Jack McBannon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Thorsten Willer)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Jack McBannon bei einem Solo-Konzert

Jack McBannon (* 4. Dezember 1981 bürgerlich als Thorsten Willer in Haan), früher bekannt als „Willer“, ist ein deutscher Sänger und Songwriter. McBannon lebt in Wuppertal.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von sechs Jahren begann Jack McBannon mit dem Gitarrenunterricht. Seine erste Band Addicted? gründete er während seiner Schulzeit und nahm mit ihr vier Demos auf, die die Band auf mehreren Konzerten in Deutschland spielte.

Sein erstes Solo-Album nahm Jack McBannon in Eigenregie im Jahr 2008 in Wuppertal und Düsseldorf auf. Mit diesem Album tourte er damals noch als "Willer" durch die USA, Kanada und ganz Deutschland, darunter befanden sich auch Konzerte mit Ray Wilson, Fools Garden und Wingenfelder.[1] Das zweite Album World Crashing Down wurde teils in Wülfrath und teils in Los Angeles aufgenommen.[2] Mit der ebenfalls in Eigenregie veröffentlichten CD tourte er durch ganz Deutschland.

Mit seinem 2014 über das Label Motor Music[3] erschienenen Album Wovon sollen Lieder reden wechselte McBannon die Sprache seiner Texte vom Englischen ins Deutsche.[4] Seit diesem Album hat er eine feste Backing-Band, die auch auf dem Album zu hören ist. Die gleichnamige Album-Tour führte durch ganz Deutschland, die Schweiz und Österreich und beinhaltete Konzerte im Vorprogramm von Künstlern wie Richie Sambora[5], Laith Al-Deen, Revolverheld, Johannes Oerding, Pohlmann, Wirtz, Stefanie Heinzmann, Jennifer Rostock, Luxuslärm, Tom Beck, Tobias Regner und Flip Grater.

Zu den Liedern Wovon sollen Lieder reden, Die Schwebe, Hallo wie geht's Dir und Weit weg wurden Musikvideos veröffentlicht. In der Musikpresse wurden Jack McBannon und das Album Wovon sollen Lieder reden positiv rezensiert und präsentiert. In dem Magazin Akustik Gitarre wurde zusätzlich zu einem Artikel der Song Rückenwind auf der Heft-CD veröffentlicht.[6]

Anfang 2015 begann Jack McBannon mit den Arbeiten an einem Nachfolge-Album,[7] welches am 24. März 2017 unter dem Titel „Zeitlos“ wie auch der Vorgänger über das Label Motor Music erschienen ist.[8] Zu den Liedern Trockener Sand, Bedingungslos, Der Soundtrack deiner Zeit und Nur Einmal wurden Musikvideos veröffentlicht. Das Video zu Nur Einmal besteht hauptsächlich aus Protagonisten, die ein Schild mit dem Songtitel in die Kamera halten, darunter auch Konstantin Wecker, Laith Al-Deen, Max Mutzke und Alex Diehl.

Die Tournee zu dem Album Zeitlos führte durch ganz Deutschland und Teile der Schweiz. McBannon spielte auf ihr u. a. mit Henning Wehland, Jan Josef Liefers und seiner Band Radio Doria, Max Mutzke sowie mit Wolf Maahn.

Am 1. September 2017 veröffentlichte Jack McBannon in Zusammenarbeit mit Motor Music die EP Solo Acoustic. Sie enthält Solo-Versionen ausgewählter Lieder seiner beiden deutschsprachigen Alben sowie einen seiner englischen Songs und eine Cover-Version des Leonard-Cohen-Liedes Hallelujah.

Im August 2018 trat McBannon gemeinsam mit den Goo Goo Dolls in Hamburg und Berlin auf.[9]

Im April 2019 wurde Jack McBannon vom Goethe-Institut eingeladen, eine Tour durch Russland zu spielen. Er trat in Chelyabinsk, Satka, Perm und Jekaterinburg auf.[10][11][12]

Im Sommer 2020 nam Thorsten Willer den Künstlernamen Jack McBannon an[13][14][14][15] und veröffentlicht gleichzeitig mit Right Here und The Snowflake die ersten beiden Musikvideos zu seinem neuen Album.[16][17] Am 1. Oktober wurde McBannons Single An Outlaw's Inner Fight inklusive Musikvideo bei Napalm Records/Rodeostar Records veröffentlicht.[18][19] Nach vier weiteren Musikvideos (Set Me Free, Dancing In The Rain, Together und The Long Road Ahead) veröffentlichte Jack McBannon am 19. Februar 2021 über Rodeostar Records-Napalm Records / Universal Music sein Album True Stories.[20][21]

Weitere musikalische Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 2010 bis 2014 war Jack McBannon Sänger der Grunge-Alternative-Band Soledown aus Köln. Mit ihnen veröffentlicht er die EP MMX[22] und das Album Mudbox, welches im August 2014 über das Label Sonic Revolution veröffentlicht wurde.[23]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: Die Schwebe (als Willer)
  • 2014: Hallo wie geht's Dir (als Willer)
  • 2017: Der Soundtrack deiner Zeit (als Willer)
  • 2017: Nur Einmal (als Willer)
  • 2020: An Outlaw's Inner Fight
  • 2020: Set Me Free
  • 2020: Dancing In The Rain
  • 2021: Together
  • 2021: The Long Road Ahead

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: The Only Way (als Willer)
  • 2010: World Crashing Down (als Willer)
  • 2014: Wovon sollen Lieder reden (als Willer)
  • 2017: Zeitlos (als Willer)
  • 2017: Solo Acoustic (als Willer)
  • 2021: True Stories

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thorsten Willer: Ein Musiker geht seinen Weg. Westdeutsche Zeitung vom 3. Dezember 2010. Abgerufen am 20. Juni 2015.
  2. Wülfrath: Neue CD – Willer will’s wissen. Westdeutsche Zeitung vom 4. Juni 2010. Abgerufen am 18. Juni 2015.
  3. Willer auf der Website seines Labels Motormusic. Abgerufen am 20. Juni 2015.
  4. Thorsten Willer: Zwischen den Sprachen. (Memento vom 20. Juni 2015 im Internet Archive) Westdeutsche Zeitung am 5. August 2014.
  5. Helmut Löwe: Sambora im E-Werk. Richie und der lange Abend der langen Soli. 25. Juni 2014. koeln.de. Abgerufen am 20. Juni 2015.
  6. AKUSTIK GITARRE – Ausgabe 2-2015 (online)
  7. Wovon Lieder reden sollen. Wuppertaler Rundschau vom 8. Februar 2015. Abgerufen am 20. Juni 2015.
  8. Willer / Zeitlos Motor Music Releases. Abgerufen am 28. Mai 2017.
  9. Willer & Goo Goo Dolls live in Berlin
  10. Goethe.de: Willer beim Frühlingsbeat
  11. Willer live im Yeltsin Center Yekaterinburg
  12. Willer live in Perm
  13. [1]
  14. a b [2]
  15. [3]
  16. [4]
  17. [5]
  18. [6]
  19. [7]
  20. [8]
  21. [9]
  22. CD-Reviews von Soledown auf myrevelations.de. Abgerufen am 20. Juni 2015.
  23. Soledown / Mudbox auf rocktimes.de. Abgerufen am 20. Juni 2015.