Yuja Wang

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Yuja Wang in Basel (2012)
Yuja Wang in Basel (2012)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Weber / Brahms / Mendelssohn: Blue Hour (mit Andreas Ottensamer)
  DE 53 26.07.2019 (1 Wo.)
Rachmaninoff: The Piano Concertos & Paganini Rhapsody (mit Los Angeles Philharmonic & Gustavo Dudamel)
  CH 87 10.09.2023 (1 Wo.)

Yuja Wang (ˈjuːd͡ʒɑ ˈwɑŋ[2]; chinesisch 王羽佳, Pinyin Wáng Yǔjiā; * 10. Februar 1987 in Peking) ist eine chinesische Pianistin, die in den USA lebt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wang wuchs als Tochter einer Tänzerin und eines Perkussionisten in Peking auf. Ersten Klavierunterricht erhielt sie mit sechs Jahren und studierte zunächst am Musikkonservatorium in Peking. Mit 14 Jahren setzte sie ihr Studium am Mount Royal College im kanadischen Calgary fort und wechselte 15-jährig ans Curtis Institute of Music in Philadelphia,[3] um bei Gary Graffman weiter zu studieren.[4] Heute lebt sie in New York.

Auftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ersten Preisen 2001 fand 2003 ihr Debüt in Europa statt. Im Januar 2009 unterzeichnete Wang einen Vertrag mit der Deutschen Grammophon und spielte beim Eröffnungskonzert des Lucerne Festivals zusammen mit Claudio Abbado und dem Lucerne Festival Orchestra Prokofjews Klavierkonzert Nr. 3.

Von der Saison 2009/10 bis 2011/12 war Yuja Wang Künstlerin der Reihe Junge Wilde am Konzerthaus Dortmund. 2011 spielte sie Rachmaninows Konzert Nr. 2 mit Dirigent Yuri Temirkanov beim Verbier Festival[5] und Konzert Nr. 3 mit Dirigentin Xian Zhang und der Sächsischen Staatskapelle Dresden im Sommer 2012.[6]

2016 trat sie gemeinsam mit Martin Grubinger in Peking, Wien, München, Zürich und Tel Aviv auf.[7]

2019 trat sie zusammen mit dem Violinisten Leonidas Kavakos im Prinzregententheater in München, im Konzerthaus in Wien und in der Carnegie Hall New York auf.[8][9][10] Am 20. Juni 2019 agierte sie als Stargast beim Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Gustavo Dudamel und interpretierte sie als Solistin George Gershwins Rhapsody in Blue.

Stilikone[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yuja Wang in der Carnegie Hall 2017

Wang sorgt nicht allein durch ihr virtuoses Spiel für Aufmerksamkeit, sondern ihre Auftritte in figurbetonten Minikleidern und in High Heels – bevorzugt vom französischen Designer Christian Louboutin – sorgten ebenfalls für Schlagzeilen. Das australische Klassik-Magazin Limelight zählt sie zu den zehn führenden Stilikonen der klassischen Musik.[11]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Yuja Wang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: DE CH
  2. Zu Beginn dieses Videos hört man den Namen, gesprochen von Yuja Wang selbst.
  3. Arnt Cobbers: Interview Yuja Wang. „Die Kultur ist längst globalisiert“. Concerti, abgerufen am 24. Oktober 2016.
  4. Yuja Wang | Offizielle Biografie. Abgerufen am 7. Oktober 2020.
  5. Watch Rachmaninov, Piano Concerto No. 2 in C minor - Yuja Wang, Yuri Temirkanov (No dialog) () online - Amazon Video. Abgerufen am 30. Dezember 2016.
  6. programm.ARD.de - ARD Play-Out-Center Potsdam, Potsdam, Germany: Yuja Wang spielt Rachmaninow. In: programm.ARD.de. Abgerufen am 30. Dezember 2016.
  7. Yuja Wang plus Percussion: Ein Feuerwerk am Klavier. In: euronews. 1. September 2016, abgerufen am 30. Dezember 2016.
  8. Konzerthaus: Zwei Musiker, die wenig gemeinsam haben, Die Presse, 21. Januar 2019
  9. Nie kitschig: Leonidas Kavakos und Yuja Wang im Prinzregententheater, Süddeutsche Zeitung, 18. Januar 2019
  10. Leonidas Kavakos and Yuja Wang Dazzle at Carnegie Hall, The National Herald, 7. Februar 2019
  11. Top 10 Stilikonen in der klassischen Musik In: limelightmagazine.com (archiviert)
  12. Daniel Jaffé: Yuja Wang: Ravel. In: classical-music.com. 17. Dezember 2015, abgerufen am 31. Oktober 2023.
  13. The Gilmore: Yuja Wang. Irving S. Gilmore International Keyboard Festival, abgerufen am 31. Oktober 2023 (englisch).
  14. Martin Cullingford: Quatuor Ebène win Recording of the Year. Gramophone, abgerufen am 31. Oktober 2023 (englisch).
  15. Avery Fisher Career Grants. Lincoln Center, abgerufen am 31. Oktober 2023 (englisch).
  16. Michael Cooper: Yuja Wang and Susanna Malkki Win Musical America Awards. The New York Times, 18. Oktober 2016, abgerufen am 25. März 2016 (englisch).