Tonhalle-Orchester Zürich

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Die «Neue Tonhalle» am Alpenquai (heute General-Guisan-Quai) in Zürich um 1900. 1893–1895 von Fellner & Helmer erbaut, 1937 teilweise abgerissen und umgebaut
Grosser Saal der Tonhalle Zürich

Das Tonhalle-Orchester Zürich wurde 1868 gegründet. 1895 zog es in die neue Tonhalle, die als einer der besten Konzertsäle der Welt gilt.

Orchester[Bearbeiten]

Das Orchester besteht heute aus rund hundert Musikern. Unzählige Gastdirigenten und Solisten musizieren im Verlauf der Jahre mit dem Orchester, das seit einigen Jahren zur Weltklasse zählt; nicht zuletzt dank der Tätigkeit seines momentanen Chefdirigenten David Zinman. Intendant ist Elmar Weingarten.

Das Orchester unterhält eine eigene Orchesterakademie: Studienplätze für Streicher stehen zur Verfügung.

Chefdirigenten[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Um 1600 wurde die Musikgesellschaft „zum Chorherresaal“ gegründet, 1613 die Musikgesellschaft „ab dem Musiksaal beim Kornhaus“ und 1679 diejenige „zum Fraumünster“. 1812 schlossen sich diese alten Zürcher Musikgesellschaften in der Allgemeinen Musikgesellschaft (AMG) zusammen. Das Orchester der AMG, ein mit Amateuren und Berufsmusikern besetztes Orchester, prägte entscheidend das kulturelle Leben der Stadt.

Das Orchester der AMG wurde von folgenden Chefdirigenten geleitet:

Diskographie der neueren Zeit[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Film[Bearbeiten]

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Tonhalle-Orchester Zürich unter Chefdirigent David Zinman, zusammen mit Komponist Diego Baldenweg und Musikproduzent Lionel Vincent Baldenweg, im Herbst 2009 einen aufwendingen Soundtrack für einen Kinofilm (180°-AMOK) aufgenommen.[3] Dieses Projekt wurde 2010 am Internationalen Filmfestival Locarno mit dem SUISA-Preis für „beste Filmmusik“ honoriert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rene Karlen, Andreas Honegger, Marianne Zelger-Vogt: „Ein Saal, in dem es herrlich klingt.“ Hundert Jahre Tonhalle Zürich. ISBN 3858235687.
  • Rudolf Schoch: Hundert Jahre Tonhalle Zürich 1868–1968. Atlantis Verlag, Zürich.
  • Laurenz Lütteken (Hsg.): Zwischen Tempel und Verein. Musik und Bürgertum im 19. Jahrhundert. Zürcher Festspiel-Symposium 2012. Bärenreiter, Kassel 2013, ISBN 978-3761821541 (Rezension)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Website beethovenfest Bonn, abgerufen am 4. November 2012
  2. Hörproben
  3. Quelle: Werbewoche