Trickster

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Gott Loki ist ein durchtriebener Trickster in der nordischen Mythologie.

Trickster (engl. Gauner, Betrüger und Schwindler.[1]) werden Figuren in der Mythologie genannt, die mit Hilfe von Tricks die Ordnung im (göttlichen) Universum durcheinanderbringen.
Die Figur des Tricksters handelt in der Mythologie meist aus moralischen Gründen – er fungiert oft als Kulturheros[2], also jemand, der eine große Tat mit fundamentalen gesellschaftlichen Auswirkungen vollbringt, etwa indem er den Menschen den Ackerbau erklärt oder das Feuer bringt.

Die typischen Trickster sind an ihrem zwiespältigen Charakter zu erkennen. Auf der einen Seite brechen sie die Regeln, um den Menschen Gutes zu tun, auf der anderen Seite jedoch auch, um Konflikte (meist zwischen den Göttern) zu provozieren[3].

Je nach Ursprungsmythologie werden sie als Tiergestalt, Halbgötter oder Geister beschrieben.

Etymologie[Bearbeiten]

Trickster ist abgeleitet vom englischen Wort trick, das wiederum aus dem Französischen stammt: Das Mundartwort trique steht für „Betrug, Kniff“. Das französische Verb tricher bedeutet "beim Spiel betrügen, mogeln". Seinen Ursprung hat tricher im vulgärlateinischen Verb triccare.[4]

Im 19. Jahrhundert griff Benjamin Disraeli das Wort auf, um einen politischen Opponenten als Lügner zu bezeichnen. Im 20. Jahrhundert hat sich Trickster zu einem Terminus entwickelt, der sowohl Gestalten der europäischen Literatur als auch außereuropäische ethnologische Phänomene beschreibt. Der Begriff bezeichnet eine göttliche oder mit übernatürlichen Eigenschaften ausgestattete Mythengestalt, die sich vor allem durch ihre Listigkeit, aber auch durch ihre Tölpelhaftigkeit auszeichnet; derartige Figuren haben sich weltweit in etlichen Formen ausprägt. Ins Deutsche wird der Begriff oft sinngemäß mit „Göttlicher Schelm“ übertragen. Die ethnologische Figur wurde erstmals 1868 von dem Mythensammler Daniel Garrison Brinton in seinem Buch Myths of a New World eingeführt.

In der heutigen Alltagssprache wird oft nur die Bezeichnung Trickser (ohne „t“) verwendet – im Sinne einer „Person, die Tricks anwendet“.

Rezeption[Bearbeiten]

Paul Radin, Karl Kerenyi und Carl Gustav Jung haben 1954 den Schelmen-Zyklus der Winnebago unter dem Titel Der göttliche Schelm veröffentlicht. Zum Schelm (und somit synonym zum Trickster) schreibt Radin in seinem Vorwort:[5]

„Kaum ein Mythos hat eine so weltenweite Verbreitung, wie der unter dem Namen Der Schelm bekannte [...]. Von wenigen Mythen können wir so zuversichtlich behaupten, daß sie zu den ältesten Ausdrucksformen der Menschheit gehören, und nur wenige andere Mythen haben ihren ursprünglichen Inhalt derart unverändert bewahrt. Der Schelmen-Mythos besteht in klar erkennbarer Form sowohl bei den einfachsten Urvölkerschaften als bei den entwickelteren Völkern; wir finden ihn bei den alten Griechen, den Chinesen, den Japanern und in der semitischen Welt. Viele von den Schelmen-Zügen wiederholen sich in der Gestalt des mittelalterlichen Gauklers und leben weiter bis auf den heutigen Tag im Hanswurst des Kasperle-Theaters und im Clown. Obwohl immer wieder mit anderen Mythen kombiniert und öfters auf drastische Weise neu aufgebaut und neu dargestellt, scheint die Grundhandlung sich doch stets durchgesetzt zu haben.“

C. G. Jung schreibt:

„Der Trickster ist ein "kosmisches" Urwesen göttlich-tierischer Natur, dem Menschen einerseits überlegen vermöge seiner übermenschlichen Eigenschaften, andererseits unterlegen vermöge seiner Unvernunft und Unbewußtheit. Auch dem Tiere ist er nicht gewachsen, wegen seiner bemerkenswerten Instinktlosigkeit und Ungeschicktheit. Diese Defekte kennzeichnen seine menschliche Natur, welche den Umweltbedingungen schlechter angepaßt ist als ein Tier, dafür aber die Anwartschaft auf eine viel höhere Bewußtseinsentwicklung, das heißt eine beträchtliche Lernbegierigkeit besitzt, welche auch durch den Mythos gebührend hervorgehoben wird.[6]

So viele Bemühungen es auch geben mag, eine „Trickster-Kategorie“ zu erstellen, so widersprechen sie in ihrer Beschränktheit doch der Idee der Trickster-Figur an sich, wie William J. Hynes treffend schildert:

„Der schiere Reichtum an Tricksterphänomenen kann einen leicht dazu verführen, dass der Trickster undefinierbar sei. Zu definieren heisst Grenzen zu ziehen, und Trickster scheinen erstaunlich resistent zu sein gegen Eingrenzungen. Sie sind zwanghafte Grenzübertreter.[7]

Charakterisierung[Bearbeiten]

Ich bin der Geist der stets verneint! / Und das mit Recht; denn alles was entsteht / Ist werth daß es zu Grunde geht; / Drum besser wär’s daß nichts entstünde. / So ist denn alles was ihr Sünde, / Zerstörung, kurz das Böse nennt, / Mein eigentliches Element. Mephistopheles

Der Trickster ist eine stark ambivalente Figur. Er verkörpert das Prinzip der Vereinigung von Gegensätzen. Er ist weder gut noch böse, er ist listenreich und zugleich ein Tölpel. In jeder Facette seines Wirkens wird er zu einem Repräsentanten der Vieldeutigkeit des Lebens. Nach William J. Hynes (1993) können sechs grundlegende Charakteristiken festgestellt werden, die bei vielen Tricksterfiguren vorkommen, wobei aber nicht alle Eigenschaften bei einer Ausprägung vorhanden sein müssen:

Der Trickster wird auch als Pechvogel oder Betrogener dargestellt - zum Beispiel wird ihm in einer Geschichte der Streich eines Kolibris, der behauptet ihm das Fliegen beibringen zu können, zum tödlichen Verhängnis.
Spannung kann der Trickster schwer ertragen. Er ist in jeder Beziehung gierig: nach Nahrung, nach Leben, nach Wissen und er besitzt eine enorme Libido. An die Ziele seiner Gier gelangt er meist durch Gewalt, List oder Betrug. So sind die Mythen des Tricksters nicht nur erheiternd, sondern können auch sehr brutal sein, wenn er zum Beispiel mordet, vergewaltigt, Kinder als Mahlzeit betrachtet oder experimentiert, ohne Rücksicht auf die Folgen.

Zur Psychologie der Tricksterfigur schreibt C. G. Jung:

„Wie Paul Radin darstellt, fängt der Zivilisationsprozeß schon innerhalb des Tricksterzyklus selber an, womit die Überwindung des ursprünglichen Zustandes deutlich angezeigt ist. Die Kennzeichen der tiefsten Unbewußtheit wenigstens fallen von ihm ab: statt brutal, grausam, dumm und sinnlos zu handeln, fängt der Trickster gegen den Schluß des Zyklus an, Nützliches und Sinnreiches zu tun. Damit verrät sich schon innerhalb des Mythos die Entwertung der früheren Unbewußtheit. Man fragt sich allerdings, was nunmehr mit den übeln Eigenschaften des Tricksters geschieht. Der naive Betrachter nimmt wohl an, daß, wenn die dunkeln Aspekte verschwinden, sie auch wirklich nicht mehr da sind. Das ist aber erfahrungsgemäß nicht der Fall. Was wirklich geschieht, ist, daß das Bewußtsein sich von der Faszination des Übels befreien kann und nicht mehr genötigt ist, es zwanghaft mitzuleben, aber das Dunkle und Böse ist nicht in Rauch aufgegangen, sondern hat sich infolge Energieverlust ins Unbewußte zurückgezogen, wo es unbewußt verweilt, solange im Bewußtsein alles wohlsteht.[8]

Der Trickster als Gestaltenwandler[Bearbeiten]

Oft wird der Trickster in Tiergestalt dargestellt (Hase, Spinne, Kojote, Wolf, Krähe, …). Er ist ein Meister der Verwandlung: Er kann das Aussehen aller erdenklichen Lebensformen annehmen und dabei sowohl in alter als auch in junger Gestalt auftreten. Tokwaj, der Trickster der Mataco verwandelt sich sogar in einen Durchfall-Erreger, um den Verlobten seiner Angebeteten durch die Krankheit zu vertreiben.

Da der Trickster auch sein Geschlecht umwandeln kann, ist ihm/ihr keine sexuelle Erfahrung fremd. Als Frau erlebt der in seiner Urgestalt männliche Trickster sogar Menstruation (Ture), Schwangerschaft und Geburt. So kann der Trickster auch für die Geburt der Helden verantwortlich sein. Ob er Leben gibt oder nimmt, dass entscheidet sich in der jeweiligen Situation.

Kreativität und Neuerung[Bearbeiten]

Der Trickster ist als Kulturheros ein Stifter von Kultur und ein Medium kultureller Veränderung. Er sieht die Dinge aus einer anderen Perspektive und hat daher die Möglichkeit, sie kreativ umzudeuten. Das passt zu seiner Eigenschaft als einem professionellen Tabubrecher, der sich über alle Regeln der Gemeinschaft hinwegsetzt, dennoch aber Teil dieser Gemeinschaft bleibt. Der Preis für diesen Tabubruch ist aber meistens Isolation. Dennoch genießt der Trickster oft eine gewisse Immunität und kann sich der Höchststrafe entziehen. Auf seine Sexualität bezogen, bedeutet Tabubruch Inzest, Homosexualität (in vielen Kulturen eine geächtete Normverletzung) und Geschlechtswechsel (Transgender, ebenfalls in vielen Kulturen eine geächtete Normverletzung).

Ein Beispiel für diese Eigenschaften sind im Winnebago-Zyklus zu finden: Wakdjunkaga will ein Eichhörnchen in einem hohlen Baumstamm mit seinem überlangen losen Penis (den er sonst in seinem Rucksack trägt) erschlagen. Immer tiefer lässt er den Penis in das Loch hinab, es gelingt ihm aber nicht, das Eichhörnchen zu töten, sodass er seinen Penis wieder hinauszieht. Dieser wurde aber vom Eichhörnchen in Stücke zernagt. Das ist der Grund, wieso der Penis heute kleiner ist. Aus den Stücken des Penis schuf der Trickster in seiner Schöpfungskraft verschiedene Gemüsesorten, die es vorher nicht gab (Radin/Kerényi/Jung 1954).

Im Christentum[Bearbeiten]

Auffällig ist, dass gerade im Christentum die Einordnung des Tricksters zu einem Problem gerät. Hier ist er mit der Zeit auf seine rein negativen Eigenschaften beschränkt und zum Teufel gemacht worden. Laut Wolfgang Stein hat sich in vielen – vor allem osteuropäischen – Märchen die Gestalt des Tricksters wahrscheinlich in der Gestalt des „geprellten Teufels“ erhalten. Auf der einen Seite sind seine schöpferischen Taten aus der Sicht der Menschen nur noch negativ, werden meistens nicht einmal erwähnt oder fordern einen hohen Preis. Auf der anderen Seite finden sich Trickster-Elemente auch in anderen Archetypen wieder, darunter Magier, Ritter, König und Herold.

Beispiele[Bearbeiten]

  • Abbu-Nawwas (Nordafrika, außerdem in Südarabien, Eritrea, Äthiopien, Somalia) (Kulturheros-Züge fehlen)
  • Anansi (bei den Akan-Ashanti; spinnengestaltig) (Westafrika, Karibik)
  • Bamapama (bei den Murngin, Australien)
  • Chinesische Schelmengestalt beschrieben von dem Beamten Hsü Wen-Ch’ang (Kulturheros-Züge fehlen / sexuelle, skatologische Züge)
  • Coniraya Huirakocha (bei den Inka)
  • Engji (albanischsprachige Region) (listenreich, tölpelhaft, kann Hochmut und Hochnäsigkeit nicht leiden und bestraft diese durch Lektionen, die nur die bestrafte Person sieht)
  • Enki (sumerische Religion)
  • Eleggua/Eshu, auch Elegúa, Elegba, Exú, Esú, Echu (bei den Yoruba; spielt auch im afroamerikanischen Bereich eine große Rolle)
  • Fuchs (bei den Toba, Südamerika, sowie in Japan; siehe auch Kitsune)
  • Goha (Ägypten, Teile Arabiens und Syriens bis in den Irak) (Kulturheros-Züge fehlen)
  • Guahayona (bei den Taíno-Indianern) (führt die Menschen in neue Lebensgebiete und besiegt Feinde der Taíno)
  • Hase und Schildkröte (Afrika, südlich der Sahara) (Typus „clever hero“, agieren kaum als Kulturheroen setzen Geschicklichkeit und List eher zu ihrem eigenen Nutzen ein)
  • Hermes (Götterbote, Gott der Diebe, Reisenden und Kaufleute) (griechische Mythologie)
  • Iktomi (Lakota, USA)
  • Kancil, „the Mouse-deer” (malayo-indonesischer Bereich)
  • Kokopelli, bei den Pueblo-Indianern
  • Kutka (Sibirien, für die Itelmenen auch der Weltschöpfer)
  • Lay (bei den Iraku, Ostafrika)
  • Legba, bei den Ewe (Togo) und Fon (Benin)
  • Loki (germanische Mythologie, Europa)
  • Manannan, der Meeresgott und erste Clown, bei den Iren
  • Mantis (weibliche Trickster-Gestalt) hat die Gestalt einer Heuschrecke/Gottesanbeterin, bei den Khoisan (Südafrika)
  • Maui-of-the-thousand-Tricks (Hawaii)
  • Olofat (Mikronesien)
  • Mephisto, Goethes Faust
  • Nanabozho (bei den algonkin-sprachigen Völkern) (östl. Nordamerika)
  • Pan (arkadischer Hirtengott)
  • Prometheus (Titanengeschlecht) (Aspekt des Kulturbringers steht im Vordergrund. Bringt den Menschen das Feuer, die Schrift, die Heilkunst, die Baukunst, die Metallurgie, die Schifffahrt und die Reitkunst; überlistet die Götter)
  • Quikinnaqu (der Große Rabe) (sibirische Koriaken)
  • Saci Exu (afroamerikanischer Bereich)
  • Staalo (Lappland)
  • Sug (überwiegend als Trickster, Kulturheros-Züge fehlen) (nördliches Thailand)
  • Susanoo (Japan, Bruder und Widersacher der Sonnengöttin, Kulturheros, Gott der Unterwelt)
  • Syrdon (ist Loki sehr ähnlich, Ossetien/Zentralkaukasus)
  • Taugi (Kalapalo-Indianer, Brasilien)
  • Tawk’wax bei den Mataco (Südamerika)
  • Tezcatlipoca (mesoamerikanische Hochkulturen)
  • Tompa (es dominieren sexuelle und skatologische Motive, Tibet)
  • Ture (spinnengestaltig, Azande)
  • Wenebojo (bei den Anishinabe)
  • Wakdjũnkaga (bei den Winnebago)

Literatur[Bearbeiten]

  • Franchot Ballinger: Living Sideways. Tricksters in American Indian Oral Traditions. University of Oklahoma Press, Norman OK 2004, ISBN 0-8061-3632-4.
  • Barbara Babcock-Abrahams: A Tolerated Margin of Mess. The Trickster and his Tales Reconsidered. In: Journal of the Folklore Institute. 11, 3, 1974, ISSN 0015-5934, S. 147–186.
  • Daniel G. Brinton: Library of Aboriginal American Literature. 8 Bände. Brinton, Philadelphia PA 1882–90.
  • Daniel G. Brinton: American Hero-Myths. A Study in the native Religions of the Western Continent. Watts, Philadelphia PA 1882 (Nachdruck: Johnson Reprint Corporation, New York NY 1970).
  • Stefanie Hundt: The Trickster in Contemporary Native American Literature. Mikrofiche-Ausgabe. Tectum-Verlag, Marburg 2000, ISBN 3-8288-0850-6 (Edition Wissenschaft - Reihe Amerikanistik 15).
  • Lewis Hyde: Trickster makes this world. Mischief, myth, and art. Farrar Straus Giroux, New York NY 1998, ISBN 0-374-27928-4.
  • William J. Hynes, William G. Doty (Hrsg.): Mythical Trickster Figures. Contours, Contexts, and Criticisms. University of Alabama Press, Tuscaloosa AL u. a. 1993, ISBN 0-8173-0599-8.
  • Michelle R. Kloppenburg: Contemporary trickster tales. The pillagers in Louise Erdrich's North Dakota Quartet and their stories of survival . Verlag Die Blaue Eule, Essen 1999, ISBN 3-89206-905-0, (Arbeiten zur Amerikanistik 24), (Zugleich: Paderborn, Univ., Diss., 1998).
  • Alexander Knorr: Metatrickster. Burton, Taxil, Gurdjieff, Backhouse, Crowley, Castaneda. Eine Interpretation von Leben, Werk und Wirken ausgesuchter historischer Persönlichkeiten, deren Wohlgelingen der Hilfe des Diskurses zur mythologischen Trickstergestalt bedurfte. Vasa-Verlag, Pondicherry u. a. 2004, ISBN 3-9809131-6-3, (Alteritas 3), (Zugleich: München, Univ., Diss., 2002).
  • Michael Kuper (Hrsg.): Wie der Widerspruch in die Welt kam. Von der Spinne und anderen Trickstern in Afrika. Zerling, Berlin 1998, ISBN 3-88468-066-8 (Documenta Etnographica. 7).
  • Robert D. Pelton: The Trickster in West Africa. A Study of Mythic Irony and sacred Delight. University of California Press, Berkeley CA u. a. 1980, ISBN 0-520-03477-5 (Hermeneutics 8).
  • Paul Radin: The Trickster. A Study in American Indian Mythology. Kommentare von Karl Kerényi und C. G. Jung. Bell, New York NY 1956.
    • Paul Radin, Karl Kerényi, C. G. Jung: Der göttliche Schelm. Ein indianischer Mythen-Zyklus. Schelmen-Zyklus übersetzt von Ilse Krämer. Rhein-Verlag, Zürich 1954.
  • Wolfgang Stein: Der Kulturheros-Trickster der Winnebago und seine Stellung zu vergleichbaren Gestalten in den oralen Traditionen nordamerikanischer Indianer. Eine Kritik an der Kulturheros-Trickster-Konzeption Paul Radins. Holos-Verlag, Bonn 1993, ISBN 3-86097-046-1, (Völkerkundliche Arbeiten 3), (Zugleich: München, Univ., Diss., 1990).
  • Ingeborg Weber, Wolfgang Weber: Auf den Spuren des göttlichen Schelms. Bauformen des nordamerikanischen Indianermärchens und des europäischen Volksmärchens. Frommann-Holzboog, Stuttgart u. a. 1984, ISBN 3-7728-0867-0 (Problemata 98).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Langenscheidts Handwörterbuch
  2. Nana Oforiatta-Ayim: Helden, Sagen und Symbole, Knesebeck-Verlag
  3. Rebecca Mak: Mythen der Welt, Knesebeck-Verlag
  4. Duden: Das Herkunftswörterbuch, Lemma Trick.
  5. Paul Radin, Karl Kerényi u. C.G. Jung: Der göttliche Schelm. Ein indianischer Mythen-Zyklus. Rhein-Verlag, Zürich 1954, S. 7.
  6. C. G. Jung: Archetypen, S. 168. 16. Auflage. DTV Verlag. 2010 ISBN 978-3-423-35175-1
  7. William J. Hynes, "Mapping the Characteristics of Mthic Tricksters: A Heuristic Guide", S. 33–45 in: William J. Hynes/William G. Doty, "Mythical Trickster Figures: Contours, Contexts, and Criticisms", Tuscaloosa (University of Alabama Press) 1993, S. 33.
  8. Jung 2010, S. 170