Alpla HC Hard

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Superfund Hard)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
HC HARD
Logo Hard.jpg
Voller Name ALPLA Handball-Club HARD
Spitzname(n) Die Roten Teufel
Gegründet 1986
Vereinsfarben Rot/Weiß
Halle Sporthalle am See
Plätze 2500
Präsident Günther Lehner
Trainer Klaus Gärtner
Liga Handball Liga Austria
2017/18
Rang 2. Platz (Österreichischer Vizemeister)
nat. Pokal ÖHB-Cupsieger 2018
Website www.hchard.at
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
National Österreichischer Staatsmeister
Österreichischer Cupsieger
1× Österreichischer Supercupsieger
International 1× Finalteilnahme EHF Challenge Cup
1× Teilnahme EHF Champions League

Der HC Hard ist ein österreichischer Handballklub aus Hard. Hard spielt gegenwärtig in der spusu LIGA[1] (HLA). Das Herrenteam führt den Namen Alpla HC Hard. Heimstätte des Vereins ist seit 2005 die Sporthalle am See.[2] Sie ersetzte die viel zu kleine Halle in der Hauptschule Mittelweiherburg.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bregenz Handball vs. Alpla HC Hard, 2015.

Als 1941 der 2009 verstorbene langjährige Chronist und Ehrenobmann Werner Greisner mit einer Einheit der deutschen Wehrmacht nach Hard verlegt wurde, traf sich alsbald jeden Mittwochnachmittag eine Militärmannschaft, um auf dem heutigen Trainingsplatz des FC Hard Großfeldhandball zu spielen.

Die Handballsektion des „SV Hard“ wurde schließlich 1946 gegründet. Noch im selben Jahr trat man mit zwei Herren- und einer Damenmannschaft am Meisterschaftsbetrieb im inzwischen gegründeten Vorarlberger Handball- und Faustballverband an. Trotz guter Ergebnisse in der Meisterschaft und dem Wechsel vom „SV Hard“ zum „TS Hard“ musste 1948 der Sportbetrieb wieder eingestellt werden, da mehrere Spielerinnen und Spieler ihren Wohnsitz (England, Schweiz und Deutschland) wechselten.

1972 wurde erneut eine Handballsektion, diesmal innerhalb des „ATSV Hard“, gegründet. Gespielt wurde nur noch Hallenhandball bzw. Kleinfeldhandball. 1976 errang die A-Jugend, nach diversen Vorarlberger Jugendmeisterschaften, bei den Staatsmeisterschaften den Titel „Österreichischer Meister“.

1981/82 gelang der Aufstieg in die 1. Internationale Bodenseeliga des Handballverbandes Württemberg

Aufgrund der ständigen Aufwärtsentwicklung im Harder Handballsport erfolgte 1986 die Trennung der Sektion Handball vom ATSV Hard. Die Gründung eines eigenständigen Vereins mit dem Namen „HC 86 Hard“ folgte daraus. Der „HC 86 Hard“ verpflichtete 1987 Zoran Kajasa, ehemaliger Weltmeister mit Jugoslawien. Kajasa war der erste Legionär im Vorarlberger Handballsport überhaupt.

Unter dem Trainer Zoltán Balogh stieg der HC Hard in der Saison 1997/98 in die höchste österreichische Spielklasse auf.

In der Saison 2002/03 gewann der HC Hard (nach jeweils zwei dritten Plätzen) unter Trainer Frank Bergemann erstmals die österreichische Meisterschaft. Im April 2008 konnte der HC Hard den Einzug in das Finale des EHF Challenge Cup erreichen und musste sich mit einer Gesamtwertung von 54:47 gegen den UCM Sport Reșița geschlagen geben.[4]

Zwischen der Saison 2010/11 und 2015/16 wurde die Mannschaft von Markus Burger trainiert. Im Jahr 2012 gewann Alpla HC Hard seinen zweiten Meistertitel, im Finale wurde der Handballclub HIT Medalp Tirol – Innsbruck besiegt. Im Jahr 2013 standen die Vorarlberger im Finalduell der Wiener Mannschaft Handballclub Fivers Margareten gegenüber und konnten erneut den Titel erringen. In der darauffolgenden Saison 2013/14 gewannen der HC Hard zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Double aus ÖHB-Cup und Meistertitel. In beiden Fällen trat man wieder gegen die Fivers aus Wien an. In der Saison 2014/15 konnte der fünfte Meistertitel – davon der vierte in Serie – gegen den Lokalrivalen Bregenz Handball mit 2:0 in der Best of three Serie eingefahren werden.

Von Saison 2015/16 bis 2017/18 trainierte Petr Hrachovec die Harder. In der Saison 2017/18 realisierte der Alpla HC Hard seinen 4. Cupsieg und wurde zum 3. Mal Supercup-Sieger.

Von Saison 2018/19 an ist Klaus Gärtner als Trainer des Alpla HC Hard im Amt.

Platzierungen seit 2001[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Liga Rang Pokal
2001/02 Handball Liga Austria 3
2002/03 Handball Liga Austria 1
2003/04 Handball Liga Austria 3
2004/05 Handball Liga Austria 5
2005/06 Handball Liga Austria 4
2006/07 Handball Liga Austria 3 2. Runde
2007/08 Handball Liga Austria 3 Cupsieger
2008/09 Handball Liga Austria 2 Halbfinale
2009/10 Handball Liga Austria 5 Halbfinale
2010/11 Handball Liga Austria 4 1. Runde
2011/12 Handball Liga Austria 1 Viertelfinale
2012/13 Handball Liga Austria 1 Finale
2013/14 Handball Liga Austria 1 Cupsieger
2014/15 Handball Liga Austria 1 Achtelfinale
2015/16 Handball Liga Austria 3 Achtelfinale
2016/17 Handball Liga Austria 1 Halbfinale
2017/18 Handball Liga Austria 2 Cupsieger
Legende
Meister
Cupsieger
Double Meister/Cupsieger

Kader 2018/19[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Name Nationalität Position im Team seit Vertrag bis Letzter Verein
1 Thomas Hurich ÖsterreicherÖsterreicher Tor 2016 2018[5] Union Leoben
31 Felix Enzenhofer ÖsterreicherÖsterreicher Tor 2018 -- Eigene Jugend
32 Golub Doknić MontenegrinerMontenegriner Tor 2011 2018[6] RK Kolubara
2 Max Hermann ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum 2018 -- Eigene Jugend
3 Konrad Wurst ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum 2015 2018 Eigene Jugend
4 Theo Surblys DeutscherDeutscher Rückraum 2018 -- Rhein-Neckar Löwen
5 Manuel Maier ÖsterreicherÖsterreicher Flügelspieler 2017 -- Eigene Jugend
6 Dominik Schmid ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum Links 2015 2018[7] SG BBM Bietigheim
7 Luca Raschle ÖsterreicherÖsterreicher Flügelspieler 2009 2019[8] Eigene Jugend
8 Manuel Schmid ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum Mitte 2018 Handball Tirol
9 Boris Zivkovic ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum 2011 2021[9] Eigene Jugend
11 Niklas Schiller ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum 2017 -- Eigene Jugend
12 Risto Arnaudovski KroateKroate/MazedonierMazedonier Rückraum Mitte 2017 -- SC Ferlach
15 Nejc Zmavc SloveneSlovene Kreis 2018 -- CB Puerto Sagunto
18 Paul Schwärzler ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum 2017 -- Eigene Jugend
21 Michael Knauth ÖsterreicherÖsterreicher Flügelspieler 2008 2018[10] Bregenz Handball
22 Marcel Zech ÖsterreicherÖsterreicher Flügelspieler 2018 -- Eigene Jugend
23 Leonard Fetz ÖsterreicherÖsterreicher Kreis 2018 -- Eigene Jugend
24 Fabian Füssinger ÖsterreicherÖsterreicher Flügelspieler 2018 -- HC Hohenems
25 Mathias Maier ÖsterreicherÖsterreicher Flügelspieler 2018 -- Eigene Jugend
27 Thomas Weber ÖsterreicherÖsterreicher Flügelspieler 2012 -- SG Handball West Wien
28 Gerald Zeiner ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum 2013 2019[11] Union Leoben
29 Lukas Schweighofer ÖsterreicherÖsterreicher Kreis 2018 -- HSG Graz
37 Ivan Horvat KroateKroate Rückraum 2018 2018[12] SG Flensburg-Handewitt

Zugänge 2018/19[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Nationalität Position ehemaliger Verein
Manuel Schmid ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum Handball Tirol
Lukas Schweighofer ÖsterreicherÖsterreicher Kreis HSG Graz
Theo Surblys DeutscherDeutscher Rückraum Rhein-Neckar Löwen
Nejc Zmavc SloveneSlovene Rückraum Parc Sagunt

Abgänge 2018/19[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Nationalität Position aktueller Verein
Michael Pouget ÖsterreicherÖsterreicher Tor unbekannt
Domagoj Surać KroateKroate Kreis RK Zadar
Daniel Dicker ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum HSG Graz
Marko Tanasković SerbeSerbe Rückraum Union Leoben
Frederic Wüstner ÖsterreicherÖsterreicher Rückraum TSV St. Otmar St. Gallen
Lukas Herburger ÖsterreicherÖsterreicher Kreis Kadetten Schaffhausen

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handball Liga Austria

  • Meister (6): 2003, 2012, 2013, 2014, 2015, 2017

ÖHB-Cup

  • Sieger (4): 2005, 2008, 2014, 2018

HLA-Supercup

  • Sieger (3): 2012, 2017, 2018

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alpla HC Hard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alpla HC Hard. In: spusu LIGA | spusu CHALLENGE. (spusuliga.at [abgerufen am 26. September 2018]).
  2. Sporthalle am See (Memento vom 27. Mai 2015 im Internet Archive)
  3. VMS Mwbg: Home. Abgerufen am 25. September 2018.
  4. Handball: HC Hard steht im Finale des Challenge Cups (Memento vom 11. Oktober 2014 im Internet Archive)
  5. Thomas Hurich bleibt in Hard. hchard.at, 29. März 2017, abgerufen am 29. März 2017.
  6. Golub Doknic bleibt beim Meister Hard. vol.at, 26. September 2013, abgerufen am 19. März 2016.
  7. Schmid kehrt nach Hard zurück. vol.at, abgerufen am 1. Januar 2016.
  8. Weiter ein Roter Teufel. hchard.at, 28. März 2017, abgerufen am 28. März 2017.
  9. „Bobo“ verlängert bis 2021. hchard.at, 24. Januar 2018, abgerufen am 24. Januar 2018.
  10. „Knauthi“ unser Jungteufel. hchard.at, 16. März 2017, abgerufen am 16. März 2017.
  11. „Geri“ verlängert in Hard. hchard.at, 21. März 2017, abgerufen am 21. März 2017.
  12. Neuzugang aus Flensburg. In: hchard.at. 12. Februar 2018, abgerufen am 12. Februar 2018.