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TSG 1899 Hoffenheim

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TSG 1899 Hoffenheim
TSG 1899 Hoffenheim
Voller Name Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim 1899 e. V.
Fußballabteilung TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH
Ort Sinsheim, Baden-Württemberg (e. V.)
Zuzenhausen, Baden-Württemberg (GmbH)
Gegründet 1. Juli 1899 (als TV Hoffenheim)
1920 (als FV Hoffenheim)
Vereinsfarben Blau-Weiß
Stadion Wirsol Rhein-Neckar-Arena
Plätze 30.150
Präsident Peter Hofmann
Geschäftsführung
GmbH
Peter Görlich (Vors.)
Frank Briel
Trainer Julian Nagelsmann
Homepage www.achtzehn99.de
Liga Bundesliga
2015/16 15. Platz

Die Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim 1899 e. V. (kurz: TSG 1899 Hoffenheim) ist ein deutscher Sportverein mit rund 6.200 Mitgliedern (Stand: Juli 2014), der aus dem Sinsheimer Stadtteil Hoffenheim stammt.[1] Der Verein unterhält Abteilungen für Leichtathletik und Turnen.

Die Fußballabteilung wurde 2005 in die TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH mit Sitz in Zuzenhausen ausgegliedert. Neben den seit 2008 in der Bundesliga spielenden Herren spielen auch die Frauenmannschaft sowie die A- und B-Junioren in der jeweils höchsten Spielklasse. 2008 konnten die B-Junioren die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft und 2014 die A-Junioren die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft gewinnen.

Gefördert werden Verein wie GmbH durch den SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp, der in seiner Jugend selbst für die TSG Hoffenheim spielte und dessen finanzielle Unterstützung zwischen 1990 und 2008 den Aufstieg aus der Kreisliga A bis in die Bundesliga ermöglichte. Hopp hält 96 Prozent der Anteile an der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH. Da er die TSG Hoffenheim mehr als 20 Jahre lang unterstützt hatte, durfte er im Juli 2015 entgegen der 50+1-Regel die Mehrheit der Stimmrechte übernehmen.[2] Bis 2012 hielt Hopp seine Anteile mehrheitlich über die Golf Club St. Leon-Rot Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG.[3]

Die Heimspiele der ersten Mannschaft finden in der im Januar 2009 eröffneten Wirsol Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim statt, nachdem zuvor das Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim und zwischenzeitlich das Carl-Benz-Stadion in Mannheim genutzt worden waren. Das Trainingszentrum und die Geschäftsstelle befinden sich in Zuzenhausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1899 bis 1945 – Von den Anfängen bis zur Fusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde am 1. Juli 1899 als Turnverein Hoffenheim gegründet. Zu Beginn hatte der zunächst ausschließlich Männern vorbehaltene Verein rund 35 Mitglieder, darunter 20 Aktive. Der Gründungsvorstand bestand aus dem Schneidermeister Jakob Wetzel als 1. Vorstand sowie dem Schriftwart Wilhelm Gilbert, dem Beisitzer Friedrich Ludwig, dem Kassierer Heinrich Brecht und dem Turnwart Karl Epp. Der Verein trat zunächst sowohl dem Turngau Unterland Badenia als auch dem Gau Main-Neckar bei.

Geprägt war die Vereinsarbeit anfangs ausschließlich vom Turnen, wozu in der damaligen Zeit auch die Gymnastik und leichtathletische Disziplinen gehörten. Die ersten Turngeräte wurden dem jungen Verein vom bereits 1861 gegründeten TV Sinsheim leihweise überlassen, um den Hoffenheimern den Beginn des Turnbetriebes zu ermöglichen. Geturnt wurde auf den Grundstücken verschiedener Gaststätten. Das zehnjährige Jubiläum im Jahr 1909 feierte man mit einem mehrtägigen Sportfest, an dem über 500 Turner aus 23 Vereinen teilnahmen. Auf der Mitgliederversammlung vom 3. April 1913 beschloss der Verein, eine eigene Fahne zu erwerben, die mittels Spenden und Sammlungen im Ort finanziert wurde. Am 10. August desselben Jahres wurde die Fahne im Rahmen des in Hoffenheim stattfindenden Gauturnfests des Elsenz-Turngaues geweiht.

Während des Ersten Weltkriegs kam das Vereinsleben fast vollständig zum Erliegen, da die meisten Mitglieder zum Militär eingezogen wurden. Von 92 Mitgliedern, die am Krieg teilnehmen mussten, sind 28 gefallen oder blieben vermisst. Schon wenige Wochen nach Kriegsende fand am 25. Januar 1919 die erste Generalversammlung nach dem Krieg statt, an der noch 33 Personen teilnahmen. Die Vereinsarbeit im Turnverein wurde wieder aufgenommen, hatte jedoch zu Beginn der 1920er Jahre einige Krisen zu überstehen. Der Vorstand des Vereins bemängelte fehlende Disziplin. Versammlungen und sportliche Angebote wurden nur noch von einer Minderheit der Vereinsmitglieder wahrgenommen.[4] Die zu Beginn der Weimarer Republik um sich greifende Inflation trieb zudem die Beitragssätze enorm in die Höhe und schwächte die Vereinskasse.

Dem Fußball im Dorf widmete sich der 1920 gegründete Fußballverein Hoffenheim. Dieser versuchte schon bald nach seiner Gründung einen Zusammenschluss mit dem Turnverein zu erreichen. Auf der Versammlung des Turnvereins am 6. März 1920 wurde die Entscheidung über den Antrag des Fußballvereins zu einem Zusammenschluss der beiden Vereine vertagt und schließlich am 17. April 1920 abgelehnt, „da der Fußball-Verein schon wieder am Abnehmen sei“. Im Sommer 1922 wollte der örtliche Fußballverein erneut die Fusion beantragen. Da der Fußballverein keine der von den Turnern gestellten Bedingungen erfüllen konnte, erfolgte am 22. August 1922 eine erneute Absage durch den Turnverein.

Nach den missglückten Fusionsversuchen mit dem Fußballverein Hoffenheim begann im Turnverein die Aufgliederung nach Sportarten und damit in Abteilungen. Zunächst wurde bei der Sitzung am 30. Januar 1926 eine Spielabteilung, in der alles außer Fußball gespielt werden durfte, gegründet. Im Juli 1929 folgte eine Frauenabteilung im bis dahin ausschließlich Männern vorbehaltenen Verein. Kurze Zeit später wurde eine Handballabteilung ins Leben gerufen.

Ebenfalls im Jahr 1929 wurde die Hoffenheimer Turn- und Gesangshalle eröffnet. Der Bau der neuen Halle ging auf einen gemeinsamen Beschluss des Turnvereins und des örtlichen Gesangsvereins vom Mai 1925 zurück. Die offizielle Einweihung erfolgte im Rahmen des aufgrund des 30-jährigen Vereinsjubiläums in Hoffenheim ausgetragenen Gauturnfestes im Juni 1929.

Mit Beginn des Nationalsozialismus schlossen sich auch die Hoffenheimer Vereine den neuen Machthabern an. Sie übernahmen die allen Vereinen verordnete Einheitssatzung und wurden „gleichgeschaltet“. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die örtliche Turnhalle von einem Rüstungsbetrieb genutzt, sie brannte gegen Ende des Krieges aus. Erst in den 1950er Jahren wurden die Schäden repariert und die Halle wieder für den Sportbetrieb genutzt. Nach Kriegsende erfolgte im Mai 1945 die Fusion des Turnvereins mit dem Fußballverein Hoffenheim; daraus entstand als Nachfolgeverein die Turn- und Sportgemeinschaft 1899 Hoffenheim.

1945 bis 1990 – Unterklassiger Sport in der TSG Hoffenheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielzeit Liga Platz Ø Zuschauer
1977/78 B-Klasse Nord[5] 3.
1978/79 Kreisliga B Nord 9.
1979/80 Kreisliga B Nord 4.
1980/81 Kreisliga B Nord 4.
1981/82 Kreisliga B Nord 3.
1982/83 Kreisliga B Nord 5.
1983/84 Kreisliga A 11.
1984/85 Kreisliga A 9.
1985/86 Kreisliga A 7.
1986/87 Kreisliga A 5.
1987/88 Kreisliga A 1.
1988/89 Bezirksliga 15.
1989/90 Kreisliga A 13.
1990/91 Kreisliga A 1.
1991/92 Bezirksliga 1.
1992/93 Landesliga[6] 7.
1993/94 Landesliga 5.
1994/95 Landesliga 3.
1995/96 Landesliga 1.
1996/97 Verbandsliga 9.
1997/98 Verbandsliga 3.
1998/99 Verbandsliga 2. 323
1999/00 Verbandsliga 1. 642
2000/01 Oberliga 1. 1.457
grün unterlegt: Aufstieg
orange unterlegt: Abstieg

Die Fußballer des neu gegründeten Vereins wurden 1945 mit der Kreisklasse der untersten Spielklasse zugeordnet, die auch in den folgenden Jahrzehnten überwiegend die sportliche Heimat der TSG Hoffenheim war. Die fußballerischen Erfolge zu jener Zeit waren bescheiden, aber dennoch vorhanden. So gelang 1957, 1961 und 1970 die Meisterschaft in der B-Klasse Sinsheim Nord. Als Folge gab es 1957/58, 1961 bis 1965 und 1970/71 drei kurze Gastspiele in der A-Klasse Sinsheim, die jeweils mit dem Abstieg in die B-Klasse endeten. 1965 stand man im Halbfinale des Kreispokals, unterlag dort jedoch der drittklassig spielenden SpVgg Ilvesheim. Als 1957 eine neue Vereinssatzung von der Mitgliederversammlung angenommen wurde, trat die TSG Hoffenheim auch dem Badischen Sportbund bei.

Nach der mit Einführung der Oberliga Baden-Württemberg einhergehenden Spielklassenstrukturreform im Jahr 1978 wurde die B-Klasse in Kreisliga B umbenannt. Die TSG Hoffenheim blieb der untersten Spielklasse zunächst erhalten. Als der Kreis Sinsheim 1983 eine eigene Bezirksliga erhielt, bedeutete dies für die TSG den Aufstieg in die Kreisliga A Sinsheim. Fünf Jahre später stieg der Verein 1988 als Meister der Kreisliga A in die Bezirksliga auf.

1990 bis 2001 – Von der Kreisliga in die Regionalliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Niederlage der TSG Hoffenheim mit 2:4 n.V. im Relegationsspiel gegen den 1. FC Stebbach[7] und dem Abstieg aus der Bezirksliga in die Kreisliga A im Jahr 1989 beschloss SAP-Mitbegründer und Milliardär Dietmar Hopp, seinen Heimatverein, bei dem er in der Jugend als Stürmer gespielt hatte, als Mäzen finanziell zu unterstützen.[8] Als kleine Sensation galt die Verpflichtung von Erwin Rupp.[9] Es folgten der Aufstieg in die Bezirksliga Sinsheim 1991 und im darauffolgenden Jahr in die Landesliga Rhein-Neckar. 1996 gelang der Aufstieg in die Verbandsliga Baden.

Während die TSG Hoffenheim im ersten Verbandsligajahr noch einen Mittelfeldplatz belegte, griff sie im zweiten Jahr bereits in den Kampf um den Aufstieg ein und belegte am Ende der Saison den dritten Platz. In der Saison 1998/99 wurde Hoffenheim Vizemeister und qualifizierte sich für die Aufstiegsspiele zur Oberliga Baden-Württemberg. Hier traf man auf den SV Linx, den Zweiten der Verbandsliga Südbaden. Nach einer 0:2-Niederlage im Hinspiel und einem 3:1 im Rückspiel unterlag die TSG Hoffenheim im Elfmeterschießen und verpasste somit erneut den Aufstieg.

In der darauf folgenden Saison war das Ziel der TSG Hoffenheim, die seit 1999 in einem von Dietmar Hopp finanzierten neuen Stadion spielte, der Aufstieg in die Oberliga. Nach einer 1:2-Niederlage gegen den SV 98 Schwetzingen am 2. Spieltag wurde der erst seit März tätige Trainer Günter Hillenbrand durch Riko Weigang ersetzt. Nachdem auch dieser im März 2000 den Verein hatte verlassen müssen, gelang unter dem neuen Trainer Alfred Schön als Meister vor der punktgleichen zweiten Mannschaft des SV Waldhof Mannheim schließlich der Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg.

Mit Hans-Dieter Flick als Trainer startete die TSG Hoffenheim mit einem 3:0-Erfolg beim VfL Kirchheim/Teck in die Oberligasaison 2000/01. Bereits nach dem zweiten Spieltag übernahm die TSG die Tabellenführung, gab diese zwar zwischenzeitlich wieder ab, lag aber zur Winterpause mit fünf Punkten Vorsprung vor dem zweitplatzierten SV Sandhausen an der Tabellenspitze. Am 21. Spieltag kam es in Sandhausen zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Konkurrenten, welches die TSG mit 0:5 verlor. Es folgte ein Endspurt mit 13 Spielen ohne Niederlage. Am Ende wurde der Verein als Neuling auf Anhieb Oberligameister und stieg in die Regionalliga Süd auf.

2001 bis 2005 – Etablierung in der Regionalliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielzeit Liga Platz Ø Zuschauer
2001/02 Regionalliga[10] 13. 2.061
2002/03 Regionalliga 5. 1.649
2003/04 Regionalliga 5. 1.878
2004/05 Regionalliga 7. 1.926

Nachdem die TSG Hoffenheim nach der ersten Regionalligasaison noch den 13. Tabellenplatz belegt hatte, beendete der Verein die folgenden Spielzeiten im vorderen Tabellendrittel. Im Oktober 2002 kamen mit Christian Möckel und Norbert Hofmann zwei ehemalige Bundesligaprofis zur TSG, die bis dahin vorwiegend junge Spieler aus der Region verpflichtet hatte. Von 2002 bis 2005 wurde die TSG viermal in Folge Badischer Pokalsieger und nahm hierdurch am DFB-Pokal teil. In der Saison 2003/04 erreichte die TSG das Viertelfinale in diesem Wettbewerb, wo sie sich dem VfB Lübeck geschlagen geben musste. Zuvor war unter anderem Bundesligist Bayer Leverkusen besiegt worden.

Zwar hatte sich die TSG Hoffenheim in diesen Jahren in der Drittklassigkeit etablieren können; sie war jedoch zu keiner Zeit in der Lage, ernsthaft um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitzuspielen. Vor der Saison 2004/05 wurden Profibedingungen eingeführt, um mit den anderen Vereinen mithalten zu können.[11] Mit Platz 7 wurde der Aufstieg jedoch erneut deutlich verfehlt.

Mit der Auslagerung der Fußballabteilung in die TSG Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH im Jahr 2005 erhöhte Mäzen Hopp den Einsatz für das Projekt „Profifußball in der Rhein-Neckar-Region“ deutlich. Er schlug vor, zur Bündelung der Kräfte in der Region die Vereine TSG Hoffenheim, FC-Astoria Walldorf und SV Sandhausen zu einem FC Heidelberg 06 zu fusionieren. Für ein gemeinsames neues Stadion war dabei für ihn der Standort Heidelberg aus Namens- und Imagegründen erste Wahl; dort wollte er den Bau eines bundesligatauglichen Stadions finanzieren. Das Vorhaben scheiterte jedoch am Widerstand der Vereine aus Walldorf und Sandhausen sowie, nach schwierigen Verhandlungen, an der Standortfrage des neuen Stadions in Heidelberg. Dort kollidierten die Stadionpläne mit der Absicht der Eppelheimer Wild-Werke, an dem vorgesehenen Standort ihre Produktionsfläche zu erweitern, was für die betroffenen Städte zusätzliche Arbeitsplätze bedeutete.[12] Aus Kosten- und Zeitgründen wurden alternative Standorte in Heidelberg nicht weiter verfolgt und stattdessen ein verkehrsgünstiger Standort in einem Gewerbegebiet der Stadt Sinsheim, zu der Hoffenheim gehört, ausgewählt.[13]

2005 bis 2008 – Großinvestitionen und Aufstieg in die Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch sportlich brachte die Saison 2005/06 einen spürbaren Umbruch mit sich. Um die Pläne des Vereins zum Aufstieg in die 2. Bundesliga zu unterstützen, übernahm im August 2005 der frühere Nationalspieler Karlheinz Förster aus dem nahen Schwarzach das sportliche Management als Berater. Nach einer Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart im November 2005 geriet der angepeilte Aufstieg jedoch in Gefahr. Trainer Flick wurde trotz seines bis zum Jahr 2010 laufenden Vertrages entlassen und im Dezember 2005 durch Lorenz-Günther Köstner ersetzt. Dieser trat nach dem verpassten Aufstieg Ende der Saison 2005/06 ebenfalls zurück. Wenig später verließ auch Förster den Verein.

Spielzeit Liga Platz Ø Zuschauer
2005/06 Regionalliga 4. 2.301
2006/07 Regionalliga 2. 3.022
2007/08 2. Bundesliga 2. 5.978
grün unterlegt: Aufstieg

Zur Spielzeit 2006/07 wurde Ralf Rangnick Trainer in Hoffenheim. Zudem wurden der ehemalige Hockey-Bundestrainer Bernhard Peters als Direktor für Sport- und Nachwuchsförderung, Jan Schindelmeiser als Manager und Hans-Dieter Hermann, der auch für die deutsche Fußballnationalmannschaft tätig ist, als Mannschaftspsychologe verpflichtet. Ausgestattet mit langfristigen Verträgen sollten die vier die weitere Entwicklung des Vereins vorantreiben.

Ralf Rangnick,
2006–2011 Cheftrainer der TSG Hoffenheim

Mit der neuen sportlichen Leitung und namhaften Neuverpflichtungen wie Francisco Copado oder Jochen Seitz erreichte die TSG bereits in Rangnicks erster Saison als Tabellenzweiter den Aufstieg in die 2. Liga. Zur neuen Saison firmierte der Club aus Marketinggründen als 1899 Hoffenheim, da Turn- und Sportgemeinschaft laut Verein „zu altbacken“ klänge.[14] Der offizielle Vereinsname blieb jedoch bestehen.

Im Zusammenhang mit den sportlichen Erfolgen änderte sich das Bild des Vereins. Wurde die Entwicklung der TSG wegen ihrer langfristig angelegten Jugendförderung bis dahin eher wohlwollend verfolgt, betrachtete die Öffentlichkeit den Verein nun zunehmend kritisch. Sowohl seitens der Presse[15][16][17] als auch von manchen gegnerischen Fans,[18] vereinzelt aber auch von Offiziellen anderer Vereine wie dem Mainzer Manager Christian Heidel[19] wurde kritisiert, dass mit der TSG kein „Traditionsverein“ finanziell unterstützt werde, sondern ein „Dorfverein“ ohne gewachsene Fankultur und Zuschauerunterstützung. Dem Verein seien sportliche Erfolge ermöglicht worden, die ohne die außergewöhnliche finanzielle Unterstützung des Mäzens undenkbar gewesen wären. Beispielsweise gab die TSG zur Saison 2007/08 mehr Geld für Neuverpflichtungen aus als alle übrigen Zweitligisten zusammen. So wurden im Laufe der Zweitligasaison unter anderem die Juniorennationalspieler Carlos Eduardo aus Brasilien und der Nigerianer Chinedu Obasi sowie der österreichische Nationalspieler Andreas Ibertsberger verpflichtet.[20] In den Medien wurde der Verein wegen der finanziellen Zuwendungen durch Hopp als „Retortenklub“[21] charakterisiert.

Die Planungen der Vereinsführung ließen den Sportlern bis 2010 Zeit für den Aufstieg, doch der sportliche Erfolg stellte sich schneller ein. Nach mäßigem Beginn in der Saison 2007/08 startete die TSG zu Beginn der Rückrunde mit einer Serie von sieben Siegen in Folge auf einen Aufstiegsplatz durch, nachdem im Winter für 16 Millionen Euro Carlos Eduardo, Demba Ba, Chinedu Obasi und Vedad Ibisevic eingekauft worden waren.[22] Zudem erreichte der Verein zum zweiten Mal in seiner Geschichte das Viertelfinale im DFB-Pokal, unterlag dort jedoch Borussia Dortmund auswärts mit 1:3. Trotz einer leichten Schwächeperiode gegen Mitte der Rückrunde erreichte die TSG zum Saisonende den zweiten Tabellenplatz und damit als Neuling den sofortigen Aufstieg in die Bundesliga. Dabei konnte vor allem die Hoffenheimer Offensive überzeugen. Die Winterneuzugänge Obasi und Demba Ba erzielten jeweils zwölf Treffer, Copado steuerte zehn Tore bei.

Seit 2008 – Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielzeit Liga Platz Ø Zuschauer
2008/09 Bundesliga 7. 28.076[23]
2009/10 Bundesliga 11. 29.688[24]
2010/11 Bundesliga 11. 29.871[25]
2011/12 Bundesliga 11. 28.026[26]
2012/13 Bundesliga 16. 26.162[27]
2013/14 Bundesliga 9. 26.907[28]
2014/15 Bundesliga 8. 27.183[29]
2015/16 Bundesliga 15. 26.658[30]

Auch in der Bundesliga setzte der Klub zunächst seinen Höhenflug fort. Durch eine starke Offensive, an der vor allem Vedad Ibišević mit 18 Toren großen Anteil hatte, wurde der Aufsteiger nach einem Remis am 17. Spieltag gegen den FC Schalke 04 überraschend Herbstmeister 2008. In der Winterpause wurde die Mannschaft durch Torwart Timo Hildebrand ergänzt, der ablösefrei vom FC Valencia kam. Bis zum Saisonende lieh man den brasilianischen Verteidiger Fabrício von Flamengo Rio de Janeiro sowie den Stürmer Boubacar Sanogo von Werder Bremen aus, den zuletzt genannten wegen einer Kreuzbandverletzung von Ibišević. In der Rückrunde vermochte der Tabellenführer jedoch nicht an die Leistungen der Hinrunde anzuknüpfen; die Mannschaft blieb zwölf Spiele in Folge sieglos und belegte in der Abschlusstabelle den siebten Platz.

Nach dem Aufstieg rückten einige Spieler schnell ins Blickfeld von Bundestrainer Joachim Löw. So war Marvin Compper am 19. November 2008 der erste Hoffenheimer, der für die Nationalmannschaft spielte. Ihm folgte am 11. Februar 2009 Andreas Beck, der am 28. März sein erstes Pflichtspiel bei der WM-Qualifikation absolvierte und später sogar in den vorläufigen Kader zur Weltmeisterschaft 2010 berufen wurde; die endgültige Teilnahme verpasste er jedoch. Dritter Nationalspieler wurde Tobias Weis, der am 2. Juni 2009 sein Debüt gab.

Holger Stanislawski, Trainer 2011–12

Nachdem die TSG Hoffenheim ihre zweite Bundesligasaison auf dem elften Tabellenplatz abgeschlossen hatte, verließ Schindelmeiser den Verein am Saisonende.[31] Ernst Tanner, der bis dahin als Leiter des Nachwuchszentrums fungiert hatte, wurde sein Nachfolger. Im Januar 2011 trennte sich der Verein nach internen Streitigkeiten um den Transfer von Luiz Gustavo von Cheftrainer Ralf Rangnick, Nachfolger wurde bis Saisonende Marco Pezzaiuoli. Die Saison 2010/11 schloss man nach sportlich durchwachsenem Saisonverlauf – auf einen guten Beginn folgte die stetige Durchreichung nach hinten – wie ein Jahr zuvor auf dem elften Platz ab. Zur Saison 2011/12 übernahm Holger Stanislawski den Posten des Cheftrainers. Beim Bundesligaspiel am 13. August 2011 gegen Borussia Dortmund kam es durch eine eigenmächtige Maßnahme eines Mitarbeiters zu einer akustischen Attacke auf die Gästefans. Nach eigener Aussage wollte er durch die über Lautsprecher eingesetzten Hochfrequenzklänge die Schmähgesänge gegen Dietmar Hopp übertönen.[32][33][34] Am 9. Februar 2012, einen Tag nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den Zweitligisten Greuther Fürth, wurde Stanislawski zusammen mit seinen Co-Trainern André Trulsen und Klaus-Peter Nemet entlassen. Als Interimstrainer wurden die beiden Athletiktrainer Christof Elser und Yannick Obenauer eingesetzt.[35] Bereits einen Tag später wurde Markus Babbel als neuer Cheftrainer vorgestellt.[36] Am 22. März 2012 wurde die Zusammenarbeit mit Manager Ernst Tanner beendet. Babbel übernahm vorerst auch diese Position.[37] Am 18. September 2012 wurde Andreas Müller zum neuen Manager berufen.[38] Am 3. Dezember 2012 wurde Trainer Babbel von seinen Aufgaben entbunden und interimsweise durch Frank Kramer ersetzt. Nach zwei Niederlagen unter Kramer lag die TSG Hoffenheim zum Hinrundenende der Saison 2012/13 mit zwölf Punkten auf dem 16. Platz. Daraufhin verpflichtete die Vereinsführung am 18. Dezember 2012 Marco Kurz als neuen Trainer ab 1. Januar 2013.[39] Nachdem die TSG auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht war, wurde Kurz am 2. April 2013 zusammen mit Manager Müller von seinen Aufgaben entbunden und Markus Gisdol als Nachfolger verpflichtet. Zudem übernahm Alexander Rosen, bisher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, den neu geschaffenen Posten Leiter Profifußball.[40] Am letzten Spieltag der Saison 2012/13 rettete sich der Verein durch einen 2:1-Auswärtssieg bei Borussia Dortmund, bei einer gleichzeitigen Niederlage von Fortuna Düsseldorf bei Hannover 96, auf den 16. Tabellenplatz. In der Relegation traf Hoffenheim auf den 1. FC Kaiserslautern und sicherte sich mit zwei Siegen doch noch den Klassenerhalt.[41]

Die Saison 2013/14 begann mit vielen Veränderungen. Spieler wie Daniel Williams, Igor de Camargo und Chris hatten den Verein verlassen. Nach einer sehr schwachen Hinrunde verließen Matthias Jaissle, Tim Wiese und Matthieu Delpierre den Verein. Die Rückrunde verlief deutlich besser und man belegte am Ende der Saison den neunten Platz. Im DFB-Pokal 2013/14 erreichte man nach Siegen gegen SG Aumund-Vegesack, Energie Cottbus und FC Schalke 04 das Viertelfinale. Dort schied man gegen den VfL Wolfsburg aus. Zur Saison 2014/15 wurde das Team deutlich verstärkt. Ádám Szalai vom FC Schalke 04, Oliver Baumann vom SC Freiburg, Steven Zuber von ZSKA Moskau und Pirmin Schwegler von Eintracht Frankfurt waren vier von neun neuen Spielern. Dafür verließen auch neun Spieler den Verein, darunter Joselu, Eren Derdiyok, Fabian Johnson und Edson Braafheid. Die Hinrunde verlief recht positiv, am Ende wurde Platz 7 erreicht. Dennoch wurde im Januar 2015 weiter aussortiert und so verkaufte man Koen Casteels zum VfL Wolfsburg, Jannik Vestergaard Richtung SV Werder Bremen und Knowledge Musona an den belgischen Erstligisten KV Oostende. Die Spielzeit schloss die TSG auf dem achten Tabellenplatz ab. Nach dem zehnten Spieltag der Saison 2015/16 befand sich die Mannschaft auf dem 17. Tabellenplatz, weswegen Trainer Markus Gisdol freigestellt wurde. Als neuer Trainer wurde bis zum Saisonende der Niederländer Huub Stevens verpflichtet, der am 10. Februar 2016 aus gesundheitlichen Gründen den Trainerposten vorzeitig abgab.[42] Der bisherige A-Junioren-Trainer Julian Nagelsmann, ab der Saison 2016/17 als Cheftrainer vorgesehen, übernahm daraufhin den Posten sofort.[43]

Namen und Zahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funktionäre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Präsident (e. V.): Peter Hofmann
  • Geschäftsführung: Peter Görlich (Vorsitzender), Frank Briel (Finanzen, Organisation, IT)
  • Direktor Profifußball: Alexander Rosen
  • Teammanager: Thomas Richter
  • Direktor Kommunikation und Medien: Christian Frommert

Aktueller Kader 2015/16[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Komplette Auflistung aller Spieler der TSG 1899 Hoffenheim seit deren Aufstieg in die Oberliga im Jahr 2000

(Stand: 1. Februar 2016)[44]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 DeutschlandDeutschland Oliver Baumann 02. Juni 1990
13 DeutschlandDeutschland Jens Grahl 22. Sep. 1988
33 DeutschlandDeutschland Alexander Stolz 13. Okt. 1983
03 TschechienTschechien Pavel Kadeřábek 25. Apr. 1992
04 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Ermin Bičakčić 24. Jan. 1990
05 SchweizSchweiz Fabian Schär 20. Dez. 1991
12 DeutschlandDeutschland Tobias Strobl 12. Mai  1990
15 DeutschlandDeutschland Jeremy Toljan 08. Aug. 1994
20 Korea SudSüdkorea Jin-Su Kim 13. Juni 1992
25 DeutschlandDeutschland Niklas Süle 03. Sep. 1995
32 DeutschlandDeutschland Benedikt Gimber 19. Feb. 1997
06 DeutschlandDeutschland Sebastian Rudy 28. Feb. 1990
08 PolenPolen Eugen Polanski 17. Mär. 1986
09 ChileChile Eduardo Vargas 20. Nov. 1989
10 FrankreichFrankreich Jonathan Schmid 22. Juni 1990
11 SchwedenSchweden Jiloan Hamad 06. Nov. 1990
14 NorwegenNorwegen Tarik Elyounoussi 23. Feb. 1988
16 SchweizSchweiz Pirmin Schwegler (C)Kapitän der Mannschaft 09. Mär. 1987
17 SchweizSchweiz Steven Zuber 17. Aug. 1991
18 DeutschlandDeutschland Nadiem Amiri 27. Okt. 1996
30 DeutschlandDeutschland Philipp Ochs 17. Apr. 1997
35 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Russell Canouse 11. Juni 1995
38 DeutschlandDeutschland Kai Herdling 27. Juni 1984
19 DeutschlandDeutschland Mark Uth 24. Aug. 1991
22 DeutschlandDeutschland Kevin Kurányi 02. Mär. 1982
27 KroatienKroatien Andrej Kramarić 19. Juni 1991
31 DeutschlandDeutschland Kevin Volland 30. Juli 1992
40 BrasilienBrasilien Joelinton 14. Aug. 1996

Unter Vertrag, aber nicht im Kader: Tim Wiese

Transfers 2015/16[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 1. Februar 2016

Zugänge Abgänge
Sommer 2015
Winter 2015/16
a. ausgeliehen
w.a. war ausgeliehen

Transfers 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 21. März 2016

Zugänge Abgänge
Sommer 2016
a. ausgeliehen
w.a. war ausgeliehen

Aktueller Trainerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nat. Name Funktion seit
Trainerstab
DeutschlandDeutschland Julian Nagelsmann Cheftrainer 2016
NiederlandeNiederlande Alfred Schreuder Co-Trainer 2015
DeutschlandDeutschland Armin Reutershahn Co-Trainer 2016
DeutschlandDeutschland Michael Rechner Torwart-Trainer 2015
DeutschlandDeutschland Otmar Rösch Athletiktrainer 2009
DeutschlandDeutschland Christian Weigl Athletiktrainer 2015

Rekordspieler und -torschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Spieler mit den meisten Einsätzen für Hoffenheim seit dem Oberliga-Aufstieg 2000 ist Sejad Salihović mit 227 Ligaspielen. Ihm folgen Marcel Throm mit 190 sowie Marvin Compper mit 156 Einsätzen. Die meisten Tore für die TSG in diesem Zeitraum erzielte ebenfalls Salihović mit 62 Ligatreffern. Die ewige Torschützenliste des Vereins führt der heutige Betreuer Heinz Seyfert an, der in 28 Jahren über 200 Tore erzielte.[9]

Zweite Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorlage:Infobox Fußballklub/Wartung/Kein Bild

TSG 1899 Hoffenheim II
Ort Sinsheim, Baden-Württemberg
Stadion Dietmar-Hopp-Stadion
Plätze 6.350
Trainer Marco Wildersinn
Liga Regionalliga Südwest
2014/15 9. Platz
Heim
Auswärts

Saisondaten seit 1992
Spielzeit Liga Platz
1992/93 Kreisliga B 10.
1993/94 Kreisliga B 04.
1994/95 Kreisliga B 11.
1995/96 Kreisliga B 10.
1996/97 Kreisliga B 07.
1997/98 Kreisliga B 01.
1998/99 Kreisliga A 02.
1999/00 Bezirksliga 01.
2000/01 Landesliga 01.
2001/02 Verbandsliga 02.
2002/03 Verbandsliga 02.
2003/04 Oberliga 10.
2004/05 Oberliga 08.
2005/06 Oberliga 06.
2006/07 Oberliga 08.
2007/08 Oberliga 05.
2008/09 Oberliga 02.
2009/10 Oberliga 01.
2010/11 Regionalliga 05.
2011/12 Regionalliga 07.
2012/13 Regionalliga 09.
2013/14 Regionalliga 10.
2014/15 Regionalliga 09.
grün unterlegt: Aufstieg

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Aufstieg der ersten Mannschaft in die Landesliga 1992 nimmt die zweite Herrenmannschaft des Vereins am regulären Spielbetrieb teil. Sie wirkte zuvor im Reserverspielbetrieb des Kreis Sinsheim mit. Die zweite Mannschaft spielte zunächst in der Kreisliga B, der untersten Spielklasse im Kreis Sinsheim. Zwischen 1998 und 2001 gelangen der Mannschaft vier Aufstiege in Folge und damit der Sprung von der Kreisliga B in die Verbandsliga Baden. Bereits im ersten Verbandsligajahr wurde die Mannschaft Zweiter, scheiterte aber wie die erste Mannschaft einige Jahre zuvor in der Oberligarelegation am SV Linx. Im zweiten Jahr gelang schließlich der Aufstieg in die Oberliga, als man erneut Vizemeister der Verbandsliga Baden wurde und sich in den Relegationsspielen gegen die Zweitplatzierten der Verbandsligen Südbaden und Württemberg – den FC Emmendingen bzw. den Heidenheimer SB – durchsetzen konnte.

Seit dem Aufstieg 2003 spielte die TSG Hoffenheim II in der Oberliga Baden-Württemberg und belegte hier meist Plätze im Tabellenmittelfeld. In der Spielzeit 2007/08 wurde die Mannschaft Fünfter und verpasste den für die Qualifikation zur Regionalliga Süd notwendigen vierten Platz nur knapp. In der Saison 2008/09 reichte auch ein zweiter Platz nicht zum Aufstieg, da nur der Meister, die SG Sonnenhof Großaspach, aufstiegsberechtigt war. In der Spielzeit 2009/10 gelang der „Zweiten“ der TSG 1899 der Gewinn des Meistertitels in der Oberliga und damit der Aufstieg in die Regionalliga.

Von 2007 bis 2009 wurde die zweite Mannschaft, die auch als U23-Team bezeichnet wird, vom früheren Bundesligaprofi Rainer Scharinger trainiert. Von Mai 2009 bis zum Saisonende fungierte Guido Streichsbier als Interimstrainer. Unter dem neuen Trainer Markus Gisdol gelang in der Saison 2009/10 der Aufstieg in die Regionalliga Süd.

Spielstätte ist das Dietmar-Hopp-Stadion, in dem bis zum Aufstieg in die Bundesliga auch die Spiele der ersten Mannschaft ausgetragen wurden.

Größte Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
Dominik Draband DeutscherDeutscher
Ricco Cymer DeutscherDeutscher
Alessandro Abruscia ItalienerItaliener
Kevin Akpoguma DeutscherDeutscher
Pelle Jensen DeutscherDeutscher
Nico Rieble DeutscherDeutscher
Florian Ruck DeutscherDeutscher
Jesse Weipert DeutscherDeutscher
Russell Canouse US-AmerikanerUS-Amerikaner
Connor Krempicki DeutscherDeutscher
Marcus Mann DeutscherDeutscher
Bahadır Özkan TürkeTürke
Grischa Prömel DeutscherDeutscher
Kingsley Schindler DeutscherDeutscher
Yannick Thermann DeutscherDeutscher
Barış Atik TürkeTürke
Mattia Maggio DeutscherDeutscher ItalienerItaliener
Lucas Röser DeutscherDeutscher
Benjamin Trümner DeutscherDeutscher
Rico Wentsch DeutscherDeutscher

Jugendfußball und Nachwuchsförderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: achtzehn99 AKADEMIE

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt verfügt die TSG 1899 Hoffenheim über 22 Jugendmannschaften, davon zwölf Jungen- und zehn Mädchenmannschaften. Die A- und B-Junioren des Vereins spielen in der jeweils höchsten Spielklasse, der U19- bzw. der U-17-Bundesliga.

Die A-Junioren stiegen 2005 in die U19-Bundesliga auf und schlossen die bisherigen Spielzeiten auf Plätzen der unteren Tabellenhälfte ab. 2006 und 2008 wurden die Hoffenheimer in der 14 Mannschaften umfassenden Liga jeweils Neunter. 2007 belegten sie den zehnten Platz in der Abschlusstabelle.

Seit ihrem Aufstieg in die Regionalliga im Jahr 2005 spielen die B-Junioren unter ihrem Trainer Guido Streichsbier in der höchsten deutschen Juniorenspielklasse. 2007 qualifizierten sie sich für die neu gegründete U17-Bundesliga. In der Premierensaison wurde die B-Juniorenmannschaft Meister der Bundesliga-Staffel Süd/Südwest und erreichte damit die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Dort war sie im Finale im heimischen Dietmar-Hopp-Stadion mit 6:4 gegen Borussia Dortmund erfolgreich, nachdem im Halbfinale bereits Hertha BSC besiegt worden war, und wurde Deutscher Meister der B-Jugend. Sieben Spieler der Meistermannschaft, darunter die beiden Jugendnationalspieler Manuel Gulde und Marcel Gruber, kamen zur Saison 2007/08 vom VfL Neckarau, dem im Gegenzug von der Dietmar-Hopp-Stiftung ein Kunstrasenplatz finanziert wurde.

Basis der Hoffenheimer Jugendarbeit ist das seit 2001 existierende Förderprogramm „Anpfiff ins Leben“, dessen Konzept vom früheren Nationaltrainer Jürgen Klinsmann als deutschlandweit einmalig und wegweisend bezeichnet wurde. Hierbei werden im Jugendförderzentrum im benachbarten Zuzenhausen talentierte Jugendspieler und -spielerinnen fußballerisch an den Leistungsbereich herangeführt. Neben der Trainerarbeit und den sportlichen Einrichtungen bietet das Jugendförderkonzept auch ein Coaching hinsichtlich der schulischen und beruflichen Entwicklung sowie die Entwicklung der sozialen Kompetenz der Jugendlichen. So stehen dem Nachwuchs neben Privatschulen auch Mentoren des Softwareunternehmens SAP zur Verfügung, die Patenschaften für die Jugendlichen übernehmen.[45] Aufgrund des Förderkonzepts wurde dem mit der TSG zusammenarbeitenden Verbund aus fünf Schulen der Umgebung am 10. Juli 2008 das seit 2006 vom DFB vergebene Zertifikat Eliteschule des Fußballs verliehen.[46] Dennoch äußerte sich Vereins-Mäzen Hopp Anfang 2011 kritisch zur Jugendarbeit des Vereins, aus der „enttäuschend wenig bisher gekommen“ sei.[47]

Der TSG Hoffenheim wird gelegentlich vorgeworfen, junge Talente anderer Vereine abzuwerben.[48] Der Verein verweist anlässlich solcher Vorwürfe darauf, dass dies gängige Praxis im Profibetrieb der Bundesliga sei.

Größte Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauenfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: TSG 1899 Hoffenheim (Frauenfußball)

Die Frauenfußballsparte der TSG 1899 Hoffenheim geht zurück auf die im Jahr 2000 gegründete Mädchenfußball-Spielgemeinschaft 1. FC Mühlhausen/VfB St. Leon, die sich in der Folgezeit durch zahlreiche Meisterschaften und Pokalsiege schnell zur Nummer eins im badischen Mädchenfußball entwickelte und zur Saison 2006/07 erstmals eine Frauenmannschaft unter dem Namen SG Hoffenheim/St. Leon an den Start schickte. Am 1. Juli 2007 übernahm die TSG 1899 Hoffenheim die Fußballerinnen der aufgelösten Spielgemeinschaft. Die erste Mannschaft startete in der Verbandsliga Baden. Drei Aufstiege in Folge brachten die Mannschaft in die 2. Bundesliga.

In der Saison 2012/13 konnte die TSG 1899 am letzten Spieltag die Meisterschaft der 2. Frauen-Bundesliga feiern.[49] Die Heimspiele der Frauen werden im Dietmar-Hopp-Stadion ausgetragen.[50] Die B-Juniorinnen der TSG gewannen im Jahre 2012 die Deutsche Meisterschaft.

Stadion und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Anfangszeiten des Turnvereins trafen sich die Mitglieder zum Turnen auf den Grundstücken verschiedener Hoffenheimer Gaststätten. 1929 wurde die Turnhalle eingeweiht, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde und erst in den 1950er Jahren wieder genutzt werden konnte.

Die Fußballer hatten zunächst keinen eigenen festen Spielplatz. 1968 wurde der Sportplatz im Rot errichtet, auf dem die TSG Hoffenheim fortan ihre Heimspiele austrug. Von 1968 bis 1971 erbaute der Verein in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sportplatz sein eigenes Clubhaus. Die Einweihung erfolgte im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Fußballsparte der TSG. Dieses erste Clubhaus wurde bis zum Abriss 1999 genutzt.

Zum 100. Geburtstag des Vereins im Jahr 1999 wurde das Dietmar-Hopp-Stadion, das vollständig aus Hopps Privatvermögen finanziert wurde, eingeweiht. Das zunächst 5.000 Zuschauer fassende Stadion wurde im Sommer 2007 nach dem Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga umgebaut und auf ein Fassungsvermögen von 6.350 Zuschauern erweitert. Für die Bundesliga genügte das Stadion jedoch nicht den Anforderungen der Deutschen Fußball Liga (DFL). Deshalb wich die Mannschaft in der Hinrunde der Bundesliga-Saison 2008/09 vorübergehend in das Mannheimer Carl-Benz-Stadion aus. Um die Auflagen der DFL zu erfüllen, wurde in dem 27.000 Zuschauer fassenden Stadion eine 400.000 Euro teure Videowand installiert und weitere 600.000 Euro in die bauliche Ertüchtigung, Medienarbeitsplätze und Sicherheitseinrichtungen investiert. Die Kosten übernahm als Stadioneigentümerin die Stadt Mannheim im Vorgriff auf einen Sponsor-Vertrag mit der Daimler AG.[51]

Schloss Agnestal vor dem Umbau

Parallel zum Umbau des mit dem Aufstieg des Vereins in die Bundesliga nur noch für Spiele der zweiten Mannschaft und der Junioren genutzten Dietmar-Hopp-Stadions wurde 2007 mit dem Neubau der bundesligatauglichen Rhein-Neckar-Arena an der A 6 bei Sinsheim begonnen, welche am 24. Januar 2009 nach 22 Monaten Bauzeit mit dem Eröffnungsspiel der TSG Hoffenheim gegen eine Auswahl der Rhein-Neckar-Region eröffnet wurde. Das Stadion war auch Schauplatz der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011.

Im Nachbarort Zuzenhausen wurde das Schloss Agnestal zu einem 15 Millionen Euro teuren Trainings- und Klubzentrum samt Fußballinternat und Geschäftsstelle umgebaut, welches die TSG im Frühjahr 2010 bezogen hat. Eine Fläche von 7500 Quadratmetern wurde auf dem insgesamt 16 Hektar umfassenden Gelände für Trainingsplätze nutzbar gemacht, während die Repräsentations- und Funktionsstätten der TSG Hoffenheim im Schloss sowie den ehemaligen Wirtschaftshäusern untergekommen sind.[52]

Eigentümerin der Wirsol Rhein-Neckar-Arena und des Trainings- und Geschäftsstellenzentrums in Zuzenhausen ist die TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Besitzgesellschaft mbH & Co. KG. Sie ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der DH-Holding Verwaltungs GmbH, die bis 2012 als Verwaltungsgesellschaft des Golf Club St. Leon-Rot mbH firmierte.[53][54]

Zuschauer und Fans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dietmar-Hopp-Stadion (2007, Zweitliga-Partie gegen VfL Osnabrück)

Mit dem zunehmenden Erfolg stieg auch das Interesse der Zuschauer an den Spielen der TSG Hoffenheim. Nachdem der Zuschauerschnitt in den ersten Regionalligajahren um die 2.000 Besucher pendelte, brachte es der Verein im Aufstiegsjahr 2006/07 auf 3.022 Zuschauer im Schnitt. In der Zweitligasaison 2007/08 war das Dietmar-Hopp-Stadion fast immer ausverkauft. Der Besucherschnitt wurde auf knapp 6.000 Zuschauer gesteigert, was aufgrund der geringen Stadionkapazität dennoch den letzten Platz in der Zuschauertabelle der 2. Bundesliga bedeutete. Vor der ersten Bundesligasaison konnte 1899 Hoffenheim bereits nach zwei Vorverkaufstagen über 10.000 Dauerkarten absetzen.[55] Der Dauerkartenverkauf wurde nach kurzer Zeit vorzeitig gestoppt, um noch genügend Tageskarten anbieten zu können. Der Zuschauerschnitt in der Saison 2008/09 belief sich auf 28.076, womit die TSG auf Platz 12 der Bundesligisten lag.

Seit der Saison 2001/02 gibt es eine organisierte Fanszene. Nach dem Aufstieg in die Regionalliga wurde der Zwinger-Club als erster Fanclub der TSG Hoffenheim gegründet. Mit den Bluedragons Hoffenheim und den TSG-Kellerfreunde Neckarbischofsheim kamen 2006 und 2007 zwei weitere hinzu. Der Verein hat inzwischen mehr als 100 offizielle Fanclubs,[56] unter anderem in Australien, Berlin und Hamburg. Im Dietmar-Hopp-Stadion war der Kern der Hoffenheimer Fans im Block B auf der Osttribüne angesiedelt, in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena ist er es auf der einzigen Stehplatztribüne, der Bitburger Südkurve.

Das Maskottchen der TSG ist ein Elch namens „Hoffi“.

Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haupt- und Trikotsponsor der TSG 1899 Hoffenheim ist SAP. Vorherige Hauptsponsoren waren Suntech,[57] TV Digital, Südbest und MVV Energie.

Daneben wurde ein Sponsoren-Pool geschaffen, dessen Mitglieder sich als Offizieller Partner des Vereins bezeichnen dürfen. Die Partner sind in einer Sponsorenpyramide, in der Premium Partner über den normalen Team Partnern und den in der Pyramide noch weiter unten befindlichen Service- und Medienpartnern eingeordnet. Je nach Art Partnerschaft werden dem Sponsor bestimmte Rechte zugestanden. Neben vielen weiteren ist auch SAP, das ehemalige Unternehmen Hopps, ein Sponsor.[58]

Nachdem die Partnerschaft mit Nike beendet wurde, war Puma seit dem 1. Juli 2008 Ausrüster von 1899 Hoffenheim. Mit dem Unternehmen wurde ein bis 2014 datierter Ausrüstervertrag abgeschlossen, der neben der Lizenzmannschaft auch das U23-Team sowie alle Jugend- und Frauenmannschaften umfasste.[59] Nach Ende des Vertrages mit Puma ist seit der Saison 2014/15 der italienische Sportartikelhersteller Lotto neuer Ausrüster der TSG. Der Vertrag wurde zunächst für 5 Jahre abgeschlossen und umfasst die Ausstattung aller Teams.[60]

Der reine Personaletat von Hoffenheim betrug in der ersten Bundesliga-Saison 23 Mio. Euro. Der Gesamtetat beläuft sich nach Angaben von Mäzen Dietmar Hopp auf rund 40 Mio. Euro.[61] Hopp hat in einem Interview erklärt, er habe zwischen 2000 und 2008 insgesamt rund 175 Mio. Euro in den Verein investiert, davon insgesamt rund 90 Mio. Euro in das Dietmar-Hopp-Stadion, die Rhein-Neckar-Arena und das neue Trainingszentrum in Zuzenhausen, sowie 25 Mio. Euro für Spielereinkäufe.[62] Anfang 2011 korrigierte Hopp diese Angaben auf etwa 240 Millionen Euro, die er in den Verein investiert habe. Davon seien allein 65 Millionen Euro zum Ausgleich der von 2007 bis 2009 erwirtschafteten Verluste im operativen Geschäft und weitere 16,6 Millionen Euro für Verluste aus dem Jahr 2010 gezahlt worden.[63] Für 2011 kündigte Hopp abermalige Verluste in Höhe von sieben Millionen Euro an.[63] Im Februar 2015 wurden Hopps Investitionen auf 350 Millionen Euro geschätzt.[2]

Andere Sportarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie viele andere Vereine in Deutschland entstand der Verein aus einem Turnverein heraus. Das Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts weit verbreitete Turnen war zunächst Hauptstütze des Vereins. Neben Leichtathletik ist die Abteilung Turnen die einzige heute noch in der TSG Hoffenheim existierende Sportart.

Ende der 1920er wurde im damaligen Turnverein eine Handballabteilung geschaffen. Gespielt wurde im Verein das damals populäre Feldhandball. Mit der Verdrängung des Feldhandball durch das Handballspiel in der Halle wurde die Abteilung Anfang der Siebziger Jahre aufgelöst, da keine geeignete Spielstätte zur Verfügung stand. Größere Erfolge konnte die Handballabteilung nicht aufweisen.

Erfolgreicher waren die Rhythmischen Sportgymnastinnen des Vereins. Die 1978 gegründete Abteilung entwickelte sich schnell zu einer Talentschmiede. 1983 und 1985 nahm man sogar an den Deutschen Meisterschaften teil. Während man als Mannschaft nur hintere Plätze belegte, wurde Katharina Weber 1983 Dritte in der Einzelwertung. Mit dem aufkommenden Erfolg der Fußballer entwickelte sich die Rhythmische Sportgymnastik in der TSG hin zum Cheerleading. Im Jahr 2005 wurde die Abteilung aufgelöst.

Weitere heute ebenfalls nicht mehr existierende Abteilungen innerhalb der TSG Hoffenheim waren Schach, Volleyball, Judo sowie Ju-Jutsu.

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theo Berberig: Festschrift der Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim 1899 e. V. zum 100-jährigen Jubiläum: 9. bis 11. Juli 1999. Sinsheim-Hoffenheim 1999, PPN 102754373.
  • Hardy Grüne: TSG Hoffenheim. In: Vereinslexikon. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7, AGON, Kassel 2001, ISBN 3-89784-147-9, S. 228.
  • Wolfgang Brück: Das Wunder von Hoffenheim: Von der Kreisklasse bis in die Bundesliga. Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg 2008, ISBN 3-936866-26-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: TSG 1899 Hoffenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. vgl. § 1, Abs. 1 der Vereinssatzung (PDF-Datei; 100 kB)
  2. a b Heiko Hinrichsen: King of Kraichgau. In: Stuttgarter Zeitung, 14. Februar 2015.
  3. Hopp will die TSG Hoffenheim umstrukturieren. In: Die Zeit, 30. September 2012.
  4. Vereinschronik 100 Jahre TSG Hoffenheim, 1999, S. 39. Der Vorstand beanstandete am 8. Januar 1921 „Im Verein herrscht keine Zucht und Ordnung mehr“ und beschloss Strafen. Die Chronik berichtet zudem von weiteren Unstimmigkeiten, deretwegen Turnstunden mangels Teilnehmern ausfielen, Veranstaltungen und Feste abgesagt wurden und Einladungen anderer Vereine abgesagt werden mussten, da es keine aktiven Turner mehr gab.
  5. 1945 bis 1995 BFV - 50 Jahre Fußball in Nordbaden, Hyll und Zimmermann, Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken
  6. Archiv deutscher Fußball-Ligen seit 1902 Auf: asc-neuenheim.de, 6. Juli 2008
  7. Rhein-Neckar-Zeitung, Ausgabe Sinsheim vom 16. Juni 1989
  8. Moritz Kielbassa: „Ich bin kein Abramowitsch“ In: Süddeutsche Zeitung, 20. Mai 2008.
  9. a b Brück, Das Wunder von Hoffenheim, 2008, S. 95
  10. Deutscher Fußball Almanach 2008/2009, Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken, Agon-Verlag, 2009, ISBN 978-3-89784-354-7
  11. Brück, Das Wunder von Hoffenheim, 2008, S. 100
  12. WILD Standortsicherung – Expansionspläne für das Werk Eppelheim (Memento vom 14. Juni 2008 im Internet Archive), Pressemitteilung der Wildwerke vom 4. Mai 2006
  13. Dietmar Hopp Besitzgesellschaft, TSG Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH: Pressemitteilung zum Standort des geplanten Fußballstadions. 20. September 2006
  14. TSG zu altbacken. Auf: ntv.de, 24. Juni 2007
  15. Sebastian Christ: Millionäre im Dorfclub. In: Die Zeit, 10. Mai 2007.
  16. Robert Mühlbach: Durchmarsch der Dorfclubs. In: Die Zeit, 30. Mai 2007.
  17. Rüdiger Scheidges: Im Club des Milliardärs: Hopp, Hopp, hurra! In: Handelsblatt, 16. Mai 2008.
  18. Offener Brief der FCK-Fanszene an Dietmar Hopp In: der-betze-brennt.de, 25. Oktober 2007.
  19. Hoffenheim-Hopp schaltet DFB-Präsident ein. In: Spiegel Online, 4. Oktober 2007.
  20. Sven Goldmann: Vom Neid zum Hass. In: Der Tagesspiegel, 28. Oktober 2007.
  21. Christoph Ruf: Angeln im Aquarium. In: Spiegel Online, 10. Mai 2007.
  22. RB-Chef Rangnick packt die Shoppingwut. In: n-tv, 2. April 2015.
  23. Zuschauerzahlen der Saison 2008/09. Auf: weltfussball.de, 14. Juni 2009.
  24. Zuschauerzahlen der Saison 2009/10. Auf: weltfussball.de, 23. Mai 2010.
  25. Zuschauerzahlen der Saison 2010/11. Auf: weltfussball.de, 23. Mai 2011.
  26. Zuschauerzahlen der Saison 2011/12. Auf: weltfussball.de, 26. Juni 2012.
  27. Zuschauerzahlen der Saison 2012/13. Auf: weltfussball.de, 27. Mai 2013
  28. Zuschauerzahlen der Saison 2014/15. Auf: weltfussball.de, 26. Dezember 2014
  29. Zuschauerzahlen der Saison 2014/15. Auf: weltfussball.de, 26. Dezember 2014
  30. Zuschauerzahlen der Saison 2014/15. Auf: weltfussball.de, 26. Dezember 2014
  31. Schindelmeiser: "Zeit für Veränderung" In: Kicker-Sportmagazin, 9. Mai 2010.
  32. Hoffenheim-Mitarbeiter gesteht Akustik-Attacke
  33. Akustik-Attacke: 1899-Mitarbeiter gesteht
  34. Akustik-Angriff – Hoffenheim droht Ärger mit DFB
  35. TSG Hoffenheim und Holger Stanislawski gehen getrennte Wege. In: achtzehn99.de, 9. Februar 2012.
  36. Markus Babbel wird neuer Cheftrainer von 1899 Hoffenheim. In: achtzehn99.de, 10. Februar 2012.
  37. Ernst Tanner nicht länger Manager der TSG 1899 Hoffenheim. In: achtzehn99.de, 22. März 2012.
  38. Andreas Müller wird neuer Manager bei Hoffenheim. In: Stuttgarter Zeitung, 19. September 2012.
  39. Marco Kurz neuer Cheftrainer der TSG 1899 Hoffenheim. In: achtzehn99.de, 18. Dezember 2012.
  40. Markus Gisdol neuer Trainer der TSG – Andreas Müller und Marco Kurz freigestellt. In: achtzehn99.de, 2. April 2013.
  41. 2:1 in Kaiserslautern! Hoffenheim bleibt in der Bundesliga. In: Focus, 27. Mai 2013.
  42. Gesundheitliche Gründe: Stevens tritt zurück achtzehn99.de, abgerufen am 10. Februar 2016
  43. Julian Nagelsmann übernimmt Traineramt achtzehn99.de, abgerufen am 11. Februar 2016
  44. Kader TSG 1899 Hoffenheim
  45. Uschi Götz: Hopp und Tor. In: Deutschlandradio Kultur, 20. Mai 2008.
  46. Sechs neue „Eliteschulen des Fußballs“ ernannt Auf: dfb.de, 10. Juli 2008, abgerufen am 6. August 2008
  47. Rote Hoffenheim-Zahlen trotz 240 Hopp-Millionen. Auf: transfermarkt.de, 11. Januar 2011, abgerufen am 11. Januar 2011.
  48. Kritik an Hoffenheim nach Transfer eines 13-Jährigen siehe z. B. DPA-Meldung vom 28. März 2011
  49. Frauen: Erstklassig! TSG steigt nach Krimi gegen Köln auf. In: achtzehn99.de, 26. Mai 2013.
  50. Frauen: Würzburg zu Gast im Dietmar-Hopp-Stadion. In: achtzehn99.de, 12. April 2013.
  51. Gemeinderatsvorlage Stadt Mannheim Juni 2008 CHRONIK DER STADT MANNHEIM
  52. Joachim Henn: Die meisten Baustellen. Auf: 11freunde.de, 14. August 2007
  53. TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Besitzgesellschaft mbH & Co. KG: Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Juli 2012 bis zum 30. Juni 2013
  54. DH-Holding GmbH & Co. KG: Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011
  55. 1899 Hoffenheim verkauft 10 300 Dauerkarten Auf: fussball24.de, 16. Juli 2008, abgerufen am 6. August 2008
  56. Liste der Fanclubs auf www.tsg-hoffenheim.de, abgerufen 13. Juli 2009
  57. Solarriese Suntech ist pleite. In: n-tv, 20. März 2013.
  58. Partner von 1899 Hoffenheim. In: achtzehn99.de, 22. Juni 2008.
  59. PUMA wird neuer Ausrüster von 1899 Hoffenheim (Memento vom 8. Juni 2008 im Internet Archive) In: tsg-hoffenheim.de, 4. Juni 2008
  60. 1899 spielt ab der kommenden Saison in „Lotto Sport“ In: achtzehn99.de, 18. Februar 2014.
  61. Adrian Bauer: FC Hopp. In: Die Zeit, 1. August 2008.
  62. Hopp nennt Zahlen Auf: sport1.de, 9. Januar 2009, abgerufen am 10. Januar 2009
  63. a b Hopp steckte 240 Millionen Euro in den Verein. In: Spiegel Online. 11. Januar 2011, abgerufen am 12. Januar 2011.
Dieser Artikel wurde am 29. September 2008 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.