Stephan Lamby

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Stephan Lamby beim Deutschen Fernsehpreis 2012
Stephan Lamby (2009)

Stephan Lamby (* 4. September 1959 in Bonn) ist ein deutscher Journalist, Autor und Produzent. Er ist Geschäftsführer der ECO Media TV-Produktion GmbH in Hamburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lamby studierte in Marburg und Hamburg Germanistik und Anglistik. Er arbeitete als freier Journalist in New York City und als stellvertretender Chefredakteur bei Radio 107 in Hamburg. Ab 1992 war Lamby beim Fernsehmagazin der ZEIT stellvertretender Redaktionsleiter und Moderator.[1][2] Seit 1997 ist er Geschäftsführer der ECO Media TV-Produktion, die vor allem Dokumentationen zu Politik, Wirtschaft, Geschichte, Kultur und Wissenschaft produziert.[3] Neben seiner Tätigkeit als Produzent stellt Stephan Lamby auch als Autor umfassende Fernsehdokumentationen über Politik und Wirtschaft her, beispielsweise über Helmut Kohl, Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Fidel Castro, Henry Kissinger, Joschka Fischer, Peer Steinbrück und über die Finanz- und Eurokrise.

Filme (als Autor)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998: Der Top-Agent. Das geheime Leben des Werner Mauss[4]
  • 2000: Die lange Fahrt der Graf Goetzen. Von Papenburg nach Afrika
  • 2000: Schäubles Fall. Innenansicht einer Affäre (mit Michael Rutz)
  • 2002: Das große Schauspiel. Inszenierung von Politik im permanenten Wahlkampf (mit Klaus Radke)
  • 2004: Fidel Castro. Ewiger Revolutionär (mit Volker Skierka)
  • 2004: Helmut Kohl. Ein deutscher Kanzler (mit Michael Rutz)
  • 2005: Die Welt des Joschka Fischer. Sieben Jahre zwischen Krieg und Frieden
  • 2006: Oliver Stone – Hollywoods Lieblingsrebell
  • 2007: Der Tod des Uwe Barschel – Skandal ohne Ende (mit Patrick Baab und Andreas Kirsch)
  • 2008: Merkels Macht – Auf den Spuren der Kanzlerin (mit Michael Rutz)
  • 2008: Henry Kissinger – Geheimnisse einer Supermacht
  • 2009: Retter in Not – wie Politiker die Krise bändigen wollen
  • 2009: Der große Rausch – ein Investmentbanker packt aus
  • 2010: Steinbrücks Blick in den Abgrund – Macht und Ohnmacht eines Krisenmanagers
  • 2011: Wie tickt…? Stephan Lamby befragt Meinungsführer (Interview-Reihe)
  • 2011: My Tsunami – die Katastrophe via Skype (mit Ada Teistung)
  • 2012: Was macht Merkel? Die Kanzlerin in der Eurokrise (mit Michael Wech)
  • 2012: Schlachtfeld Politik – Die finstere Seite der Macht
  • 2012: Der Domino-Effekt – kippt der Euro? (mit Michael Wech)
  • 2013: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort – Lüge und Wahrheit in der Politik
  • 2013: Das Duell - Merkel gegen Steinbrück
  • 2015: Schäuble - Macht und Ohnmacht[5]
  • 2017: Nervöse Republik - Ein Jahr Deutschland[6][7]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzbiografie beim WDR – Stephan Lamby (Memento vom 1. Januar 2009 im Internet Archive). Abgerufen am 20. August 2013.
  2. Webseite von ECO Media TV-Produktion – Stephan Lamby (Memento vom 14. Oktober 2012 im Internet Archive). Abgerufen am 20. August 2013.
  3. Webseite von ECO Media TV-Produktion – Produktionen (Memento vom 14. Oktober 2012 im Internet Archive). Abgerufen am 20. August 2013.
  4. Andreas Wilkens: EcoMedia: Die Sendung mit dem Mauss. In: Hamburger Abendblatt. 15. August 2012, abgerufen am 19. August 2013.
  5. Dokumentarfilm Macht und Ohnmacht (Memento vom 22. August 2015 im Internet Archive)
  6. Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland, Das Erste, Abgerufen am 27. März 2017.
  7. Rüdiger Suchsland: Wie nervös ist Deutschland?, 22. April 2017
  8. Geisendörfer-Preis, Jurybegründung. Abgerufen am 20. August 2013.
  9. Verleihung des Deutschen Wirtschaftsfilmpreises 2009 – Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Abgerufen am 19. August 2013.
  10. Die Preisträger des Herbert Quandt Medien-Preises 2009 – Johanna-Quandt-Stiftung. Abgerufen am 19. August 2013.
  11. Deutscher Bundestag: Medienpreis 2010 – Medienpreis Politik an alle Nominierten verliehen. Abgerufen am 19. August 2013.
  12. Initiative Finanzstandort Deutschland vergibt Medienpreis an NDR Dokumentation – Pressemitteilung des Norddeutschen Rundfunks. Abgerufen am 19. August 2013.
  13. Internationale Wirtschaftsfilmtage – Preisträger der 24. Internationalen Wirtschaftsfilmtage 2010 in Wien. Abgerufen am 19. August 2013.
  14. Deutscher Fernsehpreis 2012 – Jurybegründung. Webseite des Deutschen Fernsehpreises. Abgerufen am 28. September 2012.
  15. Deutsch-Französischer Journalistenpreis – Preisträger 2012. Abgerufen am 19. August 2013.
  16. Pressemeldung vom 21. Dezember 2015
  17. „Wirtschaftsjournalist“ ehrt Unternehmens- und Verbandssprecher sowie Journalisten