Roberts Jekimovs

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
LettlandLettland Roberts Jekimovs Eishockeyspieler
Roberts Jekimovs
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 11. November 1989
Geburtsort Riga, Lettische SSR
Größe 180 cm
Gewicht 90 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Rechter Flügel
Schusshand Rechts
Draftbezogene Informationen
KHL Junior Draft 2009, 2. Runde, 36. Position
Dinamo Riga
Spielerkarriere
bis 2005 HK Riga 2000
2005–2007 SK Riga 20
2006–2007 Riga/Saga/LB 18
2007–2008 SK LSPA/Riga
2008–2009 Brynäs IF
2009–2010 Dinamo-Juniors Riga
2010–2011 Jokipojat
2011–2013 SaiPa Lappeenranta
2013–2014 Ilves Tampere
2014 EC Graz 99ers
2014–2015 Atlant Moskowskaja Oblast
2015 HK Prizma Riga
2015–2016 IC Gentofte
2016–2017 Herning Blue Fox
seit 2017 Frederikshavn White Hawks

Roberts Jekimovs (* 11. November 1989 in Riga, Lettische SSR) ist ein lettischer Eishockeyspieler, der seit 2017 bei den Frederikshavn White Hawks in der dänischen Metal Ligaen unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roberts Jekimovs begann seine Karriere beim HK Riga 2000, für den er in der Saison 2004/05 in der lettischen U18-Eishockeyliga spielte. Danach wechselte er zum SK Riga 20, einer Mannschaft, die sich hauptsächlich aus Spielern der lettischen U20-Auswahl zusammensetzte. Beim SK Riga 20 verbrachte er die folgenden drei Jahre und spielte in der lettischen Eishockeyliga. Dabei entwickelte er sich zu einem torgefährlichen Angreifer, so dass er in der Spielzeit 2006/07 in 48 Partien 14 Tore und 12 Assists erzielte. In der folgenden Spielzeit, in der sein Club aufgrund eines neuen Sponsors als SK LSPA/Riga spielte, gelangen Jekimovs sogar 19 Tore und 34 Assists, so dass er bester Torschütze und zweitbester Scorer seines Teams wurde.

Roberts Jekimovs im Trikot von SaiPa (2011)

Aufgrund der gezeigten Leistungen wurde Jekimovs im Sommer 2008 in den U20-Kader von Brynäs IF aufgenommen, für den er 45 Spiele in der Superelit absolvierte, in denen ihm zehn Tore und elf Assists gelangen. Die Junioren von Brynäs IF erreichten am Saisonende den Gewinn der schwedischen Juniorenmeisterschaft.

Während des KHL Junior Draft 2009 sicherte sich Dinamo Riga die KHL-Rechte an Jekimovs. Daraufhin kehrte dieser im Sommer 2009 nach Lettland zurück und bekam einen Vertrag bei Dinamo, spielte aber ausschließlich für deren Farmteam, die Dinamo-Juniors Riga in der weißrussischen Extraliga. Im Januar 2010 wechselte er zum finnischen Zweitligisten Jokipojat. Dort konnte er vor allem in der Saison 2010/11 überzeugen, als er in 47 Spielen 43 Scorerpunkte, davon 24 Tore, erzielte. Zur folgenden Spielzeit wurde er von SaiPa Lappeenranta aus der SM-liiga verpflichtet.

Jekimovs gilt als technisch versierter Spieler mit einem kräftigen Schuss, der sein Defensivspiel noch verbessern muss.

Im Herbst 2014 absolvierte er ein Try-Out bei den EC Graz 99ers, erhielt aber keinen Vertrag. Ende Dezember 2014 wechselte er dann zu Atlant Moskowskaja Oblast, absolvierte jedoch nur zwei KHL-Partien für diesen Klub.[1] Auch für den HK Prizma Riga aus der lettischen Liga absolvierte er lediglich zwei Spiele, bevor er bereits im September 2015 in die dänische Metal Ligaen wechselte, wo er jeweils eine Spielzeit beim IC Gentofte und den Herning Blue Fox verbrachte. Seit 2017 spielt er für deren Ligakonkurrenten Frederikshavn White Hawks.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon früh in seiner Karriere vertrat Jekimovs sein Heimatland bei internationalen Turnieren. So nahm er an zwei U18- und drei U20-Weltmeisterschaften teil. Dabei schaffte er sowohl bei der U18-Weltmeisterschaft 2006, als auch bei der U20-Weltmeisterschaft 2008, als er gemeinsam mit dem Franzosen Stéphane Da Costa und dem Ungarn Nikandrosz Galanisz zweitbester Vorbereiter hinter seinem Landsmann Kaspars Daugaviņš war, mit der jeweiligen lettischen Juniorenauswahl den Aufstieg aus der Division I in die Top-Division.

Im Jahr 2009 war er festes Mitglied der lettischen Nationalmannschaft und nahm als 19-Jähriger an der Weltmeisterschaft 2009 teil. Auch bei der Weltmeisterschaft 2013spielte für die Letten. Zudem vertrat er seine Farben bei der Olympiaqualifikation für die Winterspiele in Sotschi 2014.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2004–05 HK Riga 2000 U18-LAT 9 9 18 12
2005–06 SK Riga 20 LAT 6 3 9 16
2006–07 Riga/Saga/LB 18 U18-LAT 2 2 4 2
2006–07 SK Riga 20 LAT 48 14 12 26 22
2007–08 SK LSPA/Riga LAT 45 19 34 53 42
2008–09 Brynäs IF SuperElit 38 10 11 21 45 7 0 0 0 2
2009–10 Dinamo-Juniors Riga BLR 19 8 18 26 14
2009–10 Jokipojat Mestis 5 3 3 6 2 9 3 3 6 0
2009–10 Jokipojat U20 Jr. A I-divisioona 2 3 3 6 0
2010–11 Jokipojat Mestis 47 24 19 43 36
2011–12 Saimaan Pallo Liiga 43 7 13 20 33
2012–13 Saimaan Pallo Liiga 54 16 11 27 20 1 0 0 0 0
2013–14 Tampereen Ilves Liiga 39 5 11 6 4
2013–14 Lempäälän Kisa Mestis 2 0 1 1 2
2014–15 EC Graz 99ers ÖEHL 8 0 2 2 2
2014–15 Atlant Moskowskaja Oblast KHL 2 0 0 0 0
2015–16 HK Prizma Riga Lettland 2 3 2 5 4
2015–16 IC Gentofte Dänemark 44 20 24 44 20
2016–17 Herning Blue Fox Dänemark 44 21 18 39 18 5 0 1 1 6

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vertrat Lettland bei:

Jahr Team Veranstaltung Sp T V Pkt SM
2006 Lettland U18-WM Div. I 5 0 2 2 2
2007 Lettland U18-WM 6 0 2 2 4
2007 Lettland U20-WM Div. I 5 0 1 1 2
2008 Lettland U20-WM Div. I 5 3 5 8 2
2009 Lettland U20-WM 6 4 3 7 0
2009 Lettland WM 4 0 0 0 4
2013 Lettland WM 6 1 0 1 2
Junioren-WM gesamt 27 7 13 20 10
Herren-WM gesamt 10 1 0 1 6

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Новичок «Атланта»: Роберт Екимов. atlant-mo.ru, 24. Dezember 2014, abgerufen am 27. Mai 2015 (russisch).