Raiffeisen-Volksbank Donauwörth

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Logo der Genossenschaftsbanken  Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Donauwörth
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 722 901 00[1]
BIC GENO DEF1 DON[1]
Verband Genossenschaftsverband Bayern
Website www.rvb-donauwoerth.de
Geschäftsdaten 2016[2]
Bilanzsumme 1.477,0 Mio. €
Einlagen 1.144,8 Mio. €
Kundenkredite 932,0 Mio. €
Mitarbeiter 360
Geschäftsstellen 23 (davon 3 SB)
Mitglieder 27.705
Leitung
Vorstand Michael Kruck (Sprecher)
Franz Miller
Aufsichtsrat Johann Schneider, Vorsitzender
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG ist eine Genossenschaftsbank in Bayern. Ihr Geschäftsgebiet liegt im südlichen Teil des Landkreises Donau-Ries sowie im nördlichen Teil des Landkreises Dillingen. Sie ist das größte selbständige Kreditinstitut im Landkreis Donau-Ries.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG wurde im Jahre 1909 gegründet. Die Ursprungsgenossenschaft war die ehemalige Raiffeisenbank Riedlingen. 1982 fusionierte die Raiffeisenbank Riedlingen mit den Raiffeisenbanken in Auchsesheim-Nordheim und Wörnitzstein zur Donauwörther Raiffeisenbank. 1988 fusionierte die Raiffeisenbank Mertingen und 1989 die Raiffeisenbank Tapfheim mit der Donauwörther Raiffeisenbank.

1992 fusionierte dann die Donauwörther Raiffeisenbank mit der Volksbank Donauwörth und der Raiffeisenbank Bäumenheim-Oberndorf. Seit diesem Zeitpunkt firmiert die Bank als Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG. Die Volksbank Donauwörth hatte bereits zwei Jahre vorher die Raiffeisenbank Monheim aufgenommen. Die Raiffeisenbank Bäumenheim-Oberndorf war 1980 durch die Fusion der Rbk. Bäumenheim mit der Rbk. Oberndorf entstanden.

Seitdem erfolgten weitere Fusionen. 1994 wurde die Raiffeisenbank Buchdorf aufgenommen, 1997 die Raiffeisenbank Tagmersheim und im Jahr 2000 die Raiffeisenbank Harburg.

Zuletzt wurde 2004 mit der Raiffeisenbank Höchstädt und Umgebung fusioniert. Diese war 1991 durch den Zusammenschluss der Raiffeisenbank Höchstädt, der Raiffeisenbank Finningen und der Raiffeisenbank Schwenningen-Blindheim entstanden.

Zwischendurch erfolgten immer wieder Bereinigungen des Geschäftsgebietes durch Aufnahme bzw. Abgabe von Geschäftsstellen. 1993 wurde die Geschäftsstelle in Dillingen an die Raiffeisen-Volksbank Dillingen abgegeben. 1998 wurde die Geschäftsstelle Gundelsheim an die Raiffeisenbank Weißenburg-Hahnenkamm (heute Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen) abgegeben. Im Mai 2004 wurden zwei Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Gersthofen übernommen, eine Zweigstelle in Zirgesheim und eine in Donauwörth. Praktisch im Gegenzug wurde im Juli 2004 die Geschäftsstelle in Nordendorf an die VR-Bank Gersthofen-Meitingen (heute VR-Bank Handels- und Gewerbebank) abgegeben.

Unternehmensstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Raiffeisen-Volksbank Donauwörth betreibt als Bank das Universalbankgeschäft. Mit einer Bilanzsumme von 1,5 Milliarden Euro nimmt sie in der BVR-Liste aller Genossenschaftsbanken per 31. Dezember 2016[3] Platz 131 von insgesamt 970 Genossenschaftsbanken ein. Heute zählt die Raiffeisen-Volksbank Donauwörth insgesamt 23 Geschäftsstellen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Wichtige Daten im Überblick
  3. BVR-Liste aller Genossenschaftsbanken per 31. Dezember 2016 (PDF; 772 kB)

Koordinaten: 48° 43′ 0,9″ N, 10° 46′ 46,9″ O