Tschekmagusch

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Dorf
Tschekmagusch
Чекмагуш (russisch)
Саҡмағош (baschkirisch)
Чакмагыш (tatarisch)
Föderationskreis Wolga
Republik Baschkortostan
Rajon Tschekmaguschewski
Bevölkerung 11.382 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 170 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34796
Postleitzahl 452200
Kfz-Kennzeichen 02, 102
OKATO 80 256 870 001
Geographische Lage
Koordinaten 55° 9′ N, 54° 39′ OKoordinaten: 55° 8′ 30″ N, 54° 39′ 0″ O
Tschekmagusch (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Tschekmagusch (Republik Baschkortostan)
Red pog.svg
Lage in Baschkortostan
Liste großer Siedlungen in Russland

Tschekmagusch (russisch Чекмагу́ш; baschkirisch Саҡмағош, Saqmağoş; tatarisch Чакмагыш, Çakmagış) ist ein Dorf (selo) in der Republik Baschkortostan in Russland mit 11.382 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt knapp 100 km Luftlinie nordwestlich der Republikhauptstadt Ufa. Er befindet sich am gleichnamigen Flüsschen, das über Kalmaschka und Tschermassan zur gut 40 km östlich verlaufenden Belaja abfließt.

Tschekmagusch ist Verwaltungszentrum des Rajons Tschekmaguschewski sowie Sitz der Landgemeinde (selskoje posselenije) Tschekmaguschewski selsowet, zu der außerdem die Dörfer Igentsche (4 km nordwestlich der Ortsmitte), Narimanowo (4 km nördlich) und Resmekejewo (6 km südöstlich) gehören.

Über 60 % der Einwohner sind Tataren, knapp ein Drittel Baschkiren.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort ist seit Ende des 16. Jahrhunderts bekannt. Seit 20. August 1930 ist Tschekmagusch Sitz einer Rajonverwaltung.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 3.995
1959 4.923
1970 7.209
1979 9.104
1989 10.164
2002 11.204
2010 11.382

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Tschekmagusch kreuzen sich die Regionalstraßen 80K-008 vom östlich benachbarten Rajonzentrum Kuschnarenkowo (an der föderalen Fernstraße M7 Wolga) in das westlich benachbarte Rajonzentrum Bakaly sowie 80N-012, die die südlich verlaufende M5 Ural bei Busdjak mit der M7 bei Djurtjuli verbindet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)