Sandvik

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Sandvik AB

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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN SE0000667891
Gründung 1862
Sitz SchwedenSchweden Sandviken, Schweden
Leitung Stefan Widing[1]
Mitarbeiterzahl 40.235[2]
Umsatz 103,238 Mrd. Skr (9,1 Mrd. Euro)[3]
Branche Maschinenbau, Hartmetallwerkzeuge, Sonderlegierungen
Website www.home.sandvik
Stand: 31. Dezember 2019

Sandvik ist eines der größten Industrieunternehmen Schwedens. Das Unternehmen ist im Maschinen- und Werkzeugbau sowie bei der Herstellung von Spezialstahl tätig. Es wurde 1862 im schwedischen Sandviken gegründet.

Geschäftstätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umsatz nach Geschäftsbereich 2019 (%)[4]
Firmenbild aus dem Jahr 1881
Radlader für den Untertagebau Sandvik LH517 LHD

Von den 103 Milliarden Schwedischen Kronen Umsatz im Jahr 2019 wurden durch den Bereich Bergbaumaschinen, was Einnahmen für Ausrüstungsgüter, Werkzeuge und Dienstleistungen einschließt, 43 % zugesteuert. Die Palette in diesem Bereich reicht von Bohrköpfen und Bohrgeräten über Förderbänder bis hin zu Fahrladern und Transportern.[5]

Der Geschäftsbereich Werkzeugfertigung, der unter anderem aus Sandvik Coromant, Walter und Seco Tools besteht, kommt auf einen annähernd so großen Anteil von 40 %. Dabei werden insbesondere Wendeschneidplatten und Bohrer für die Automobilindustrie und den allgemeinen Maschinenbau hergestellt. Zu geringeren Teilen auch für die Konsumgüter- und die Luft- und Raumfahrtindustrie. Etwas mehr als die Hälfte der Umsätze werden in Europa, annähernd ein Viertel im Nordamerikanischen Raum, knapp 20 Prozent in Asien erzielt.

Ungefähr 15 % des Umsatzes steuert der Geschäftsbereich Materialtechnik bei. Rohre, Bänder und Drähte aus Edelstahl und Sonderlegierungen sind die Produkte dieser Sparte.[6] Der von Sandvik produzierte Schwedenstahl mit der Bezeichnung 12C27 wird auch bei der Produktion der traditionellen französischen Laguiole-Messer verwendet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sandvik wurde 1862 von Göran Fredrik Göransson gegründet, der als Erster erfolgreich die Bessemer-Methode für Stahl im industriellen Maßstab anwenden konnte. Zunächst produzierte Sandvik Stahl für Bohranlagen und ging 1901 an die Stockholmer Börse.

In den 1920er Jahren nahm Sandvik die Produktion von rostfreiem Stahl auf.

1991 übernahm Sandvik den schwedischen Werkzeug-Hersteller Bahco, im Jahr 2005 die Walter AG aus Tübingen. 2018 wurde der Geschäftsbereich Sandvik Stainless Wire von der Zapp AG übernommen.

Heute beschäftigt Sandvik unter der Leitung des Geschäftsführers Stefan Widing ungefähr 40.000 Mitarbeiter in 130 Ländern.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sandvik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien