Medienpreis des Deutschen Bundestages

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Der Medienpreis des Deutschen Bundestages wurde 1993 vom Deutschen Bundestag gestiftet, und prämiert herausragende Arbeiten zum Parlamentarismus. Die Stiftung erfolgte zusammen mit dem Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages.

Nachdem der Preis bis 1996 jährlich vergeben wurde, erfolgte die Preisvergabe von 1996 bis 2006 nur noch alle zwei bis drei Jahre. Seit 2006 wird der Medienpreis wieder jährlich verliehen. Es werden meist zwei Preise vergeben, einer für Printjournalismus, und einer für Radio- oder Fernsehjournalismus. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die Jury, die über die jeweiligen Preisempfänger entscheidet, setzt sich aus Hauptstadtjournalisten zusammen, die selbst mit der Berichterstattung über den Bundestag befasst sind oder waren. Zuletzt gehörten der siebenköpfigen Jury u.a. Tissy Bruns (Tagesspiegel), Peter Frey (ZDF) und Joachim Wagner (ARD) an.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1993[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Herbert Riehl-Heyse: Man schlägt den Sack und trifft den Esel. In: Süddeutsche Zeitung. 17./18. Oktober 1992
  • Rainer Busch: Zusammen aus dem Dreck. In: Gemischte Gefühle – Einheitsalltag in Mecklenburg-Vorpommern. 1993

1994[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1995[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefan Kuhn: Vom Schutz vor Piraten bis zu den Brötchen an der Tankstelle – Abgeordnete in Bonn. In: Frankfurter Rundschau. 24. August 1994 und Unser Arbeitsplatz ist nicht allein das Plenum. In: Frankfurter Rundschau. 17. September 1994
  • Klaus Rommerskirchen, Live-Berichterstattung zur Kanzlerwahl, 5. November 1994, ZDF

1996[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stephan Haselberger: Der weibliche Störfaktor im sächsischen Landtag – Die PDS-Abgeordnete Christine Ostrowski nervt. In: Welt am Sonntag. 2. Juli 1995
  • Ekkehard Kohrs: Lebenswerk (politische Berichterstattung im Bonner General-Anzeiger)
  • Ludwig Dohmen: Die Sitzung ist eröffnet! – Ein akustisches Portrait des Deutschen Bundestages in Bonn. WDR Radio 5, 21. Juni 1995.

1999[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helmut Lölhöffel: Berichterstattung über den Untersuchungsausschuss Plutonium
  • Phoenix-Redaktion, Beiträge Reichstagseröffnung und Historische Debatten

2001[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Steffen Mack: Lust und Frust unter der Glaskuppel – Abgeordnete müssen sehen, wo sie bleiben. In: Mannheimer Morgen. 8. Mai 2001
  • Dr. Christian Vogg: Angekommen in der Berliner Republik? Zwei Hinterbänkler – beobachtet zwischen Bundes- und Reichstag. WDR Radio 5, 2. Januar und 9. Januar 2000

2003[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Susanne Führer: Auf Vertrauen und Gewissen – Die Gewissensfrage des Kanzlers und das Gewissen des Abgeordneten Klaus Barthel. Deutschlandradio, 18. November 2001

2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Robert Birnbaum: Der du hier eintrittst, lasse alle Hoffnung fahren. Aus aktuellem Anlass einige Anmerkungen zur Dynamik eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses. In: Der Tagesspiegel. 6. März 2005

2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nachrichtenredaktion des Deutschlandfunks für die herausragende Berichterstattung über den Parlamentarismus

2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matthias Deiß, Jochen Graebert und Robin Lautenbach (ARD): TV-Dokumentation Staatsversagen – Der NSU-Ausschuss und die schwierige Aufarbeitung

2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martina Meißner für ihren „ZeitZeichen“-Beitrag vom 10. Dezember 2013 zum 60. Jubiläum der parlamentarischen Zwischenfrage[1]

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Platz Zwei wurde Netzpolitik.org gewählt, für sein Live-Blog Wir wollten aus Snowden-Dokumenten lernen, ob wir das auch können aus dem NSA-Untersuchungsausschuss, auf Platz Drei Werner Schulz für das Interview Gegen Windmühlen reden.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „ZeitZeichen“-Beitrag gewinnt Medienpreis des Bundestages. WDR, 26. Februar 2015, abgerufen am 26. Februar 2015.
  2. Ulrich Deppendorf erhält Sonderpreis des Medienpreises Politik des Deutschen Bundestages. Abgerufen am 25. Februar 2015.
  3. Medienpreis des Deutschen Bundestages – Website. Abgerufen am 27. Februar 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]