Ralf Kapschack

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Ralf Kapschack (2014)
Video-Vorstellung (2014)

Ralf Kapschack (* 24. Dezember 1954 in Witten) ist ein deutscher Journalist und sozialdemokratischer Politiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur absolvierte Kapschack den Zivildienst. Ab 1975 studierte er Wirtschaftswissenschaft mit Wahlfach Sozialpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum und machte 1980 das Diplom als Ökonom. Danach war Kapschak Ko-Autor eines Gutachtens für die Europäische Kommission zum Thema „Teilzeitschichtarbeit“ in verschiedenen europäischen Ländern im Rahmen der Forschungsgruppe „Arbeit und Gesundheit“, Dortmund. Für das „Innovations- und Technologietransferzentrum der Universitäten des Ruhrgebiets“ (ITZ) beschäftigte er sich mit Arbeitsmarktproblemen im Ruhrgebiet.

Kapschack wohnt in Witten, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.[1]

Journalist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1981 hospitierte Kapschak beim Deutschlandfunk in Köln; danach bis Dezember 1982 war er Volontär beim DLF und anschließend als freier Journalist für Rundfunkanstalten tätig. Im Februar 1984 wurde er Redakteur beim Westdeutschen Fernsehen, Landesstudio Dortmund. Dort war er am Ausbau der Regionalberichterstattung beteiligt und moderierte das Dortmunder Regionalfenster und Sondersendungen. 1987 ging Kapschack in das Landesstudio Düsseldorf. Dort widmete er sich neben der Moderation des Regionalfensters vor allem der landespolitischen Berichterstattung und arbeitete an der Konzeption des neuen Politikmagazins „Westpol“ mit. 1995 bis 2004 war Kapschack Leiter der Redaktion Landespolitik im WDR-Fernsehen. 2004 wechselte Kapschack zur Reportage-Sendung Hier und Heute und war dort zuletzt Redaktionsleiter.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1996 bis 1998 hatte er Lehraufträge („Praktischer Journalismus“) an der Wilhelms-Universität Münster, Institut für Publizistik.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ralf Kapschack trat 1972 in die SPD ein und war Vorsitzender des Unterbezirks der Jungsozialisten im Ennepe-Ruhr-Kreis. 1981 trat Kapschack wegen des NATO-Doppelbeschlusses aus der SPD aus und schloss sich den Demokratischen Sozialisten an. Nach der Bundestagswahl 1987 trat Kapschack wieder in die SPD ein. Zurzeit ist er stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender und Mitglied im Unterbezirksvorstand der SPD Ennepe-Ruhr. Seit 2010 war er Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion NRW. Bei der Bundestagswahl 2013 trat er als Nachfolger von Christel Humme als Kandidat der SPD für den neuen Wahlkreis 139 an und zog als gewählter Direktkandidat in den Bundestag ein.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ralf Kapschack – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. WDR Print – Die Zeitung des Westdeutschen Rundfunks, Nr. 403 (Nov. 2009), S. 2