Saskia van Hintum

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Saskia van Hintum
Porträt
Geburtsdatum 24. April 1970
Geburtsort Vught, Niederlande
Größe 1,72 m
Position Zuspiel
Vereine
–1991
1991–1993
1993–1996
1996–1997
1997–1998
1998
1998–2000
2000–2002
VVC Vught
CJD Berlin
VVC Vught
CJD Berlin
Cavagrande Messina
VVC Vught
Medinex Reggio Calabria
Fortis Herentals
Nationalmannschaft
275 mal A-Nationalmannschaft
Erfolge
1992
1993
1993
1996
1996
2000
Deutsche Pokalsiegerin
Deutsche Meisterin und Pokalsiegerin
Siegerin Europapokal der Pokalsieger
Niederländische Meisterin und Pokalsiegerin
Olympia-Fünfte
Italienische Pokalsiegerin

Stand: 10. April 2020

Johanna Antoinette Petronella „Saskia“ van Hintum (* 24. April 1970 in Vught, Nordbrabant) ist eine ehemalige niederländische Volleyballspielerin und heutige Trainerin.

Karriere als Spielerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Van Hintum begann mit ihrer Volleyballkarriere beim heimischen VVC Vught, zu dem sie auch in späteren Jahren zwischendurch zurückkehrte. Von 1991 bis 1993 und 1996/97 spielte sie in die deutsche Bundesliga beim CJD Berlin, mit dem sie Deutscher Meister und zweimal Deutscher Pokalsieger wurde. Außerdem gewann sie 1993 den Europapokal der Pokalsieger. Mit der niederländischen Nationalmannschaft nahm sie 1996 an Olympischen Spielen in Atlanta teil, bei denen sie auf Platz Fünf landete. 1997 wechselte van Hintum nach Italien, wo sie bei Cavagrande Messina in der Serie A2 spielte. Ein Jahr später ging die Zuspielerin in die Serie A1 zu Medinex Reggio Calabria., mit dem sie 2000 den italienischen Pokal gewann. Von 2000 bis 2002 spielte van Hintum in Belgien bei Fortis Herentals.

Karriere als Trainerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2003 ist van Hintum in ihrem Heimatland Trainerin, sowohl in der Halle als auch beim Beachvolleyball. Sie war zunächst für die niederländische Juniorinnen-Nationalmannschaft verantwortlich und auch bei AMVJ Rijnmond und Sliedrecht Sport tätig. 2006 machte sie ihre erste Bekanntschaft mit dem Beachvolleyball und arbeitete von 2009 bis 2012 im niederländischen Beachvolleyball-Nationalteam. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London war sie Trainerin der niederländischen Frauenduos Keizer / Van Iersel und Van Gestel / Meppelink. Anschließend trainierte van Hintum wieder die niederländische Hallenvolleyball-Jugend im Talentzentrum Papendal Arnhem. Beim Europäischen Olympischen Sommer-Jugendfestival 2013 in Utrecht sprach sie den Trainereid. 2015 und 2016 war sie zusätzlich Co-Trainerin der niederländischen Frauen-Nationalmannschaft unter Giovanni Guidetti.[1] Seit 2016 trainierte van Hintum den deutschen Bundesligisten Ladies in Black Aachen.[2] Mit dem Verein erreichte sie in der Saison 2016/17 jeweils das Viertelfinale in den Bundesliga-Playoffs und im DVV-Pokal 2016/17. Ein Jahr später wurde sie mit Aachen Dritte in der deutschen Meisterschaft. 2018 war sie auch als Co-Trainerin der deutschen Nationalmannschaft tätig und nahm in dieser Funktion an der Weltmeisterschaft in Japan teil.[3] In der Saison 2018/19 erreichte sie mit Aachen im DVV-Pokal 2018/19 und in den Bundesliga-Playoffs jeweils das Halbfinale. Außerdem war sie im Challenge Cup aktiv. Seit Ende 2019 ist sie zusätzlich Trainerin des Schweizer Frauen-Nationalteams[4]. Im März 2020 beendete van Hintum ihr Engagement in Aachen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Saskia van Hintum assistent bondscoach Guidetti. volleybal.nl, 27. Januar 2015, abgerufen am 2. Februar 2016 (niederländisch).
  2. „Meisje in Black“ wird Aachens neue Cheftrainerin. Aachener Nachrichten, 4. Juni 2016, abgerufen am 5. Juni 2016.
  3. Saskia van Hintum neue Co-Trainerin der deutschen Nationalmannschaft. Aachener Nachrichten, 13. April 2018, abgerufen am 27. April 2019.
  4. Pascal Moser: Saskia van Hintum wird neue Volleyball Nati-Trainerin. Abgerufen am 10. Januar 2020.