Robbie Kruse

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Robbie Kruse
2017 Confederation Cup - CHIAUS - Robbie Kruse.jpg
Robbie Kruse (2017)
Personalia
Name Robbie Thomas Kruse
Geburtstag 5. Oktober 1988
Geburtsort BrisbaneAustralien
Größe 179 cm
Position Hängende Spitze
Flügelsturm
Junioren
Jahre Station
2004–2005 Queensland Academy of Sport
2005–2006 Australian Institute of Sport
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2007–2009 Brisbane Roar 26 0(4)
2009–2011 Melbourne Victory 36 (15)
2011–2013 Fortuna Düsseldorf 41 0(4)
2012 Fortuna Düsseldorf II 1 0(0)
2013–2017 Bayer 04 Leverkusen 28 0(2)
2015–2016 → VfB Stuttgart (Leihe) 3 0(0)
2017 Liaoning Hongyun 4 0(0)
2017–2019 VfL Bochum 44 0(8)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2004–2005 Australien U17 11 0(3)
2006 Australien U20 5 0(0)
2011– Australien 60 0(5)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2018/19

2 Stand: 25. November 2017

Robbie Thomas Kruse (* 5. Oktober 1988 in Brisbane), Spitzname Skippy,[1] ist ein australischer Fußballspieler und spielte zuletzt beim VfL Bochum in der deutschen 2. Fußball-Bundesliga.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robbie Kruse bei seiner ersten Trainingseinheit mit dem VfB Stuttgart

Robbie Kruse spielte in der Jugend bei der Queensland Academy of Sport und im Australian Institute of Sport. Später erhielt er Profiverträge bei Brisbane Roar und Melbourne Victory.[2] In Deutschland spielte Kruse ab dem Sommer 2011 als Stürmer für den deutschen Zweitligisten Fortuna Düsseldorf. Wurde er in der Aufstiegssaison 2011/12 nur in der Vorrunde eingesetzt, war Kruse ab der Bundesligaspielzeit 2012/13, in der Fortuna Düsseldorf direkt wieder abstieg, Stammspieler. Sein erstes Bundesligator erzielte er am 10. November 2012 (11. Spieltag) beim 1:1 im Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Am 2. Februar 2013 verhalf er seiner Mannschaft durch zwei Tore zu einem 3:1-Heimspielsieg gegen den VfB Stuttgart.[3]

Im April 2013 kündigte Bundesligist Bayer 04 Leverkusen an, den Australier für eine Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro zu verpflichten, obwohl sein gültiger Vertrag bei der Fortuna noch bis 2014 lief.[4] Grund für seinen Abgang war nach eigenen Angaben, dass er sich als Fußballer weiterentwickeln wollte.[5] Seine einzigen beiden Treffer für Bayer Leverkusen erzielte Kruse am 6. Spieltag am 21. September 2013 beim 4:1-Auswärtssieg gegen den 1. FSV Mainz 05. Er wirkte in 15 Vorrundenspielen mit, wurde dabei meist eingewechselt. Im Januar 2014 zog er sich einen Kreuzbandriss zu.[6] Am 4. Oktober 2014 spielte er zum ersten Mal wieder in der Liga und kam zu einigen Kurzeinsätzen. Am 31. Januar 2015 zog er sich im Finale der Asienmeisterschaft eine Sprunggelenksverletzung zu. Erst am Saisonende konnte er wieder mit dem Training beginnen.[7]

Am 31. August 2015 verpflichtete der VfB Stuttgart Kruse auf Leihbasis.[8] Stuttgart sicherte sich im Rahmen einer Kaufoption zudem die Möglichkeit, Kruse fest zu verpflichten. Kruse kam in vier von 18 möglichen Pflichtspielen zum Einsatz und spielte in keinem von Beginn an.[9] Am 1. Februar 2016 kehrte er vorzeitig nach Leverkusen zurück.[10]

Am 22. Januar 2017 wurde bekannt, dass er mit sofortiger Wirkung nach China zum Erstligisten Liaoning Hongyun wechsele.[11] Im Mai 2017 löste er ebenso wie sein Mannschaftskollege James Holland seinen Vertrag auf.[12]

Am 21. Juli 2017 unterschrieb er einen Vertrag beim VfL Bochum.[13] Er gilt dort inzwischen zusammen mit seinem österreichischen Mannschaftskollegen Kevin Stöger als „ein Duo, das dem VfL Punkte bringt.“ „Der schnelle Australier ist bisher sicherlich der stärkste Neuzugang des VfL.“[14] Im Sommer 2019 trennten sich die Wege des Australiers und des VfL, der zum Saisonende auslaufende Vertrag des Offensivspielers wurde im Frühjahr nicht mehr verlängert.[15]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Debüt für die A-Nationalmannschaft von Australien gab Kruse am 5. Januar 2011 gegen die Vereinigten Arabischen Emirate. Er erreichte bei der Asienmeisterschaft 2011 mit der Auswahl seines Heimatlandes das Endspiel. Im Finale der Asienmeisterschaft 2015 stand Kruse in der Startaufstellung Australiens und wurde mit dem Gastgeber Asienmeister. Im Rahmen der Weltmeisterschaft 2018 in Russland wurde Kruse in den Kader der australischen Nationalmannschaft berufen. Dort schied Australien zwar nach der Vorrunde aus, Kruse spielte jedoch in allen drei Partien.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufstieg in die Bundesliga: 2012 mit Fortuna Düsseldorf

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asien-Meister (1): 2015 mit Australien

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bernd Jolitz: Dani Schahin – die Entdeckung des Jahres. Artikel vom 24. Dezember 2012 im Portal rp-online.de, abgerufen am 24. Dezember 2012
  2. Melbourne Victory profile
  3. Morten Ritter: Fortuna bekommt dank „Skippy“ Kruse die Wende hin (Memento vom 23. März 2014 im Internet Archive). Artikel vom 3. Februar 2013 im Portal suedkurier.de
  4. Fortuna Düsseldorf: Leverkusen verpflichtet Robbie Kruse. Artikel vom 28. April 2013 auf der Internetseite rp-online.de, abgerufen am 29. April 2013
  5. spox.com: Robbie Kruse bestätigt Leverkusen-Transfer, 2. Mai 2013
  6. Kreuzbandriss – Saison für Robbie Kruse beendet RP.online, 18. Januar 2014, abgerufen am 1. September 2015.
  7. Robbie Kruse wechselt zum VfB Stuttgarter-Zeitung.de, 31. August 2015, abgerufen am 1. September 2015.
  8. Robbie Kruse kommt VfB Stuttgart, 31. August 2015.
  9. Leistungsdaten von Robbie Kruse beim VfB Stuttgart; transfermarkt.de, abgerufen am 1. Februar 2016
  10. Robbie Kruse kehrt nach Leverkusen zurück VfB Stuttgart, 1. Februar 2016.
  11. Robbie Kruse wechselt nach China. RP-Online.de, 22. Dezember 2016, abgerufen am 22. Januar 2017.
  12. „Wiederholtes Versagen“ von Liaoning: Kruse & Holland lösen Vertrag auf. transfermarkt.de, 19. Mai 2017, abgerufen am 19. Mai 2017.
  13. Robbie Kruse verstärkt den VfL. (Nicht mehr online verfügbar.) vfl-bochum.de, 21. Juli 2017, archiviert vom Original am 24. Juli 2017; abgerufen am 21. Juli 2017. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vfl-bochum.de
  14. Kevin Stöger ist der Aufsteiger der Saison beim VfL Bochum abgerufen bei derwesten.de am 17. Oktober 2017
  15. Verabschiedungen: 8 Spieler, 1 Trainer, vfl-bochum.de, abgerufen am 17. Mai 2019