A-League

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Dieser Artikel behandelt die höchste australische Fußball-Profiliga. Für die bis 2004 unter demselben Namen ausgetragene nordamerikanische Fußball-Profiliga, siehe USL First Division.
A-League
Logo der A-LeagueVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Logoformat
Voller Name Hyundai A-League
Verband Football Federation Australia
Erstaustragung 26. August 2005
Mannschaften 10
Meister Adelaide United
Rekordmeister Brisbane Roar und Melbourne Victory (je 3 Titel)
Rekordspieler Matt Thompson (311)
Rekordtorschütze Shane Smeltz (85)
Website www.a-league.com.auVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Qualifikation für AFC Champions League
National Premier Leagues
(keine Relegation)

Die A-League ist die 2004 gegründete und seit der Saison 2005/06 stattfindende höchste Spielklasse im australischen Fußball. In der Liga vertreten sind Clubs aus neun australischen und einer neuseeländischen Großstadt. Nach dem derzeitigen Sponsor wird sie auch als Hyundai A-League bezeichnet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ablösung der NSL und Gründung der A-League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon vor der Gründung der A-League bestand eine Profiliga; die National Soccer League wurde bereits 1977 als erste australische Profiliga gegründet, davor bestanden nur regionale Amateurligen. Dort gerieten jedoch zu Beginn des 21. Jahrhunderts einige Vereine in finanzielle Schwierigkeiten, welche diese durch profitable Spielerverkäufe gen Europa zu lösen versuchten. Die schlechte Organisation der Liga erwies sich als Todeskriterium der NSL, so wurde ein TV-Vertrag geschlossen, durch welchen sie fast vollkommen von den australischen Bildschirmen verschwand. Im Oktober 2003 begannen die Planungen für ein Nachfolgeformat, ironischerweise geleitet von Frank Lowy, der auch schon ein NSL-Pionier war. Gegenüber der NSL wurde die Zahl der Erstligisten von zuletzt 13 auf 8 Mannschaften reduziert, der Start der Liga wurde auf August 2005 festgesetzt. Bis Juli 2004 gingen 12 konkrete Bewerbungen für diese Plätze ein, darunter drei aus Melbourne, obwohl pro Stadt nur ein Ligaplatz vergeben wurde. Im November desselben Jahres wurden die acht erfolgreichen Bewerber bekannt gegeben, darunter auch fünf Vereine aus der NSL. Die Vereine kamen aus folgenden Städten: Sydney, Perth, Brisbane, Melbourne, Adelaide, Newcastle, Gosford und Auckland (Neuseeland). Die acht Gründungsklubs erhielten 5-jährige Exklusivverträge für ihre Städte, jedoch wurde das neuseeländische Team 2007 ersetzt. Gleichzeitig mit der Lizenzvergabe an die Teilnehmer wurden auch der Sponsoringvertrag mit Hyundai und TV-Verträge mit Foxsports geschlossen.[1]

Entwicklung der Liga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die Liga bekannt zu machen, wurde nach der Gründung ein 3.000.000 AU$ schweres Marketingpaket verabschiedet, der Werbespruch lautete „Football, but not as you know it“ („Fußball, aber nicht wie du ihn kennst“, in Australien wird mit Football hauptsächlich Australian Football bezeichnet, die geläufige Bezeichnung für Fußball lautet Soccer). Die Kampagne konzentrierte sich hauptsächlich auf entsprechende Sportspartenkanäle.

Vor allem aber attraktive Spieler etablierten das neue Format schnell. So kehrten einige Legionäre, wie Archie Thompson oder Steve Corica, zurück und einige international renommierte Spieler wurden verpflichtet, allen voran Dwight Yorke. Die Zuschauerzahlen von über 1 Mio. in der Premierensaison übertrafen die Erwartungen gar. Durch das gute Auftreten der Nationalmannschaft bei der WM 2006 begann ein Boom in Australien, wo Fußball zuvor Randsportart war und im Vergleich mit Australian Football und Rugby auch blieb.[2] Der erfolgreiche Auftakt der Liga und der Wunsch zu ihrer Konsolidierung verlieh den Befürwortern einer Expansion Rückenwind.

Doch eine angedachte Aufstockung auf zehn Teams gestaltete sich schwierig und wurde erst zur Saison 2009/10 mit den Teams North Queensland Fury (Townsville) und Gold Coast United (Gold Coast) vollzogen, die den rückläufigen Zuschauerzahlen mit Stars wie Jason Culina und Robbie Fowler neuen Schwung verleihen sollen. Die Saison verlängerte sich durch den Beitritt der beiden Klubs von 21 auf 27 Spieltage. Zur Saison 2010/11 wurde mit Melbourne Heart eine weitere Mannschaft aufgenommen.

Nachdem bereits vor der Saison 2011/12 North Queensland nach nur zwei Spielzeiten den Spielbetrieb wieder einstellte, führte kurz vor Ende der Saison eine vornehmlich auf persönlicher Ebene zwischen dem Verbandspräsidenten und Einkaufszentrummilliardär Frank Lowy und dem Vereinseigner und Bergbaumilliardär Clive Palmer ausgetragene Auseinandersetzung zum Entzug der Lizenz der Gold-Coast-Mannschaft. Nach Abschluss der Ligaphase der Meisterschaft kündigten die im Eigentum des Halbmilliardärs Nathan Tinkler stehenden Newcastle Jets, 2008 noch Meister, an, in der nächsten Saison nicht mehr an der Meisterschaft teilnehmen zu wollen.

Dies alles trübte die Freude, dass nach drei Jahren des Niederganges der Zuschauerschnitt wieder leicht anstieg, wenngleich er noch immer knapp 30 % unter dem Rekord von 2008 lag. Ein weiterer Negativeffekt ist durch das im Wesentlichen ersatzlose Entschwinden der "Goldenen Generation" von australischen Fußballern gegeben, die an den Fußballweltmeisterschaften in Deutschland 2006 und Südafrika 2010 teilnahm. Spieler wie Harry Kewell, Mark Viduka und auch Torwart Mark Schwarzer verschafften durch ihr internationales Prestige auch dem nationalen Fußball ein breiteres Interesse. Der Misserfolg bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 - nach einer Niederlage gegen die niedrig eingeschätzten Vereinigten Arabischen Emirate - war wenig hilfreich.

Zur Saison 2012/13 wurde Gold Coast United durch die Western Sydney Wanderers ersetzt. Diese beendeten ihre erste Saison gleich auf Platz 1 und verhalfen der A-League zu internationalem Renommee, als sie ein Jahr später die asiatische Champions League gewannen. Dabei fand das Finalhinspiel im lediglich 21.000 Zuschauern fassenden Parramatta Stadium in Sydney statt.[3] Als eines von vielen Anzeichen für die Etablierung der Sportart Soccer in Australien kann gelten, dass dieses Stadion bis 2019 auf über 30.000 Plätze erweitert wird.[4]

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regular Season[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die „Regular Season“ findet im australischen Frühjahr und Sommer statt, von August bis Februar. Es werden 27 Spieltage ausgetragen, jedes Team trifft dreimal auf jedes andere, je nach Konstellation zweimal im Heimstadion und einmal auswärts, oder umgekehrt, was aber dadurch ausgeglichen wird, dass man in der nächsten Saison dieses Verhältnis wieder umkehrt - in zwei Saisons hat man also drei Heimspiele und drei Auswärtsspiele gegen den jeweiligen Gegner. Wie in Europa gilt die Drei-Punkte-Regel. Die Tabellenführung am Ende der Saison wird „A-League-Premiership“ genannt und der entsprechende Verein darf im nächsten Jahr an der AFC Champions League teilnehmen.

Play-offs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die sechs bestplatzierten Mannschaften erreichen die Play-offs, „Final Series“ genannt. Diese werden in einem für Fußball ungewöhnlichen und in Europa wenig bekannten System, dem Page-Playoff-System, ausgetragen. Meister und Vizemeister spielen im großen Halbfinale in Hin- und Rückspiel um den direkten Einzug in das Finale, die Plätze 3 bis 6 spielen zunächst im K.-o.-System um den Einzug in das kleine Halbfinale. Der Verlierer des großen Halbfinals und der Sieger des kleinen Halbfinals treffen anschließend im „Preliminary Final“ aufeinander und bestimmen den zweiten Finalteilnehmer. Der Sieger des Finals ist A-League-Meister und erhält den zweiten verfügbaren Champions-League-Platz. Für den Fall, dass der Premiershipsieger im Finale steht, wird automatisch der andere Verein im Finale zum zweiten Champions-League-Teilnehmer.

Teilnehmer der A-League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle und ehemalige Spielorte der A-League

Seit der Saison 2011/12 spielen zehn Mannschaften in der A-League, zuvor waren elf (2010/11), zehn (2009/10) bzw. acht (2005/06–2008/09) Mannschaften vertreten. Im Gegensatz zu europäischen Profiligen gibt es weder ein Aufstiegs-Abstiegssystem noch einen nationalen Pokalwettbewerb. Auch eine zweite Profiliga ist nicht existent, jedoch hat der australische Fußballverband dahin gehende Pläne, die erst in den nächsten Jahren verwirklicht werden sollen.

Team Stadt Jahre in der Liga Heimstadion
Adelaide United Adelaide, SA seit 2005 Hindmarsh Stadium (17.000)
Brisbane Roar
(bis 2009 Queensland Roar)
Brisbane, Qld seit 2005 Suncorp Stadium (52.500)
Central Coast Mariners Gosford, NSW seit 2005 Bluetongue Stadium (20.119)
Melbourne City FC
(bis 2014 Melbourne Heart)
Melbourne, Vic seit 2010 AAMI Park (31.500)
Melbourne Victory Melbourne, Vic seit 2005 Etihad Stadium (56.347)
Newcastle United Jets Newcastle, NSW seit 2005 Hunter Stadium (33.000)
Perth Glory Perth, WA seit 2005 Nib Stadium (17.288)
Sydney FC Sydney, NSW seit 2005 Allianz Stadium (45.500)
Wellington Phoenix Wellington, NZ seit 2007 Westpac Stadium (34.500)
Western Sydney Wanderers Sydney, NSW seit 2012 Pirtek Stadium (21.487)
Frühere Vereine:
Gold Coast United Gold Coast, Qld 2009–2012 Skilled Park (27.400)
New Zealand Knights Auckland, NZ 2005–2007 North Harbour Stadium (25.000)
North Queensland Fury Townsville, Qld 2009–2011 Dairy Farmers Stadium (27.000)

Zuschauerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die durchschnittliche Zuschaueranzahl ohne Spiele der Finals oder des Pre-Season-Cups ist in etwa mit dem Besucheraufkommen der schottischen Premier League zu vergleichen.

Saison Durchschnittszuschauerzahlen in der regulären Saison (ohne Finalspiele)
AU BR CC GC MC MV NU NZ NQ PG SF WP WS ges.
2005/06 10,948 14,785 7,899 16,167 9,022 3,909 9,734 16,669 10,956
2006/07 12,165 16,465 9,828 27,728 12,573 3,011 7,589 15,555 12,911
2007/08 12,697 16,951 12,738 26,064 13,209 7,596 16,963 11,683 14,610
2008/09 11,713 12,995 10,465 24,516 9,729 7,942 12,375 7,193 12,180
2009/10 10,765 8,665 7,388 5,297 20,750 6,358 6,723 9,205 13,677 8,966 9,793
2010/11 11,552 9,291 8,168 3,419 8,312 18,458 8,429 4,245 8,488 8,014 7,829 8,429
2011/12 8,829 13,387 9,505 3,438 9,082 20,714 12,117 8,972 11,861 8,691 10,497
2012/13 9,793 13,857 9,994 8,860 21,885 13,389 8,876 18,737 6,877 12,466 12,347
2013/14 11,225 14,957 9,398 9,933 21,808 11,949 9,418 18,682 8,201 14,860 13,041
2014/15 12,637 11,660 7,585 10,374 25,388 8,968 9,542 17,378 8,583 12,520 12,511
Fett sind die höchsten A-League-Zuschauerzahlen des Vereins dargestellt, kursiv die niedrigsten.

Ewige Tabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Ewige Tabelle der A-League

Seit Einführung der A-League im Jahr 2005 traten 13 Mannschaften in dieser Spielklasse an. Angeführt wird die ewige Tabelle seit dem Ende der Saison 2013/14 von Brisbane Roar.

Titelträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Pre-season Cup Reguläre Saison Grand Final
Premiers 2. Platz Meister Vizemeister
2005/06 Central Coast Mariners Adelaide United Sydney FC Sydney FC Central Coast Mariners
2006/07 Adelaide United Melbourne Victory Adelaide United Melbourne Victory Adelaide United
2007/08 Adelaide United Central Coast Mariners Newcastle United Jets Newcastle United Jets Central Coast Mariners
2008/09 Melbourne Victory Melbourne Victory Adelaide United Melbourne Victory Adelaide United
2009/10 nicht ausgetragen Sydney FC Melbourne Victory Sydney FC Melbourne Victory
2010/11 nicht ausgetragen Brisbane Roar Central Coast Mariners Brisbane Roar Central Coast Mariners
2011/12 nicht ausgetragen Central Coast Mariners Brisbane Roar Brisbane Roar Perth Glory
2012/13 nicht ausgetragen Western Sydney Wanderers Central Coast Mariners Central Coast Mariners Western Sydney Wanderers
2013/14 nicht ausgetragen Brisbane Roar Western Sydney Wanderers Brisbane Roar Western Sydney Wanderers
2014/15 nicht ausgetragen Melbourne Victory Sydney FC Melbourne Victory Sydney FC
2015/16 nicht ausgetragen Adelaide United Western Sydney Wanderers Adelaide United Western Sydney Wanderers

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kader eines A-League-Teams muss mindestens 20 Spieler umfassen. Pro Mannschaft müssen mindestens drei U23-Spieler im Kader stehen. Die Höchstzahl an Ausländern (weder aus Australien noch aus Neuseeland) beträgt fünf.

Gehaltsobergrenze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie auch im Australian Football gibt es eine Gehaltsobergrenze, 20 Spieler dürfen zusammen nicht mehr als 2,35 Mio. AU$ (knapp 1,4 Mio. Euro) verdienen. Da dies aber im Vergleich zu europäischen Fußball-Löhnen verschwindend wenig ist, wurde, um die Attraktivität der Liga zu gewährleisten, die Gehaltsobergrenze für einen weiteren Spieler ausgesetzt. Dieser sogenannte Marquee player darf eine unbeschränkte Menge Geld verdienen. Zusätzlich dazu gibt es seit der Saison 2008/09 noch einen Junior Marquee player. Dieser muss unter 23 Jahre alt sein und darf 150.000 AU$ außerhalb der Gehaltsobergrenze verdienen. Um heimische Starspieler in der Liga halten oder zur Heimkehr bewegen zu können, wurde für die Saison 2010/11 mit dem Australian Marquee player ein weiterer Kader-Platz geschaffen, der bei der Gehaltsobergrenze nicht berücksichtigt wird.

Youth League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parallel zur A-League besteht mit der National Youth League eine Nachwuchsspielrunde. Ihr Ziel ist es, jungen Talente ein Sprungbrett zur Profilaufbahn zu bieten, aber auch Ersatzspielern aus der A-League Spielpraxis zu geben; so dürfen pro Spiel auch vier Ü-21-Spieler teilnehmen. Die Liga wurde im März 2008 gegründet und startete zeitgleich mit der Profi-Saison im August desselben Jahres. Die Liga besteht derzeit aus acht Mannschaften der A-League-Vereine - Wellington Phoenix und Melbourne Heart stellen kein Team - sowie einer Mannschaft des Australian Institute of Sport, kurz AIS.

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ewige Torjägerliste (Liga und Finals)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 25. April 2012

Rang Spieler Mannschaft(en) Tore
1 NeuseelandNeuseeland Shane Smeltz Adelaide United (8) Gold Coast United (28), Wellington Phoenix (21), Perth Glory (26) 85
2 AustralienAustralien Archie Thompson Melbourne Victory 58
3 NiederlandeNiederlande Sergio van Dijk Adelaide United (25), Brisbane Roar (25) 50
4 AustralienAustralien Daniel Allsopp Melbourne Victory 44
5 AustralienAustralien Alex Brosque Sydney FC 38
6 Costa RicaCosta Rica Carlos Hernández Melbourne Victory 36
6 AustralienAustralien Matt Simon Central Coast Mariners 36
6 AustralienAustralien Sasho Petrovski Newcastle Jets (8), Central Coast Mariners (14), Sydney FC (14) 36
9 AustralienAustralien Adam Kwasnik Central Coast Mariners 35
10 AustralienAustralien Travis Dodd Adelaide United (30), Perth Glory (4) 34

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johnny Warren Medal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Johnny Warren Medal wird der beste Spieler der Saison ausgezeichnet, gewählt von den Spielern der A-League. Benannt ist sie nach dem ehemaligen australischen Nationalspieler Johnny Warren.

Jahr Spieler Klub
2006 AustralienAustralien Bobby Despotovski Perth Glory
2007 AustralienAustralien Nick Carle Newcastle United Jets
2008 AustralienAustralien Joel Griffiths Newcastle United Jets
2009 NeuseelandNeuseeland Shane Smeltz Wellington Phoenix
2010 Costa RicaCosta Rica Carlos Hernández Melbourne Victory
2011 ArgentinienArgentinien Marcos Flores Adelaide United
2012 DeutschlandDeutschland Thomas Broich Brisbane Roar
2013 NeuseelandNeuseeland Marco Rojas Melbourne Victory
2014 DeutschlandDeutschland Thomas Broich Brisbane Roar
2015 AustralienAustralien Nathan Burns Wellington Phoenix
2016 SpanienSpanien Diego Castro Perth Glory

Joe Marston Medal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Joe Marston Medal wird der beste Spieler des Grand Finals ausgezeichnet.

Jahr Spieler Klub
2006 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Dwight Yorke Sydney FC
2007 AustralienAustralien Archie Thompson Melbourne Victory
2008 AustralienAustralien Andrew Durante Newcastle United Jets
2009 AustralienAustralien Tom Pondeljak Melbourne Victory
2010 AustralienAustralien Simon Colosimo Sydney FC
2011 AustralienAustralien Mathew Ryan Central Coast Mariners
2012 AustralienAustralien Jacob Burns Perth Glory
2013 AustralienAustralien Daniel McBreen Central Coast Mariners
2014 DeutschlandDeutschland Thomas Broich
ItalienItalien Iacopo La Rocca
Brisbane Roar
Western Sydney Wanderers
2015 AustralienAustralien Mark Milligan Melbourne Victory
2016 SpanienSpanien Isaías Adelaide United

Rising Star Award[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rising Star Award wird an den besten Jungspieler der Saison (unter 20) vergeben. Festgelegt wird der Sieger von einer Experten-Jury.

Jahr Spieler Klub
2006 AustralienAustralien Nick Ward Perth Glory
2007 AustralienAustralien Adrian Leijer Melbourne Victory
2008 AustralienAustralien Bruce Djite Adelaide United
2009 AustralienAustralien Scott Jamieson Adelaide United
2010 AustralienAustralien Tommy Oar Brisbane Roar
2011 AustralienAustralien Mathew Ryan Central Coast Mariners
2012 AustralienAustralien Mathew Ryan Central Coast Mariners
2013 NeuseelandNeuseeland Marco Rojas Melbourne Victory
2014 AustralienAustralien Adam Taggart Newcastle United Jets
2015 AustralienAustralien James Jeggo Adelaide United
2016 AustralienAustralien Jamie Maclaren Brisbane Roar

Golden Boot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Golden Boot, derzeit nach einem Sponsor offiziell Reebok Golden Boot genannt, ist die Auszeichnung für den Torschützenkönig der regulären Saison.

Jahr Spieler Klub Tore
2006 AustralienAustralien Alex Brosque,
AustralienAustralien Bobby Despotovski
SchottlandSchottland Stewart Petrie
AustralienAustralien Archie Thompson
Queensland Roar
Perth Glory
Central Coast Mariners
Melbourne Victory
8
2007 AustralienAustralien Danny Allsopp Melbourne Victory 11
2008 AustralienAustralien Joel Griffiths Newcastle Jets 12
2009 NeuseelandNeuseeland Shane Smeltz Wellington Phoenix 12
2010 NeuseelandNeuseeland Shane Smeltz Gold Coast United 19
2011 NiederlandeNiederlande Sergio van Dijk Adelaide United 16
2012 AlbanienAlbanien Besart Berisha Brisbane Roar 19
2013 AustralienAustralien Daniel McBreen Central Coast Mariners 17
2014 AustralienAustralien Adam Taggart Newcastle United Jets 16
2015 OsterreichÖsterreich Marc Janko Sydney FC 16
2016 UruguayUruguay Bruno Fornaroli Melbourne City FC 23

Torwart des Jahres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Spieler Klub
2006 AustralienAustralien Clint Bolton Sydney FC
2007 AustralienAustralien Michael Theoklitos Melbourne Victory
2008 AustralienAustralien Michael Theoklitos Melbourne Victory
2009 AustralienAustralien Eugene Galekovic Adelaide United
2010 AustralienAustralien Eugene Galekovic Adelaide United
2011 AustralienAustralien Michael Theoklitos Brisbane Roar
2012 AustralienAustralien Mathew Ryan Central Coast Mariners
2013 AustralienAustralien Ante Covic Western Sydney Wanderers
2014 AustralienAustralien Eugene Galekovic Adelaide United
2015 AustralienAustralien Eugene Galekovic Adelaide United
2016 DanemarkDänemark Thomas Sørensen Melbourne City FC

Trainer des Jahres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Name Klub
2006 SchottlandSchottland Lawrie McKinna Central Coast Mariners
2007 SchottlandSchottland Ernie Merrick Melbourne Victory
2008 AustralienAustralien Gary van Egmond Newcastle Jets
2009 AustralienAustralien Aurelio Vidmar Adelaide United
2010 SchottlandSchottland Ernie Merrick Melbourne Victory
2011 AustralienAustralien Ange Postecoglou Brisbane Roar
2012 AustralienAustralien Graham Arnold Central Coast Mariners
2013 AustralienAustralien Tony Popovic Western Sydney Wanderers
2014 AustralienAustralien Mike Mulvey Brisbane Roar
2015 AustralienAustralien Kevin Muscat Melbourne Victory
2016 SpanienSpanien Guillermo Amor Adelaide United

Ausländischer Spieler des Jahres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Name Klub
2009 SchottlandSchottland Charlie Miller Queensland Roar

Fair Play Award[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnung für den Gewinner der Fair-Play-Wertung.

Jahr Klub
2006 Perth Glory
2007 Perth Glory
2008 Newcastle Jets
2009 Queensland Roar
2010 Sydney FC
2011 Brisbane Roar
2012 Brisbane Roar
2013 Brisbane Roar
2014 Brisbane Roar
2015 Wellington Phoenix
2016 Brisbane Roar

Referee of the Year[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnung für den Schiedsrichter des Jahres, derzeit nach dem Sponsor Zürich, benannt. Der Bedachte leitet traditionell das Grand Final.

Jahr Schiedsrichter
2006 Mark Shield
2007 Mark Shield
2008 Mark Shield
2009 Matthew Breeze
2010 Strebre Delovski
2011 Matthew Breeze
2012 Jarred Gillett
2013 Peter Green
2014 Peter Green
2015 Jarred Gillett
2016 Jarred Gillett

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. History of the A-League. 
  2. spiegel.de: Randsportart am Rand der Welt. 25. März 2015.
  3. Western Sydney Wanderers best moments at Pirtek Stadium. in The Daily Telegraph, 31. März 2016
  4. New 30,000-seat Parramatta stadium among premier's $1.6b promises. in The Sydney Morning Herald, 4. September 2015.