Tim Brent

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KanadaKanada Tim Brent Eishockeyspieler
Tim Brent
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 10. März 1984
Geburtsort Cambridge, Ontario, Kanada
Größe 183 cm
Gewicht 85 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Schusshand Rechts
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 2002, 2. Runde, 37. Position
Mighty Ducks of Anaheim
NHL Entry Draft 2004, 3. Runde, 75. Position
Mighty Ducks of Anaheim
Spielerkarriere
2000–2004 Toronto St. Michael’s Majors
2004–2005 Cincinnati Mighty Ducks
2005–2007 Portland Pirates
2007–2008 Pittsburgh Penguins
2008–2009 Rockford IceHogs
2009–2011 Toronto Maple Leafs
2011–2013 Carolina Hurricanes
2013 Torpedo Nischni Nowgorod
2013–2015 HK Metallurg Magnitogorsk
2015–2016 Lehigh Valley Phantoms

Tim Brent (* 10. März 1984 in Cambridge, Ontario) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler. Der Center absolvierte 207 Spiele für die Anaheim Ducks, Pittsburgh Penguins, Chicago Blackhawks, Toronto Maple Leafs und Carolina Hurricanes in der National Hockey League.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tim Brent begann seine Karriere als Eishockeyspieler bei den Toronto St. Michael’s Majors, für die er von 2000 bis 2004 in der Ontario Hockey League aktiv war. In dieser Zeit wurde er im NHL Entry Draft 2002 in der zweiten Runde als insgesamt 37. Spieler von den Mighty Ducks of Anaheim ausgewählt. Da diese ihn in den folgenden beiden Jahren nicht unter Vertrag nahmen, konnte er im NHL Entry Draft 2004 erneut gedraftet werden, wo ihn die Mighty Ducks in der dritten Runde als insgesamt 75. Spieler erneut auswählten. Nachdem er in den ersten beiden Jahren in Anaheim ausschließlich für deren Farmteams aus der American Hockey League, die Cincinnati Mighty Ducks und Portland Pirates, auf dem Eis stand, gab Brent in der Saison 2006/07 sein Debüt für das mittlerweile in Anaheim Ducks umbenannte Franchise, mit dem er den Stanley Cup gewann. Da er jedoch nicht genügend Spiele bestritt, ist sein Name nicht auf dem Pokal selbst eingraviert.

Am 23. Juni 2007 gab Anaheim den Center im Tausch für Stephen Dixon an die Pittsburgh Penguins ab, für die er jedoch nur eine einzige NHL-Partie absolvierte. Den Rest der Saison spielte er für Pittsburgh AHL-Farmteam, die Wilkes-Barre/Scranton Penguins, mit denen er im Finale um den Calder Cup den Chicago Wolves unterlag. Nach der Spielzeit wurde Brent im Tausch für Danny Richmond an die Chicago Blackhawks abgegeben, für die er in der Saison 2008/09 ebenfalls nur zwei Spiele bestritt und stattdessen hauptsächlich von den Rockford IceHogs in der AHL eingesetzt wurde. Am 6. Juli 2009 unterschrieb Tim Brent bei den Toronto Maple Leafs einen Einjahres-Vertrag. In seiner ersten Saison kam er lediglich zu einem Einsatz für die Maple Leafs in der NHL, da Brent mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Den Rest der Spielzeit verbrachte er bei den Toronto Marlies und zeigte gute Leistungen, sodass er zur Saison 2010/11 wieder in den NHL-Kader aufgenommen wurde. Am 1. Juli 2011 unterzeichnete Brent einen Kontrakt für zwei Jahre bei den Carolina Hurricanes. Für die Hurricanes absolvierte er insgesamt 109 NHL-Partien, in denen er 27 Scorerpunkte sammelte.

Im Juli 2013 unterschrieb Brent einen Vertrag bei Torpedo Nischni Nowgorod aus der Kontinentalen Hockey-Liga. Nach 18 Spielen für Torpedo entschied sich das Management des Klubs, Brent gegen Justin Hodgman vom HK Metallurg Magnitogorsk einzutauschen. Mit Metallurg gewann Brent 2014 die Meisterschaftstrophäe der KHL, den Gagarin-Pokal.

Nach zwei Jahren in der KHL kehrte Brent im Juli 2015 in die NHL zurück, als er einen Einjahresvertrag bei den Philadelphia Flyers unterzeichnete. Dort wurde er allerdings nur in der AHL bei den Lehigh Valley Phantoms eingesetzt. Nach der Saison 2015/16 beendete er seine aktive Karriere.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Kanada nahm Brent an der U20-Junioren-Weltmeisterschaft 2004 teil, bei der er mit seiner Mannschaft die Silbermedaille gewann.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Reguläre Saison   Playoffs
Saison Team Liga GP G A Pts PIM GP G A Pts PIM
1999/2000 Cambridge Winterhawks MWJHL 40 19 16 35 42
2000/01 Toronto St. Michael’s Majors OHL 64 9 19 28 31 18 2 8 10 6
2001/02 Toronto St. Michael's Majors OHL 61 19 40 59 52 14 7 12 19 20
2002/03 Toronto St. Michael's Majors OHL 60 24 42 66 74 19 7 17 24 14
2003/04 Toronto St. Michael's Majors OHL 53 26 41 67 105 18 4 13 17 24
2004/05 Cincinnati Mighty Ducks AHL 46 5 13 18 42 12 0 1 1 6
2005/06 Portland Pirates AHL 37 15 9 24 32 15 4 4 8 16
2006/07 Portland Pirates AHL 48 16 14 30 40
2006/07 Anaheim Ducks NHL 15 1 0 1 6
2007/08 Wilkes-Barre/Scranton Penguins AHL 74 18 43 61 79 23 12 15 27 10
2007/08 Pittsburgh Penguins NHL 1 0 0 0 0
2008/09 Rockford IceHogs AHL 64 20 42 62 59 4 0 1 1 2
2008/09 Chicago Blackhawks NHL 2 0 0 0 2
2009/10 Toronto Marlies AHL 33 13 15 28 19
2009/10 Toronto Maple Leafs NHL 1 0 0 0 0
2010/11 Toronto Maple Leafs NHL 79 8 12 20 33
2011/12 Carolina Hurricanes NHL 79 12 12 24 27
2012/13 Carolina Hurricanes NHL 30 0 3 3 8
2013/14 Torpedo Nischni Nowgorod KHL 18 3 8 11 16
2013/14 Metallurg Magnitogorsk KHL 33 6 12 18 59 20 1 1 2 37
2014/15 Metallurg Magnitogorsk KHL 42 5 10 15 30 10 1 2 3 8
2015/16 Lehigh Valley Phantoms AHL 52 10 18 28 39
NHL gesamt 207 21 27 48 76

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]