Alfa Laval

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Alfa Laval AB
Logo
Rechtsform Aktiebolag (Aktiengesellschaft)
ISIN SE0000695876
Gründung 1883
Sitz SchwedenSchweden Lund, Schweden
Leitung Tom Erixon (Präsident und CEO)
Mitarbeiter ca. 15.400 (2011) [1]
Branche Maschinen- und Apparatebau
Website www.alfalaval.com

Alfa Laval AB ist ein börsennotierter Hersteller von Produkten für die Stofftrennung, Wärmeübertragung sowie Förderung von Fluiden mit Sitz in Lund/Schweden.

Bürogebäude von Alfa Laval in Tumba

Das Unternehmen ist Teil des OMX Stockholm 30 Index.

Alfa Laval hat 42 Produktionsstandorte (22 in Europa, 10 in Asien, 8 in den USA und 2 in Lateinamerika) [2].

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1883

Gustaf de Laval und Oscar Lamm gründen die Firma AB Separator , die Separatoren fertigt. Im gleichen Jahr wird in den USA die De Laval Cream Separator Co. gegründet[3].

1888

Die ersten Pumpen werden verkauft. Sie werden verwendet, um Magermilch aus Zentrifugalabscheidern zu pumpen.

1889

Das Patent des deutschen Erfinders Clemens von Bechtolsheim für konische Metallscheiben wird erworben. Durch den Einsatz dieser sogenannten Alfa-Dics wird die Kapazität von Separatoren um ein Vielfaches erhöht.

1890

AB Separator stellt den weltweit ersten Separator vor, der die Alfa-Disc-Stack-Technologie nutzt. Der erste Milchpasteurisierapparat wird eingeführt.

1910

Gustaf de Laval beginnt mit der Konstruktion einer Melkmaschine.

1919-1936

Tochtergesellschaften werden in Dänemark, Südafrika, Finnland, Australien, Neuseeland, Polen, Jugoslawien und Irland gegründet.

1938

AB Separator stellt seinen ersten Wärmetauscher vor.

1951

Der Verkauf der selbstreinigenden Zentrifugalabscheider und Dekanterzentrifugen beginnt.

1963

Die Firma ändert ihren Namen von AB Separator zu Alfa-Laval AB. Der Name "Alfa" leitet sich von den Alpha-Discs und "Laval" vom Firmengründer ab.

1971

Alfa-Laval erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an der dänischen Lavrids Knudsens Maskinfabrik (LKM) , die die Gründung von Alfa-Laval im Bereich Fluid Handling markiert.

1976

In Schweden beginnt der Bau einer neuen Produktionsstätte für Meeresabscheider in Tumba außerhalb von Stockholm.

1981

Alfa Laval stärkt seine Präsenz in Japan, indem es seine Beteiligung an der japanischen Firma Nagase-Alfa auf 70 Prozent erhöht.

1991

Tetra Pak, ein Konzern, der weltweit Verpackungslösungen für die Lebensmittelindustrie anbietet, und die Familie Rausing übernehmen Alfa Laval.

1993

Alfa Laval wird zu einem unabhängigen Industriekonzern innerhalb der Tetra Laval Gruppe. Landmaschinen und -systeme werden zu einem neuen Industriekonzern, Alfa Laval Agri, umstrukturiert.

1996

In Kaliningrad bei Moskau wird eine neue Fabrik für Wärmetauscher, Fluid-Handling-Anlagen und Module für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie eröffnet.

2000

DiePrivate Equity Gesellschaft Industri Kapital kauft die Alfa Laval Gruppe.

2002

Alfa Laval wird an der Stockholmer Börse gelistet. Im gleichen Jahr werden zwei dänische Unternehmen erworben: Danish Separation Systems A/S, ein Spezialist für Membranfiltration für die Pharma- und Lebensmittelindustrie, und die Toftejorg Group, ein Anbieter von Tankreinigungssystemen.

2005

Die französische Firma Packinox S.A., die große, geschweißte Plattenwärmetauscher für Öl- und Gas- sowie Raffinerieanwendungen anbietet, wird übernommen.

2007

Die in den Niederlanden ansässigen Unternehmen Helpman und Finnish Fincoil werden übernommen. beides Anbieter von Luftwärmetauschern. Helpman-Produkte werden für die gewerbliche Kühlung von Lebensmitteln eingesetzt. Fincoil ist in der industriellen Kraftwerkskühlung tätig.

2011

Alfa Laval erwirbt Aalborg Industries und zwei Jahre später das norwegische Unternehmen Frank Mohn, das die Präsenz von Alfa Laval auf dem Marine- und Offshore-Markt erweitert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alfa Laval – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alfa Laval in Kürze (Memento vom 2. April 2011 im Internet Archive), aufgerufen am 21. Februar 2011
  2. our-company. www.alfalaval.com, abgerufen am 28. Februar 2018.
  3. history-of-alfa-laval. www.alfalaval.com, abgerufen am 28. Februar 2018.