Saboria

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Ort und Suco Saboria. Für den Berg Saboria siehe Saboria (Berg)
Saboria
Auf den Hügeln wachsen Wälder mit Eucalyptus urophylla
Der Suco Saboria liegt im Nordosten des Verwaltungsamts Aileu. Der Ort Saboria liegt im Süden des Sucos
Daten
Fläche 22,38 km²[1]
Einwohnerzahl 781 (2015)[1]
Chefe de Suco Leonito Martins P. Araújo
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Bermanuleu 329
Lerulete 239
Saboria 213
Saboria (Osttimor)
Saboria
Saboria
Koordinaten: 8° 43′ S, 125° 35′ O

Saboria ist ein osttimoresischer Ort, Aldeia und Suco im Verwaltungsamt Aileu Vila (Gemeinde Aileu).

Der Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Saboria liegt im Süden des Sucos, auf einer Meereshöhe von 1172 m. Hier befindet sich die Grundschule des Sucos, die Escola Primaria Saboria.[2][3]

Der Suco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saboria
Orte Position[4] Höhe
Saboria 8° 43′ S, 125° 35′ O 1172 m
Frau im Norden von Saboria

In Saboria leben 781 Einwohner (2015), davon sind 411 Männer und 370 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 34,9 Einwohner/km². Im Suco gibt es 131 Haushalte.[1] Über 60 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Fast 40 % sprechen Mambai.[5]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Saboria eine Fläche von 22,14 km².[6] Nun sind es 22,38 km².[1] Der Suco liegt im Nordosten des Verwaltungsamts Aileu. Westlich liegt der Suco Aissirimou, südlich und östlich der Suco Fahiria. Im Norden grenzt Saboria an das Verwaltungsamt Laulara mit seinen Sucos Cotolau und Talitu und im Nordosten an das Verwaltungsamt Remexio mit seinen Sucos Acumau und Fahisoi. Durch den Norden fließt der Fluss Rureda, der später der Westgrenze folgt. Sobald der Berecau in ihn von Westen mündet, heißt der Fluss Berecali. Beim Ort Saboria mündet der südliche Grenzfluss Huituco in den Berecali. Die Flüsse gehören zum System des Nördlichen Lacló.[7]

Im Suco befinden sich die drei Aldeias Bermanuleu, Lerulete und Saboria.[8]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang September 1999 zerstörten während der Krise in Osttimor Mitglieder der AHI-Miliz (Aku Hidup dengan Integrasi/Indonesia) systematisch mehrere Sucos in Aileu, so auch Saboria am 7. September. Häuser wurden niedergebrannt und das Nutzvieh getötet.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde João Araújo Lequi zum Chefe de Suco gewählt.[10] Bei den Wahlen 2009 gewann Leonito Martins P. Araújo.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saboria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  3. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF-Datei; 518 kB)
  4. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  5. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Saboria (tetum; PDF-Datei; 7,89 MB)
  6. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  7. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  8. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF-Datei; 315 kB)
  9. „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF-Datei; 1,2 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

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