Thomas Rühmann

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Thomas Rühmann (2011)

Thomas Rühmann (* 11. Mai 1955 in Osterburg) ist ein deutscher Schauspieler und Musiker. Deutschlandweit bekannt wurde er als Dr. Roland Heilmann in der ARD-Serie In aller Freundschaft.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas Rühmann wurde in Osterburg als Sohn des Schulleiters[1] und Regionalhistorikers Heinrich Rühmann, der sich u. a. mit der Geschichte der Altmark beschäftigte,[2] geboren. Er hat einen Bruder und fünf Schwestern. Als er fünf Jahre alt war, zog die Familie nach Magdeburg. Thomas Rühmann studierte an der Sektion Journalistik der Karl-Marx-Universität Leipzig. Von einem Freund zu einer Theatervorstellung mitgenommen, übernahm er eine Rolle in Volker Brauns Sonnenstaat, da der Schauspieler Ulrich Mühe verhindert war. Rühmann spielte danach eine weitere Rolle, diesmal in einem Stück von Athol Fugard. Daraufhin absolvierte er eine Schauspielerausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Ab 1982 war er in verschiedenen Rollen am Maxim-Gorki-Theater in Berlin zu sehen.

Sein Fernsehdebüt gab er 1983 in Martin Luther. Seit 1998 spielt er die Hauptrolle des Roland Heilmann in der Arztserie In aller Freundschaft. Er betreibt zusammen mit Tobias Morgenstern seit 1998 das Theater am Rand im Dorf Zollbrücke im Oderbruch. Besonderheit dieses kleinen Theaters ist es, dass die Besucher erst nach dem Ende der Vorstellung ihren Eintritt entrichten. Die Höhe des entrichteten Betrages wird vom Zuschauer selbst bestimmt.

Gelegentlich wirkte Rühmann in der Vergangenheit als Musiker in einer Band mit, die sein Bruder Martin Rühmann leitet.[3] Ab 2011 trat Rühmann als Sänger und Gitarrist zusammen mit dem Gitarristen Rainer Rohloff auf; dabei spielten sie Kompositionen von Neil Young mit Texten von Gerhard Gundermann. 2014 begann die Tournee Falsche Lieder mit Rohloff, Peter Schlenderlein (Piano), Lexa Thomas (Bass) und Gören Eggert (Schlagzeug), in der Rühmann Texte von Hans-Eckardt Wenzel interpretierte.[3]

Rühmann lebt in Leipzig und hat drei Kinder.

Filmographie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Altmarkzeitung vom 14. Mai 2012.
  2. Corrie Leitz: Das Gefecht bei Altenzaun am 26. Oktober 1806. In Kulturverein Östliche Altmark e. V. (Hrsg.): 1806–2006 200 Jahre Gefecht bei Altenzaun Jubiläumsband, Hohenberg-Krusemark 2007, S. 79.
  3. a b Interview mit Thomas Rühmann bei deutsche-mugge.de 2014, abgerufen am 2. April 2014.