Robert Reed (Schauspieler)

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Robert Reed (1989)

Robert Reed (* 19. Oktober 1932 als John Robert Rietz Jr. in Highland Park, Illinois; † 12. Mai 1992 in Pasadena, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler bei Fernsehen, Film und Theater.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

John Robert Rietz Jr. wuchs in Oklahoma auf und interessierte sich schon früh für das Theater. Nach der Schule nahm er klassischen Schauspielunterricht an der Northwestern University. Dort lernte er auch seine Frau Marilyn Rosenberg kennen, mit der er fünf Jahre bis 1959 lang verheiratet war; aus der Verbindung stammt Tochter Caroline.

Nach dem Schauspielstudium in Amerika vertiefte der angehende Schauspieler seine Kenntnisse in London an der Royal Academy of Dramatic Arts, wo er als Shakespeare-Schauspieler ausgebildet wurde. Zurück in den USA konnte Rietz Jr., der sich nun Robert Reed nannte, einige Bühnenerfolge feiern, bevor er dann Anfang der 1960er Jahre auch im Fernsehen populär wurde. Erste Beachtung fand er mit seiner Hauptrolle des jungen Kenneth Preston in der Gerichts-Serie Preston & Preston, anschließend trat er in vielen beliebten Serien wie Auf der Flucht, Lieber Onkel Bill oder Der Chef auf. Die Figur des Adam Tobias in Mannix verkörperte der Schauspieler bis zum Ende der Reihe, gleichzeitig mimte er ab 1969 den Mike Brady in der Sitcom Drei Mädchen und drei Jungen, ebenfalls eine Figur, die er insgesamt fünf Jahre bis 1974 spielte.

Die Liste der Gastauftritte in zahllosen erfolgreichen Fernsehproduktionen ist lang, Robert Reed blieb bis zu seinem Tod gut im Geschäft. In seinen letzten Lebensjahren arbeitete er unter anderem auch als Shakespeare-Schauspiellehrer an der University of California in Los Angeles. Robert Reed bekannte sich zeitlebens nicht zu seiner Homosexualität, aus Angst, dass seine Karriere darunter leiden könnte. Er starb 1992 im Alter von 59 Jahren an einer Krebserkrankung, wobei auch seine posthum bekannt gemachte HIV-Infektion zu seinem frühen Tod beitrug.[1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielfilm

Serien

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Associated Press: H.I.V. Contributed to Death Of Robert Reed, Doctor Says. (nytimes.com [abgerufen am 21. Mai 2018]).