Severino Poletto

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen von Severino Kardinal Poletto

Severino Kardinal Poletto (* 18. März 1933 in Salgareda, Provinz Treviso, Italien) ist emeritierter Erzbischof von Turin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Severino Poletto studierte Katholische Theologie und Philosophie und empfing im Jahre 1957 für die Diözese Casale Monferrato die Priesterweihe. Nach weiterführenden Studien erwarb er das Lizentiat im Fach Moraltheologie am Alphonsianum in Rom.

In den Jahren bis 1965 wirkte er als Kurat in Montemagno und Disziplinarpräfekt am Priesterseminar seines Heimatbistums. Von 1965 bis 1980 war er Pfarrer in Casale Monferrato. Während dieser Zeit sammelte er Erfahrungen als Arbeiterpriester, als er über einen längeren Zeitraum hinweg einer Teilzeitarbeit in einer Fabrik nachging.

Von 1980 bis 1989 war Poletto Bischof von Fossano. Die Bischofsweihe spendete ihm am 17. Mai 1980 in der Kathedrale von Casale Monferrato Kardinal Anastasio Alberto Ballestrero, Erzbischof von Turin, Mitkonsekratoren waren Carlo Cavalla, Bischof von Casale Monferrato, und Erzbischof Giovanni Dadone, Bischof von Fossano. Von 1989 bis 1999 war Poletto Bischof von Asti. Seit Juni 1999 war er Erzbischof von Turin. Am 21. Februar 2001 nahm ihn Papst Johannes Paul II. als Kardinalpriester der pro hac vice zur Titelkirche erhobenen Titeldiakonie San Giuseppe in via Trionfale in das Kardinalskollegium auf.

Am 11. Oktober 2010 nahm Papst Benedikt XVI. das von Severino Kardinal Poletto aus Altersgründen vorgebrachte Rücktrittsgesuch vom Amt des Erzbischofs von Turin an.[1]

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kardinal Poletto war Mitglied folgender Dikasterien der Römischen Kurie:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rinuncia dell’Arcivescovo Metropolita di Torino (Italia) e Nomina del Successore. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 11. Oktober 2010, abgerufen am 22. August 2016 (italienisch).
  2. Nomina di Cardinali Membri delle Congregazioni Romane. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 15. Mai 2001, abgerufen am 22. August 2016 (italienisch).
  3. a b Nomina di Cardinali Membri dei Dicasteri della Curia Romana. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 18. Mai 2001, abgerufen am 22. August 2016 (italienisch).
Vorgänger Amt Nachfolger
Giovanni Francesco Dadone Bischof von Fossano
1980–1989
Natalino Pescarolo
Franco Sibilla Bischof von Asti
1989–1999
Francesco Guido Ravinale
Giovanni Kardinal Saldarini Erzbischof von Turin
1999–2010
Cesare Nosiglia