Sergei Jurjewitsch Schirjajew

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Sergei Schirjajew Skilanglauf
Sergei Schirjajew (2010)

Sergei Schirjajew (2010)

Voller Name Sergei Jurjewitsch Schirjajew
Nation RusslandRussland Russland
Geburtstag 8. Februar 1983
Geburtsort GorkiSowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Karriere
Verein Nischegorodez
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
Silber 2006 Kranj Skiathlon
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 31. Dezember 2006
 Weltcupsiege im Team 1  (Details)
 Gesamtweltcup 27. (2006/07)
 Distanzweltcup 26. (2006/07)
 Tour de Ski 12. (2006/07)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Distanzrennen 0 0 1
 Staffel 1 0 0
letzte Änderung: 19. November 2015

Sergei Jurjewitsch Schirjajew (russisch Серге́й Юрьевич Ширя́ев; * 8. Februar 1983 in Gorki) ist ein russischer Skilangläufer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schirjajew nahm von 2001 bis 2006 vorwiegend an FIS-Rennen teil. Bei den U23 Weltmeisterschaften 2006 in Kranj gewann er Silber im Skiathlon. Im Weltcup startete er erstmals bei der Tour de Ski 2006/07 und belegte dort einen 12. Platz. Dabei erzielte er die schnellste Laufzeit in der abschließenden Bergverfolgung. Im Februar 2007 holte er in Davos mit der Staffel seinen ersten Weltcupsieg. Bei den anschließenden Weltmeisterschaften in Sapporo erreichte er über 15 km in der freien Technik Rang 11. Dieses Ergebnis wurde ihm aufgrund des Bekanntwerdens einer positiven Dopingprobe am letzten Tag der Weltmeisterschaften wieder aberkannt. Er wurde daraufhin wegen EPO-Missbrauchs für zwei Jahre gesperrt. Nach Ablauf der Sperre startete er wieder im Weltcup und erzielte beim Weltcup-Finale 2009 erneut die schnellste Laufzeit in der abschließenden Verfolgung und belegte damit den zehnten Gesamtrang. Zu Beginn der Saison 2009/10 siegte er beim La Sgambeda. Bei der Tour de Ski 2009/10 kam er auf den 29. Platz. Beim folgenden Weltcup in Rybinsk wurde er Dritter im 30 km Skiathlon. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver belegte er den 31. Platz über 15 km Freistil. Zum Saisonende errang er beim Skilanglauf-Weltcup-Finale 2010 in Falun den 29. Platz. Bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2011 in Oslo km er auf den 41. Platz im 50 km Massenstartrennen. In den folgenden Jahren startete er vorwiegend im Eastern Europe Cup. Dabei erreichte er neun Podestplatzierungen und zwei Siege. In der Saison 2011/12 und 2012/13 belegte er den dritten Platz in der Cupwertung. Im März 2015 wurde er Dritter beim Demino Ski Marathon über 50 km Freistil.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siege bei Weltcuprennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etappensiege bei Weltcuprennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin Rennen
1. 7. Januar 2007 ItalienItalien Val di Fiemme 11 km Bergverfolgung Freistil1 Tour de Ski 2006/07
2. 22. März 2009 SchwedenSchweden Falun 15 km Verfolgung Freistil1 Weltcup-Finale 2009
1 Auf Grund von Laufbestzeit als Sieger gewertet.

Weltcupsiege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 4. Februar 2007 SchweizSchweiz Davos 4 × 10 km Staffel2

Siege bei Continental-Cup-Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 11. Dezember 2005 ItalienItalien Toblach 15 km Freistil Alpencup
2. 14. März 2009 FrankreichFrankreich Métabief 10 km Freistil Alpencup
3. 13. Januar 2011 UkraineUkraine Charkiw 15 km klassisch Eastern Europe Cup
4. 24. November 2011 RusslandRussland Werschina Tjoi 15 km Freistil Eastern Europe Cup

Siege bei Worldloppet-Cup-Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkung: Vor der Saison 2015/16 hieß der Worldloppet Cup noch Marathon Cup.

Nr. Datum Ort Rennen Disziplin
1. 13. Dezember 2009 ItalienItalien Livigno La Sgambeda 42 km Freistil Massenstart

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordische Skiweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011 Oslo: 41. Platz 50 km Freistil Massenstart

Platzierungen im Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung Distanzrennena Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappenrennenb Gesamt Team c
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz   1
2. Platz  
3. Platz 1 1
Top 10 2 1 1 1 5 4
Punkteränge 3 2 1 4 10 4
Starts 7 2 2 1 4 16 4
Stand: Saisonende 2014/15
a inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale
c Mangels geeigneter Quellen vor 2001 eventuell unvollständig

Weltcup-Gesamtplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Distanz
Punkte Platz Punkte Platz
2006/07 200 27. 112 26.
2008/09 138 51. 86 40.
2009/10 178 44. 166 24.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ergebnis Demino Ski Marathon 2015