals Europameister. Souquet hingegen gelang es im 8-Ball, seinen Titel aus dem Vorjahr gegen den Norweger Trond Larsen zu verteidigen. Der Österreicher Werner Duregger wurde durch einen Finalsieg gegen den Belgier Mario Lannoye 9-Ball-Europameister. Die Deutschen Oliver Ortmann und Thomas Engert gewannen jeweils eine Bronzemedaille.

Im Finale gegen die Deutsche Ilona Bernhard gelang es der Schwedin Helena Thornfeldt ihren EM-Titel im 14/1 endlos erfolgreich zu verteidigen. Louise Furberg, die 1991 9-Ball-Europameisterin wurde, gewann das 8-Ball-Finale gegen Bernhard. Im 9-Ball wurde die Vorjahres-Finalistin Franziska Stark im Finale gegen die Norwegerin Vibeke Havre Europameisterin. Die Österreicherin Gerda Hofstätter gewann dreimal Bronze, die Deutschen Andrea Kroll und Sylvia Buschhüter belegten jeweils einmal den dritten Platz.

Der deutschen Herren-Mannschaft bestehend aus Thomas Engert, Oliver Ortmann, Ralf Souquet und Thomas Hasch wurde im Finale gegen Schweden Europameister und konnte somit den Titel von 1991 erfolgreich verteidigen. Österreich wurde Dritter. Die deutsche Damen-Mannschaft traf im Finale auf Titelverteidiger Schweden. Die Mannschaft aus Franziska Stark, Ilona Bernhard, Andrea Kroll und Sylvia Buschhüter setzte sich dabei durch und wurde erstmals Europameister. Die Schweiz und Österreich gewannen Bronze.

Medaillengewinner

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Disziplin Gold Silber Bronze
Herren – 14/1 endlos[1] SchwedenSchweden Niklas Bergendorff DeutschlandDeutschland Ralf Souquet Norwegen Lars Harald Riiber
DeutschlandDeutschland Oliver Ortmann
Herren – 8-Ball[2] DeutschlandDeutschland Ralf Souquet Norwegen Trond Larsen DeutschlandDeutschland Thomas Engert
Norwegen Vegar Kristiansen
Herren – 9-Ball[3] OsterreichÖsterreich Werner Duregger Belgien Mario Lannoye SchwedenSchweden Niklas Bergendorff
SchwedenSchweden Jan Lundell
Herren-Mannschaft[4] Deutschland Deutschland Schweden Schweden Osterreich Österreich
Norwegen Norwegen
Damen – 14/1 endlos[5] SchwedenSchweden Helena Thornfeldt DeutschlandDeutschland Ilona Bernhard OsterreichÖsterreich Gerda Hofstätter
DeutschlandDeutschland Andrea Kroll
Damen – 8-Ball[6] SchwedenSchweden Louise Furberg DeutschlandDeutschland Ilona Bernhard DeutschlandDeutschland Sylvia Buschhüter
OsterreichÖsterreich Gerda Hofstätter
Damen – 9-Ball[7] DeutschlandDeutschland Franziska Stark Norwegen Vibeke Havre SchwedenSchweden Helena Thornfeldt
OsterreichÖsterreich Gerda Hofstätter
Damen-Mannschaft[8] Deutschland Deutschland Schweden Schweden Schweiz Schweiz
Osterreich Österreich
  1. Hall of Fame Results (Men – Straight). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. März 2016; abgerufen am 19. Februar 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.billiardapps.com
  2. Hall of Fame Results (Men – 8-Ball). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, abgerufen am 19. Februar 2016.
  3. Hall of Fame Results (Men – 9-Ball). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 9. Januar 2019; abgerufen am 19. Februar 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.billiardapps.com
  4. Hall of Fame Results (Men – Teams). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. März 2016; abgerufen am 19. Februar 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.billiardapps.com
  5. Hall of Fame Results (Women – Straight). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, abgerufen am 19. Februar 2016.
  6. Hall of Fame Results (Women – 8-Ball). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, abgerufen am 19. Februar 2016.
  7. Hall of Fame Results (Women – 9-Ball). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, abgerufen am 19. Februar 2016.
  8. Hall of Fame Results (Women – Teams). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, abgerufen am 19. Februar 2016.