Sant’Antonino TI

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TI ist das Kürzel für den Kanton Tessin in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Sant’Antonino zu vermeiden.
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Sant’Antonino
Wappen von Sant’Antonino
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Bellinzonaw
Kreis: Kreis Sant’Antonino
BFS-Nr.: 5017i1f3f4
Postleitzahl: 6592
Koordinaten: 719008 / 112485Koordinaten: 46° 9′ 12″ N, 8° 58′ 45″ O; CH1903: 719008 / 112485
Höhe: 226 m ü. M.
Fläche: 6,6 km²
Einwohner: 2452 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 372 Einw. pro km²
Website: www.santonino.ch
Blick über S.Antonino

Blick über S.Antonino

Karte
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Sant’Antonino, im lombardischen Ortsdialekt Sant’Antunin [ˌsantantuˈniŋ],[2] ist eine politische Gemeinde im Kreis Sant’Antonino, Bezirk Bellinzona, im Schweizer Kanton Tessin.

Aussprache von S.Antonino

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am Südrand der Magadinoebene, wird vom Fluss Tessin allerdings nicht berührt. Im Süden der Gemeinde erhebt sich das Cenerimassiv mit dem Matro (1201 m ü. M.) als höchstem Punkt, in dessen unmittelbarer Nähe die Gemeindegrenze von Sant’Antonino verläuft.

Der alte Dorfkern (226 m ü. M.) liegt am Fuss des Ceneri. Unmittelbar südlich oberhalb des Dorfs verlaufen heute die Nordrampen der A2 und des Streckenabschnitts Bellinzona–Lugano der Gotthardbahn, die in Richtung Süden den Monte Ceneri überwinden müssen.

Nördlich unterhalb des Dorfs breitet sich auf etwa 210 m ü. M. die Magadinoebene aus. Durch das Gemeindegebiet verläuft die Gotthardbahn-Stichstrecke Bellinzona–Locarno («Tessiner Talbahn»), die in Cadenazzo nach Luino verzweigt, und die Hauptstrasse 2. Letztere ist die wichtigste Strassenverbindung in der Magadinoebene und ist durch den Transitverkehr – ab dem Autobahnanschluss Camorino (Bellinzona Sud) der A2 nach Locarno und Italien – stark belastet. Aufgrund der logistischen Lage ist Sant’Antonino der Sitz der Migros Tessin.

Nachbargemeinden sind von Nordwesten aus im Uhrzeigersinn Bellinzona, Isone und Cadenazzo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf wurde 1219 als Sancto Antorino erstmal erwähnt.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1591 1696 1795 1850 1900 1950 1970 1980 1990 2000 2010 2012 2014 2016
Einwohner 400 453 373 329 380 440 711 1130 1711 2066 2274 2288 2371 2452

Industrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Unione Sportiva Sant’Antonino[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Sant’Antonino[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mauro Baranzini: Strategie famigliari nella Svizzera italiana 1400–2000. 2 Bände, Edizioni di storia e letteratura, Roma 2008.
  • Virgilio Gilardoni: Inventario delle cose d’arte e di antichità. Edizioni dello Stato. Bellinzona 1955, S. 271–274. Ders.: Il Romanico. Catalogo dei monumenti nella Repubblica e Cantone del Ticino. La Vesconta, Bellinzona 1967, S. 324, 375, 545–546.
  • Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007.
  • Graziano Tarilli: Sant’Antonino. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Celestino Trezzini: Sant’Antonino. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 6: Saint Gelin – Schaffer. Attinger, Neuenburg 1921, S. 80.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sant'Antonino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017, abgerufen am 20. September 2017.
  2. Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 795.
  3. Interroll (Schweiz) AG auf portal.dnb.de (abgerufen am: 9. Mai 2016.)
  4. Unione Sportiva Sant’Antonino in portal.dnb.de (abgerufen am: 9. Mai 2016.)
  5. Kirche Sant’Antonino (Foto)
  6. Mauro Baranzini (italienisch) auf search.usi.ch/it/persone (abgerufen am 19. März 2018.)
  7. Christian Vitta in ti.ch/dfe/ (abgerufen am: 9. Mai 2016.)